BAYERWALDTEAM im Dachauer Moos zum Fotografieren unterwegs

Es funktioniert immer wieder auf’s Neue. Ein eigentlich triviales Motiv kann die Aufmerksamkeit des Fotografen vollständig auf sich ziehen und für Stunden begeistern. An einem weiteren Tag verschlägt es uns in das Dachauer Moos zu einigen Plätzen, die man als Fotograf über Jahre hinweg sich erarbeitet hatte.

 

BAYERWALDTEAM im Dachauer Moos unterwegs

Ein Kornfeld mit einigen wenigen Mohnblumen bilden einen herrlichen Farbkontrast der Komplementärfarben Rot und Grün ab. Genügend Aufgabenstellung aus der formalen Gestaltungslehre – wenn da nicht eine emotionale Komponente wäre, die den Fotografen diese fotografischen geheimnisse der Landschaft und des Naturraums zu ergründen sucht. Hubert ist ganz weggetreten und widmet sich seinem Motiv auch gerne einmal aus der niedrigsten Perspektive.

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BAYERWALDTEAM im Dachauer Moos – ungewohnt aber umso spannender

Drei Tage in einer ungewohnten Natur- und Kulturlandschaft in Dachau und Fürstenfeldbruck als Natur- und Landschaftsfotograf bringt genügend positive Überraschungen für Hubert im BAYERWALDTEAM mit sich. Bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie fehlt etwas die fotografische Übung.
Ein anderer Naturraum bringt auch anderer Flora und Fauna und damit neue fotografische Motive und Fototechniken mit sich. Die ständige Anpassung an andere Fotomotive ist eine der Faszinationen für die Fotografie.

 

BAYERWALDTEAM – Hubert Bauer-Falkner im Moos unterwegs

Die Mooslandschaft bringt ein ganzes Füllhorn an neuen und ungewohnten Motiven mit sich:

  • Zu Beginn gleich eine ganze Mohnblumenwiese mit Klatschmohn soweit das Auge reicht – nicht schlecht!
  • Ein Frosch- und Krötenteich mit den Amphibien als neues Fotomotiv – mit der passenden Ausrüstung geht’s ganz einfach!
  • Das Biotop wird auch zum Tummelplatz von Libellen und Großlibellen – Wahnsinn, sowas ward noch nicht erlebt!
  • Das Krenmoos und Schwarzhölzl ist so eine ganz andere Landschaftsform und Mittens drin der barocke Kanal Dachau – Schleißheim!
  • Hochmoorreste im Haspelmoor bei Hattenhofen – sowas erwartet man nicht im tertiären Hügelland – fernab des Alpenhauptkammes!
  • Amperauen mit idyllisch Plätzchen für Libellen und Schmetterlinge
  • Ampermoos bei Grafrath und Kottgeisering als Niedermoor gebiet unter Naturschutz
  • Dachauer Moos als Nidermoor mit einer Fülle an Libellen, Schmetterlingen, einem Hasen, einem Reh, vielen Vögeln, unüberhörbaren Fröschen und schließlich auch noch eine Wechselkröte

Schauen wir uns doch mal an, was das BAYERWALDTEAM an den zwei Tagen so alles erlebt hatte.

 

Ein Mohnfeld am Obergrashof im herrlichen Sommerlicht hat es Hubert angetan

Als Reiseführer durch das Dachauer Land muss ich mir schon ganz genau überlegen, wie ich meinen verwöhnten Foto-Gast auch zufriedenstellen kann.

Wie zeigt man einem erfahrenen Fotografen innerhalb von drei Tagen die 
fotografischen Schönheiten des Dachauer Mooses (und Umgebung) ?

Manchmal muss man gar nicht so kompliziert Denken, das haben wir auch die letzten paar Jahre im Bayerischen Wald so gehalten. Die Tage mit den einfachsten Fotoexkursionen waren rückblickend oft die schönsten und eindrucksvollsten. das probieren wir auch im Dachauer Moos aus.

Als allererstes Fotomotiv wähle ich ein Mohnfeld beim Obergrashof. Ein einfaches und eigentlich banales Fotomotiv, außer man kennt kein so riesiges Mohnblumenfeld und kann sich da genüsslich fotografisch austoben.

Die fotografischen Zutaten sind bei herrlichem Sommerwetter ganz einfach:

  • rote Mohnblumen bis zum Horizont
  • blauer Himmel im Firmament
  • weiße Wolken zur Auflockerung dazwischen

Das reicht auch schon, um zwei Stunden mit Klick und Klack zu vergnügen.

