München online: Gladiatoren – Helden des Kolosseums

Originalbeitrag vom 19.11.2025

Neue Sonderausstellung in der Archäologischen Staatssammlung

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Erfahrene Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis entführen Museumsgäste am 23. November auf eine Zeitreise … © Johannes Breyer

Im Herbst verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung in eine Arena. Mit der neuen Sonderausstellung ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Vom 21. November 2025 bis 3. Mai 2026 erwarten Besucherinnen und Besucher Originale aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel sowie ein abwechslungsreiches Begleitprogramm.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt: Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extreme Unterhaltung, großen Ruhm und maximales Risiko. Gladiatorenkämpfe gaben spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie zeigten vor größtmöglicher Öffentlichkeit, wie man dem Tod entgegentreten sollte – mit Tapferkeit und Todesmut. Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren Männer des Schwertes. Neben ihrer Ausstattung waren auch Disziplin und Trainingsmethoden militärisch geprägt. Legionäre und Gladiatoren verkörperten Tapferkeit, Disziplin und Siegeswillen – zentrale Werte der römischen Gesellschaft.

Das Kolosseum bot den Rahmen für diese spektakulären Kämpfe: ein Weltwunder damals wie heute und Symbol des römischen Imperiums. Die Ausstellung führt Besucherinnen und Besucher sowohl in die größte Arena des Weltreiches als auch in kleinere Amphitheater im Gebiet des heutigen Bayern.

Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ erzählt die mitreißende Geschichte der Gladiatoren mittels immersiver Elemente, Videoprojektionen, Animationen und lebensechter Rekonstruktionen. Highlights sind römische Originalobjekte – darunter Helme und weitere Ausrüstungsteile aus der Gladiatorenschule von Pompeji, Leihgaben aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel. Die Archäologische Staatssammlung ergänzt diese Schau mit Material zu Gladiatorenspielen nördlich der Alpen; einige Stücke werden erstmals zu sehen sein.

Live-Programmhighlight – Gladiatorenkampf am 23. November, 15.00 Uhr

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… und zeigen, warum die Gladiatoren gleichsam die Fußballstars von damals waren. © Johannes Breyer

Noch bevor die Besucherinnen und Besucher in die immersive Ausstellung eintauchen, wird die Arena im Museum auch im wahrsten Sinne lebendig: Erfahrene Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis zeigen am 23. November, wie professionelle Gladiatorenduellen tatsächlich abliefen. Der Militärhistoriker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die Kampfszenen, erklärt Ausrüstung, Technik und Ritual – und macht anschaulich, warum Gladiatoren die Popstars der Antike waren. Auch das Publikum kann Rüstungsteile selbst in die Hand nehmen. Ort: Archäologische Staatssammlung, Forum (EG). Eintritt frei, begrenzte Plätze.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel, Expona und Contemporanea Progetti.

Mehr Infos finden sich natürlich auf der Webseite der Archäologischen Staatssammlung und in unserem (sic!) Kalender. Eine Übersicht zum umfangreichen Begleitprogramm findet sich hier.

Wochenanzeiger.de: Gladiatorenkampf live erleben

Originalbeitrag vom 17.11.2025

Einen Gladiatorenkampf, wie er zur Zeit der alten Römer stattgefunden hat, kann man am Sonntag in der Archäologischen Staatssammlung live erleben. (Foto: Johannes Breyer )

Für Sonntag, 23. November, lädt die Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstraße 2, zu echten Gladiatorenkämpfen auf ihr Forum im Erdgeschoß ein. Ab 15 Uhr nehmen die erfahrenen Reenactmentkämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis die Besucher mit auf eine Zeitreise und lassen sie live erleben, warum die Gladiatoren gleichsam die Fußballstars von damals waren. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert den Kampf. Der Eintritt ist frei. Man kann ohne Anmeldung vorbeikommen; allerdings sind die Plätze begrenzt. Die Veranstaltung ist auch für Familien geeignet.

