Die große Welt der elektronischen und elektromechanischen Orgeln in Unterschleißheim erleben

Jeder kennt die Orgel als Musikinstrument.

  • Die schöne Orgel in der Kirche als Kirchenorgel spielt die musikalische Begleitung bei allen kirchlichen Feiertagen.
  • Die elektronische Orgel von Franz Lambert war in den 70er und 80 er Jahren ein fester Programmpunkt in der Unterhaltungsmusik im Fernsehen – z.B. ZDF Fernsehgarten
  • In der Rock- und Pop Musik wurden auch zuerst elektronische Orgeln und dann später die Keyboards eingesetzt. Die Keyboarder lieferten sich optisch wahre Schlachten auf der Bühne, wer kann mehr Keyboards übereinander türmen und sich trotzdem noch zurecht finden.

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Alois Piterna öffnet seine Orgelsammlung regelmäßig für Besucher und für Konzerte – schauen Sie einfach unter Orgelmuseum Unterschleißheim nach.
  • Orgelmuseum Alois Piterna
  • Bezirksstrasse 27
  • 85716 Unterschleißheim

Die Sammlung in Unterschleißheim wird durch viele Musikenthusiasten unterstützt und getragen.

 

In Unterschleißheim hat die Stadt Unterschleißheim und Alois Piterna eine sehr große Sammlung an elektronischen Orgeln aus fast 40 Jahren zusammen getragen. In einem Anbau hinter dem alten Rathaus in Unterschleißheim stehen ein kleiner Ausschnitt seiner Schätze spielbereit für das Publikum und die Musikschüler bereit.

 

Orgel Sammlung von Alois Piterna in Unterschleißheim

Herr Piterna sammelt seit 1973 die inzwischen seltenen Musikgeräte in Europa zusammen und bringt die Geschichte dieses Musikgerätes wieder zum Klingen. Eines der größten Orgelmuseen in Europa.

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Über die vielen Jahren gingen auch die vielen Innovationen in der Elektronik und im Computer nicht spurlos an den elektronischen Orgeln vorüber. Waren die Orgeln von Hammond noch mit einem mechanischen Tongenerator bestückt, hielt die Elektronik in den 70er Jahren Einzug.

Ein einzelner Organist konnte mit den elektronischen Orgeln schon ein kleines Orchester alleine spielen lassen.

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In den 80er Jahren kam der Computer in die elektronische Orgel hinein. Die Möglichkeiten stiegen rasant an und der Musiker konnte immer ausgefeiltere Musik selbst spielen.

Grundlage des Orgelspielens ist aber immer noch die Fingerfertigkeit des Organisten auf den Tasten und mit den Füssen am Bass der Orgel. In den 90er Jahren wandelten sich die Orgeln immer mehr zu Computern mit einer unüberschaubaren Gestaltungsvielfalt an Tasten und Soundelementen. Die Tasten und deren Anzeigenleuchten wurden von Firmen wie LowRey auch handwerklich im Orgelbau immer vollkommener und selbst zu einem Kunstwerk, zumindest im amerikanischen Geschmacksinteresse.

Eine LOWREY Orgel in einer der prächtigsten Ausführungen

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Die Amerikaner haben einen Hang zum Bling-Bling – die LOWREY Orgel im Museum ist wohl auch optisch das Spitzenprodukt im Orgelbau.

Elektronische Orgeln aus 40 Jahren Musikinstrumentenbau

Von den 220 Orgeln der Sammlung können nur ein kleiner Teil in den Räumen beim alten Rathaus Unterschleißheim für Publikum zugänglich gezeigt werden. Und hier sehen Sie einen Ausschnitt dieses kleinen Ausschnittes – die Vielfalt dieses wunderbaren Musikinstrumentes wird dabei bereits erlebbar.