Haubenraucher im Dachauer Moos an der Schinderkreppe

Heute war ich wieder an der Schinderkreppe mit einer ungewöhnlichen fotografischen Aufgabenstellung und einem Experiment. Auf dem Vogelschutzweiher ist heute nur ein Haubentaucher mit einem Küken unterwegs – ein perfektes Motiv auf dem großen Weiher.

Ich möchte heute einmal ausprobieren, wie es fotografisch funktioniert, mit der Kamera so niedrig wie möglich über der Wasseroberfläche zu fotografieren.

  • Die Schärfenbereiche zeichnen sich deutlicher auf der Wasseroberfläche ab und isolieren bei offener Blende das Bildmotiv deutlich im fotografischen Bildraum.
  • Das gegenüberliegende Ufer kommt nun mit ins Bild, ob das für das Bild positiv ist, muss die FotografIn selbst beurteilen.

Für das Bildmotiv unseres Haubentauchers mit Küken ist das sicherlich eine sehr schöne Bildgestaltung, weil die Beleuchtung der Szenerie das Licht auf die beiden Tiere legt.

Auch in diesem Titelbildmotiv macht sich diese sehr niedrige Kameraposition sehr gut, das liegt auch vor allem an der sehr schönen Beleuchtung des eigentlichen Hauptmotivs mit einem im Dunkeln versinkenden Hintergrund mit dem gegenüberliegenden Uferbereich. Diese kontrastierende Beleuchtung auf dem Haubentaucher passt sehr gut zu den markanten und scharf gezeichneten Körperformen und Körperlinien dieses Tieres.

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Sommer-Ausflug zur Schinderkreppe im Dachauer Moos mit den Graugänsen

Im Tagesverlauf zeigt sich die Natur immer wieder in anderen Lichtstimmungen, das harte Licht und steile Licht des Tages um Mittag wandelt sich langsam in das weichere, wärmere und sehr viel schönere Licht des Abends. Mein fotografisches Lieblingsziel, gerade im Frühling und Sommer, ist die Schinderkreppe im Dachauer Moos – nur wenige Kilometer von mir Zuhause entfernt und ein schöner MTB-Radlausflug ins Dachauer Moos.

An manchen Abenden ist der Vogelschutzweiher fast leer, kaum Wasservögel sind auf der Wasserfläche – es ist aber meist trotzdem ein schöner Abend mit immer besonderen Lichtstimmungen.

Vor wenigen Tagen war wieder einmal die große gemeinschaft der Graugänse in einer lockeren Formation auf dem See versammelt. Davon will ich Ihnen an diesem Abend fotografisch erzählen.

An dem Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe ergeben sich immer wieder ganz wunderbare Momente in der Naturstimmung am Abend: Die Luft wird ruhiger, alle Geräusche der Stadt werden leiser, die Hektik des Tages legt sich, das Licht verwandelt die Landschaft in eine völlig andere Welt. Die Stimmer der Natur treten immer mehr in den Vordergrund und es ist schon ein Erlebnis – einfach nur zu hören und zu sehen.

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Hochsommer im Dachauer Moos in der Welt mit den großen Abbildungsmaßstäben

Der Sommer im Moos geht nun langsam, aber sicher, in den Hochsommer im Juli über. Auf den Feldern in der Landwirtschaft steht das Korn schon hoch und die Bauern werden in den nächsten  Wochen mit der Ernte beginnen. Das Bild der Landschaft wird sich dann wieder sehr stark verändern. In den Naturflächen und Biotopen kommen inzwischen die Schmetterlinge und Libellen mit einiger Verspätung gegenüber den letzten Jahren – aber sie kommen, und verändern auch im Kleinen das Bild der Landschaften.

So widme ich mich bei diesem Fotoausflug im Dachauer Moos mit meiner Naturfotografie den Insekten in den Makro-Details:

Schmetterlinge und Libellen

In der Makrofotografie-Draussen wird für den fotografischen Erfolg die neueste Digitalkamera vollkommen unbedeutend. In den Abbildungsgrößen größer als 1:2 (halbe natürliche Größe) kommt die Fototechnik gleich welcher Technologie eh an die Grenzbereiche der Automatiken, die neuesten Features spielen jedoch fast keine Rolle mehr.

