Neu! Natur & Flugplatz – Garchinger Heide – ein Naturjuwel

Die Garchinger Heide – ein Juwel in der Flora im Norden von München – Natur und Flugplatz

Die naturkundliche Flugplatzwanderung richtet sich an Natur- und Luftfahrtinteressierte

Aus den historischen Flugplatz Wanderungen am ältesten Flugplatz in Bayern heraus kommen immer mehr Wünsche an uns heran, auch die Natur am Flugplatz erlebbar zu machen. Der Flugplatz ist ein großes Biotop in dem sich die Flora und Fauna wegen der Nutzung weitgehend ungestört ausbreiten kann.

Der Flugplatz Schleißheim war größer als das heutige Flugplatz Areal

Der Flugplatz Schleißheim über 100 Jahre sehr oft einer der modernsten Flugplätze in der jeweiligen Zeit. So wurde der Flugplatz im Jahr 1944 auch im Zusammenhang mit der Autobahn A9 außerhalb des eigentlichen Flugplatzes erweitert.
Wir erzählen die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes auf/an der A9 als Ausweichflugplatz und Start-und Landefeld für die Nachtjäger und auch Me 262.
In diesem Zusammenhang entsteht 1945 durch den Rückbau war Rollfläche ein Teil des Gebietes der Garchinger Heide. Ein europäisches Juwel in der Botanik – eine einzigartige Pflanzengesellschaft hat sich hier zusammengefunden, wie es sonst in Europa nur ganz selten der Fall ist.

 

Die Geschichte der Luftfahrt und der Botanik am Flugplatz Schleißheim muss erzählt werden

"Es sind auf 25 Hektar über 240 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen" 
Prof. Jörg Ewald Bayerischen Botanischen Gesellschaft und Professor für Botanik

Eine sehr gute Kombination von Themen, finden wir zusammen mit der Agenda21 – Natur in Oberschleißheim. Natur und die Zusammenhänge muß heute modern, interessant und verständlich kommuniziert werden. Es gibt viel zu tun, direkt im Umfeld der verkehrsbelasteten Metropole gibt es im Norden von München große zusammenhängende Natur- und Biotopflächen auf den Heidegebieten auch (und gerade) in Oberschleißheim.

 

Garchinger Heide – ein Blütenmeer im April und Mai des Jahres

Eine einzigartige Pflanzengesellschaft hat sich hier aus drei grundsätzlich verschiedenen Herkunftsregionen an diesem Ort zusammengefunden:

Alpine Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der nahen Isar und der Isarauen und damit im Einzugsgebiet des Überschwemmungsgebiet des wilden Alpenflusses. Pflanzen und Biotope wandern bevorzugt entlang von Flüssen und breiten sich sucksesive an der Achse entlang aus. Am nördlichen Ende der Münchener Schotterebene finden die Pflanzen einen letzten Rückzugsort in dem langsam verschwindenden…

Kontinentale Pflanzenarten

Viele Pflanzenarten auf der Garchinger Heide stammen zum Teil aus den kontinentalen Regionen Europas und sind mit anderen Biotopregionen in Deutschland vergleichbar. gerade die typischen Pflanzenvertreter der Heidelandschaft haben sich ebenso hier angesammelt und einen geschützten Heimatbereich gefunden.   Kontinentale Heidepflanzen auf der Garchinger Heide Das Frühlings-Adonisröschen ist eine der ersten Blüher Ende März/Anfang April…

Mediterane Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt an der Schnittstelle zwischen dem Alpenvorland, dem Einzugsgebiet der Isar, dem nördlichen Ende der Eiszeit Gletscher dem Einzugsgebiet alpiner Windsysteme, speziell dem Föhn, dem Einzugsgebiet der Donau über die Isar An diesem Schnittpunkt hat sich viel länger als an vielen anderen Orten ein natürlicher Lebensraum für Pflanzengesellschaften aus vielen europäischen Regionen…

Pannonische Pflanzenarten

Wegen der Kombination aus Trockenheit und Nährstoffmangel haben sich in der Garchinger Heide Pflanzenarten erhalten, die andernorts durch konkurrenzstärkere Arten verdrängt wurden. Diese stammen aus sehr unterschiedlichen botanischen Florenprovinzen (Regionen). Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der Isar und dem Überschwemmungsgebiet der Isarauen, ein idealer Standort um unterschiedliche Pflanzengattungen aus den unterschiedlichsten Regionen hier…

