Mein Besuch in der Sonderausstellung: „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ in München

Die BesucherInnen werden am Eingang zur Archäologischen Staatssammlung in München bereits von zwei Gladiatoren in rekonstruierten Ausrüstungen empfangen und thematisch eingeführt.

In der Archäologischen Staatssammlung, gleich hinter dem Englischen Garten, findet bis Mai 2026 eine Sonderausstellung:

„Gladiatoren – Helden des Kolosseums“

statt.

Im Eingangsbereich der Archäologischen Staatssammlung empfangen zwei Gladiatoren in rekonstruierten Ausrüstungen die BesucherInnen.

Die beiden Provocatores vertreten einen identischen Gladiatoren-Typus und traten in den Gladiatoren-Kämpfen sehr oft gegeneinander an (Provocator vs. Provocator). In der Sonderausstellung erfährt die BesucherIn noch viel mehr über das Gladiatorwesen über 500 Jahre im Römischen Reich.

Die rekonstruierten Ausrüstungen wurden vom Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann zur Verfügung gestellt. Dr. Junkelmann hat mit seiner detaillierten wissenschaftlichen Forschungsarbeit erstmal Licht in die verschiedenen Gladiator-Typen gebracht und deren Ausrüstung und Kampfweise in vielen seiner Buchveröffentlichungen als Standardwerken des Gladiatorwesens geprägt.

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München online: Gladiatoren – Helden des Kolosseums

Originalbeitrag vom 19.11.2025

Neue Sonderausstellung in der Archäologischen Staatssammlung

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Erfahrene Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis entführen Museumsgäste am 23. November auf eine Zeitreise … © Johannes Breyer

Im Herbst verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung in eine Arena. Mit der neuen Sonderausstellung ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Vom 21. November 2025 bis 3. Mai 2026 erwarten Besucherinnen und Besucher Originale aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel sowie ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt: Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extreme Unterhaltung, großen Ruhm und maximales Risiko. Gladiatorenkämpfe gaben spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie zeigten vor größtmöglicher Öffentlichkeit, wie man dem Tod entgegentreten sollte – mit Tapferkeit und Todesmut. Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren Männer des Schwertes. Neben ihrer Ausstattung waren auch Disziplin und Trainingsmethoden militärisch geprägt. Legionäre und Gladiatoren verkörperten Tapferkeit, Disziplin und Siegeswillen – zentrale Werte der römischen Gesellschaft.

Das Kolosseum bot den Rahmen für diese spektakulären Kämpfe: ein Weltwunder damals wie heute und Symbol des römischen Imperiums. Die Ausstellung führt Besucherinnen und Besucher sowohl in die größte Arena des Weltreiches als auch in kleinere Amphitheater im Gebiet des heutigen Bayern.

Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ erzählt die mitreißende Geschichte der Gladiatoren mittels immersiver Elemente, Videoprojektionen, Animationen und lebensechter Rekonstruktionen. Highlights sind römische Originalobjekte – darunter Helme und weitere Ausrüstungsteile aus der Gladiatorenschule von Pompeji, Leihgaben aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel. Die Archäologische Staatssammlung ergänzt diese Schau mit Material zu Gladiatorenspielen nördlich der Alpen; einige Stücke werden erstmals zu sehen sein.

Live-Programmhighlight – Gladiatorenkampf am 23. November, 15.00 Uhr

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… und zeigen, warum die Gladiatoren gleichsam die Fußballstars von damals waren. © Johannes Breyer

Noch bevor die Besucherinnen und Besucher in die immersive Ausstellung eintauchen, wird die Arena im Museum auch im wahrsten Sinne lebendig: Erfahrene Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis zeigen am 23. November, wie professionelle Gladiatorenduellen tatsächlich abliefen. Der Militärhistoriker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die Kampfszenen, erklärt Ausrüstung, Technik und Ritual – und macht anschaulich, warum Gladiatoren die Popstars der Antike waren. Auch das Publikum kann Rüstungsteile selbst in die Hand nehmen. Ort: Archäologische Staatssammlung, Forum (EG). Eintritt frei, begrenzte Plätze.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel, Expona und Contemporanea Progetti.

Mehr Infos finden sich natürlich auf der Webseite der Archäologischen Staatssammlung und in unserem (sic!) Kalender. Eine Übersicht zum umfangreichen Begleitprogramm findet sich hier.

Wochenanzeiger.de: Gladiatorenkampf live erleben

Originalbeitrag vom 17.11.2025

Einen Gladiatorenkampf, wie er zur Zeit der alten Römer stattgefunden hat, kann man am Sonntag in der Archäologischen Staatssammlung live erleben. (Foto: Johannes Breyer )

Für Sonntag, 23. November, lädt die Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstraße 2, zu echten Gladiatorenkämpfen auf ihr Forum im Erdgeschoß ein. Ab 15 Uhr nehmen die erfahrenen Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis die Besucher mit auf eine Zeitreise und lassen sie live erleben, warum die Gladiatoren gleichsam die Fußballstars von damals waren. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert den Kampf. Der Eintritt ist frei. Man kann ohne Anmeldung vorbeikommen; allerdings sind die Plätze begrenzt. Die Veranstaltung ist auch für Familien geeignet.

