lokale Agenda 21 – Natur: Vortrag Kanalsystem Schloss Schleißheim – Paul Eschbach

Das Schleißheim – Dachauer – Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert, eine kurzweilige Entdeckungsreise an versteckten Schlössern vorbei, durch die Natur- und Kulturlandschaft der Schotterebene bis hin zu unbekannten Fotomotiven. Paul Eschbach ist bekannt als Fotograf, Buchautor und Experte am Flugplatz Schleißheim. In diesem Vortrag entführt er Sie zu den Schönheiten eines der größten barocken Bauwerke in Süddeutschlands.

Paul Eschbach zusammen mit Arnold Tallavania auf den naturkundlichen Flugplatzwanderungen

 

„Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 16. und 17. Jahrhundert“

Über das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem hinaus, gibt es auch ein Kanalsystem von der Würm nach Schloss Nymphenburg, über das Olympia Gelände, bis nach Schwabing. dieses Kanalsystem wird ausgespart, um die thematische Übersichtlichkeit zu bewahren.

Das barocke Kanalsystem Max Emanuels in Schleißheim

Die Münchener Schotterebene ist eine flache, weite und relativ trockene Landschaft in Norden von München und geht an den Randbereichen in das Dachauer Moos und die Heideflächen über.

Bis zum 19. Jahrhundert war die Landschaft durch das ausgedehnte Moos mit unwirklichen und tiefgründigen Moosgebieten gekennzeichnet. Nur wenige Menschen ernährten sich schlecht und recht von dieser Landschaft. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel.

Nur drei größere Flüsse durchziehen diese Gegend zwischen Dachau und Freising – die Isar, die Amper und die Würm.

Die bayerischen Herrscher, die Wittelsbacher, nahmen sich seit 1590 dieser einsamen und leeren Gegend an und verwirklichten hier ihren Traum von absolutistischen Bauwerken in der Hochblüte von Bayern und des Zeitalters des Barocks. Ein Kanalsystem, bestehend aus Nutz- und Zierkanälen von bis zu 60 km Länge wurde mit Menschenkraft in die karge Landschaft gebaut, um der Macht und Pracht des Herrschergeschlechtes einen äußeren Ausdruck geben zu können.

Heute wird der Norden von München immer noch durch diese technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert. Das hier beschriebene Kanalsystem zwischen Schleißheim und Dachau ist in Mitteleuropa ohne Vergleich. Kürzere Kanalabschnitte in Dachau sind ohne Wasser und manche Alleen und barocke Sichtachsen sind teilweise zugewachsen. Das System von Kanälen und Blickachsen bestimmt bis heute das Bild dieser herrschaftlichen die Landschaft nördlich von München.

Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem steht nicht isoliert in der Landschaft, sondern wird ergänzt durch ein weiteres Bachsystem um die Wasser heranzuführen und auch wieder abzuleiten. Dazwischen wurde das Wasser der Würm und der Isar für die Wirtschaftsbetriebe im der Schwaige, dem Transport von Baumaterialen und Lasten, sowie den Lustfahrten der höfischen Gesellschaft genutzt.

Naturkundliche Exkursion an der Würm in der lokalen Agenda 21: Natur

 

Luftbilder zum Schleißheimer Kanalsystem

Einen Kanal ebenerdig zu fotografieren ist nicht besonders spannend. In dem Büchlein finden sich unzählige Luftaufnahmen, um die Wirkung der Bauwerke aus der Luft sehen und Staunen zu können. Eine Ansicht, welche selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Phantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Wir können nachschauen ob das auch wirklich umgesetzt werden konnte. Es konnte – soviel kann ich schon verraten.

 

Das Buch zum Vortrag

Im Eigenverlag DELTA IMAGE ist 2020 ein Buch zum Dachau-Schleißheim-Kanalsystem erschienen.

 

Foto – EinsteigerInnen lernen im Dachauer Moos das Fotografieren

Ausstellung in Oberschleißheim – „Neues Leben im Dachauer Moos“Die schöne neue einfache Welt der Fotografie – folgt man der Werbung – die Kamera macht alles bis zum guten Foto. In der Anwendung sind die Kameras mit viel zu viel Funktionen überflutet, klein und unhandlich zu bedienen. Die Komplexität überfordert die Fotografinnen komplett, so wandert die Fotokamera oft wieder in den Schrank und es wird nur noch mit dem Handy fotografiert.

