Naturszene im Dachauer Moos an einem Frühlingstag

Der Frühling steht vor der Tür – die Natur wartet auf uns Fotografen und möchte gerne entdeckt werden. Wie so oft nutze ich das herrliche Frühlingswetter im März und streife durch das Dachauer Moos, auf der Suche nach schönen Landschafts- und Natureindrücken in unserer Landschaft vor den Toren der Stadt.

Ein Palmbusch im Dachauer Moos – nicht besonderes

Eigentlich. Der erste blühender Weidenbusch mit vielen goldgelb leuchtenden Palmkätzchen zeigt von Weitem in der noch eher farblosen Landschaft das Fotomotiv an. Die goldgelben Blütenstände kontrastieren hervorragend geben den schon sehr tiefblauen Himmel.

Ein surren an den Weidenkätzchen zeigen das eigentliche spannende Fotomotiv an.

Die fleißigen Honigbienen sind schwer beladen mit dem gesammelten Nektar dieser frühen Blütenstände im März. Der nächste große Weidenbusch ist in der Höhe genau richtig für den Fotografen – in bequemer Arbeitshöhe. Nehmen wir uns die Zeit und die Muße und für einige Zeit dem wilden Treiben der Honigbienen beim Sammeln von Blütennektar zuschauen und uns dabei wie wichtige Rolle dieser vielen kleinen Helfer im Kreislauf der Natur vor Augen zu führen.

Ohne Bienen keine Bestäubung und damit keine Früchte in Wald und Flur.

 

 

Makrofotografie der fliegenden Honigbienen an den Weidekätzchen ist eine besondere Herausforderung

Wie wäre es denn, wen wir die Honigbienen im Flug vor einem Weidekätzchen
bildfüllend festhalten können.

Ein Makroobjektiv ist für den Naturfotografen sowieso (fast) immer mit dabei. Oft umsonst durch die Natur geschleppt, aber wenn man ein Makroobjekt braucht ist der Fotograf auch immer sehr froh eines mit dabei zu haben.

Nicht jedes Foto wird dabei gelingen.

Übung macht den Meister und am Anfang werden die Ergebnisse nicht ganz nach den Wünschen des Fotografen gelingen. Makrofotografie ist immer ein Tanz mit zu wenig Schärfentiefe, Verwacklung und gekonnter Gestaltung im Bild. Natur- und Landschaftsfotografie bedeutet immer, sich auf die Umgebung einzulassen, zur Ruhe kommen. Es macht alleine viel Freude, der Natur in dem kurzen Augenblick von 15 – 30 Minuten aufmerksam zuzusehen und dabei auch gleich viel über die vielen kleinen Helfer in der Natur zu lernen. Das Verhalten der Tiere zu verstehen kommt auch aus dem aufmerksamen Beobachten der Natur. So macht Landschafts- und Naturfotografie immer Spaß – egal wie das Wetter gerade ist.

 

Die fleißigen Honigbienen im Flug fotografiert

In diesem Projekt, verwende ich ein 100mm Makroobjektiv am Vollformat. Das EF 100mm f/2.8 Marco USM hat noch keinen Bildstabilisierer eingebaut – das ist in vielen Fällen eine sehr gute Hilfe.

Diese Fotoergebnisse sind sicherlich eine große Portion Glück mit im Spiel – aber belohnt durch die Mühe die Natur im Bild festzuhalten. Auch wenn es beim ersten Mal nicht gleich klappt – gebt der Honigbiene eine Chance, sich in euer Herz als Fotograf zu schließen.

Ein richtig schöner Frühlingstag im Dachauer Moos!