Am wichtigsten wird indessen das Auge des Naturbeobachtenden, um die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken und aus der Beobachtung die Grundlagen für den Bildaufbau zu finden. Alles andere wird sehr schnell ablaufen. Manchmal bleibt der/dem FotografIn eine ganze Bilderreihe mit leicht unterschiedlichen Einstellungen in Belichtung und Autofokus – wenn man Glück hat. In vielen Fotomotiven bleibt einem oft nur ein einziges Bild, und dann fliegt das Insekt auf und das Bildmotiv ist somit ein Teil der Vergangenheit.

Eine Blaue Federlibelle an einem Sommerabend im Dachauer Moos.

Ich vergaß, die FotografIn benötigt nun ganz andere Techniken in ihrer Fototasche:

Etwas Glück und eine jede Menge an Geduld und Ausdauer!

Kommen Sie doch mit mir mit, an diesem Sommerabend bei meinem fotografischen Ausflug in die kleine Welt der Makrofotografie mit den bezaubernden Bildmotiven der Insekten in der  Niedermoor-Landschaft.

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Die Gemeinde Oberschleißheim im Barockfieber: Oberschleißheim entdeckt seinen „Blauen König“ wieder neu zum 300. Todesjahr

Reproduzierte Originalunterschrift von Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

Wenn wir heute durch die Gemeinde Oberschleißheim im Norden von München spazieren, ist die Geschichte des Ortes und auch die Geschichte von Bayern allgegenwärtig. Das majestätische Neue Schloss Schleißheim, die weitläufige Parkanlage – all das verdanken wir der kühnen Vision eines Mannes: Kurfürsten im HRR, kühnen Feldherrn, ehrgeizigen Regenten, visionären Bauherrn, und weitgereisten Kunstliebhabers in der Epoche des Hochbarocks:

 

Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

 

Im Jahr 2026/2027 blicken wir auf das 300. Todesjahr des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern (* 11. Juli 1662 in München; † 26. Februar 1726 ebenda) aus dem Hause Wittelsbach zurück.

Ein reines Pflichtprogramm für Historiker?
Ganz im Gegenteil,

Dieses Gedenk- und Festjahr ist für Oberschleißheim die Chance, die eigene Identität und die Geheimnisse hinter den Schlossmauern völlig neu und lebendig zu entdecken.

 

Die Schlossanlage Schleißheim zählt zu den größten und bedeutendsten Schlössern der Wittelsbacher in Bayern. Die Anlage besteht aus dem Neuen Schloss Schleißheim, dem Alten Schloss Schleißheim und dem Schloss Lustheim.

 

Die Idee: Geschichte, die man sehen und spüren kann

Wir wollen keine verstaubten Jahreszahlen herunterbeten. Die Motivation hinter dieser großen Veranstaltungsreihe ist es, die Brücke aus der glanzvollen Barockzeit, in einer Zeitepoche, in welcher Bayern an der Schwelle zu einer europäischen Großmacht stand, direkt in unser heutiges Oberschleißheim zu schlagen.

  • Warum sieht unser Ort Oberschleißheim heute so aus, wie er aussieht?
  • Wer war dieser Mann, der als „Blauer König“ Europa in Atem hielt und Schleißheim zu seinem persönlichen Versailles machen wollte?

 

Das Besondere: Der Oberschleißheimer Historiker ist im Schloss Lustheim selbst aufgewachsen

Buchautor, Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann

Der weit über die Grenzen Bayerns und Deutschlands hinaus bekannte Buchautor, Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Silvester Junkelmann führt durch die Festveranstaltung. Er wird für das Publikum das Leben und Wirken dieses siegreichen Türkenbezwingers und kunstsinnigen Herrschers und Bauherrn lebendig werden. In München wird Max Emanuel insbesondere mit den Schlössern Lustheim, Nymphenburg, Neues Schloss Schleißheim, Theatiner Kirche in Verbindung gebracht.

Dr. Junkelmann ist Jahrgang 1949, hat die ersten Jahre seines Lebens in Oberschleißheim im Schloss Lustheim gelebt und ist promovierter Historiker. Im besonderen Maße hat er sich einen international hervorragenden Ruf als Experimentalarchäologe erarbeitet, indem er historische Überlieferungen rekonstruiert und einem ausführlichen Praxistest unterzogen hat. Dem großen Publikum ist Dr. Junkelmann vor allem durch seine in vielen Ländern und Sprachen aufgelegten Buchveröffentlichungen bekannt geworden.