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Schnee auf der Kirschblüte – ein fotografischer Traum

Einige Jahre nachdem ich mit der Fotografie ernsthaft begonnen hatte, 
kaufte ich mir einen Fotobildband über einen japanischen Fotografen und 
herrlichen Winterbilder. 
Besonders im Gedächtnis blieben mir Fotos mit Kirschblüten und Schnee.
Bis heute ...

Wie soll man auch als Fotograf in Oberbayern die Kombination aus Schnee und Kirschblüte jemals fotografieren. Diese Motive sind doch ganz klar in Japan verortet.

 

Vor wenigen Tagen fotografierte ich die herrlichen Kirschblüten im Dachauer Moorbad – Park

Es ist schon etwas besonderes, die Kirschblüte am absoluten Höhepunkt zu erwischen und da auch noch Zeit zu haben. Dieses Jahr klappte es ganz wunderbar. Dann las ich den Wetterbericht – morgen soll es 5 – 10 cm Neuschnee haben.

Da war doch noch so ein alter Motivtraum aus meinen eigenen Anfangsjahren ...

Die Kombination der beiden Motivelemente war da und ich war auch da.

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Kirschblüte im Moorbad Park in Dachau

Frühlingszeit ist Blütenzeit

Die Blütenzeit ist in Dachau ein Fest für das Auge – an allen Ecken sind Kirchbäume die Botschafter des Frühlings in den leuchtenden Farben Weiß und Rosa. Im Moorbad Park in Dachau sind seit einigen Jahren eine herrliche Ansammlung an ganz besonderen Bäumen. Im Frühling eine Orgie an Blüten und Farben.

Mindestens ein guter Grund um gerade jetzt das Moorbad Gelände zu besuchen – natürlich mit einer Kamera.

Im Hintergrund ist das alte Moorbad zu erkennen.

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Fotografieren bei ganz besonderen Wetterbedingungen in Dachau

Ein paar Mal im Jahr tritt ein besonderes Wetterphänomen auf – bei Süd-West-Wind wird Sand aus der Sahara bis nach Europa, nach Bayern, nach Dachau transportiert. Im Himmel über Dachau wird das Licht gelblich-braun, der Himmel verfinstert sich und auf der Straße fühlt es sich fast an, als wäre man irgendwo am Mittelmeer in Urlaub. Auf den Lippen legt sich ein Geschmack von Sand und von Salz.

Dieses Licht hat man nur an ganz wendigen Tagen im Jahreskreis und so deutlich sichtbar nur ganz – ganz selten. Grund genug, um mit der Kamera vor die Haustüre zu gehen und diese ganz besondere Stimmung in Bildern umsetzen. Die bekannten Ansichten der Stadt Dachau, gesehen in den Ölbildern der Dachauer Malern im 19. Jahrhundert, fotografieren in der Digitaltechnik von heute.

Die Wohnsiedelung am Gröbenbach illustriert das besondere Licht mit den weißen Hauswänden ganz gut.

Alle Bilder sind in „Auto-White-Balance“ aufgenommen und in der Farbe nicht weiter bearbeitet.

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Ein Frühlingstag im Dachauer Land – 17 km Wanderung

Dieses Jahr ist der Frühling anders als in allen Jahren zuvor. Ich muss jetzt nicht mit dem Auto fahren – aus unterschiedlichen und guten Gründen. Der Frühling steht vor der Türe – daher heute eine Frühlingswanderung zu Fuß von Dachau – Süd über 17 km durch das Dachauer Land im Frühling nach Kloster Indersdorf.

Zu Fuß ist alles anders. Alles dauert länger und das ist auch der größte Vorteil. Zum Schauen und zum Fotografieren hat man deutlich mehr Gelegenheit. Die Natur und die Landschaft zieht im Schnecken tempo an am FotografIn vorbei. Einen Schritt zur Seite, einmal in Bodennähe, einmal den kleinen Weg hoch, den Blickwinkel aus dem Wald heraus. Alles gute Gelegenheiten für andere Fotos.

