Kontinentale Pflanzenarten

Viele Pflanzenarten auf der Garchinger Heide stammen zum Teil aus den kontinentalen Regionen Europas und sind mit anderen Biotopregionen in Deutschland vergleichbar. gerade die typischen Pflanzenvertreter der Heidelandschaft haben sich ebenso hier angesammelt und einen geschützten Heimatbereich gefunden.

 

Kontinentale Heidepflanzen auf der Garchinger Heide

Das Frühlings-Adonisröschen ist eine der ersten Blüher Ende März/Anfang April und zeigt unmissverständlich den nahen Frühling an. Die intensiven gelben Blüten lassen die Garchinger Heide in großen Flächen frühlingshaft leuchten und ist eine kennzeichnende Pflanzenart der kontinental geprägten Halbtrockenrasen.

  • Heideröschen
  • Erika
  • Weißes Fingerkraut
  • Heidekraut
  • Regensburger Ginster

 

Heideröschen auf der Garchinger Heide

 

Lein auf der Garchinger Heide

 

Heidekraut auf der Garchinger Heide

 

 

Neu! Natur & Flugplatz – Garchinger Heide – ein Naturjuwel

Die Garchinger Heide – ein Juwel in der Flora im Norden von München – Natur und Flugplatz

Die naturkundliche Flugplatzwanderung richtet sich an Natur- und Luftfahrtinteressierte

Aus den historischen Flugplatz Wanderungen am ältesten Flugplatz in Bayern heraus kommen immer mehr Wünsche an uns heran, auch die Natur am Flugplatz erlebbar zu machen. Der Flugplatz ist ein großes Biotop in dem sich die Flora und Fauna wegen der Nutzung weitgehend ungestört ausbreiten kann.

Der Flugplatz Schleißheim war größer als das heutige Flugplatz Areal

Der Flugplatz Schleißheim über 100 Jahre sehr oft einer der modernsten Flugplätze in der jeweiligen Zeit. So wurde der Flugplatz im Jahr 1944 auch im Zusammenhang mit der Autobahn A9 außerhalb des eigentlichen Flugplatzes erweitert.
Wir erzählen die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes auf/an der A9 als Ausweichflugplatz und Start-und Landefeld für die Nachtjäger und auch Me 262.
In diesem Zusammenhang entsteht 1945 durch den Rückbau war Rollfläche ein Teil des Gebietes der Garchinger Heide. Ein europäisches Juwel in der Botanik – eine einzigartige Pflanzengesellschaft hat sich hier zusammengefunden, wie es sonst in Europa nur ganz selten der Fall ist.

 

Die Geschichte der Luftfahrt und der Botanik am Flugplatz Schleißheim muss erzählt werden

"Es sind auf 25 Hektar über 240 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen" 
Prof. Jörg Ewald Bayerischen Botanischen Gesellschaft und Professor für Botanik

Eine sehr gute Kombination von Themen, finden wir zusammen mit der Agenda21 – Natur in Oberschleißheim. Natur und die Zusammenhänge muß heute modern, interessant und verständlich kommuniziert werden. Es gibt viel zu tun, direkt im Umfeld der verkehrsbelasteten Metropole gibt es im Norden von München große zusammenhängende Natur- und Biotopflächen auf den Heidegebieten auch (und gerade) in Oberschleißheim.

 

Garchinger Heide – ein Blütenmeer im April und Mai des Jahres

Eine einzigartige Pflanzengesellschaft hat sich hier aus drei grundsätzlich verschiedenen Herkunftsregionen an diesem Ort zusammengefunden:

Alpine Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der nahen Isar und der Isarauen und damit im Einzugsgebiet des Überschwemmungsgebiet des wilden Alpenflusses. Pflanzen und Biotope wandern bevorzugt entlang von Flüssen und breiten sich sucksesive an der Achse entlang aus. Am nördlichen Ende der Münchener Schotterebene finden die Pflanzen einen letzten Rückzugsort in dem langsam verschwindenden…

Kontinentale Pflanzenarten

Viele Pflanzenarten auf der Garchinger Heide stammen zum Teil aus den kontinentalen Regionen Europas und sind mit anderen Biotopregionen in Deutschland vergleichbar. gerade die typischen Pflanzenvertreter der Heidelandschaft haben sich ebenso hier angesammelt und einen geschützten Heimatbereich gefunden.   Kontinentale Heidepflanzen auf der Garchinger Heide Das Frühlings-Adonisröschen ist eine der ersten Blüher Ende März/Anfang April…

Mediterane Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt an der Schnittstelle zwischen dem Alpenvorland, dem Einzugsgebiet der Isar, dem nördlichen Ende der Eiszeit Gletscher dem Einzugsgebiet alpiner Windsysteme, speziell dem Föhn, dem Einzugsgebiet der Donau über die Isar An diesem Schnittpunkt hat sich viel länger als an vielen anderen Orten ein natürlicher Lebensraum für Pflanzengesellschaften aus vielen europäischen Regionen…

Pannonische Pflanzenarten

Wegen der Kombination aus Trockenheit und Nährstoffmangel haben sich in der Garchinger Heide Pflanzenarten erhalten, die andernorts durch konkurrenzstärkere Arten verdrängt wurden. Diese stammen aus sehr unterschiedlichen botanischen Florenprovinzen (Regionen). Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der Isar und dem Überschwemmungsgebiet der Isarauen, ein idealer Standort um unterschiedliche Pflanzengattungen aus den unterschiedlichsten Regionen hier…

Die Pflanzen stammen aus weit entfernten Regionen und haben über Wind, Hochwasser und die Isar den Weg in den Norden von München gefunden und in der Garchinger Heide die ideale Standortbedingung gefunden.
Das Entfernen der Rollwege schaffte die Grundlage für einen nährstoffarmen Kalkmagerrasen. Auf einem „normalen“ Standort werden diese Pflanzen von den nährstoffhungrigen Arten einfach überwuchert und verdrängt. Hier ist Platz, hier können diese Arten gedeihen.
Von Anfang April bis in den September hinein, verzaubert die Flora der Garchinger Heide durch Farb- und Formenreichtum.
In der Folge der Flora siedelt sich hier natürlich auch eine artenreiche Fauna an.

