Die Gemeinde Oberschleißheim im Barockfieber: Oberschleißheim entdeckt seinen „Blauen König“ wieder neu zum 300. Todesjahr

Reproduzierte Originalunterschrift von Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

Wenn wir heute durch die Gemeinde Oberschleißheim im Norden von München spazieren, ist die Geschichte des Ortes und auch die Geschichte von Bayern allgegenwärtig. Das majestätische Neue Schloss Schleißheim, die weitläufige Parkanlage – all das verdanken wir der kühnen Vision eines Mannes: Kurfürsten im HRR, kühnen Feldherrn, ehrgeizigen Regenten, visionären Bauherrn, und weitgereisten Kunstliebhabers in der Epoche des Hochbarocks:

 

Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

 

Im Jahr 2026/2027 blicken wir auf das 300. Todesjahr des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern (* 11. Juli 1662 in München; † 26. Februar 1726 ebenda) aus dem Hause Wittelsbach zurück.

Ein reines Pflichtprogramm für Historiker?
Ganz im Gegenteil,

Dieses Gedenk- und Festjahr ist für Oberschleißheim die Chance, die eigene Identität und die Geheimnisse hinter den Schlossmauern völlig neu und lebendig zu entdecken.

 

Die Schlossanlage Schleißheim zählt zu den größten und bedeutendsten Schlössern der Wittelsbacher in Bayern. Die Anlage besteht aus dem Neuen Schloss Schleißheim, dem Alten Schloss Schleißheim und dem Schloss Lustheim.

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Dachauer Nachrichten: Leserfoto zur partiellen Sonnenfinsternis 12.8.2026

Meine erste Einsendung eines Fotos bei einer Zeitung, und gleich in der Wochenendausgabe abgedruckt.

Die partielle Sonnenfinsternis am 12.8.2026 war um 20.15 Uhr MESZ schon ein tolles Ereignis und Erlebnis zugleich. Ach, wie froh! Die meisten Menschen waren wohl auf der Anhöhe hinter Steinkirchen, und viele waren dabei mit dem Auto bis ganz nach oben gefahren!

Dort war ich nicht. Ich bin ganz gemütlich mit dem MTB über die Würm zum Tiefen Graben geradelt und dort waren nur knapp 10 Menschen. Versprach doch dort die partielle Sonnenfinsternis den besten Ausblick auf die Silhouette der Stadt Dachau, hoch über der ebenen Mooslandschaft gelegen. Fotografisch eigentlich die besten Voraussetzungen, so dachte ich.

Zeitung Dachauer Nachrichten in der Wochenendausgabe mit einer Lesereinsendung zur partiellen Sonnenfinsternis von Paul Eschbach / DELTA IMAGE.

Veröffentlichung in der Wochenendausgabe der Dachauer Nachrichten zu Lesereinsendung der partiellen Sonnenfinsternis, mit dabei ein Foto von Paul Eschbach / DELTA IMAGE.

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Naturlandschaft im Schwarzhölzl – Libellen und Schmetterlinge im Moos

Weiter geht es im Schwarzhölzl und Krenmoos bei unserem Frühaufflug um 06:30 Uhr im Hochsommer.

Eine Blaue Federlibelle beobachtet mich, während sie auf einem herrlich weißen Gewöhnlichen Wasserdost sitzt. Ihre Bewegungen sind durch die niedrigen Frühtemperaturen noch etwas zäh. So kann ich mich als Fotograf mit respektvollem Abstand ganz auf die charakteristischen, weit abstehenden Komplexaugen dieser Kleinlibelle konzentrieren.

Der Wasserdost bevorzugt feuchte Böden und gedeiht häufig im Umfeld von Gräben, Bächen und Teichen. Er ist ein klassischer Ansitz für ufernahe Insekten wie eben die Blaue Federlibelle.

