Der Himmel stürmt, da helfen nur noch die Vierzehnheiligen in Oberfranken

Über Deutschlamd tobt das Sturmtief Eberhard in Orkanstärke. Der Himmel ist zerzaust und öffnet dramatisches Licht in der weiten Landschaft der fränkischen Schweiz. Ganz besonderes Licht fällt auf die barocke Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein am oberen Main. Die spätbarocke Basilika Vierzehnheiligen ist eine der prächtigsten Bauwerke des an prächtigen Bauwerke sehr reichen Erzbistums Bamberg.

Die Franziskaner in Vierzehnheiligen wachten hoch über dem oberen Main

Wer von Bamberg kommend, Richtung Coburg, und weiter nach Erfurt das obere Maintal hinaus fährt kommt nach kurzer Zeit am linken Mainufer an der hoch über dem Maintal stehenden Wallfahrts-Basilika Vierzehnheiligen vorbei.

Die geschichtliche Überlieferung erzählt von einer Erscheinung des Schäfers 
am Kloster Langheim im Jahre des Herren 1445. In der Erscheinung erschien das 
Jesuskind im Kreise anderer Kinder in den Farben halb rot und halb weiß gekleidet.
Die Kinder stellten sich als die vierzehn Nothelfer vor und an dem Ort solle eine 
Kapelle gebaut werden.

Die vierzehn Nothelfer in der katholischen Kirche sind:

Zu den vierzehn Nothelfern zählen:

  • drei Bischöfe: Dionysius, Erasmus und Blasius – weiterhin
  • drei Märtyrerinnen: Barbara, Margareta, Katharina – weiterhin
  • drei Ritter: Georg, Achatius, Eustachius – weiterhin
  • ein Arzt: Pantaleon – weiterhin
  • ein Mönch: Ägidius – weiterhin
  • ein Diakon: Cyriacus – weiterhin
  • ein Knabe: Vitus – weiterhin
  • ein Christuskindträger: Christophorus

Spätbarocke Pracht Außen – bayerisches Rokkoko im Inneren

Die barocken Kirchenbaumeister wussten wie man ein Bauwerk innen und außen zum Ruhme der Kirche und des kirchlichen Auftraggebers baut. Johann Baltasar Neumann erbaute im ausgehenden 18. Jahrhundert ein äußerlich imposantes Bauwerk an die Hanglage des Obermainstales gesetzt. Der Besucher sieht die Hauptfront hoch über die Bäume hinausragen.

Die Hauptfassade von Vierzehnheiligen ist eine der beeindruckendsten Hauptfassaden bayerischer Kirchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gnadenaltar der 14 Nothelfer im spätbarocken Zentrum der Wallfahrts-Basilika

Barocke Kirchen in Bayern – ein Band an Tradition und Kultur durchzieht das bayerische Land in Ober- und Niederbayern – aber auch in Schwaben und Franken und der Oberpfalz. Das altehrwürdige und stolze Erzbistum Bamberg ist reich an Kulturgütern in Franken. Die Basilika  Vierzehnheiligen ist ein weit über Franken hinaus bekannter Wallfahrtsort und ein Meisterwerk des bayerischen Spätbarock und Rokoko.

Der Mittelpunkt des Hauptschiffes der Basilika ist der Gnadenaltar mit den Vierzehnheiligen in der räumlichen Mitte der Basilika. Die ganze Theatralik der Basilika ist um den Gnadenaltar herum gebaut. Alle Blicke sind auf den Gnadenaltar und die vierzehn Nothelfer gerichtet. Rokoko als Bühne der Kultur des 18. Jahrhunderts.