Produktvorstellung YUNEEC Breeze – eine neue Klasse an Klein-Multicopter

Die Photokina 2016 hat eine ganze Menge an neuen Produkthighlights aufgezeigt und es war klar, dass im Nachgang die Hersteller versuchen die Produktneuheiten auch an den Fachhandel zu liefern und vor allem auch vorzuführen. Yuneec hat uns bei dem Multicopter Workshop beim diesjährigen Oberstdorfer Fotogipfel unterstützt.

Ein Selfie mit dem neuen Selfie-Multicopter YUNEEC Breeze. Ich steuere den Breeze hier mit einem einfachen Tablet von Samsung – es hat bei den Teilnehmern auch mit IOS und anderen Android-Geräten (z.B. von Sony) problemlos funktioniert. Die höherwertigen Flug-Modi wollte ich an dem Sportplatz nicht ausprobieren, da viele anderen Multicopter mit in der Luft waren.

 

YUNEEC zeigt die Multicopter Palette den Händlern der Ringfoto Gruppe

YUNEEC Logo

Der Fachhandel ist auch für die High-Tech Produkte im Multicopter Segment eine wichtige Stütze im Vertrieb, neben dem Onlinehandel ist der stationäre Handel für „erklärungsbedürftige“ Produkte immer noch der primäre Verkaufskanal.

Die Ringfoto GmbH ist nach eigenen Angaben Europas größter Fotoverbund:

  • über 1.450 Mitglieder,
  • rund 1.900 Vertriebsstellen,
  • Tausende von Fachberatern und
  • mehr als 1 Mrd. € Außenumsatz unserer Mitglieder (2014).
Für die Händler der Ringfotogruppe wurde die aktuelle Produktpalette durch YUNEEC in einem attraktiven Rahmenprogramm und einer Mischung aus Vortrag und selbst „fliegen“ dürfen präsentiert.

 

Zusammen mit Foto Sessner GmbH aus Dachau

Andreas Pirchmoser, Geschäftsführer von Foto Sessner GmbH in Dachau, hat mich zu der Produktvorstellung dazu gebeten, damit wir uns gemeinsam ein Bild der neuen Produkte machen können. Den Q500 und den Typhoon H kannte ich bereits von unserem Multicopter Workshop am Oberstdorfer Fotogipfel – vollkommen neu war der YUNEEC Breeze.

Quelle: Yuneec

Für ein Selfie muss man den Breeze schon sehr nahe an sich heranholen.

Für ein Selfie muss man den Breeze schon sehr nahe an sich heranholen.

 

„YUNEEC Breeze 4k – Selfie -Drohne“ – eine neue Klasse an Klein-Multicoptern

Der Breeze ist deutlich kleiner und kompakter als ein Q500 und wiegt flugfertig auch unter 400g. Von den Leistungsparametern ist er nicht mit einem Q500 oder Typhoon H vergleichbar. der Breeze hat auch keinen Gimbal, nur einen vertikal schwenkbare Kamera. Die Kamera ist mit der eines Q500 / Typhoon H sehr gut vergleichbar.

yuneec_breeze

Quelle: YUNEEC

Gesteuert wird der Breeze mit einem (fast) beliebigen Smartphone oder Tablet mit Android oder IOS. Klein, kompakt und (fast) immer mit dabei ist die Zielgruppe für den Breeze. Eine Art „fliegende Kamera“ und kann im Nahbereich Fotos mit 13 MP oder Videos mit 4k erstellen und nach dem Flug sofort auf das Smartphone oder Tablet übertragen. Eine Antwort auf das veränderte Medienkonsumverhalten einer neuen Generation. Damit einher gehend wird die Zielgruppe von einem Tornado H920, über einen Typhoon H zu einem Breeze immer größer und damit für den stationären Handel von besonderem Interesse.

Breeze – unser Eindruck beim Selbst-fliegen

Der Breeze ist ausgestattet mit vielen Automatikmodi, die auch einem Anfänger das Fliegen einfach macht. So wird Start und Landung weitgehend automatisiert. Das Fliegen mit einem Smartphone oder Tablet klappt überraschend gut, die Verbindung wird schnell gefunden und aufgebaut und bleibt auch bei einem heftigen Parallelbetrieb mehrerer Breeze ungestört erhalten. Ein feinfühliges und sensibles Steuern wie mit zwei Sticks ist mit einer Touch-Darstellung am Bildschirm nicht vergleichbar – das will der Breeze auch gar nicht sein.

  • kleines Packmaß und geringes Gewicht ist überraschend gelungen
  • Rotore und Landefahrwerk sind einzuschwenken zur Stabilität und nochmals weniger Packmaß
  • Weitgehend Automatikfunktionen und spezielle Flugmodi unterstützen auch den Anfänger gut
  • Ausreichend gute Kamera für „Selphies“ in der dritten Dimension ist tadellos
  • Sicherheitsfunktionen am Multicopter und in der Steuerung dienen der Sicherheit
  • Akku Laufzeit von 12 Minuten ist für diese Anwendung ausreichend

Für den angestrebten Einsatz ein sicherlich überraschendes Produkt, das den Multicopter einer größeren Zielgruppe erschließen will.

Auch das anschließende Übertragen der Mediendateien auf das Tablett oder Smartphone klappte problemlos.
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob der neuen Multicopter-Klasse. Die Bedienung war einfach und auch für „Erstflieger“ unter den Fachhändlern sofort problemlos möglich – unter den Breeze Fliegern gab es auch keinen Absturz oder Schaden. Für viele Anwendungen wird diese neue Klasse an Klein-Multicoptern ihre Anwendung finden. Die Kleinheit verleitet aber sicherlich den einen oder anderen dazu, die geltenden Vorschriften nicht ganz so ernst zu nehmen und für viel Aufregung zu sorgen.

Für Luftbildfotografie und -Video wie mit einem Typhoon H ist der Breeze nur bedingt geeignet – das ist auch nicht sein Anwendungsspektrum. Wer hochwertige Fotos oder Videos erstellen möchte, der sollte sich nach einem anderen Multicopter umsehen.

Und auch noch ein Zertifikat für die Produkt Schulung

Von Marko gab es auch noch ein Zertifikat für das „erfolgreiche Bestehen“ der Produktschulung. Schön gemacht von YUNEEC, ein rundum gelungener Tag in der Multicopter Fliegerei.


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