Lohhofer Anzeiger berichtet über unser Buch zum Kanalsystem

Der Lohhofer Anzeiger nimmt sich unserem neuen Buch über das Kanalsystem und berichtet in der letzten Ausgabe.

 

Lesestoff für die „Freitage“ in Schleißheim

Lesestoff über die „Frei-tage“ ohne Trubel und Action ist dieses Jahr wertvoller denn je. Passend zum Jahreswechsel ist ein weiteres Buch in der Buchreihe über Dachau und Schleißheim fertig geworden und nun lieferbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses neue Büchlein in Ihrem Wirkungskreis auf Interesse stößt – jede Veröffentlichung und Information dazu tut dem Projekt gut.

 

Lohhofer Anzeiger Buch  Kanalsystem

 

Nach drei Büchern über die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes Schleißheim – dem ältesten Flugplatz in Bayern – und die Wiege der militärischen und zivilen Luftfahrt in Bayern, nun ein neues Thema.

Das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert ist bis heute noch weitgehend erhalten geblieben und bietet auf über 40 km Erlebnis und Erkundungen für fachlich Interessierte und die ganze Familie an.

 

Über den Autor Paul Eschbach

Paul Eschbach moderiert seit 2012 die luftfahrthistorischen und naturkundlichen Flugplatzwanderungen am Flugplatz Schleißheim in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Flugwerft Schleißheim und den Bayerischen Flugzeug Historiker e.V., Bund Naturschutz Schleißheim und AGENDA21 – Natur Oberschleißheim. Als Luftbildfotograf fließen immer sehr viele Luftaufnahmen in die Buchproduktionen ein und bieten für den Leser Sichtweisen und Zusammenhänge aus einer ungewöhnlichen Perspektive ein.

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Über die Bücher im Eigenverlag

Mit dieser Buchreihe im Eigenverlag eröffnen wir die Möglichkeit, interessante Themen für die Öffentlichkeit in einer handlichen und übersichtlichen Form aufbereiten zu können, ohne den Zwängen nach Stückzahlen und Vertriebskanälen zu unterliegen. Die Büche sind im Format DIN A5 und lassen sich sehr gut auf die Wanderungen mitnehmen. Durch den Selbstverlag bleiben die Produktionskosten niedrig und der Druck kann nach Bedarf erfolgen. Mehr Details entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Info-Flyer zum Buch.

 

Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur: Buch über Kanalsystem von Paul Eschbach

Logo Dachauer Nachrichten

 

Die Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur berichtet im Zeitungsteil über unser neues Buch über das Dachau-Schleißheimer-Kanalsystem aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

DN Beitrag Kanalsystem BuchBuch über Kanalsystem
Nach drei Büchern über die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes Schleißheim – dem ältesten Flugplatz in Bayern – hat der Autor Paul Eschbach nun das Buch „Dachau, Schleißheim und das barocke Kanalsystem der Münchener Schotterebene“ veröffentlicht. Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert ist Eschbach zufolge bis heute noch weitgehend erhalten und bietet auf über 40 Kilometer Länge Erkundungen für Interessierte an. Das Buch kann über www.deltaimage.de zum Preis von 19,12 Euro erworben werden.

 

 

 

Eine Nacht mit -10°C zauberte Eisfiguren an der Amper hervor

Die Tage um weihnachten sind eher Grau in Grau, mit etwas Sonnenschein. Es ist weder Kalt, noch gibt es Schnee – da ist es schwierig als Fotograf der Landschaft ein paar schöne Fotomotive zu entlocken.

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Etwas abseits von einer Wehranlage und einer Sohlschwelle spritzte genügend feines Wasser auf, um an den im Fluss stehenden Gräsern als Rauh-Eeis anzufrieren. Ein paar Grashalme wandeln sich so in ein winterliches Motiv.

 

Letzte Nacht sank das Thermometer auf -10°C

Grund genug an der Amper nachschauen zu gehen, ob dies ausreicht um auch große Eisfiguren zu zaubern.