Erfahrene Reenactmentkämpfer zeigen, wie ein Gladiatorenkampf ablief. (Foto: Johannes Breyer)

Professionelle Gladiatorenkämpfe waren keine wilden Gemetzel, sondern Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Angestrebt wurde größtmögliche Chancengleichheit. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius” – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet. Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live erleben. Demonstriert wird sowohl die Tragweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Aktuelles aus dem Institut für Kunstgeschichte der LMU: Live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung

Originalbeitrag: Montag, 17.11.2025 von

am 23. November, 15 Uhr

Im Herbst verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung in eine Arena. Mit der neuen Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Und das nicht nur im unterirdischen Ausstellungsraum! Erfahrene Reenactmentkämpfer entführen Museumsgäste am 23. November auf eine Zeitreise und zeigen, warum die Gladiatoren die
Fußballstars von damals waren.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung, größten Ruhm und maximales Risiko.
Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut! Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena öffentlich und eingebunden in ein mitreißendes Spektakel zur Schau gestellt.

Professionelle Gadiatorenkämpfe waren somit keine wilden Gemetzel, sondern genau definierte Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren
vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet.

Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live in der Archäologischen Staatssammlung erleben. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die unterschiedlichen Kampfszenen, die von erfahrenen Reenactment-Kämpfern der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis
ausgetragen werden. Demonstriert werden sowohl die Trageweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht für das Publikum die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Ort: Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstr. 2, München, Forum (EG)
Kosten: keine; keine Anmeldung erforderlich (Plätze vor Ort jedoch begrenzt).
Archäologische Staatssammlung Lerchenfeldstr. 2 80538 München Lerchenfeldstr. 2
80538 München

T +49 (0)89 12599691-43
presse@archaeologie.bayern
www.archaeologie.bayern

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Gladiatoren –
Helden des Kolosseums“ (21. Nov. 2025 bis 3. Mai 2026). Weitere Programmpunkte:
https://www.archaeologie.bayern/erleben/sonderausstellung/gladiatoren/begleitprogramm

 

Archäologie42: Live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung München am 23.11.2025

Im Herbst 2025 verwandelt sich die Archäologische Staatssammlung München in eine Arena.

Mit der neuen Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ ziehen die Gladiatoren ins Museum ein. Und das nicht nur im unterirdischen Ausstellungsraum. Erfahrene Reenactmentkämpfer entführen Museumsgäste am 23. November 2025 auf eine Zeitreise und zeigen, warum die Gladiatoren die Fußballstars von damals waren.

Der Gladiator ist die populärste Figur der römischen Welt. Er verkörpert den Kampf auf Leben und Tod, extremste Unterhaltung, größten Ruhm und maximales Risiko. Gladiatorenkämpfe lieferten spezifisch römische Antworten auf Fragen zu Leben und Tod. Sie führten exemplarisch und vor der größtmöglichen Öffentlichkeit vor Augen, wie man dem Tod entgegentreten solle: nämlich mit Tapferkeit und Todesmut! Diese römischen Kardinaltugenden wurden in der Arena öffentlich und eingebunden in ein mitreißendes Spektakel zur Schau gestellt.

Professionelle Gadiatorenkämpfe waren somit keine wilden Gemetzel, sondern genau definierte Duelle zwischen ausgebildeten Spezialisten, die unter Musikbegleitung stattfanden und im Vorfeld genau geplant wurden. Ihren Namen erhielten die Gladiatoren vom Schwert der Legionäre, dem „Gladius“ – sie waren also Männer des Schwertes. Neben der Ausstattung der Gladiatoren waren auch die Disziplin und die Trainingsmethoden nach militärischem Vorbild ausgerichtet.

