Winterzeit bescheert eine weite, offene Landschaft im Dachauer Moos

Das ganze Jahr suche ich nach interessanten Perspektiven in der Landschaft. Und dann plötzlich, meistens im Februar, da fällt der Blick weit über die offene Landschaft, noch ohne Bewuchs und ohne Landschaft.


Eine Gruppe an Rehen, so gemütlich auf dem weiten Feld stehen zu sehen ist schon ungewöhnlich. Trotz der hervorragenden Farbtarnung fällt das Auge des Fotografen auf das Fotoobjekt in 200 Meter Entfernung.

 

Wunderbar passend vor dem in der Ferne aufragendem Schloss Dachau

Freue ich mich doch schon überall im Dachauer Land, ein passendes Tiermotiv zu erspähen, bei dem ich durch die große Entfernung sicher die Tiere nicht verängstige. Dann auch noch direkt in Linie zum Schloss Dachau im letzten Licht des Abends. In wendigen Minuten geht die Sonne auch schon im Brucker-Land unter und der Tag kommt zur Ruhe.

Von der nahen Bundesstraße kommt dauernd Lärm herüber – das sind die scheuen Tiere wohl schon so gewohnt. aber irgend etwas erregt die Aufmerksamkeit des Rehwildes.

In dem dunklen Acker stehend, leuchtet das Fell der Rehe im letzten warmen Licht des Tages und zeichnen sich deutlich sichtbar gegen den dunklen Hintergrund ab.

Die Gruppe Rehe fühlt sich in mitten des großen, weiten Ackers wohl sicher. Jede Gefahr kann man von weiten her sehen und so stehen die Rehe oder liegen ganz ruhig. So kann man auch über die große Entfernung hinreichend scharfe Fotos machen. Auch wenn hier wieder das Fell sich nur noch kaum vom braunen Acker abhebt.

 

Da stehe ich und schau über 2 Stunden den Rehen im Dachauer Moos zu

Wunderbar. Viel mehr brauche ich nicht. Das Programm „Natur Dahoam“ auf dem Live Sender vor mir entspannt und bringt den Kontakt zur Natur im Dachauer Moos, ohne die Tiere durch meine Anwesenheit zu Beeinträchtigen oder zu Beunruhigen.

Ich hab’s auf der Karte ausgemessen. 400 Meter Entfernung – ein prächtiges Foto von einem Päärchen im Dachauer Moos. ein wunderschöner Abend im Dachauer Moos neigt sich dem Ende zu.