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Ja. Zwar nicht so spektakulär wie schon oft gesehen und fotografiert, aber die Landschaft veränderte sich in eine ganz ungewohnte Sicht. Aus vielen Lichtsituation kann man spannende Fotos gestalten. Näher ran und den Bildausschnitt eng begrenzen und schon entstehen zur Jahreszeit passende Fotomotive im fahlen Licht der tief stehenden Wintersonne.

 

Die Amper an einem kalten Wintertag

Die kalte Luft der Nacht legt den eisernen Mantel auch über die Natur am Ufer. Die Luft ist durch das Hochdruckgebiet zu trocken, um große Vereisungen zu bilden. Im Uferbereich kommen jedoch die kalten Oberflächen und die Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche zusammen.

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Im Foto differenzieren sich nun augenblicklich die verschiedenen Linien, Oberflächen und Strukturen voreinander, alleine durch den aufgezogenen „Puderzucker“ auf den Oberflächen. Herrlich, so  erlebt man die Amper nur ganz – ganz selten im Jahreskreis.

 

Ist das die Amper bei Dachau …

… oder eine Motiv in einem fernen und exotischen Land. Ja, es ist die Amper, an diesen Motiven sind viele von Ihnen schon hunderte Mal vorbei gelaufen und haben das Motiv nicht gesehen – so geht es auch mir als Fotograf.

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Immer wieder ein  guter Grund, auch an vermeintlich bekannten Motiven und Orten immer wieder bei unterschiedlichen Jahreszeiten, Stimmungen und Lichtsituationen vorbeizugehen. Irgend wann steht da ein altbekanntes Motiv in wahrlich neuem Licht zur Verfügung.

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Um die spezielle Stimmung ganz besonders im Motiv umsetzen zu können, macht es sehr oft Sinn, den Himmel ganz aus dem Bild auszublenden und lediglich als Reflexion auf den Wasserflächen einzubinden.

 

In Oberitalien stand ein Hochdruck Gebiet …

… und in Oberbayern herrscht dann immer ein Föhnwind. Die trockene Luft verhinderte auch die Eisbildung, macht den Himmel wolkenlos und sorgt für die Auskühlung über Nacht mit den Temperaturen um -10 °C. Als Nebeneffekt ist die Sicht auf die 70-90 km entfernten Alpen durch die fehlende Luftfeuchtigkeit sehr gut.

Der Blick schweift vom Dachauer Moos weit über die Mooslandschaft und am Horizont stehen wie selbstverständlich die Alpen und der Blick geht zur Zugspitze. Alles nur eine Folge des Hochdrucks in Oberitalien – ebenso regelmäßig bringt diese Wettersituation Schneefall (im Winter) für Oberitalien, Südtirol und die Tiroler Berge. In Bayern angekommen hat die einst feuchte Meeresluft aus Italien die Feuchtigkeit am Alpensüdkamm abgeschneit.

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Im Dachauer Moos bringt dies einmalige Sichten aus dem Niedermoorgebiet bis zur Alpenkette, ohne störende Effekte dazwischen. Der Betrachter mag sich erinnern, das Dachauer Moos wird auch heute noch aus dem Wasser aus den Alpen gespeist. Ohne die Gletscher in den Eiszeiten im Alpenraum, währe das Dachauer Moos in dieser Form niemals entstanden.

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Auch in der unmittelbaren Umgebung des Wohnortes lassen sich über Weihnachten schöne Orte in der Natur erleben und in Fotomotive umsetzen.

Weihnachten im Dachauer Moos im Jahr 2020

Nach 6 Wochen zu Hause, sagte der Wetterbericht für die letzte Nacht (ganz) leichten Schneefall und den ganzen Tag Temperaturen unter 0°C voraus. Das versuchen wir doch gleich in stimmungsvolle Fotos im Dachauer Moos umzusetzen.

 

Dachauer Moos im Winter mit ein bisschen Schnee und Eis

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lag früh morgens Schnee und die Temperaturen sollten auch tagsüber kaum über 0°C steigen – perfekt um fotografisch im Dachauer Moos mal nachschauen zu gehen. Tiefblauer Himmel, lange Schatten und etwas „Puderzucker“ auf der weiten Mooslandschaft bietet genügend Attribute für ein schönes Moosbild.