 

Erst wenn es auch praktisch erprobt worden war und bestanden hatte, 
kann es auch theoretisch so gewesen sein.

 

Die 64 Lebensjahre Max Emanuels waren von glänzenden Höhepunkten in der europäischen Geschichte gefüllt, erlebten aber ebenso auch die tiefsten Niederlagen in der Geschichte Bayerns.

Viel Glanz und Licht, 
aber ebenso viel Dunkelheit und Leid über der Bevölkerung Bayerns.

Die Gemeinde Oberschleißheim im Norden der Landeshauptstadt lädt die BesucherInnen auf eine Reise in die Zeitepoche des Barocks ein, voller Prunk, Visionen und dramatischer Wendepunkte.

Dr. Junkelmann ist bekannt durch seine über 40 eigenen Buchveröffentlichungen, sowie aus Funk und Fernsehen. Seine Spezialthemen in der Geschichte und die von ihm als Vorreiter der wissenschaftlichen Experimentalarchäologie sind:

 

Bayern und die bayerische Geschichte

Dr. Marcus Junkelmann ist von vielen Zeitepochen der bayerischen Geschichte besonders hingezogen. Meist sind es die Epochen mit besonders großen Umwälzungen und Veränderungen, die ihn faszinieren.

  • Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
  • Die Zeit des Kurfürsten Max II. Emanuel.
  • Die napoleonische Zeit, mit den Befreiungskriegen.

In den Jahren 2010 und 2018 hat Dr. Marcus Junkelmann mit sehr viel Aufwand die höfische Zeit des Barocks im Neuen Schloss Schleißheim in dem Churbayerischen Freudenfest mit höfischem Tanz und Musik, höfischen Aufführungen, Militär, und zeitgenössischem Essen. Der Höhepunkt waren die nächtlichen Gondelfahrten unter Fackelschein und großem Feuerwerk an der großen Kaskade am Mittelkanal.

 

Römische Geschichte und römisches Militär

Der junge Dr. Marcus Junkelmann (36 Jahre alt) plante im Jahr 1985 ein ganz besonderes Vorhaben, welches ihn später als Erfinder der wissenschaftlichen Experimentalarchäologie weltweit bekannt machte. Zum 2000. Zum Stadtjubiläum von Augsburg machte es sich mit seinen getreuen Legionären auf den Spuren des römischen Alpenfeldzugs unter Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. in originaler Ausrüstung auf den Weg. Von dem oberitalienischen Verona ging die Legionärsgruppe von 9 Legionären in 21 Tagen 540 km zu Fuß mit der original rekonstruierten Ausrüstung von etwa 30 kg pro Legionär. Der Alpenmarsch von 1985 gilt als ein Meilenstein und Gründungsmythos der modernen Living History und experimentellen Archäologie im deutschsprachigen Raum.

Dr. Junkelmann überprüfte mit acht Mitstreitern die überlieferte historische Ausrüstung römischer Legionäre aus der Zeit des Kaisers Augustus, um die Bedingungen des geschichtsträchtigen Alpenfeldzugs nach Raetien 15 v. Chr. in eigener Anschauung nachzuprüfen.

Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

Gladiatoren

Ein weiterer Glanzpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Marcus Junkelmann ist die Erforschung der Ausrüstung und der Kampfweisen der römischen Gladiatoren. Diese Erkenntnisse hat Junkelmann mit seiner Gladiatorentruppe in der Kampfweise Mann gegen Mann auf die Probe gestellt und so erst das historisch gesicherte Bild der Gladiatoren in der heutigen Zeit ausgefüllt und geprägt. Erst kürzlich hat Dr. Junkelmann anlässlich der Sonderausstellung Gladiatoren in der Archäologischen Staatssammlung die Gladiatorenkämpfe live vor einem begeisterten Publikum gezeigt.

Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

Dreißigjähriger Krieg 1618–1648

Die Epoche des Dreißigjährigen Krieges und die Zeit danach waren gerade in Bayern sehr vielfältig und bewegend. Dr. Junkelmann erforschte viele Aspekte dieser Zeitepoche und arbeitete viel mit den renommierten Museen zu diesen Themen zusammen. Eine Buchreihe über die Soldaten im Dreißigjährigen Krieg (Pikeniere, Musketiere, Kürassiere) entstand für das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt. Einige Aufnahmen dazu hat Paul Eschbach mit Dr. Marcus Junkelmann im Alten Schloss Schleißheim (siehe Bild) für das Buch fotografiert.
Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

 

Das Programm: Eine Trilogie des Erlebens

Die Veranstaltungsreihe ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt für den Ort und spannt einen Bogen vom feierlichen Auftakt bis hin zum eigenen Erleben vor Ort. Sie gliedert sich in drei große Teile:

Die festliche Eröffnungsveranstaltung (16.09.2026)

Den großen Startschuss zelebrieren wir im Bürgerzentrum Oberschleißheim. Dass dieses Gedenken einen hohen Stellenwert für die Gemeinde hat, zeigt die hochkarätige Unterstützung: Erster Bürgermeister Markus Böck hat persönlich die Schirmherrschaft übernommen. Gemeinsam mit dem Leiter der regionalen Schlösser- und Seenverwaltung wird dieser Abend ein würdiger, festlicher Auftakt, der zeigt, wie eng Rathaus, Schloss und Bürgerschaft hier verbunden sind.

 

Die Fachvorträge – Den Geheimnissen auf der Spur (bis Sommer 2027)

Nach dem großen Auftakt tauchen wir tiefer ein. In einer Reihe von thematischen Fachvorträgen beleuchtet Dr. Marcus Junkelmann bis in den Sommer 2027 hinein die verschiedenen Facetten von Max Emanuels Leben, seiner Politik, seiner Kunstbegeisterung und seinen Feldzügen. Es wird spannend, anschaulich und garantiert frei von akademischer Trockenheit.

 

Führungen und Exkursionen

Geschichte vor der Haustür

Vom Vortragssaal direkt an die Originalschauplätze! Im dritten Teil wechseln wir die Perspektive. Bei exklusiven Führungen durch die Schleißheimer Schlösser und Exkursionen zu historischen Stätten, die eng mit Max Emanuel verknüpft sind, wandeln wir direkt auf den Spuren des Kurfürsten.

 

Warum Sie das nicht verpassen sollten

Dieses Jubiläum ist von Oberschleißheimern für Oberschleißheimer (und alle Barock-Begeisterten). Es ist die Gelegenheit, die tägliche Kulisse unseres Heimatortes mit ganz neuen Augen zu sehen, beim Spaziergang durch den Schlosspark plötzlich die Visionen von vor 300 Jahren vor sich zu sehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Seien Sie von Anfang an dabei, teilen Sie diesen Beitrag und lassen Sie uns gemeinsam das barocke Erbe Schleißheims zum Leben erwecken!

Alle Informationen, Termine und Updates finden Sie ab sofort unter den Veranstaltungshinweisen.

Was klettert da am Grashalm im Abendlicht

Die Naturfotografie im großen Abbildungsmaßstab (etwa 1:1) eröffnet eine Exkursion in eine ganz andere Welt der kleinen Dimensionen. Viele Details in der Natur, bei den Pflanzen und den Tieren, eröffnen sich dem Betrachter und Fotografen erst mit immer größeren Abbildungsmaßstäben. Mit dem warmen Licht am Abend wandelt sich die Szenerie mit dem harten Licht der hochstehenden Sommersonne zu einer traumhaften Träumerei in zarten und warmen Farbtönen mit einer tief stehenden Beleuchtung der Abendsonne.

Die Insekten werden mit dem schwindenden Tageslicht auch träger und lassen sich somit auch um vieles leichter fotografieren, sie bleiben sehr oft einfach ruhig im Bildmotiv sitzen.

Wir sind  wieder auf dem kleinen Biotop unweit der Würm im Dachauer Moos unterwegs. Mit den beiden Eröffnungsbildern, illustrieren wir die Headline:

"Was krabbelt denn da am Grashalm?"

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Sommer im Dachauer Moos: Grashüpfer im Abendlicht

Im Dachauer Moos ist der Sommer angekommen und die Naturlandschaft verändert sich (endlich!). Ich meine nicht die Farben in der Natur, ich meine die vielen tausend kleinen BewohnerInnen in der Niedermoor-Landschaft, die sich endlich dem naturbegeisterten Wandernden, Entdeckenden, oder Fotografierenden zeigen.