Die Pflanzen stammen aus weit entfernten Regionen und haben über Wind, Hochwasser und die Isar den Weg in den Norden von München gefunden und in der Garchinger Heide die ideale Standortbedingung gefunden.
Das Entfernen der Rollwege schaffte die Grundlage für einen nährstoffarmen Kalkmagerrasen. Auf einem „normalen“ Standort werden diese Pflanzen von den nährstoffhungrigen Arten einfach überwuchert und verdrängt. Hier ist Platz, hier können diese Arten gedeihen.
Von Anfang April bis in den September hinein, verzaubert die Flora der Garchinger Heide durch Farb- und Formenreichtum.
In der Folge der Flora siedelt sich hier natürlich auch eine artenreiche Fauna an.

Mitzubringen sind gutes Schuhwerk und gerne eine eigene Foto- oder Digitalkamera

DELTA IMAGE und AGENDA21 Natur Oberschleißheim

Die naturkundliche Flugplatzwanderung wird organisiert und moderiert von

Wir beginnen wie immer um 14.00 Uhr und nehmen uns 2 Stunden Zeit für die naturkundliche Flugplatzwanderung.
Dauer: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Treffpunkt ist der Parkplatz am Baggersee, Straße Eching nach Dietersheim.

Neu! Natur&Flugplatz – Wechselkröte am Flugplatz

Der Flugplatz Schleißheim – Lebensraum für Fauna in der Heidelandschaft – Natur und Flugplatz

Die naturkundliche Flugplatzwanderung richtet sich an Natur- und Luftfahrtinteressierte

Aus den historischen Flugplatz Wanderungen am ältesten Flugplatz in Bayern heraus kommen immer mehr Wünsche an uns heran, auch die Natur am Flugplatz erlebbar zu machen. Der Flugplatz ist ein großes Biotop in dem sich die Flora und Fauna wegen der Nutzung weitgehend ungestört ausbreiten kann.

Der Flugplatz Schleißheim ist Lebensraum für bedrohte und äußerst seltenen Tiere

In den Heideflächen nördlich von München lebt eine ganz besondere Amphibienart – die Wechselkröte. In der Schotterebene hat sich durch die vergangene militärische Nutzung ein kleiner Lebensraum erhalten, in dem die Wechselkröte bestehen kann. Ohne die vergangene militärische Nutzung wäre die Wechselkröte hier in den Heideflächen nicht ansässig und würde nicht das Artenspektrum auf so zauberhafte Art und Weise bereichern.

Die Wechselkröte ist ein geschützter Bewohner der Schotterebene

Die Wechselkröte nutzt ein spezielles Biotop am südlichen Rande des Flugplatzes, das von Menschenhand geschaffen wurde – um dieser bedrohten Art eine Lebensgrundlage zu geben. Würde die Landeshauptstadt sich ein neues Stadtwappen geben und sollte darin ein Tier abgebildet werden, dann müsste es die Wechselkröte sein. Sie kommt fast nur noch im Umfeld von München vor – Dank der Schotterebene.

 

Die Geschichte der Luftfahrt und der Botanik am Flugplatz Schleißheim muss erzählt werden

Eine sehr gute Kombination von Themen, finden wir zusammen mit der Agenda21 – Natur in Oberschleißheim. Natur und die Zusammenhänge muß heute modern, interessant und verständlich kommuniziert werden. Es gibt viel zu tun, direkt im Umfeld der verkehrsbelasteten Metropole gibt es im Norden von München große zusammenhängende Natur- und Biotopflächen auf den Heidegebieten auch (und gerade) in Oberschleißheim.

Die naturkundliche Flugplatzwanderung wird von Paul Eschbach 
(Flugplatzführer, Buchautor und Fotograf) und Arnold Tallavania 
(Naturfachmann in Agenda21 Natur Oberschleißheim) organisiert und moderiert.

Mitzubringen sind gutes Schuhwerk und gerne eine eigene Foto- oder Digitalkamera.

 

DELTA IMAGE und AGENDA21 Natur Oberschleißheim

Die naturkundliche Flugplatzwanderung wird organisiert und moderiert von

Wir beginnen wie immer um 14.00 Uhr und nehmen uns 2 Stunden Zeit für die naturkundliche Flugplatzwanderung.
Dauer: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Treffpunkt ist der Parkplatz südlich der Junkers Halle am Flugplatz Schleißheim.