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Fotografie bedeutet auch einem bekannten Motiv eine neue Perspektive zu eröffnen

Das Dachauer Volksfest ist eine fixe Veranstaltung im Dachauer Land und das Brilliantfeuerwerk ist einer der Höhepunkte dieses altbayerischen Volksfestes. Jedes Jahr wieder. Man kennt das Volksfest und man kennt das Feuerwerk.

Dieses Jahr waren wir zusammen mit Jörg und Martha beim Fotografieren.

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Fotografie bedeutet auch, einem Motiv immer wieder eine neue Perspektive zu eröffnen

Jedes Jahr wieder. Ich stelle mir die Frage, wie setze ich das altbekannte Motiv dieses Jahr wieder in einer neuen Form fotografisch dar, ein spannender Prozess bei dem man jedes Jahr seine Fähigkeiten neu auf die Probe stellen kann. Die einfachste Herangehensweise an das Motiv ist auch oft die sicherste Methode und sichert sehr gute Ergebnisse unter vielen Rahmenbedingungen.

Einfach ist einfach einfacher.

Raus aus der Komfortzone und sich das bekannte Motiv immer wieder neu zu erarbeiten. Booom.
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Manche Ideen sind brilliant und die Ergebnisse perfekt. Im nächsten Jahr ist man eher enttäuscht von den Ergebnissen und der Lernprozess beginnt von neuem. Dieses Jahr wurde ich von einer Fotofreundin erneut zu einer gemeinsamen Fotoaktion animiert.

 

Fotoidee – das Feuerwerk als Visualisierung von Licht, Farbe und Strukturen zu inszenieren

Die Standardaufnahme des Feuerwerks ist aus unmittelbarer Nähe mit einem Weitwinkel den Nachthimmel und das Feuerwerk zu fotografieren. Ich wollte von einem Aussichtsberg nördlich von Dachau einen Blick auf das Feuerwerk und die Altstadt Dachau haben.

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Die Entfernung beträgt gut 1,6 km und der Blick ist unverbaut und bestens zum Einsatz mit einem stabilen Stativ geeignet. Eine vollkommen andere Perspektive ohne die typische Froschperspektive.

Ein Feuerwerk ist hochdynamisch und jede Sekunde ist anderes Licht und man muss schnell und intuitiv reagieren.

 

Experimentieren und aus den eigenen Fehlern lernen

Auch ich ärgere mich, wenn die Bilder nicht das halten, was man geplant hatte. Ich kann nur allen Fotobegeisterten immer wieder den Rat geben, nicht nachzulassen. Jeder Fotograf kennt die eigenen „Rückschläge“ nur zu gut. Die Aufgabe eines anspruchsvollen Fotografen ist es, unter allen Bedingungen ansprechende Bilder präsentieren zu können, gerade dann wenn es nicht so läuft wie geplant.

Die Bilder sind vollkommen anders als in den letzten Jahren ausgefallen – aber nur so entwickelt man sich weiter und entdeckt neue gestalterische Möglichkeiten ein Motiv in ansprechende Bilder umzusetzen. Und auch dieses Jahr sind wieder ganz besondere Bilder enstanden, die Aktion hat sich wieder mehr als gelohnt.

Martha, vielen Dank für deine Initiative.

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Nächstes Jahr wieder und wieder ganz anders. Das ist auch das schöne an der Fotografie.