Die Lange Tafel – Gesichter und Menschen auf 600m Feiermeile

Die Feier der Münchener Straße wird von Menschen gestaltet, von Menschen durchgeführt und von Menschen besucht. Das ist der Unterschied zu einer Ausstellung in einem Museum – man kommt mit Menschen in Kontakt.

Als Fotograf ist das auch das schöne, viele nette Menschen in ihrer Umgebung zu fotografieren, im Kontext ihrer Tätigkeit unter freiem Himmel zu dokumentieren.


In der Fotografie liegt die Kraft im Augenblick

Wie macht man ein gutes Foto bei einem Event, oder auf der Straße.

Freundliche und nette Menschen gibt es überall. Die Kamera in der Hand ist wohl auch immer eine Faszination für viele.

Kommen wir in die Zeitung - Ja, aber erst nächstes Jahr.

Im Augenblick, im jeweiligen Moment entscheidet es sich ob der Fotograf offen aufgenommen wird und für einen kurzen Augenblick ein Teil des eigenen Lebens mitnehmen darf und ein schönes Foto auf der Langen Tafel machen kann. Je freundlicher und offener man als Fotograf selbst auf Menschen zugeht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass ein nettes Lächeln eindeutig Ja sagt – du darfst ein Foto machen.

 

Fast jeder freut sich in der Zeitung sich zu sehen

Nicht jedes Bild wird veröffentlicht – aber die schönsten schaffen es sehr oft. Gerade um 11.00 Uhr, wenn die Lange Tafel gerade eröffnet wird sind die Menschen noch frisch und offen für ein Foto. jetzt ist die Zeit des  Fotografen gekommen.

Meine Bilder sind vor allem für die Sonderbeilagen „Die Lange Tafel“ in allen wichtigen Zeitschriften.

Ein Kochtopf – und schon sind ein paar nette Menschen darum versammelt und eine freundliche Frage – das Foto sitzt. Schneller als Sie diesen Satz lesen können. Vielen Dank an die Mädels mit den Pommes.

 

Schnelle Reaktion – die Motive warten nicht

Event und Street Fotografie sind sehr schnelle Genres der Fotografie. Man schlendert über die Straße, beobachtet die Szene und alles ist gemütlich. Plötzlich erkennt man ein Motiv und weiß aus der Erfahrung – man hat nur 2 Sekunden und dann ist das Motiv weg und kommt nie wieder zurück.

Die beiden blauen Sonnenbrillen in fast synchroner Bewegung der beiden Damen mit weißem Oberteil. Schnell – schnell – sonst ist das Motiv weg. Ein kleiner Augenblick, den nur der Fotograf wahrgenommen hat. Die Passanten und Besucher der Langen Tafel haben dieses kurze Motiv vermutlich gar nicht wahrgenommen. Weg – niemals gesehen.

 

Auch die kleinen machen mit in der Kundenansprache

Die Straße ist die Bühne und hinter jedem Gesicht ist die Chance auf einen Kontakt für das eigene Geschäft, den Verein – die eigene Aktion. Jeder kann hier mitmachen. Jung und Alt. Für mich immer wieder schön wie sich die Jungen, der Nachwuchs aktiv mit einbringt in der Ansprache der Passanten. Hier der Nachwuchs des Karnevallvereins Dachau.

Für mich die Chance, die vier kleinen Protagonisten selbst als Motiv anzusprechen und als kleine Gruppe schnell zu arrangieren.

Und jetzt noch das schönste Lächeln für mich.

Do reiht sich ein Kontakt mit Menschen an den nächsten. Das ist für mich die Lange Tafel in Dachau. Kontakt mit den Dachauern und den Nicht-Dachauern an einem herrlichen Sommertag.

 

Der freundliche Sparkassenberater mit den vielen Luftballonen

Tschuldigung – ich will nur die schönen Luftballöne fotografieren.

Und schon ist mir das Lächeln und die gute Stimmung im Bild sicher.

 

Die Welt um sich ganz vergessen – weit weg – mit einem Pferd

Maler haben vieles gemeinsam mit Fotografen. Man kann sich so herrlich in sein Motiv und die Phantasie in der Landschaft drum herum versinken lassen. Alles vergessen, nur noch das Motiv und die Umsetzung ist wichtig.

Hier ist ein Pferd in der grünen Landschaft. Am Ende wird da ein Bild draus – jetzt kann nur der Künstler selbst das fertige Motiv sehen. Es ist schon da – auf der Leinwand. der Künstler kann es schon sehen und muss nur noch alles störende wegmachen.

Später dann, wenn das Bild auf der Stafflei steht können alle das fertige Motiv erkennen und sehen. Nur der Künstler selbst ist schon wieder beim nächsten Motiv – ganz weit weg.