Mitzubringen sind gutes Schuhwerk und gerne eine eigene Foto- oder Digitalkamera

DELTA IMAGE und AGENDA21 Natur Oberschleißheim

Die naturkundliche Flugplatzwanderung wird organisiert und moderiert von

Wir beginnen wie immer um 14.00 Uhr und nehmen uns 2 Stunden Zeit für die naturkundliche Flugplatzwanderung.
Dauer: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Treffpunkt ist der Parkplatz am Baggersee, Straße Eching nach Dietersheim.

Pannonische Pflanzenarten

Wegen der Kombination aus Trockenheit und Nährstoffmangel haben sich in der Garchinger Heide Pflanzenarten erhalten, die andernorts durch konkurrenzstärkere Arten verdrängt wurden. Diese stammen aus sehr unterschiedlichen botanischen Florenprovinzen (Regionen).

Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der Isar und dem Überschwemmungsgebiet der Isarauen, ein idealer Standort um unterschiedliche Pflanzengattungen aus den unterschiedlichsten Regionen hier heimisch werden zu lassen.

 

Pannonische Pflanzenarten wanderte die Donau und die Isar flussaufwärts

Entlang der großen Flüsse breitet sich oft die Vegetation aus. Am Wasser ist Leben, Raum und immer genügend Lebensraumnischen um von Generation zu Generation weiter flussaufwärts wandern zu können. Der Transport durch Wind und über Jahrhunderte durch das Gewerbe der Flößerei entlang der Donau und der Isar begünstigen die Wanderung der Spezies.

Diese Kombination mit Arten aus vier Großregionen ist einmalig und die Garchinger Heide und ihr Umfeld sind der letzte verbleibende Rest dieser Landschaft, die noch im Jahr 1850 15.000 ha groß war.

Vertreter der pannonischen Pflanzenarten sind auf der Garchinger Heide u.a. zu nennen:

  • Adonisröschen
  • Frühlings-Adonis
  • Purpur-Königskerze
  • Lein
  • Kuhschelle
  • Backenklee

Die weite pannonische Wiesensteppe bietet ähnliche vergleichbare Standortbedingungen wie auf der Garchinger Heide entstand durch die Kultivierung von ehemaligem Waldboden durch Brandrodung und anschließender extensive Beweidung als Kulturland über Jahrhunderte. Ein wertvoller arten- und blütenreicher Standort hat sich entwickelt. Typische Arten der ungarischen Steppe sind jetzt auf der Garchinger Heide zu finden.

 

Adonisröschen auf der Garchinger Heide

 

Kuhschelle auf der Garchinger Heide

Lein auf der Garchinger Heide

 

Mediterane Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt an der Schnittstelle zwischen

  • dem Alpenvorland,
  • dem Einzugsgebiet der Isar,
  • dem nördlichen Ende der Eiszeit Gletscher
  • dem Einzugsgebiet alpiner Windsysteme, speziell dem Föhn,
  • dem Einzugsgebiet der Donau über die Isar

An diesem Schnittpunkt hat sich viel länger als an vielen anderen Orten ein natürlicher Lebensraum für Pflanzengesellschaften aus vielen europäischen Regionen erhalten. Pflanzenarten sind aus dem mediteranen Bereich in die Garchinger Heide zugewandert.

Diese Kombination mit Arten aus vier Großregionen ist einmalig und die Garchinger Heide und ihr Umfeld sind der letzte verbleibende Rest dieser Landschaft, die noch im Jahr 1850 15.000 ha groß war.

Mediterane Pflanzenarten, die den Weg über die Alpen geschafft haben.

  • Hügel-Meier
  • Bunte Kronwicke
  • Heideröschen

 

Alpine Pflanzenarten

Die Garchinger Heide liegt in unmittelbarer Nähe der nahen Isar und der Isarauen und damit im Einzugsgebiet des Überschwemmungsgebiet des wilden Alpenflusses. Pflanzen und Biotope wandern bevorzugt entlang von Flüssen und breiten sich sucksesive an der Achse entlang aus. Am nördlichen Ende der Münchener Schotterebene finden die Pflanzen einen letzten Rückzugsort in dem langsam verschwindenden Heidegebiet am Nordrand der Schotterebene. An allen anderen Bereichen der Heidelandschaft im Norden von München sind durch Kultivierung und Zivilisationsdruck inzwischen verschwunden.

Die Wanderung der Pflanzen aus dem Alpenraum geschieht auf unterschiedliche Wege:

  • Wanderung entlang der Isar
  • Verfrachtung von Samen mit dem Wind – dem berühmten bayerischen Föhnwind aus Italien

Beispiele für alpine Pflanzenarten auf der Garchinger Heide sind

  • stengelloser Enzian
  • Silberdistel