Erfahrene Reenactmentkämpfer zeigen, wie ein Gladiatorenkampf ablief. (Foto: Johannes Breyer)

Professionelle Gladiatorenkämpfe waren keine wilden Gemetzel, sondern Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Angestrebt wurde größtmögliche Chancengleichheit. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius” – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet. Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live erleben. Demonstriert wird sowohl die Tragweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Aktuelles aus dem Institut für Kunstgeschichte der LMU: Live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung

Originalbeitrag: Montag, 17.11.2025 von

am 23. November, 15 Uhr

Im Herbst verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung in eine Arena. Mit der neuen Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Und das nicht nur im unterirdischen Ausstellungsraum! Erfahrene Reenactmentkämpfer entführen Museumsgäste am 23. November auf eine Zeitreise und zeigen, warum die Gladiatoren die
Fußballstars von damals waren.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung, größten Ruhm und maximales Risiko.
Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut! Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena öffentlich und eingebunden in ein mitreißendes Spektakel zur Schau gestellt.

Professionelle Gadiatorenkämpfe waren somit keine wilden Gemetzel, sondern genau definierte Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren
vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet.

Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live in der Archäologischen Staatssammlung erleben. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die unterschiedlichen Kampfszenen, die von erfahrenen Reenactment-Kämpfern der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis
ausgetragen werden. Demonstriert werden sowohl die Trageweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht für das Publikum die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Ort: Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstr. 2, München, Forum (EG)
Kosten: keine; keine Anmeldung erforderlich (Plätze vor Ort jedoch begrenzt).
Archäologische Staatssammlung Lerchenfeldstr. 2 80538 München Lerchenfeldstr. 2
80538 München

T +49 (0)89 12599691-43
presse@archaeologie.bayern
www.archaeologie.bayern

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Gladiatoren –
Helden des Kolosseums“ (21. Nov. 2025 bis 3. Mai 2026). Weitere Programmpunkte:
https://www.archaeologie.bayern/erleben/sonderausstellung/gladiatoren/begleitprogramm

 

Archäologie42: Live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung München am 23.11.2025

Im Herbst 2025 verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung München in eine Arena.

Mit der neuen Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Und das nicht nur im unterirdischen Ausstellungsraum. Erfahrene Reenactmentkämpfer entführen Museumsgäste am 23. November 2025 auf eine Zeitreise und zeigen, warum die Gladiatoren die Fußballstars von damals waren.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung, größten Ruhm und maximales Risiko. Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut! Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena öffentlich und eingebunden in ein mitreißendes Spektakel zur Schau gestellt.

Professionelle Gadiatorenkämpfe waren somit keine wilden Gemetzel, sondern genau definierte Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet.

Reenactment-Kämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis. | ©Johannes Breyer

Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live in der Archäologischen Staatssammlung München erleben. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die unterschiedlichen Kampfszenen, die von erfahrenen Reenactment-Kämpfern der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis ausgetragen werden. Demonstriert werden sowohl die Trageweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht für das Publikum die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ (21. Nov. 2025 bis 3. Mai 2026).

Ort: Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstr. 2, München, Forum (EG)

Kosten: keine; keine Anmeldung erforderlich (Plätze vor Ort jedoch begrenzt).

Quelle: Archäologische Staatssammlung München

Gladiator gegen Gladiator; Retiarius vs. Secutor: Live-Kampf in der Archäologischen Staatssammlung München

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

 

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Gladiator-Zweikämpfe

Gladiator gegen Gladiator in den historisch überlieferten und vom Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann in vielen Jahren seiner Forschungsarbeiten wiederentdeckten Gladiator-Typen bringen die aktionsgeladenen Zweikämpfe in Verbindung mit der wissenschaftlichen Forschungssicht auf die Gladiatur in München wieder zum Leben. Die Gladiatur bestand aus Zweikämpfen, die einem Regelwerk unterworfen waren, ähnlich den heutigen Regeln in anderen Sport-Wettbewerben. Sie sind nicht aus der Antike überliefert, sondern wurden in wissenschaftlicher Kleinstarbeit teilweise rekonstruiert und in der experimentellen Archäologie überprüft und ausgeformt.

 

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ZDF-MORGENMAGAZIN: Gladiatoren – Helden des Kolosseums: Dr. Marcus Junkelmann

Gladiatoren – Helden des Kolosseums

Das ZDF Morgenmagazin berichtet am 27.11.2025 um 05:30 über die Veranstaltung im Rahmenprogramm zur SonderausstellungGladiatoren – Helden des Kolosseums“ in der Archäologischen Staatssammlung in München.

