Der Jahreskreis im Bayerischen Wald – Kalender 2009 vom BAYERWALDTEAM

Der Jahreskreis im Bayerischen Wald begleitet die Menschen im Woid das ganze Jahr hindurch. Im Jahr 2009 war dies auch nicht nur so dahin gesagt. Der SSL Verlag brachte eine Kalenderproduktion mit Bildern vom BAYERWALDTEAM – Huber Bauer-Falkner für das Ganze Jahr.

Der Kalender dürfte inzwischen von den Wänden der Bauernhäuser im bayerischen Wald abgehängt worden sein – zeit Ihn für die Leser von BAYERWALDTEAM.EU wieder in Erinnerung zu bringen.

Kalenderbilder im Winter im Bayerischen Wald

Alle Fotos Hubert Bauer-Falkner.

Der Winter im Bayerischen Wald war früher so sprichwörtlich und wurde in dem Spruch:

A dreiviertel Jahr Winter und a viertel Jahr kalt, das ist das Wetter im Bayerischen Wald.

In den Jahren 1990/1991 begannen wir im BAYERWALDTEAM intensiv mit der Fotografie im bayerisch-böhmischen Waldgebirge. Der Bayerische Wald stellt sich auch heute dem Betrachter abwechslungsreicher als viele andere Gegenden in Deutschland. Der Winter ist auch heute noch dominant – speziell die Arbermandln am Großen Arber.

Schnee und Eis in den Hochlagen des Bayerischen Waldes und den Hochschachten in über 1000 m Höhe. Das Fotografieren ist zwar nicht einfach. Die Wege sind besonders im Winter sind die Wege lang und die Tage sind kurz.

Kalenderbilder im Frühling im Bayerischen Wald

Alle Fotos Hubert Bauer-Falkner.

Plötzlich ist er da. Der Frühling. Die Sonne hat noch kaum Kraft, aber die Blumen nutzen diese Zeit um schon soviel Licht wie möglich zu ergattern und dann geht es schnell. Die Frühlingsblumen und die jungen Triebe des Bergwaldes bringen Licht und Farbe in die Landschaft. Das Leben beginnt wieder sich zu regen.

  

Auch die Bewohner werden wieder Aktiv und verlassen die Häuser. Lokale Feste und Feiern bringen Stimmung und das Miteinander wieder auf die Festplätze zurück. Es wird gekacht, getanzt, gut gegessen und auch süffiges Bier getrunken. Am ersten Mai darf das Maibaum aufstellen nicht vergessen werden.

Kalenderbilder im Sommer im Bayerischen Wald

Alle Fotos Hubert Bauer-Falkner.

Im Sommer sind die Bauern arbeitsam auf den Feldern unterwegs, um die Saat für die Ertne im Herbst auf den Weg zu bringen. Die Steinhauer rund um Hauzenberg können auch wieder in den Steinbruch und den harte  Granit mit fester Hand bearbeiten zu können.

  

Kunst und Kultur hängt im Bayerischen Wald wie sonst kaum in Deutschland an den harten Werkstoffen Holz, Glas und Granit.

Kalenderbilder im Herbst im Bayerischen Wald

Alle Fotos Hubert Bauer-Falkner.

Der Herbst ist im Bayerischen Wald herrlich. Auf den Schachten und den Bergwäldern um 1000 m Höhe ist die Buche ein viel vorkommender Baum. Im Herbst schillern die Gräser auf den Hochschachten in herrlichen Farben und die Buche und der Bergahorn leuchten um die Wette.

  

Die rauhe Landschaft im Bayerischen Wald wird im Herbst ganz lieblich und romantisch – ideal für die Wanderer und für Fotografen.

Wir sehen uns im Herbst im Bayerischen Wald.