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Kontakte reduzieren ist das Gebot der Stunde. Im Dachauer Moos sehe ich am Horizont in der Weite des Mooses hier einen Menschen, und dort zwei Spaziergänger. Mehr nicht – also alles sicher und machbar.

 

Die Rehe im Moos kommen gleich zur Begrüßung

Mit dem ersten Foto-Halt im Dachauer Moos stellen sich auch gleich die Rehe auf die Lichtung ein und sind gar nicht schreckhaft. Es scheint fast so, als ob sich die Rehe schon wunderten, wo denn all die Menschen bleiben.

 

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Und natürlich muss ich auch das eine oder andere kürzlich dazu gekommene „Ausrüstungsteil“ auch gleich ausprobieren gehen.

 

Der leichte Winter differenziert die Landschaft im winterlichen Sonnenlicht

Der Zauber einer solchen Nacht, mit etwas Schneefall bei tiefen Temperaturen, ist die wunderschöne Differenzierung der weiten, ebenen Landschaft ohne auffälligen grafischen Unterscheidungsmöglichkeiten. Die Landschaft ist weit und flach, grau und trist im Winter. Der Schnee (-Staub) modelliert die Farben und Helligkeiten in die Landschaft und lässt Wege, Bäche und Bäume ganz deutlich aus der Landschaft hervortreten.

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An der winterlichen Maisach sind die Flächen und Linien ganz klar getrennt, zwischen den weißen Schneeflächen, dem dunklen Wasser des Baches und den herrlichen Farben im Sonnenlicht. Die einzelnen Bildelemente sind eindeutig voneinander getrennt und differenziert – so wünsche ich mir einen Fotostreifzug durch die unmittelbare Heimat.

 

Anderes Licht bringt andere Motive

Die besondere Spannung an einem Fotostreifzug in bekanntem Gefilde, altbekannten Orten eine ganz neue Sichten und Motive zu entlocken. Und dann passt auch manchmal vieles zusammen, wie hier an diesem kleinen Stauwehr, mitten im Dachauer Moos. Das Licht passt, der Sonnenstand ist richtig, die Büsche am Bachlauf sind abgemäht und der Zugang ist problemlos – und dann ist auch noch sehr viel Wasser in der so gemächlich dahin fließenden Maisach, so dass das Wehr einen schönen Wasserlauf zeigt.

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Das Gebot der Stunde ist, Kontakte und reisen zu vermeiden, wo es nur geht. Die schönsten Motive liegen bei geeignetem Wetter sowieso vor der eigenen Tür.

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Die Maisach erscheint an diesem Wintertag als großer und breiter Strom, hier vor der Ortschaft Fußberg und ist eine wunderschöne Projektionsfläche für den tiefblauen Himmel über Oberbayern. So lassen sich auch dem an spektakulären Motiven doch armen Dachauer Moos immer neue Sichten und Motive entlocken.

Hat sich der Weihnachtsausflug auch schon wieder gelohnt.

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Das Palsweiser Moos im zarten Winterkleid

Im größten Niedermoorgebiet in der Region muss ich auch nicht lange nach den nächsten Fotomotiven suchen gehen. Die besondere Aufgabe ist es, die eigentlich belanglosen und selbstverständlichen Motive im Dachauer Moos zu finden. Damit lässt sich der Charakter der Mooslandschaft viel besser zeichnen, als mit opulenten Fotos einer Landschaft.

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Das Moos bieten an vielen Tagen, eine düstere und melancholische Stimmung mit dem Fehlen von echten spannenden Motiven. Das uniforme, das Belanglose ist dann das eigentliche Motiv für den Fotografen.

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An solch einem Tag stehen aber andere Motive auf dem Plan. Auch hier nutzt der zarte Schneefall über Nacht ganz wunderbar dem Fotografen. Die eintönige Landschaft ohne viel Differenzierung wandelt sich mit Licht und Farbe in ein herrliches Fotomotiv für den Fotografen, der gewillt ist die Motive auch zu sehen.