Reenactment-Kämpfer der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis. | ©Johannes Breyer

Wie ein solcher Kampf konkret abgelaufen ist, können kleine wie große Gäste nun live in der Archäologischen Staatssammlung München erleben. Der Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller Dr. Marcus Junkelmann kommentiert die unterschiedlichen Kampfszenen, die von erfahrenen Reenactment-Kämpfern der Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis ausgetragen werden. Demonstriert werden sowohl die Trageweise der Rüstungen als auch die Kampftechnik. Zudem besteht für das Publikum die Gelegenheit, Rüstungsteile selbst in die Hand zu nehmen.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ (21. Nov. 2025 bis 3. Mai 2026).

Ort: Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstr. 2, München, Forum (EG)

Kosten: keine; keine Anmeldung erforderlich (Plätze vor Ort jedoch begrenzt).

Quelle: Archäologische Staatssammlung München

BR Kurzfilm-Bericht über live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung München

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

 

Ein Filmbeitrag im Bayerischen Fernsehen zum live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung

Ein Filmteam des Bayerischen Fernsehens war bei dem Vortrag von Dr. Marcus Junkelmann und dem Live-Gladiatorenkampf mit dabei und hat uns allen den nachfolgenden Kurz-Filmbeitrag festgehalten.

Der Originalbeitrag ist unter diesem Link zu sehen. Ein Beitrag von Hermann Scholz.

Ausstellung über Gladiatoren – Die Rockstars der Antike

Für die Römer waren sie Vorbilder an Todesverachtung, für Hollywood stehen sie für blutige Action. Eine Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung zeigt, wie Gladiatoren wirklich waren – zum Auftakt gab es einen Gladiatorenkampf.

Schild kracht auf Schild, Helme blitzen, Schwerter stoßen blitzschnell zu: Die Archäologische Staatssammlung in München verwandelte sich am Sonntag in ein Amphitheater. Die Gladiatorentruppe familia gladiatoria pulli cornicinis des Experimentalarchäologen Marcus Junkelmann zeigte vor begeistertem Publikum, wie Gladiatoren wirklich gekämpft haben: nach genau definierten Regeln, mit Schiedsrichtern, festgelegter Ausrüstung – und mit jubelnden Fans auf den Rängen. Denn viele Gladiatoren waren Stars mit eigenen Fangruppen.

Nur jeder zehnte Kampf tödlich

Die Schaukämpfe waren der spektakuläre Auftakt zur Ausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums„, die in der Archäologischen Staatssammlung eröffnet hat. Und sie räumten gleich mit mehreren Mythen auf: Gladiatoren kämpften in der Arena immer nur zu zweit, Massenmetzeleien, wie sie in Hollywood-Filmen gezeigt werden, haben mit der Realität nichts zu tun. Und nur jeder zehnte Kampf endete tödlich: Verwundete oder besiegte Kämpfer wurden häufig verschont. Darüber entschied auch nicht das Publikum – sondern der Veranstalter, der für einen toten Gladiator dem Chef der Kämpfertruppe Entschädigung zahlen musste. Und: Gladiatoren ernährten sich weitgehend vegetarisch.

Spektakuläre Ausstellungsstücke

Die Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung kann mit einigen prächtigen Helmen und Rüstungsteilen aufwarten, die eigens aus Neapel nach München gebracht wurden. Die meisten Ausrüstungsgegenstände von Gladiatoren, die sich erhalten haben, stammen nämlich aus der Gladiatorenschule von Pompeji – und wurden beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 nach Christus verschüttet und konserviert. Carlotta Caruso, die vom Museo Nazionale in Rom für die Eröffnung der Ausstellung nach München gekommen ist, weist besonders auf die reiche Dekoration an manchen Helmen hin: „Eigentlich ist das verrückt“, sagt Caruso, „weil das Publikum das gar nicht sehen konnte. Die war nur für die Gladiatoren da, um sich wichtig zu fühlen, und beschützt – oft waren nämlich Gottheiten abgebildet.“