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Kaitersberg im Bayerischen Wald im Luftbild

Der Kaitersberg im Bayerischen Wald ist eine Fortsetzung des großen Arber Massives nach Westen und trennt das Zellertal vom Lamer Winkel ab. Zu einem Flugplatzfest unserer Fliegerfreunde in Arnbruck am Fuße des Kaitersberg flogen wir im August mit dem Eurofox (UL) von Oberschleißheim nach Arnbruck. Auf dem Rückweg war uns der Kaitersberg im Weg, so dass wir zur Freude des Fotografen eine ganz große Runde über den Lamer Winkel und das Eisensteiner Tal – zurück über die Rusel nach Oberschleißheim nehmen sollten.

Der Kaitersberg ist ein wunderbarer Wanderberg und bietet eine spektakuläre Tour vom Gasthaus Eck (gleich bei Arnbruck) über die Skipiste zum Waldschmidt Denkmal hinauf. Dann geht es immer am Grat entlang über die Kötzdinger Hütte bis zum Kreuzfelsen. Für den Bayerischen Wald eine spektakuläre Tour mit immer herrlichen Aussichten in das Zellertal, den Lamer Winkel,auf den Osser und immer wieder auf den Großen Arber.

Folgen Sie uns der Gratwanderung entlang am Kaitersberg

Einer meiner ersten Wanderungen im bayerischen Wald war an einem Frühlingstag am Kaitersberg mit dem BAYERWALDTEAM. Eine herrliche Wanderung über den Großen Riedelstein mit dem Waldschmitt-Denkmal. Dann kommen die Rauchröhren, ein Eldorado für Freikletterer. Gerade wenn man beginnt etwas Pause zu benötigen kommt am Mittagstein die Kötzdinger Hütte.

Kötzdinger Hütte bieten auf Hin- und Rückweg eine gute Einkehrmöglichkeit, aber inzwischen keine Übernachtungsmöglichkeiten – gegen 18.00 Uhr ist Schluss auf der Hütte, jeder muss ja wieder zurück ins Tal.

Am Mittagsstein steht eine Kapelle und ist ein weithin sichtbares Zeichen am Felsgrad des Kaitersberg.

Felsmassiv am Kreuzfelsen – Räuber Heigl Höhle

Nach Westen fällt der Kaitersberg langsam ab und hat mit dem Kreuzfelsen nochmals einen Höhepunkt an Ausblick in die umgebende Landschaft im Zellertal. Ein weithin sichtbares Gipfelkreuz gibt dem Kreuzfelsen seinen Namen.

Unterhalb des Gipfelkreuzes sind die Räuber Heigl Höhlen, hier soll sich der Räuber Heigl erfolgreich vor den Finanzern und Gendarmen versteckt haben. Mit seiner Familie hat er sich in den unwirklichen Höhen des Kaitersberg zurückgezogen und in der  Mitte des 19. Jahrhunderts in der Gegend um Bad Kötzding sein Unwesen getrieben haben.

Wald – Berg – Landschaft im bayerischen Wald am Kaitersberg

Aus der Luft entdeckt man immer wieder neue Motive, die am Boden in ganz anderem Licht erscheinen. Im Hintergrund liegt der Lamer Winkel bei Arrach schon wieder im Sonnenlicht.

Mehr Bilder vom Bayerischen Wald aus der Luft in den nächsten Beiträgen.

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UL-Ausflug mit dem EUROFox in den Bayerischen Wald – CAVOK im Bayerischen Wald

Original des Berichtes von Josef Kobold auf www.ednx.de, mit freundlicher Genehmigung im Original übernommen.

Vorstoß zu den Ursprüngen

Flugfest auf dem Landeplatz Arnbruck im August 2018, Vorfeld, Hangars, Foto: PE
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Großer Arber im Bayerischen Wald im Luftbild

Der König des Bayerischen Waldes ist der Große Arber. Mit 1456 m ist der Große Arber der höchste Berg der deutschen Mittelgebirge und der Dominante Berg im Grenzkamm des Bayerischen Waldes.