Die Felder sind noch brach, die neue Arbeit des Bauern haben noch begonnen. Jetzt präsentiert sich die Landschaft in der pursten Form, die Strukturen sind einfach und die Bildgestaltung anders als im Sommer.

Das Kirchlein in Webling steht mit dem weißen Kirchturm über dem Feld im Dachauer Land im Tal des Webelsbach, zwischen den sanften Hügeln der tertiären Hügellandes.

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Vortrag bei lokale Agenda 21 – Natur: Kanalsystem Schloss Schleißheim – Paul Eschbach

Das Schleißheim – Dachauer – Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert, eine kurzweilige Entdeckungsreise an versteckten Schlössern vorbei, durch die Natur- und Kulturlandschaft der Schotterebene bis hin zu unbekannten Fotomotiven. Paul Eschbach ist bekannt als Fotograf, Buchautor und Experte am Flugplatz Schleißheim. In diesem Vortrag entführt er Sie zu den Schönheiten eines der größten barocken Bauwerke in Süddeutschlands.

Paul Eschbach zusammen mit Arnold Tallavania auf den naturkundlichen Flugplatzwanderungen

 

Am Mittwoch 26.10.2022 stellt Paul Eschbach in einem Vortrag bei lokale Agenda 21: Natur das Dachau-Schleißheim-Kanalsystem aus dem 16. und 17. Jahrhundert den Besuchern im Bürgerhaus Oberschleißheim vor. Näheres entnehmen Sie bitte den Veranstaltungshinweisen in der Terminspalte. Zusammen mit Arnold Tallavania führen die beiden schon seit vielen Jahren die interessierten Besucher im Rahmen der naturkundlichen Flugplatzwanderungen in die Fauna und Flora am ältesten Flugplatz in Bayern in Oberschleißheim ein.

Jetzt präsentiert Paul Eschbach auf Grundlage seines eigenen Buches über das Kanalsystem interessante Einblicke und Überblicke mit vielen Luftbildern den spannenden Verlauf und die vielen noch heute zu bewundernden technischen Bauwerke aus über 500 Jahren Nutzungszeit.

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Eine Künstlerstadt stellt sich vor – die lange Nacht der öffenen Türen

Eine Künstlerstadt und frühere bekannte Künstlerkolonie hat einige Museen und Galerien. Die Werke der alten Maler, Bildhauer, Keramikkünstler kann man da bestaunen. Nicht nur die Geschichte ist wichtig sondern vor allem die Gegenward der Kunst, im Hier und Heute macht einen aktiven Kunstbetrieb aus.

Als Eröffnungsmotiv wähle ich fotografisch den Eingang mit einer offenen Türe ins Atelierhaus von Herrmann Stockmann in der Münchener Straße – das „Spatzenschlössl„.

Immer Mitte September an einem Freitag öffnen in Dachau im gesamten Stadtgebiet die Museen, Galerien, Ateliers, Kunstschaffende und Dienstleister die eigenen Räumlichkeiten für die Besucher ohne Eintritt. Los geht’s immer um 19.00 Uhr und dauert bis 23.00 Uhr.

Da muss man sich sputen um das sich selbst gesetzte Programm auch zu durchschreiten.

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Mit einem ILFORD 400 durch die Künstlerkolonie Dachau

Zu manchen Foto Einsätzen kommt man ganz unverhofft, so auch an diesem Spätsommertag in Dachau. Foto Sessner bekam eine umfangreiche Spiegelreflex-Ausrüstung von einem Kunden gebraucht – zum Second Hand Verkauf.

Bevor die beiden Canon EF SLR mit Objektiven in den Verkauf gehen können, müssen sie getestet werden, ob die Kamers und Objektive noch funktionieren. So kam ich zu

  • zwei ILFORD 400 Schwarzweiß Filme,
  • zwei Canon EF Gehäuse,
  • ein FD f/1.5 50mm S.S.C.
  • ein FD f/4.0 200mm S.S.C.

Aber wie soll ich aus diesem technischen Fotoauftrag, zwei Kameras auf Funktionsfähigkeit zu testen, auch noch etwas schönes gestalten. Die Filme und die Entwicklung kosten in beiden Fällen genau gleich viel.

Ich hab da eine Idee ...     
                     ... lassen wir das Filmkorn auch mal wieder seine Berechtigung haben.

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