Bavarian gladiator

Auch in Bayern gab es Gladiatorenkämpfe. Der Archäologe Bernd Steidl hat für die Staatssammlung die Ausstellung mit konzipiert. Er sagt, ganz sicher gab es in Augsburg, der Hauptstadt der Provinz Raetien, die im Süden Bayerns lag, ein Amphitheater, in dem solche Spiele stattfanden – auch wenn man es noch nicht gefunden hat. Entdeckt hat man dafür die Spuren eines hölzernen Amphitheaters in Künzing im Landkreis Deggendorf, wo sich in der Antike das Kastell Quintanis befand. Dort sind vermutlich fahrende Gladiatorentruppen aufgetreten. Allerdings war die Arena nur wenige Jahrzehnte in Benutzung und wurde dann aufgegeben – warum, weiß man nicht. Wer mehr über die Lebensweise der Gladiatoren erfahren will – die Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung in München läuft bis zum 3. Mai 2026.

Live-Gladiatorenkampf in der Archäologischen Staatssammlung München mit Dr. Marcus Junkelmann

Die Gladiatoren sind in München!

In der Archäologischen Staatssammlung in München am Englischen Garten wird ganz aktuell eine Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“ gezeigt. Im Rahmenprogramm dieser am letzten Donnerstag erst eröffneten Sonderausstellung zeigt der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann zusammen mit seiner Gruppe „Familia Gladiatoria Pulli Cornicinis“ live-Gladiatorenkämpfe in den Ausstellungsräumen der Staatssammlung.

Die Archäologische Staatssammlung zeigt die Artefakte und Überreste einer Kultur, die nun etwa 2.000 Jahre her ist. Diese Zeitepoche haben meist Artefakte aus Metall, Steine und deren Reliefs sowie stellenweise die Bemalungen überstanden. Andere Materialien, wie Textilien, Leder und Holz sind fast nicht mehr existent.

 

Die Massenunterhaltung im antiken Rom für die ganze Familie in der Arena

Die Gladiatoren waren eine antike Form der Massenunterhaltung, nicht ganz unähnlich wie ein modernes Fußball-Stadium. Professionelle Gladiatoren wurden für die Kämpfe Mann gegen Mann in den verschiedenen Gladiatoren-Gattungen langjährig ausgebildet und unterhielten die ZuschauerInnen in den Arenen der römischen Welt. Damit wurde die Gunst des Regenten beim Volk und die Wertschätzung einer wohlhabenden Familie gesteigert.

Die Gladiatoren-Kämpfe waren kein wildes aufeinander einhauen, sondern einem nur teilweise überlieferten feinen Regelwerk – der Gladiatur – unterworfen. Einige Teile der Gladiatur sind inzwischen bekannt, andere Teile sind vermutet. Einen sehr großen Anteil an dieser Gladiator-Kultur hat Dr. Marcus Junkelmann mit seinen umfangreichen Forschungen und vor allem mit seiner experimentellen Art und Weise in der Geschichtsforschung. Diese Forschungsergebnisse haben Eingang gefunden in viele seiner über zwanzig Fachbücher und Film-Drehbücher zur römischen Kultur- und Militärgeschichte. Viele seiner Bücher sind Standardwerke in der Geschichtsforschung geworden.

 

Live-Gladiatorkampf einer Reenactment Gruppe in wissenschaftliche Anleitung durch Dr. Junkelmann

Trotzdem will die Archäologische Staatssammlung die Gladiatur im Rahmenprogramm den Interessierten möglichst lebendig und anschaulich präsentieren. Ein live-Kampf zwischen den verschiedenen Gattungen an Gladiatoren ist wohl mit das anschaulichste für die vielen BesucherInnen dieses Vortrags im Rahmenprogramm der Sonderausstellung. So war der Saal, der sonst für die getragenen Vorträge der wissenschaftlichen Erkenntnisse vieler vergangener Zeitepochen gedacht war, zu einer tosenden Arena mit den hunderten BesucherInnen – von Klein bis Groß.

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