Schmetterlinge – Libellen – Grashüpfer

Die Zeit im Juni und Juli sind die Höhepunkte der Sichtungen dieser kleinen BewohnerInnen im Niedermoor. Der Juni war weitgehend noch leer an Schmetterlingen und Libellen, aber jetzt zum Monatswechsel, um die Sonnenwende herum, zirpt, flattert und fliegt es wieder erfreulich auf den Heide-Landschaften und Moos-Landschaften. Grund genug, als Fotograf auch gerade jetzt mit dem Makroobjektiv auf die Fotopirsch nach diesen kleinen, aber umso feineren Insekten aller Arten zu gehen.

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos

Im Titelbild ist eine Heuschrecke im späten Abendlicht im Dachauer Moos zu sehen. Es handelt sich um eine Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). Die Bestimmung der Heuschrecken ist nicht ganz einfach, wahrscheinlich handelt es sich um eine Gemeinen Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus).

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos

 

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Eine Bachstelze im Dachauer Moos

Die Bachstelzen sind im Dachauer Moos recht häufig zu sehen, aber nur sehr schlecht zu fotografieren. Diese kleinen Vögel sind sehr aktiv und halten kaum still, so dass interessante Bilder umso schwieriger zu erreichen.

An einem herrlich heißen Abend zur Sonnwende, kam eine Bachstelze an den Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe und verhielt sich ganz anders, überraschend, was zu ganz anderen Bildern führte.

Ich nehme Sie mit, bei 40° C in die Szenerie an der Schinderkreppe.

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Abend am Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe im Dachauer Moos – Graureiher

Wenn sich der längste Tag im Jahreskreis zu seinem Ende neigt, wird aus dem Frühling der Sommer im astronomischen Kalender. Die Sonne versinkt langsam hinter den Bäumen des Dachauer Mooses. Dann wandelt sich die Schinderkreppe im Dachauer Moos in einen Ort der Ruhe in der Natur. Für NaturfotografInnen und Liebhabende der stillen Momente ist der Vogelschutzweiher in diesen Stunden ein besonderer Anziehungspunkt.

Mein Ziel an diesem Abend: die scheuen Bewohner des Weihers im letzten, goldenen Licht des Tages einzufangen. Der Weiher ist aber weitgehend leer, nur ein paar Enten und ein Graugans-Paar tümpeln langsam vor sich hin, in der Weite dieses Abkühlung versprechenden Gewässers, in der Hitze des Tages. Da kommen zwei weitere Vögel angeflogen, es ist doch noch etwas Betrieb am Vogelschutzweiher. Zwei majestätisch anmutende Graureiher kommen angeflogen und beziehen am gegenüberliegenden Ufer ihre Position.

Das andere Ufer, am Schinderkreppe-Berg, liegt schon im Schatten des Tages. Alle Farben muten schon etwas bläulich an. Hinter dem eleganten Vogel (Graureiher), erkennt man die Äste eines letzten Hochwasserstandes. Nun sind es silberblaue Skelette am Ufergrund.

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Der Sommer im Dachauer Moos ist am längsten Tag angekommen

Es gibt sie noch, die etwas abseits gelegenen Orte im Dachauer Moos, auf denen kaum Menschen unterwegs sind und die doch so viele Schönheiten in Flora und Fauna in der Niedermoor-Landschaft präsentieren können. Um die Sonnwende herum, dem längsten Tag im Jahreskreis, bin ich wieder einmal auf einer liebgewonnenen Biotopfläche mit der Kamera unterwegs.

Auf dieser Rekultivierungsfläche stehen im Frühling große Gruppen an violett blühenden und in der Niedermoor-Landschaft typischen Sibirischen Schwertlilien.

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Sommer an der Schinderkreppe: Eine Entenfamilie erkundet das neue Umfeld

Die Natur im Dachauer Moos bietet das ganze Jahr über immer wieder überraschende Motivsituationen in der Natur, auch und gerade dann, wenn man an diesen Stellen schon unzählige Male zum Beobachten und zum Fotografieren war.

Auch an diesem Sommertag war ich eigentlich nur zum Beobachten, was sich am Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe bei den Wasservögeln tut. Im weichen Abendlicht ist es weitgehend ruhig auf dem Weiher. Von links nähert sich eine kleine Entenfamilie, mit Enten-Mama und ihren fünf kleinen Enten-Küken.

 

Eine Stockenten-Familie schwimmt mit der Enten-Mama und fünf Küken an dem Sommerabend auf dem Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe.

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