Großer Arber mit dem Gipfel des Kleinen Arber

Wir sind mit dem UL Flugzeug in Arnbach und starten in EDNB auf der Piste 16 nach Süden und drehen dann nach Norden und übersteigen den Kaitersberg. Am Ende des Lamer Winkels steht als Wächter des Lamer Winkels der Große Arber. Mit dem UL umrunden wir das Massiv des großen Arbers und freuen uns über die ersten Luftbilder im Bayerischen Wald.

Endlose Wälder im größten zusammenhängenden Waldgebirge Mitteleuropas

 

Mich faszinierte schon früher der Blick von den vielen Berggipfeln und Felsnadeln am Grenzkamm. Dort sitzend schweift der Blick über die endlosen Wälder im Grenzgebirge zwischen Bayern und Böhmen. Kaum fällt der Blick auf die Zeichen unserer menschlichen Zivilisation, wie Straßen, Siedlungen oder Industriegebiete. Lediglich die Radarkuppeln auf dem Großen Arber selbst sind die Zeichen unserer Kultur.

Am Ende der Gebirgskette tront der Große Arber. Davon der Enzian, Schwarzeck

Relikte der Eiszeit am Großen Arber-Massiv – Kleiner und Großer Arbersee

An den Nordflanken des Großen Arber liegen versteckt der Kleine Arbersee. Aus Lohberg erreicht man den kleinen Arbersee zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Naturschutzgebiet.

Ein zauberhaftes Naturschutzgebiet umgibt den kleinen Arbersee mit seinen schwimmenden Inseln im See.

Geschundene Nordseite des Großen Arber für den Wintersport im Bayerischen Wald

Beim Flug um den Großen Arber zeigt sich die Nordseite mit den inzwischen massiv ausgebauten Skiabfahrten und Liftschneisen für eine Weltcup-Abfahrt. Früher war der Große Arber ein Garant für Schneesicherheit und damit für perfekten Wintersport im Nahbereich der Woidler. Trotz der Höhe von 1.456 m ist die Schneesicherheit schon lange dahin.

Auf Wiedersehen Großer Arber – Ich komme wieder zum Fotografieren

Ein sehr schöner Beginn der Luftbildfotografie im Bayerischen Wald – das soll nicht das letzte Mal gewesen sein. gerade aus EDNB aus bieten sich Rundflüge ganz hervorragend an.

Servus im Bayerischen Wald!

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Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald – Luftbildfotografie

Seit 27 Jahren bin ich regelmäßig im Bayerischen Wald unterwegs zum Erleben, Genießen – ja und auch zum Fotografieren. Zusammen mit Hubert haben wir im BAYERWALDTEAM den Bayerischen Wald Vom Hohen Bogen im Nordwesten der Oberpfalz, bis in die neue Welt bei Obernzell im Südosten durchwandert.

Vom Grenzkamm bis zur Donau – es gibt eigentlich kaum ein Fleckerl, auf dem wir noch nicht gewesen sind.

An der Donau bei Straubing begleitet uns ein Schubkahn stromaufwärts

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Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald – Luftbildfotografie

Seit 27 Jahren bin ich regelmäßig im Bayerischen Wald unterwegs zum Erleben, Genießen – ja und auch zum Fotografieren. Zusammen mit Hubert haben wir im BAYERWALDTEAM den Bayerischen Wald Vom Hohen Bogen im Nordwesten der Oberpfalz, bis in die neue Welt bei Obernzell im Südosten durchwandert.

Vom Grenzkamm bis zur Donau – es gibt eigentlich kaum ein Fleckerl, auf dem wir noch nicht gewesen sind.

An der Donau bei Straubing begleitet uns ein Schubkahn stromaufwärts

Seit 2006 Luftbildfotografie mit meinem Piloten Josef

Am Flugplatz Schleißheim fing es an – der Pressesprecher (Josef) brauchte ein Foto von den Segelfliegern in der Flugplatz-Segelflug-Meisterschaft. Ob ich mitfliegen könnte und Luftaufnahmen eines Segelflugzeuges machen, welches in Loopings, Kubanische Acht, Fassrolle und sonstige Kunstflugmanöver vollbringt.