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Ein bunter gefiederter Freund leistet Gesellschaft

Manchmal passieren die schönsten Dinge ganz unverhofft und unerwartet.

Ein kleiner Sonntagsspaziergang im Frühling an der Amper verspricht immer wieder Sonne und kurzen Regen – dafür schöne dramatische Wolkenstimmungen über dem Dachauer Moos. Eigentlich wunderbare Voraussetzungen für ein schönes Foto.

 

Unweit des Dammweges versorgt sich ein Buntspecht mit Proteinen

Ein Buntspecht Weibchen (Dendrocopos major), ohne roten Fleck am Hinterkopf. Weiterlesen

Der Winter 2021 konnte kurzzeitig auch richtiger Winter sein

Die letzte Woche im Januar und die ersten Wochen im Februar bedeuten im Dachauer Moos immer die kältesten Tage im Jahr. Ein Hochdruckgebiet über England und ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeerraum bedingt eine kontinentale Luftströmung aus Osteuropa nach Süddeutschland mit trockener und extrem kalter Polarluft. Das bleibt über längere Zeit stabil und beschert der Landschaft Temperaturen um -10 bis -20 °C.

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Der Winter lässt im Dachauer Moos wieder Flora und Fauna los

Schon fast regelmäßig streife ich durch bekannte Plätze im Dachauer Moos im Wechsel der Jahreszeiten – immer die Natur beobachtend. Das Dachauer Moos ist hier sehr weitläufig und die Sicht nahezu unbehindert über einen Kilometer über Äcker und Wiesen.

Hier fühlt sich auch das Wild wohl. Die flache Landschaft bietet sehr guten Schutz vor Menschen aller Professionen – den Wanderern, den Joggern, den Radfahrern, den Reiten, den Förstern und Bauern – ja und auch den Fotografen.

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Lohhofer Anzeiger berichtet über unser Buch zum Kanalsystem

Der Lohhofer Anzeiger nimmt sich unserem neuen Buch über das Kanalsystem und berichtet in der letzten Ausgabe.

 

Lesestoff für die „Freitage“ in Schleißheim

Lesestoff über die „Frei-tage“ ohne Trubel und Action ist dieses Jahr wertvoller denn je. Passend zum Jahreswechsel ist ein weiteres Buch in der Buchreihe über Dachau und Schleißheim fertig geworden und nun lieferbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses neue Büchlein in Ihrem Wirkungskreis auf Interesse stößt – jede Veröffentlichung und Information dazu tut dem Projekt gut.

 

Lohhofer Anzeiger Buch  Kanalsystem

 

Nach drei Büchern über die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes Schleißheim – dem ältesten Flugplatz in Bayern – und die Wiege der militärischen und zivilen Luftfahrt in Bayern, nun ein neues Thema.

Das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert ist bis heute noch weitgehend erhalten geblieben und bietet auf über 40 km Erlebnis und Erkundungen für fachlich Interessierte und die ganze Familie an.

 

Über den Autor Paul Eschbach

Paul Eschbach moderiert seit 2012 die luftfahrthistorischen und naturkundlichen Flugplatzwanderungen am Flugplatz Schleißheim in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Flugwerft Schleißheim und den Bayerischen Flugzeug Historiker e.V., Bund Naturschutz Schleißheim und AGENDA21 – Natur Oberschleißheim. Als Luftbildfotograf fließen immer sehr viele Luftaufnahmen in die Buchproduktionen ein und bieten für den Leser Sichtweisen und Zusammenhänge aus einer ungewöhnlichen Perspektive ein.

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Über die Bücher im Eigenverlag

Mit dieser Buchreihe im Eigenverlag eröffnen wir die Möglichkeit, interessante Themen für die Öffentlichkeit in einer handlichen und übersichtlichen Form aufbereiten zu können, ohne den Zwängen nach Stückzahlen und Vertriebskanälen zu unterliegen. Die Büche sind im Format DIN A5 und lassen sich sehr gut auf die Wanderungen mitnehmen. Durch den Selbstverlag bleiben die Produktionskosten niedrig und der Druck kann nach Bedarf erfolgen. Mehr Details entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Info-Flyer zum Buch.

 

Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur: Buch über Kanalsystem von Paul Eschbach

Logo Dachauer Nachrichten

 

Die Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur berichtet im Zeitungsteil über unser neues Buch über das Dachau-Schleißheimer-Kanalsystem aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

DN Beitrag Kanalsystem BuchBuch über Kanalsystem
Nach drei Büchern über die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes Schleißheim – dem ältesten Flugplatz in Bayern – hat der Autor Paul Eschbach nun das Buch „Dachau, Schleißheim und das barocke Kanalsystem der Münchener Schotterebene“ veröffentlicht. Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert ist Eschbach zufolge bis heute noch weitgehend erhalten und bietet auf über 40 Kilometer Länge Erkundungen für Interessierte an. Das Buch kann über www.deltaimage.de zum Preis von 19,12 Euro erworben werden.