 

Die kleinen Motive am Wegesrand sind nicht minder spannend für den Betrachter

Es gilt bei dem Blick in die weite Landschaft auch die vermeintlich belanglosen Motive zu suchen und zu finden. Im richtigen Licht, am passenden Teil des Tages und bei der stimmigen Witterung kann daraus ein Motiv werden, dass noch lange nach dem eigenetlichen Ausflug nachschwingt.

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Frosttemperaturen lassen kleine Wasserpfützen gefrieren. Die Feiertage und die Corona Bedingungen sorgen dafür, dass diese Eismotive nicht wieder durch Fahrzeuge oder Fußgänger zerbrochen werden. Zeit für den Fotografen bei passendem Licht in der weiten Moos Landschaft.

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Die an den längsten Tagen immer schräg stehende Sonne wird durch die unzähligen Wasserperlen auf den feinen und zarten Gräsern gebrochen und reflektiert.

Eine Belohnung für einen Weihnachtsausflug bei zartem Schnee im Dachauer Moos.

Süddeutsche Zeitung: Kanalsystem aus der Vogelperspektive von Paul Eschbach

 

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Süddeutsche Zeitung berichtet im Zeitungsteil ebenso über unser neues Buch über das Dachau-Schleißheimer-Kanalsystem aus dem 17. und 18. Jahrhundert.SZ Beitrag Kanalsystem Buch

Bis zum 19. Jahrhundert ernährte das Dachauer Moos die Menschen eher schlecht als recht. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel. Heute wird dieses Gebiet im Norden von München immer noch durch eine technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert: das Schleißheimer Kanalsystem, dessen Pracht man am hier abgebildeten Schleißheimer Schloss heute noch erahnen kann. Ein neues, im Eigenverlag „Delta Image“ erschienenes Buch zu 19,12 Euro von Paul Eschbach zeigt die Dimensionen dieses Projekts aus der Vogelperspektive mit unzähligen Luftaufnahmen. Eine Ansicht, die selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Fantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Das Büchlein umfasst 120 Seiten mit 117 Farbbildern und Grafiken sowie Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet. Anhand der vielen Beschreibungen und Karten werden 30 Objekte auf der Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert.

 

Logo SZLink zum Originalbeitrag auf www.sueddeutsche.de

 

 

Süddeutsche Zeitung: Kanalsystem aus der Vogelperspektive von Paul Eschbach

Logo SZDie Süddeutsche Zeitung berichtet in einer Ausgabe über das neue Buch über das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert von Paul Eschbach.

Bis zum 19. Jahrhundert ernährte das Dachauer Moos die Menschen eher schlecht als recht. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel. Heute wird dieses Gebiet im Norden von München immer noch durch eine technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert: das Schleißheimer Kanalsystem, dessen Pracht man am hier abgebildeten Schleißheimer Schloss heute noch erahnen kann. Ein neues, im Eigenverlag „Delta Image“ erschienenes Buch zu 19,12 Euro von Paul Eschbach zeigt die Dimensionen dieses Projekts aus der Vogelperspektive mit unzähligen Luftaufnahmen. Eine Ansicht, die selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Fantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Das Büchlein umfasst 120 Seiten mit 117 Farbbildern und Grafiken sowie Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet. Anhand der vielen Beschreibungen und Karten werden 30 Objekte auf der Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert.

SZ Kanalsystem

Link zum Originalbeitrag auf www.sueddeutsche.de

 

 

 

Paul Eschbach: Neues Buch über Dachau und Schleißheim ist im Eigenverlag fertig! NEU!

Zur historischen Flugplatzwanderung am ältesten Flugplatz in Bayern – Oberschleißheim – sind im Eigenverlag bislang 3 thematisch aufbauende Bände erschienen. jetzt ist ein neues Buch fertig zum Thema:

„Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 16. und 17. Jahrhundert“

Über das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem hinaus, gibt es auch ein Kanalsystem von der Würm nach Schloss Nymphenburg, über das Olympia Gelände, bis nach Schwabing. dieses Kanalsystem wird in diesem Büchlein ausgespart, um die thematische Übersichtlichkeit zu bewahren.