Daraus wurde eine veritable fotografische Beschäftigung in der Luftbildfotografie, denn beiden hat das Thema Spaß bereitet. Mir als Fotograf, hoch über den Wäldern, nahe den Wolken über die Landschaft zu ziehen und die allzu bekannte Gegend am Boden aus einer himmlischen Perspektive zu sehen – und zu fotografieren.

Der Weg ist auch das Ziel – Hohenkammern muss umflogen werden – ein wichtiger Navigationspunkt für die Kontrollzone München

Luftbildfotografie im Bayerischen Wald

Lang hat es gebraucht bis die zwei fotografischen Aktivitäten einmal zusammen gefallen sind – Luftbildfotografie im Bayerischen Wald. Aus der Luft lässt sich der Bayerische Wald in seiner Ursprünglichkeit und seiner Unzugänglichkeit noch besser und einfacher Erleben. Hoch über den Tälern, Hügeln, Gipfeln und Dörfern ziehen wir unsere Kreise und fotografieren die markanten Punkte im Bayerischen Wald.

Der Luftbildfotograf muss ja auch Luftraumbeobachtung im Sichtflug machen – und findet immer wieder schöne Motive

Unser lieber Fligerkammerad Robert Dottl ist mit seiner DR400 in Oberschleißheim (EDNX) und in Arnbruck (EDNB) am Fuße des Kaitersberg zu Hause. Am letzten Wochenende war das seit vielen Jahren stattfindende Flugplatzfest in Arnbruck zum 55 jährigen Gründungsfest – da wollten/sollten wir aus Oberschleißheim als fliegende Gäste auch einmal vorbeikommen.

Ja wenn das so ist, dann …
… lässt sich der lange gehegte Wunsch ja auch wirklich werden lassen!

Vielen Dank an den Luftsportverein Zellertal e.V. für das Flugplatzfest und an dich lieber Robert Dottl für die herzliche Einladung und den netten Empfang in Arnbruck – sonst wäre ich nie so schnell fliegend in den „Woid“ gekommen.

Die Stadt Viechtach liegt im herzen des Bayerischen Waldes und auf der Fluglinie – jetzt ist Arnbruck (EDNB) gleich in Sicht.

Der Anflug auf der Piste 34 ist mit etwas Überraschungen verbunden – wir fliegen direkt auf den Kaitersberg zu. Später werden wir den Rückflug noch etwas ausdehnen und im weiten Bogen das dominante Massiv des Großen Arber umfliegen – viele bekannte Punkte im Grenzgebirge werden klar und schön zu erkennen und zu fotografieren sein. Ein Pilot ist ebenso wie ein Fotograf auch immer ein kleiner Meteorologe und muss die Wetterentwicklung genau einschätzen können.

Das Licht ist gut, die leichte Bewölkung sorgt für ein gleichmäßiges Licht, ohne große Lichter und Schatten – genau richtig um den dunklen Wald in dem größten zusammenhängenden Waldgebirge Mitteleuropas zu betrachten.

Da werden wir nicht das letzte Mal in der Luft im Bayerischen Wald
unterwegs sein.
Paul Eschbach Luftbildfotograf

Bis 1990 war die Gegend für den Flugsport gesperrt – ADIZ

Die beiden Radarkuppeln auf dem großen Arber stehen nicht ohne Grund da. Der Grenzstreifen zur früheren Tschecheslowakei (CSSR und CSFR) und zur DDR war eine Flugüberwachungszone für die Sicherung der Blockgrenze am Eisernen Vorhang.

Die ADIZ – Air Defence Information Zone war für praktisch allen Flugverkehr eine Flugverbotszone – jede Flugbewegung musste mindestens 60 Minuten vorher angemeldet werden.

Jetzt genießen wir die herrliche Landschaft des Bayerischen Waldes in unserem Ultraleicht Luftsportgerät.