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Nauturlandschaft im Schwarzhölzl – frühmorgens um 6.00 Uhr erlebt

Ich bin verabredet mit meinem Naturfoto-Freund Manfred aus Dachau im Schwarzhälzl und im Krenmoos zum Fotografieren. Er möchte von mir in diesen mir so vertrauten Landschaftsbereich eingeführt werden.

Können wir gerne machen!

Ich vergaß zu erwähnen, Manfred ist ein fotografischer Morgenmensch – er wird schon wissen warum? Also treffen wir uns on Location kurz nach dem Sonnenaufgang. Eine ungewöhnliche Fotozeit für mich, dafür verspricht mir Manfred ein ganz besonderes Erlebnis mit den Libellen und Schmetterlingen im frühen Licht des Tages.

Wir werden sehen und ich lass mich überraschen!

Eine gebänderte Prachtlibelle im frühen Morgenlicht und dem Tau des Morgens auf seiner Struktur. Klick!

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Drohnenshow über Dachau – Ersatzprogramm zum Dachauer Volksfest 2026

Dachau, 21:30 Uhr Ortszeit: Dunkle Nacht über der beleuchteten Altstadt von Dachau. Davor schwirren Tausende Lichter durch die Dunkelheit, das weithin bekannte Dachauer Volksfest ist im vollen Gange und die ersten Drohnen steigen in den Nachthimmel auf.

Mit einem Herzen für Dachau beginnt die Abfolge der Lichtbilder in der Drohnenshow über dem Volksfesthimmel an der Ludwig-Thoma-Wiese.

Ein historischer Moment für das Dachauer Volksfest: Anstelle des überaus beliebten und traditionellen Feuerwerks erstrahlte der Nachthimmel über dem Rathaushang ab 21:30 Uhr in völlig neuem Glanz. In diesem Jahrhundertsommer der Trockenheit ist es schlicht zu heiß, das Wasser knapp – die Brandgefahr eines klassischen Feuerwerks konnte schlichtweg nicht verantwortet werden.

Dann halt eine Drohnenshow, organisiert und bezahlt von den Schaustellern des Dachauer Volksfestes. Zwar nicht ganz eine Premiere – bereits beim Altstadtfest stiegen Drohnen in den Nachthimmel auf –, aber eine Premiere für das Volksfest.

Rund 200 synchronisierte Drohnen boten den Tausenden Besuchern ein atemberaubendes 
Lichtspektakel – und läuteten damit eine neue Ära der Festkultur in Dachau ein.

Die ersten der 200 Drohnen stiegen in den Nachthimmel über der Dachauer Altstadt auf – zur Freude der vielen Besucherinnen und Besucher auf dem Dachauer Volksfest.

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Partielle Sonnenfinsternis über dem Dachauer Moos – meine Eindrücke


Tagsüber, an diesem Sommertag, ein klarer »Sommerhitze-Himmel« über Bayern und dem Dachauer Moos. Keine Wolke, den ganzen Tag nicht.

An den letzten Tagen ist die Sonnenscheibe einfach so hinter den Horizont gefallen.
Kein Farbspektakel, kein besonderes Licht, keine Wolken.

Doch heute Abend wird trotzdem etwas ganz Besonderes am Himmel gegen den Westen zu sehen und zu erleben sein.

... so sagt man heute!

Abendhimmel am 12. August 2026 über der Altstadt Dachau mit der markanten Silhouette des Renaissance-Schlosses in Dachau. Gleich links daneben ist das Satteldach des historischen Wasserturm Dachau zu erkennen. Ganz rechts im Foto, die Stadt- und Schloss-Kirche St. Jakob in Dachau – kurz nach dem glutroten Sonnenuntergang an diesem Tag im Nordwesten.

Der Blick auf den Abendhimmel, mit der Kulisse der Altstadt Dachau, hoch über dem Dachauer Moos, lässt noch nicht das Himmelsspektakel erahnen, das sich heute Abend hier abgespielt hatte. Die weithin bekannte Kulisse des Dachauer Schlosses mit dem Hofgarten, heute Abend als Silhouette mit der Altstadt Dachau und der Stadt- und Schloss-Kirche St. Jakob.

