Schreibstube wieder auf dem Schleißheimer Advent im Bauwagen vor Ort

Advent ist das Fest des Lichtes und der Besinnung. Aber manchmal ist zu viel Fest auch ganz schön nervig. Auf dem Schleißheiemr Advent gibt es schon seit vielen Jahren einen Ort der Stille und der Ruhe. Mögen außen herum Trubel, Hektik und lautstarke Beschallung mit „Last Christmas“ zum guten Ton gehören, so ist die Schreibstube von Irene März das absolute Gegenprogramm.

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Kontemplation auf den wichtigsten (und einzigen) Brief im Jahresablauf bewusst schreiben

Einen Brief mit Hand und das noch mit einem Federkiel oder sonstigen historischen Schreibgeräten auszuführen ist heute eine absolute Seltenheit.

Wieviel Briefe schreibt man heute noch pro Jahr?

Wenig, wenn nicht sogar nur noch einen. einen einzigen und das immer im Advent. Muss die sonstige Korrespondenz heut zu tage schnell und effektiv über den Schreibtisch wischen, so sollte doch dieser einzig verbleibende Brief mit all den Mühe und Kreativität gemacht werden.

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Irene März zeigt in ihrer traditionellen Schreibstube die Kunst im Umgang mit Tinte, Papier und Federkiel

Für die Kleinen Besucher ist das schon ein Ausflug in eine vergangene und niemals erlebten Zeit Epoche. Unter fachkundiger Anleitung dürfen die Kleinen sich diesem wichtigsten Brief im Jahreskreis Schritt für Schritt nähern und dann final die geheimen Wünsche aufs Papier bringen und dann stolz Mama und Papa zeigen.

 

  • Geduld und Konzentration sind einige der Zutaten für solch einen Brief und nicht die Backspace-Taste.
  • Wünsche und Sehnsüchte sind ebenso drin und keine Bestellnummern beim Online Giganten.

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Der Bauwagen ist immer einen Besuch Wert

Am südlichen Ende des Vorfeldes steht der Bauwagen für die Kleinen bereit, in eine andere Welt einzutauchen. Kommen Sie herein und geniessen Sie die Zeit. Alle Hektik, alles Laute, alles Schrille bleibt draussen – und es ist auch ganz gemütlich Warm.

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