Das barocke Kanalsystem Max Emanuels in Schleißheim

Die Münchener Schotterebene ist eine flache, weite und relativ trockene Landschaft in Norden von München und geht an den Randbereichen in das Dachauer Moos und die Heideflächen über.

Bis zum 19. Jahrhundert war die Landschaft durch das ausgedehnte Moos mit unwirklichen und tiefgründigen Moosgebieten gekennzeichnet. Nur wenige Menschen ernährten sich schlecht und recht von dieser Landschaft. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel.

Nur drei größere Flüsse durchziehen diese Gegend zwischen Dachau und Freising – die Isar, die Amper und die Würm.

Die bayerischen Herrscher, die Wittelsbacher, nahmen sich seit 1590 dieser einsamen und leeren Gegend an und verwirklichten hier ihren Traum von absolutistischen Bauwerken in der Hochblüte von Bayern und des Zeitalters des Barocks. Ein Kanalsystem, bestehend aus Nutz- und Zierkanälen von bis zu 60 km Länge wurde mit Menschenkraft in die karge Landschaft gebaut, um der Macht und Pracht des Herrschergeschlechtes einen äußeren Ausdruck geben zu können.

Heute wird der Norden von München immer noch durch diese technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert. Das hier beschriebene Kanalsystem zwischen Schleißheim und Dachau ist in Mitteleuropa ohne Vergleich. Kürzere Kanalabschnitte in Dachau sind ohne Wasser und manche Alleen und barocke Sichtachsen sind teilweise zugewachsen. Das System von Kanälen und Blickachsen bestimmt bis heute das Bild dieser herrschaftlichen die Landschaft nördlich von München.

Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem steht nicht isoliert in der Landschaft, sondern wird ergänzt durch ein weiteres Bachsystem um die Wasser heranzuführen und auch wieder abzuleiten. Dazwischen wurde das Wasser der Würm und der Isar für die Wirtschaftsbetriebe im der Schwaige, dem Transport von Baumaterialen und Lasten, sowie den Lustfahrten der höfischen Gesellschaft genutzt.

Luftbilder zum Schleißheimer Kanalsystem im Buch

Einen Kanal ebenerdig zu fotografieren ist nicht besonders spannend. In dem Büchlein finden sich unzählige Luftaufnahmen, um die Wirkung der Bauwerke aus der Luft sehen und Staunen zu können. Eine Ansicht, welche selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Phantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Wir können nachschauen ob das auch wirklich umgesetzt werden konnte. Es konnte – soviel kann ich schon verraten.

Das Buch erscheint im Eigenverlag DELTA IMAGE

Das Büchlein ist im selben Format als die drei anderen Büchlein auch. 120 Seiten voll mit Bildern und Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet.

Das Buch eignet sich ganz besonders jetzt in der Weihnachtszeit. Anhand der vielen Schilderungen und Karten werden 30 Objekte auf der Münchener Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert. Ingenieurtechnische Bauwerke aus der Barockzeit bestimmen auch heute noch das Bild der Landschaft und den Verlauf aller wesentlichen Verkehrsachsen.

Wo ist das das Büchlein zu bekommen?

Das Buch erscheint im Eigenverlag und wird in ausgewählten Verkaufsstellen ebenso zu haben sein.

  • Direkt beim Autor – schicken Sie mir eine e-Mail und das Büchlein wird mit Rechnung und Post versendet
  • Verkaufsstelle in Dachau:
    Foto & Video Sessner GmbH
    Dachauerstraße 36
    85221 Dachau
    www.foto-sessner.de
  • Weitere Verkaufsstellen werden folgen

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf https://bayerwaldteam.eu/2020/11/30/neues-buch-ueber-dachau-und-schleissheim-ist-fertig-neu/, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Tourismus Schleißheim – ab heute mit neuem Buch über das Kanalsystem – NEU!