 

Sicherheit für die Augen und die Kamera gehen immer vor!

„Der natürliche Dunst der tief stehenden Sonne am Horizont, dämpft das Licht für die Kamera genau passend ab. Natürlich galt beim direkten Blick mit dem Auge absolute Vorsicht: Dafür kam meine bewährte Finsternisbrille aus dem Jahr 1999 zum Einsatz. Doch fotografisch bot die Atmosphäre kurz vor dem Sonnenuntergang den perfekten, natürlichen Filter – ganz ohne dichte ND-Aufsätze oder Sonnenfilter, die das Umgebungslicht der Landschaft komplett vernichtet hätten.“

Nur wenn man weiß, was man tut, kann man auch vom üblichen Weg abweichen!

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Hallo Frosch! – Ausdauer und Geduld in der Naturfotografie


Die letzten Wochen und Monate waren durch große Hitze und noch mehr Sonnenschein gezeichnet. Wasser und Feuchtigkeit waren Mangelware und alle Wasserflächen trockneten immer weiter aus. Gerade im Moos sind die Tümpel und alles mit Wasser weitgehend ausgetrocknet. Das Lebenselixier „Wasser“ wird für viele Tiere aller Gattungen entscheidend für ihre eigene Entwicklung. Dort, wo kein Wasser mehr ist, sind auch die wasserliebenden Tiere verschwunden.

Als Naturfotograf sind an den Lieblingsorten im Dachauer Moos inzwischen eine große Leere eingekehrt. Da suche ich die sonst so beliebten Bildmotive in der Natur- und Landschaftsfotografie oft umsonst. Um nun doch im Sommer zu den Bildmotiven zu kommen und schöne Erinnerungen in Bildform zu ermöglichen, gehe ich dort auf meine Fotojagd, wo noch ausreichend Wasser und Wasserflächen vorhanden sind.

Diese Seefrosch sieht mir direkt in die Augen und fühlt sich wohl sicher. Bei steigender Unsicherheit drehen die Frösche mir den Rücken zu, um jederzeit schnell in den Teich zurück springen zu können.

Bei meinem jüngsten Ausflug mit dem MTB in die Niedermoor-Landschaft um Dachau, steuerte ich ganz gezielt einen Tümpel im Moos an.

Werde ich dort auf Tiere zum Fotografieren stoßen?

Am Uferrand dieses Tümpels sitzen die wunderschönen Seefrösche in ihrem grün leuchtenden Farbkleid in großer Anzahl, also mache ich mich fertig zum Fotografieren.

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Haubentaucher im Dachauer Moos an der Schinderkreppe


Heute war ich wieder an der Schinderkreppe mit einer ungewöhnlichen fotografischen Aufgabenstellung und einem Experiment. Auf dem Vogelschutzweiher ist heute nur ein Haubentaucher mit einem Küken unterwegs – ein perfektes Motiv auf dem großen Weiher.

Ich möchte heute einmal ausprobieren, wie es fotografisch funktioniert, mit der Kamera so niedrig wie möglich über der Wasseroberfläche zu fotografieren.

  • Die Schärfenbereiche zeichnen sich deutlicher auf der Wasseroberfläche ab und isolieren bei offener Blende das Bildmotiv deutlich im fotografischen Bildraum.
  • Das gegenüberliegende Ufer kommt nun mit ins Bild, ob das für das Bild positiv ist, muss die FotografIn selbst beurteilen.

Für das Bildmotiv unseres Haubentauchers mit Küken ist das sicherlich eine sehr schöne Bildgestaltung, weil die Beleuchtung der Szenerie das Licht auf die beiden Tiere legt.

Auch in diesem Titelbildmotiv macht sich diese sehr niedrige Kameraposition sehr gut, das liegt auch vor allem an der sehr schönen Beleuchtung des eigentlichen Hauptmotivs mit einem im Dunkeln versinkenden Hintergrund mit dem gegenüberliegenden Uferbereich. Diese kontrastierende Beleuchtung auf dem Haubentaucher passt sehr gut zu den markanten und scharf gezeichneten Körperformen und Körperlinien dieses Tieres.

