Oberstdorfer Fotogipfel: Workshop – „Die fliegende Kamera“ – Tag 1

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Unser Workshop „Die fliegende Kamera“ beim Oberstdorfer Fotogipfel 2016 war schon seit Wochen ausgebucht. 10 Fotografen wollten den ersten Schritt in Richtung der Multicopter Fliegerei durch uns begleitet gehen und waren mit voller Konzentration und viel Freude an dem neuen Einsatzbereich in der Fotografie dabei.

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Das Wetter ließ uns zwischen den Regenschauern immer wieder genügend Zeit, die Multicopter selbst zu fliegen und so Schritt zu Schritt die eigene Hemmung vor dem neuen Fluggerät zielgerichtet abzubauen.

Am Vormittag war immer Theorie im Tagungsraum angesagt. Für einen Einsteiger in die Multicopter Fliegerei sind zuerst einmal die vielen Vorschriften und Regelwerke verwirrend, aber am Ende ist das Regelwerk relativ einfach zu verstehen und eigentlich gar nicht so schlimm. Meine Empfehlung an alle Kursteilnehmer, so früh wie möglich den Weg in die kommerzielle Fliegerei suchen (über Allgemeine Aufstiegserlaubnis bzw. Allgemeinverfügung in Bayern und Thüringen), in Bayern kostet das noch nicht einmal etwas und vereinfacht die rechtliche Seite doch ganz entscheidend.

 

Erdinger Arena der Schattenbergschanze war unsere Flugwiese

Der Zielbereich der Schattenbergschanze war unser Flugbereich in einem sagenhaften Gelände. Sowas kann wohl nur Oberstdorf bieten. Der Zielbereich ist groß genug und vor allem gut abgesperrt gegen die Besucher des Geländes, so dass die Sicherheit zu jedem Zeitpunkt gesichert war.

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Unterstützung durch die Firma YUNEEC und Marko aus Rettenberg

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Wir haben die Firma YUNEEC für die Zusammenarbeit bei diesem Workshop ausgewählt, weil die Vorstellungen und Möglichkeiten am besten zu unserer Idee des Workshops im Rahmen des Oberstdorfer Fotogipfels 2016 gepasst hat. Unsere Erwartungen haben sich in vollem Umfang bestätigt. Marko wohnt nur 20 km von Oberstdorf entfernt und konnte uns so perfekt unterstützen.

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Marko hat zum Workshop drei Multicopter Modelle mitgebracht.

Zwei Q500 4k – sind die Einstiegsmodelle von YUNEEC und lieferte die ersten eigenen Flugerfahrungen für die Kursteilnehmer. Am zweiten Tag konnten die Kurzteilnehmer auch das brand-neue Modell Typhoon H selbst fliegen – da war der Q500 schon für viele Teilnehmer uninteressant. Am zweiten Tag führte Marko auch noch den Tornado H 920 – das aktuell größte Modell aus dem Hause YUNEEC vor.

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Workshop Teilnehmer verstanden sehr schnell die Bedienung und flogen immer sicher

Sicherheit steht in der Fliegerei an erster Stelle und die Workshop Teilnehmer beherzigten meine Ausführungen im Theorieteil und die Flugerfahrung auf der Flugwiese war immer sicher und keiner der Flugmodelle wurde beschädigt – so sicher und gleichzeitig einfach sind die Modelle aus der Großserienfertigung zu fliegen.

Über der Erdinger Arena zieht die Nebelhornbahn seine Bahn am Tragseil

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Die Fahrgäste in der Nebelhornbahn hatten eine einmalige Sicht auf unsere Flugeinsätze auf der Erdinger Arena. Für unsere Luftfahrzeugfernführer – Aspiranten galt daher eine Höhenbegrenzung um immer genügend Sicherheitsabstand unterhalb der Nebelhornbahn einzuhalten. Alle Workshop Teilnehmer waren sehr diszipliniert, so dass wir nie selbst in die Flugsteuerung eingreifen mussten.

Multicopter eine reine Männerdomäne – Nein!

Unter den Teilnehmern waren auch drei Frauen die ebenso respektvoll und interessiert die Steuerung ergriffen und den Multicopter in der Erdinger Arena durch die Luft steuerten.

 

Nach 4 Stunden auf der Flugwiese erfolgte der Rückmarsch zum Oberstdorfhaus in den Workshopraum. Am Folgetag steht der zweite Teil des Workshops auf dem Programm.

 

Einen Blick in unseren Workshop in Oberstdorf

Ich möchte Sie einladen, uns bei unserem Workshop 2016 in Oberstdorf zu besuchen.