Beitragsunterschrift: „Die Archäologische Staatssammlung München erweckt in ihrer neuen Ausstellung die Geschichte der römischen Gladiatoren zum Leben. Geschichte zum Anfassen für Groß und Klein.“

Videobeitrag des ZDF Morgenmagazins zur Veranstaltung Live-Gladiatorenkampf im Rahmen der Sonderausstellung in der Archäologischen Staatssammlung.

 

Der Beitrag erscheint beim Klicken auf das Aufmacherbild und ist unter dem folgenden Link verfügbar.

https://www.zdfheute.de/video/zdf-morgenmagazin/gladiatoren-104.html

Da geht ein Museum mit der Zeit und lässt diese gleichzeitig aufleben!
Geschichte zum Anfassen ...
... in der Archäologischen Staatssammlung

Gladiator gegen Gladiator; Retiarius vs. Scissor: Live-Kampf in der Archäologischen Staatssammlung München

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

 

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Gladiator-Zweikämpfe

Gladiator gegen Gladiator in den historisch überlieferten und vom Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann in vielen Jahren seiner Forschungsarbeiten wiederentdeckten Gladiatortypen bringen die aktionsgeladenen Zweikämpfe in Verbindung mit der wissenschaftlichen Forschungssicht auf die Gladiatur in München wieder zum Leben. Die Gladiatur bestand aus Zweikämpfen, die einem Regelwerk unterworfen waren, ähnlich den heutigen Regeln in anderen Sport-Wettbewerben. Sie sind nicht überliefert, sondern wurden in wissenschaftlicher Kleinstarbeit teilweise rekonstruiert und die experimentelle Archäologie und dem Reenactment überprüft und ausgeformt.

Der Retiarius (links) ist ganz leicht bewaffnet, mit einem Dreizack, einem Armschutz, einer Schulterplatte und einem Netz. Das verspricht eine hohe Beweglichkeit und eine lange Ausdauer im Zweikampf. Er wird versuchen immer in Bewegung zu bleiben und damit seinen Gegner abzukämpfen und ihn gleichzeitig mit seinem Netz im Kampf zu behindern. Sein Gegner ist ein Scissor, sinngemäß der Schlitzer, oder griechisch Arbelas, ist dagegen schwer geschützt, mit Kettenhemd, gepolsterten Arm und Körperschutz. Beide Beine sind mit Beinschienen ebenso gut geschützt. Als Angriffswaffe hat er ein Kurzschwert in der rechten Hand. In der linken Hand trägt er keinen Schild, sondern eine metallene Armröhre mit einer furchterregenden sichelförmigen Klinge. Vor- und Nachteile gleichen sich sehr gut gegeneinander aus.

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Gladiator gegen Gladiator; Essedarius vs. Essedarius: Live-Kampf in der Archäologischen Staatssammlung München

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

 

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Gladiator-Zweikämpfe

Gladiator gegen Gladiator in den historisch überlieferten und vom Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann in vielen Jahren seiner Forschungsarbeiten wiederentdeckten Gladiator-Typen bringen die aktionsgeladenen Zweikämpfe in Verbindung mit der wissenschaftlichen Forschungssicht auf die Gladiatur in München wieder zum Leben. Die Gladiatur bestand aus Zweikämpfen, die einem Regelwerk unterworfen waren, ähnlich den heutigen Regeln in anderen Sport-Wettbewerben. Sie sind nicht aus der Antike überliefert, sondern wurden in wissenschaftlicher Kleinstarbeit teilweise rekonstruiert und in der experimentellen Archäologie überprüft und ausgeformt.

 

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Gladiator gegen Gladiator; Hoplomachus vs. Murmillo: Live-Kampf in der Archäologischen Staatssammlung München

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

 

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Gladiator-Zweikämpfe

Gladiator gegen Gladiator in den historisch überlieferten und vom Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann in vielen Jahren seiner Forschungsarbeiten wiederentdeckten Gladiator-Typen bringen die aktionsgeladenen Zweikämpfe in Verbindung mit der wissenschaftlichen Forschungssicht auf die Gladiatur in München wieder zum Leben. Die Gladiatur bestand aus Zweikämpfen, die einem Regelwerk unterworfen waren, ähnlich den heutigen Regeln in anderen Sport-Wettbewerben. Sie sind nicht aus der Antike überliefert, sondern wurden in wissenschaftlicher Kleinstarbeit teilweise rekonstruiert und in der experimentellen Archäologie überprüft und ausgeformt.

 

Die Zweikämpfe sind mit ein Wettkampf mit Kontakt, die Akteure gehen mit Einsatz in ihren Wettstreit. Das Foto zeigt die Dynamik und die Kraft, die in diesem Zweikampf liegt.

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