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Sommer-Ausflug zur Schinderkreppe im Dachauer Moos mit den Graugänsen


Im Tagesverlauf zeigt sich die Natur immer wieder in anderen Lichtstimmungen, das harte Licht und steile Licht des Tages um Mittag wandelt sich langsam in das weichere, wärmere und sehr viel schönere Licht des Abends. Mein fotografisches Lieblingsziel, gerade im Frühling und Sommer, ist die Schinderkreppe im Dachauer Moos – nur wenige Kilometer von mir Zuhause entfernt und ein schöner MTB-Radlausflug ins Dachauer Moos.

An manchen Abenden ist der Vogelschutzweiher fast leer, kaum Wasservögel sind auf der Wasserfläche – es ist aber meist trotzdem ein schöner Abend mit immer besonderen Lichtstimmungen.

Vor wenigen Tagen war wieder einmal die große gemeinschaft der Graugänse in einer lockeren Formation auf dem See versammelt. Davon will ich Ihnen an diesem Abend fotografisch erzählen.

An dem Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe ergeben sich immer wieder ganz wunderbare Momente in der Naturstimmung am Abend: Die Luft wird ruhiger, alle Geräusche der Stadt werden leiser, die Hektik des Tages legt sich, das Licht verwandelt die Landschaft in eine völlig andere Welt. Die Stimmer der Natur treten immer mehr in den Vordergrund und es ist schon ein Erlebnis – einfach nur zu hören und zu sehen.

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Hochsommer im Dachauer Moos in der Welt mit den großen Abbildungsmaßstäben


Der Sommer im Moos geht nun langsam, aber sicher, in den Hochsommer im Juli über. Auf den Feldern in der Landwirtschaft steht das Korn schon hoch und die Bauern werden in den nächsten  Wochen mit der Ernte beginnen. Das Bild der Landschaft wird sich dann wieder sehr stark verändern. In den Naturflächen und Biotopen kommen inzwischen die Schmetterlinge und Libellen mit einiger Verspätung gegenüber den letzten Jahren – aber sie kommen, und verändern auch im Kleinen das Bild der Landschaften.

So widme ich mich bei diesem Fotoausflug im Dachauer Moos mit meiner Naturfotografie den Insekten in den Makro-Details:

Schmetterlinge und Libellen

In der Makrofotografie-Draussen wird für den fotografischen Erfolg die neueste Digitalkamera vollkommen unbedeutend. In den Abbildungsgrößen größer als 1:2 (halbe natürliche Größe) kommt die Fototechnik gleich welcher Technologie eh an die Grenzbereiche der Automatiken, die neuesten Features spielen jedoch fast keine Rolle mehr.

Am wichtigsten wird indessen das Auge des Naturbeobachtenden, um die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken und aus der Beobachtung die Grundlagen für den Bildaufbau zu finden. Alles andere wird sehr schnell ablaufen. Manchmal bleibt der/dem FotografIn eine ganze Bilderreihe mit leicht unterschiedlichen Einstellungen in Belichtung und Autofokus – wenn man Glück hat. In vielen Fotomotiven bleibt einem oft nur ein einziges Bild, und dann fliegt das Insekt auf und das Bildmotiv ist somit ein Teil der Vergangenheit.

Eine Blaue Federlibelle an einem Sommerabend im Dachauer Moos.

Ich vergaß, die FotografIn benötigt nun ganz andere Techniken in ihrer Fototasche:

Etwas Glück und eine jede Menge an Geduld und Ausdauer!

Kommen Sie doch mit mir mit, an diesem Sommerabend bei meinem fotografischen Ausflug in die kleine Welt der Makrofotografie mit den bezaubernden Bildmotiven der Insekten in der  Niedermoor-Landschaft.

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