Eis in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

Eiszapfen sind gefrorene Zeit – viele Stunden hinweg, Tropfen für Tropfen – nichts schnelles und vergängliches. Ebenso muss der Betrachter die Zeit und die Muße mitbringen, um die gefrorene Zeit zu suchen, zu finden und zu genießen.

Beim Fotografieren im Bayerischen Wald gibt es immer wieder Tage, bei denen klar ist, dass von den Gipfeln und Dominanten des Grenzkammes an diesem Tag keine lohnenswerten Motive zu erwarten sind. An solchen Tagen zieht es uns – das BAYERWALDTEAM – immer sehr gerne in die kleinen und versteckten Plätze im Bayerischen Wald. Die wildromantischen Klamm und Leiten der jungen Flüsse im Bayerischen Wald sind dann ein herzlich willkommenes Alternativprogramm.

Der Bayerische Wald und der Böhmerwald sind 
voll mit kleinen Bächlein
die irgendwo im tiefen Wald entspringen 
und sich den Weg über Felsen 
und Steine zu den Flüssen des Waldes bahnen.

Keines hat sie gezählt, keiner hat sie alle verfolgt und sie sind doch da. Gerade im Winter zeigen die vielen Bächlein sich mit wunderschönen Eisgebilden dem Wanderer und Fotografen.

Eine Fotowanderung durch die Klamm – am Beispiel der Buchberger Leite – braucht keine körperlichen Höchstleistungen. Der Weg geht ohne große Steigungen immer am Fluss entlang. Trotzdem wird man als aufmerksamer Naturgeher nicht viel Wegstrecke machen können und machen wollen. Zu verlockend sind alle paar Meter die nächsten schönen Ausblicke und Einblicke.

"Bringen sie genügend Muße und Geduld mit,
Sie werden beides brauchen
und reich belohnt werden".

An den Wänden der Klamm wachsen die Eiszapfen in Augenhöhe des Wanderers und formen herrliche kristallene Gebilde.

Es genügt ein abgebrochener Ast am Bachlauf und eine kleine Schwelle über die das eisige Wasser sich den Weg zu Tale sucht. Die Luft ist kalt und so auch die umgebende Natur. Alles Flüssige findet umgehend den Weg zu Eis und umhüllt die zartesten Strukturen mit einem eisigen Panzer aus Kristall.

So entstehen die wunderbarsten Gebilde aus Eiskristall. Solange der Winter sich mit den tiefen Temperaturen im Bayerischen Wald hält, bleiben die Gebilde auch bestehen. Mit den nächsten Sonnenstrahlen und der nachlassenden Kälte vergehen die Eiskristalle, als ob niemals etwas gewesen wäre. Mit dem darauf folgendem Kälteeinbruch kommen die kristallenen Skulpturen wieder zurück.

Die Eiskristalle brauchen eigentlich keine besondere Fototechnik und -Ausrüstung. Viel wichtiger ist die Freude an deren Gestalt und Anblick und die Überwindung auch bei nicht so tollem Wetter hinaus zu gehen und die Schönheiten der Natur erleben und entdecken zu wollen. Gerade in den kleinen und versteckten Details offenbart sich die Schönheit der Natur dem Betrachter.

Nicht bei jedem Streifzug wird man mit perfekten Ergebnissen belohnt – es schärft sich aber die Sichtweise und der Naturgeher lernt auf die Zeichen der Natur viel sensibler zu reagieren und dann mit den gewünschten Ergebnissen auch belohnt zu werden.

Der Bayerische Wald zeigt sich mit
den Naturelementen Stein - Glas - 
Holz und Eis dem Betrachter. 
Die Kultur- und Naturlandschaft 
könnt sich kaum ursprünglicher 
dem Naturgeher präsentieren.

Die natürlichen Rohstoffe und Handwerkserzeugnisse haben Jahrhinderte lange das Leben im Woid geprägt.

Das winterliche Kristall passt so hervorragend zu der früher hier weit verbreiteten Glasindustrie im Bayerischen Wald. Bald möchte man meinen, dass bei aller handwerklichen Kunstfertigkeit der Glasmacher, die Natur immer noch einen Schritt vorne dran ist.

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DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1550, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Winter in den Allgäuer Alpen

Schnee, Eis und hohe Berge – dies beschreibt die Welt der Alpen und der Berge. Berühmte Bergsteiger kommen aus Oberstdorf, nicht zuletzt der Anderl Heckmair – der Erstbesteiger der Eiger Nordwand hat in den Oberstdorfer Bergen das Bergsteigern erlernt und Faszination auf das schwierige und entbehrungsreiche Leben in und mit den Bergen begonnen.

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A dreiviertel Jahr Winter … Böhmerwald im April mit Schnee und Eis

BAYERWALDTEAM neuBöhmerwald im April mit Schnee und Eis

A dreiviertel Jahr Winter ...
... und a viertel Jahr kalt, ...
...des is as Wetter im Bayerischen Wald.

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So ergeben sich für den geduldigen Landschaftsfotografen immer wieder beeindruckende Licht- und Wetterstimmungen mit Frühling in der Landschaft, gepaart mit Schnee und Eis.

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„Deine Spuren im Sand – die ich gestern noch fand …“

BAYERWALDTEAM neuSchon etwas Schnulzig, aber nach 5 Stunden Foto-Walk am stürmischen Gipfel des Großen Arber in 1456 m Höhe, bei -18°C stapften wir durch den tiefen Pulverschnee zur Bergstation der Arber Bergbahn. Tief zufrieden, etwas kalt und müde vom stundenlangen wandern im Tiefschnee.

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