Die Faszination in der Luftbildfotografie liegt in den kleinen und fokussieren Motive – nur aus der Luft bietet sich dieser Anblick

Eurofox unsere Basis für die Luftbildfotografie in Bayern (Oberschleißheim)

Eurofox von AERO Pro aus der Slowakei – unsere fliegende Plattform für Luftbilder

Seit 2010 fliegen wir mit dem EUROFox – einem Ultraleichtflugzeug (UL) mit überraschend hoher Flugleistung. Für den Einsatz in der Luftbildfotografie ist der EUROFox sehr gut geeignet:

  • Viel Sicht nach draußen durch viel Plexiglas in der Kanzel
  • Sehr gute Langsamflug Eigenschaften, dadurch habe ich als Fotograf mehr Zeit die Motive zu sehen und zu fotografieren
  • Alle UL Flugzeuge haben ein Gesamtrettungssystem an Bord, welches im Falle einer Störung sicher an einem Rettungsschirm das gesamte Flugzeug wieder sicher zu Boden bringt
  • Die Cockpit Türe kann entweder ausgebaut werden, oder bei längeren Anflügen im Flug geöffnet werden – ungestörte Sicht für den Fotografen nach draußen auf die Fotomotive
  • Sehr gute Flugleistungen, kurze Start- und Landestrecken
  • Sehr leise im betrieb, so dass die Luftbildfotografie zu keiner Lärmbelästigung am Boden führt
  • Sehr einfach am Boden mit einer Person zu Handhaben – die UL dürfen nur maximal 472,5 kg Gesamtgewicht haben. Das merkt man auch im erfreulich geringen Leergewicht
  • Ein geringer Verbrauch von 9-11 Liter Super Benzin in der Flugstunde

Stationiert ist der Eurofox in Oberschleißheim (EDNX), dem ältesten Flugplatz in Bayern.

Luftbildfotografie ist die Kunst bei 100 km/h Fluggeschwindigkeit die Motive so einfach und so aufgeräumt wie möglich zu fotografieren

Luftbilder im Bayerischen Wald

Sie sind sicher schon ganz gespannt auf die Bilder vom Bayerischen Wald – wir auch. Die Fotos werden in einem kommenden Beitrag gezeigt – sie brauchen noch in der Bildbearbeitung etwas Mühe.

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Der Traktor kommt auf den Hof – und wenn die Kuh dafür naus muaß

Die Mechanisierung der Landwirtschaft in den 50er und 60er Jahren hat große Veränderungen auf den Bauernhöfen mit sich gebracht. Dort wo früher viele Kühe und Pferde die Arbeit in der Landwirtschaft geleistet haben – kam das eiserne Roß, der Bulldog als Kraftmaschine.

Die Entscheidung Roß oder Bulldog war auch immer eine Platzfrage auf dem Bauernhof.

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Sternenhimmel, Milchstraße und die Monde des Jupiter im Nationalpark Bayerischer Wald

Im Sommer ist es eigentlich immer schön im Bayerischen Wald. In allen anderen Jahreszeiten ist es ebenso herrlich im Woid – da kann man eigentlich keine Unterschiede machen. Es gibt aber Lichtstimmungen die sind schon ganz besonders und prägen sich über die vielen Jahre auch ins Gedächtnis ein.

Eine Nacht auf dem Gipfel des Großen Falkenstein – ab 2 Uhr in der lauen Sommernacht auf dem Gipfel sitzen und die herrliche Nacht im Woid und den ganz klaren Sternenhimmel betrachten – das erlebt man nicht alle Tage.

Am Abend zuvor ging eine Front über Ostbayern und der heftige Regen hat die Luft klar und rein gewaschen. So war die Erwartung auf eine sternenklare Nacht, trotz des abnehmenden Mondes gegeben.

Um 2 Uhr raus aus der Schutzhütte und in die angenehm warme Sternennacht

Für die Sternenfotografie ist der Nationalpark schon sehr gut geeignet. Weit und breit sind kaum Lichtquellen vorhanden und der Wald nach Norden, Osten und Westen ist nur Nationalpark – da ist kein Licht am Abendhimmel. Zwiesel als die nächste größere Stadt im Tal schläft in der Nacht.