Der Tourismus Schleißheim e.V. führt im Tourismus-Büro im Wilhelmshof Schloss Schleißheim die bisherigen Bücher im Eigenverlag von DELTA IMAGE. Die Themen Rund um den Flugplatz Schleißheim haben unmittelbar etwas mit der Geschichte Schleißheims zu tun und interessiert viele Besucher aus Nah und Fern.

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Band 1 – 4 liegen nun nebeneinander im Tourismus-Büro im Wilhelmshof für Besucher zum Kauf bereit.

Mehr zum Tourismus-Büro im Tourismus Schleißheim e.V. auf der Webseite www.tourismus-schleißheim.de.

 

Neues Buch – Band 4 – nun auch verfügbar

Das neue Buch ist seit Samstag 28.11.2020 nun auch im Tourismus-Büro des Tourismus Schleißheim im Wilhelmshof verfügbar.

"Das Thema des neuen Buches passt hervorragend in die aktuelle Zeit der Ausgangs- und Urlaubs-
beschränkungen. Sinnvolle Beschäftigungen in der näheren Umgebungen sind gerne gesucht und das 
Kanalsystem bietet mit den ehemals 60 km Länge einen spannenden Themenbogen zum Wandern, 
Radfahren, Erkunden und Staunen an.
Paul Eschbach"

Selber Erleben ist um ein vielfaches spannender als nur ein Video im Internet oder in den Sozialen Medien zu sehen.

Buch  Cover

Neues Buch über Dachau und Schleißheim ist fertig! NEU!

Zur historischen Flugplatzwanderung am ältesten Flugplatz in Bayern – Oberschleißheim – sind im Eigenverlag bislang 3 thematisch aufbauende Bände erschienen. jetzt ist ein neues Buch fertig zum Thema:

„Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 16. und 17. Jahrhundert“

Über das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem hinaus, gibt es auch ein Kanalsystem von der Würm nach Schloss Nymphenburg, über das Olympia Gelände, bis nach Schwabing. dieses Kanalsystem wird in diesem Büchlein ausgespart, um die thematische Übersichtlichkeit zu bewahren.

 

Das barocke Kanalsystem Max Emanuels in Schleißheim

Die Münchener Schotterebene ist eine flache, weite und relativ trockene Landschaft in Norden von München und geht an den Randbereichen in das Dachauer Moos und die Heideflächen über.

Bis zum 19. Jahrhundert war die Landschaft durch das ausgedehnte Moos mit unwirklichen und tiefgründigen Moosgebieten gekennzeichnet. Nur wenige Menschen ernährten sich schlecht und recht von dieser Landschaft. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel.

Buch  Cover

Nur drei größere Flüsse durchziehen diese Gegend zwischen Dachau und Freising – die Isar, die Amper und die Würm.

Die bayerischen Herrscher, die Wittelsbacher, nahmen sich seit 1590 dieser einsamen und leeren Gegend an und verwirklichten hier ihren Traum von absolutistischen Bauwerken in der Hochblüte von Bayern und des Zeitalters des Barocks. Ein Kanalsystem, bestehend aus Nutz- und Zierkanälen von bis zu 60 km Länge wurde mit Menschenkraft in die karge Landschaft gebaut, um der Macht und Pracht des Herrschergeschlechtes einen äußeren Ausdruck geben zu können.

Heute wird der Norden von München immer noch durch diese technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert. Das hier beschriebene Kanalsystem zwischen Schleißheim und Dachau ist in Mitteleuropa ohne Vergleich. Kürzere Kanalabschnitte in Dachau sind ohne Wasser und manche Alleen und barocke Sichtachsen sind teilweise zugewachsen. Das System von Kanälen und Blickachsen bestimmt bis heute das Bild dieser herrschaftlichen die Landschaft nördlich von München.

Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem steht nicht isoliert in der Landschaft, sondern wird ergänzt durch ein weiteres Bachsystem um die Wasser heranzuführen und auch wieder abzuleiten. Dazwischen wurde das Wasser der Würm und der Isar für die Wirtschaftsbetriebe im der Schwaige, dem Transport von Baumaterialen und Lasten, sowie den Lustfahrten der höfischen Gesellschaft genutzt.

 

Luftbilder zum Schleißheimer Kanalsystem im Buch

Einen Kanal ebenerdig zu fotografieren ist nicht besonders spannend. In dem Büchlein finden sich unzählige Luftaufnahmen, um die Wirkung der Bauwerke aus der Luft sehen und Staunen zu können. Eine Ansicht, welche selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Phantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Wir können nachschauen ob das auch wirklich umgesetzt werden konnte. Es konnte – soviel kann ich schon verraten.

 

Das Buch erscheint im Eigenverlag DELTA IMAGE

Das Büchlein ist im selben Format als die drei anderen Büchlein auch. 120 Seiten voll mit Bildern und Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet.

Das Buch eignet sich ganz besonders jetzt in der Weihnachtszeit. Anhand der vielen Schilderungen und Karten werden 30 Objekte auf der Münchener Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert. Ingenieurtechnische Bauwerke aus der Barockzeit bestimmen auch heute noch das Bild der Landschaft und den Verlauf aller wesentlichen Verkehrsachsen.

 

Wo ist das das Büchlein zu bekommen?

Das Buch erscheint im Eigenverlag und wird in ausgewählten Verkaufsstellen ebenso zu haben sein.

  • Direkt beim Autor – schicken Sie mir eine e-Mail und das Büchlein wird mit Rechnung und Post versendet
  • Verkaufsstelle in Dachau:
    Foto & Video Sessner GmbH
    Dachauerstraße 36
    85221 Dachau
    www.foto-sessner.de
  • Weitere Verkaufsstellen werden folgen

 

Dachauer Moos und die Alpen zum Greifen nah

Es gibt Tage, die sind fotografisch schon ganz besonders. Der Wetterbericht sagt Regen zu 100% Wahrscheinlichkeit voraus und dann solch ein Kaiserwetter im Dachauer Moos.

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Die letzten Tage waren bei Dauerregen – die Luft war sauber und klar, ideale Bedingungen für absolute Fernsicht. Aus dem Dachauer Land zeigen sich die Alpen schneebedeckt und eine Sicht „von Pol zu Pol“.

 

Schneefall im Bayerischen Wald bis auf 1100 m hinunter

Viele Teile von Bayern wurden am Samstag mit Schnee überrascht. Im Dachauer Land haben wir den Nutzen davon. Die Berge in den Alpen sind wunderschön mit weißem Puderzucker garniert. Die Landschaft aber ist noch im saftigen Grün eines Spätsommertages/Frühherbsttages.

Welch schöner Kontrast für den Betrachter.

So steht an dem Sonntag die intensive Motivsuche nach herrlichen Motiven im Zusammenspiel aus den Alpen, der Fernsicht und dem gleichzeitigen Blick auf die nahe und heimische Landschaft im Mittelpunkt.

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Die Zugspitze und davor das Dachauer Moos. Seit 5 Jahren versuche ich solch ein Foto auch zu machen – heute ist der Tag dazu.

 

Von Palsweis, übers Dachauer Moos nach Fürstenfeldbruck und den Alpen

Die Luft ist herrlich klar und das Licht ist ohne nennenswerten Dunst. So lässt sich auch hervorragend im Gegenlicht die Landschaft im Herbst fotografieren, das Bild bleibt trotzdem klar und überstrahlt nicht. Der Blick geht von Palsweis am Rand des Dachauer Mooses nach Kloster Fürstenfeld in ca. 13 km Luftlinie. Glasklar steht die Klosterkirche dominante vor dem Endmoränenhügel der Eiszeit.

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Weiter geht der Blick auf die Alpenkette bei Füssen in ca. 90 km Luftlinie. Mit ein bisschen Glück kann man von dem Sendeturm aus das Schloss Neuschwanstein auch sehen. Welch ein herrlicher Tag am Übergang vom Sommer in den Herbst.