 

 

 

Eine Nacht mit -10°C zauberte Eisfiguren an der Amper hervor

Die Tage um weihnachten sind eher Grau in Grau, mit etwas Sonnenschein. Es ist weder Kalt, noch gibt es Schnee – da ist es schwierig als Fotograf der Landschaft ein paar schöne Fotomotive zu entlocken.

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Etwas abseits von einer Wehranlage und einer Sohlschwelle spritzte genügend feines Wasser auf, um an den im Fluss stehenden Gräsern als Rauh-Eeis anzufrieren. Ein paar Grashalme wandeln sich so in ein winterliches Motiv.

 

Letzte Nacht sank das Thermometer auf -10°C

Grund genug an der Amper nachschauen zu gehen, ob dies ausreicht um auch große Eisfiguren zu zaubern.

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Ja. Zwar nicht so spektakulär wie schon oft gesehen und fotografiert, aber die Landschaft veränderte sich in eine ganz ungewohnte Sicht. Aus vielen Lichtsituation kann man spannende Fotos gestalten. Näher ran und den Bildausschnitt eng begrenzen und schon entstehen zur Jahreszeit passende Fotomotive im fahlen Licht der tief stehenden Wintersonne.

 

Die Amper an einem kalten Wintertag

Die kalte Luft der Nacht legt den eisernen Mantel auch über die Natur am Ufer. Die Luft ist durch das Hochdruckgebiet zu trocken, um große Vereisungen zu bilden. Im Uferbereich kommen jedoch die kalten Oberflächen und die Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche zusammen.

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Im Foto differenzieren sich nun augenblicklich die verschiedenen Linien, Oberflächen und Strukturen voreinander, alleine durch den aufgezogenen „Puderzucker“ auf den Oberflächen. Herrlich, so  erlebt man die Amper nur ganz – ganz selten im Jahreskreis.

 

Ist das die Amper bei Dachau …

… oder eine Motiv in einem fernen und exotischen Land. Ja, es ist die Amper, an diesen Motiven sind viele von Ihnen schon hunderte Mal vorbei gelaufen und haben das Motiv nicht gesehen – so geht es auch mir als Fotograf.

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Immer wieder ein  guter Grund, auch an vermeintlich bekannten Motiven und Orten immer wieder bei unterschiedlichen Jahreszeiten, Stimmungen und Lichtsituationen vorbeizugehen. Irgend wann steht da ein altbekanntes Motiv in wahrlich neuem Licht zur Verfügung.

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Um die spezielle Stimmung ganz besonders im Motiv umsetzen zu können, macht es sehr oft Sinn, den Himmel ganz aus dem Bild auszublenden und lediglich als Reflexion auf den Wasserflächen einzubinden.

 

In Oberitalien stand ein Hochdruck Gebiet …

… und in Oberbayern herrscht dann immer ein Föhnwind. Die trockene Luft verhinderte auch die Eisbildung, macht den Himmel wolkenlos und sorgt für die Auskühlung über Nacht mit den Temperaturen um -10 °C. Als Nebeneffekt ist die Sicht auf die 70-90 km entfernten Alpen durch die fehlende Luftfeuchtigkeit sehr gut.

Der Blick schweift vom Dachauer Moos weit über die Mooslandschaft und am Horizont stehen wie selbstverständlich die Alpen und der Blick geht zur Zugspitze. Alles nur eine Folge des Hochdrucks in Oberitalien – ebenso regelmäßig bringt diese Wettersituation Schneefall (im Winter) für Oberitalien, Südtirol und die Tiroler Berge. In Bayern angekommen hat die einst feuchte Meeresluft aus Italien die Feuchtigkeit am Alpensüdkamm abgeschneit.

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Im Dachauer Moos bringt dies einmalige Sichten aus dem Niedermoorgebiet bis zur Alpenkette, ohne störende Effekte dazwischen. Der Betrachter mag sich erinnern, das Dachauer Moos wird auch heute noch aus dem Wasser aus den Alpen gespeist. Ohne die Gletscher in den Eiszeiten im Alpenraum, währe das Dachauer Moos in dieser Form niemals entstanden.

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Auch in der unmittelbaren Umgebung des Wohnortes lassen sich über Weihnachten schöne Orte in der Natur erleben und in Fotomotive umsetzen.