Der Sternenhimmel in der Nacht am Firmament ist schon sehr beeindruckend. Der Kontrast zu dem Bergwald im Gipfelbereich gibt herrliche Kontraste gegen den dunklen Fichten- und Tannenwald.

Dahinter zeichnet sich der Sternenhimmel mit der Milchstraße ab.

Astrofotografie – das kann (fast) jeder

Die Ausrüstung ist einfacher als man vielleicht denkt – zumindest um solche einfachen Astrofotos als Teil einer Landschaftsfotografie unternehmen zu können.

Eine moderne DSLR oder Systemkamera erledigt die Aufgaben ganz hervorragend. Während der dreht sich die Erde und die maximale Belichtungszeit bei der noch keine sichtbaren Lichtspuren der Sterne auftreten begrenzt die Möglichkeiten und definiert die menge Licht die gesammelt werden muss. Je mehr Licht desto besser und desto komfortabler das Fotografieren.

  • ein Stativ wird unbedingt benötigt – es muss nicht besonders stabil sein , aber Qualität siegt im Zweifel
  • eine Kamera (DSLR oder Systemkamera)
  • ein Weitwinkelobjektiv – je kürzer die Brennweite desto besser, da man mehr Himmel vom Himmel aufzeichnen kann. Ich verwende das EF 16-35 L 2.8 USM am liebsten. Eine große Öffnung lässt mehr Licht auf den Sensor und verkürzt die Belichtungszeit auf maximal 20 Sekunden.
  • eine entsprechende ISO Zahl (Empfindlichkeit) ist notwendig  da sind Kameras mit größeren Sensoren im Vorteil. Ich verwende ISO bis 1600, das ergibt in den meisten Fällen mit Blende 2.9 eine entsprechend kure Belichtungszeit.
  • Das Auslösen der Kamera sollte noch Verwacklungsfrei möglich sein – und dann kann man schon losziehen.

Lichter der Nacht im Zwieseler Wald

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Fernsicht vom Haidel nach Waldkirchen und Kreuzberg im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald besteht nicht nur aus den Gipfeln des Grenzkammes, der Woid lebt auch von den Menschen und ihren Dörfern in den Lichtungen des größten zusammenhängnden Waldgebietes Mitteleuropas. Vom Aussichtsturm am Haidel sieht man zum Greifen nah Waldkirchen, die Stadt am Goldenen Steig.

Die Säumer vor Jahrhunderten mühten sich ab und brachten das kostbare Salz von Passau über die gefährlichen Steige den Bayerischen Waldes hinauf und dann auf den Goldenen Steigen hinüber ins salzarme Böhmen. Dort wurde in den prächtigen Säumerstädten Krummau, Winterberg, Prachatitz und Budweis reger Handel mit dem kostbaren Salz getätigt. Auf dem Rückweg brachten die Säumer dann wieder kostbare Waren aus Böhmen zurück nach Bayern und Österreich.

Um den Salzhandel effektiver zu machen, wurde auch die erste Eisenbahn – allerdings noch eine Pferdeeisenbahn von Gmunden über Linz nach Budweis gebaut. Technologie sollte den mühsamen und gefährlcihen Weg über die Goldenen steige wirtschaftlicher machen.

Kreuzberg liegt am Fuße des haidel und besticht bis heute durch die anlage mit der Kirche im zentrum und dann davon ausgehend die am Hang liegenden Weiden für das Vieh.

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Fernsicht vom Haidel nach Waldkirchen und Kreuzberg im Bayerischen Wald

Der Bayerische Wald besteht nicht nur aus den Gipfeln des Grenzkammes, der Woid lebt auch von den Menschen und ihren Dörfern in den Lichtungen des größten zusammenhängnden Waldgebietes Mitteleuropas. Vom Aussichtsturm am Haidel sieht man zum Greifen nah Waldkirchen, die Stadt am Goldenen Steig.

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