„Niedermoor“ – Landschaftsfotografie im Moos bei den Naturfototagen Fürstenfeld

Am kommenden Freitag, 24.4.2026 beginnen nicht nur die 28. Internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München, sondern wie jedes Jahr, eröffnen wir mit dem Workshop „Niedermoor“ mit dem Moos-Experten Paul Eschbach den Veranstaltungsreigen. Der Workshop ist bereits ausgebucht – falls Sie keine Karte haben, muss ich Sie auf das kommende Jahr 2027 vertrösten.

Zur entsprechenden Vorbereitung des Workshops war ich in den letzten beiden Tagen im Moos (bayerisch für Niedermoor), um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Alles blüht im Moos. Diese Woche ist im Kalender die schönste Woche für Frühlingsfotos in der Natur im Allgemeinen und im Moos im Speziellen. Die noch zarten Blätter kommen meist in der letzten Aprilwoche heraus und leuchten dann in einem frischen und hellen Grün und sind noch so zart, dass die Blicke auch noch durch die Äste und Bäume gehen. Gerade die Singvögel sind dann im Astwerk noch gut auszumachen. Auch die Frösche und Kröten in den Wasserstellen sind noch gut zu finden und auch zu fotografieren.

Ich möchte Sie an diesem Location Scouting im Frühling gerne mit teilhaben lassen und Ihnen einen Teil meiner Eindrücke in der Niedermoor-Landschaft im April zeigen. Der Wetterbericht für den kommenden Freitag (24.4.2026) ist aus heutiger Sicht bestens und könnte besser kaum sein. 13 Stunden Sonnenschein und daher auch kein Regen. Die Mooslandschaft wird im Frühling erstrahlen.

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„Niedermoor“ – Vorbereitung des Workshops bei den Naturfototagen Fürstenfeld im Dachauer Moos

Am kommenden Freitag, 24.4.2026 beginnen nicht nur die 28. Internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München, sondern wie jedes Jahr, eröffnen wir mit dem Workshop „Niedermoor“ mit dem Moos-Experten Paul Eschbach den Veranstaltungsreigen. Der Workshop ist bereits ausgebucht – falls Sie keine Karte haben, muss ich Sie auf das kommende Jahr 2027 vertrösten.

Zur entsprechenden Vorbereitung des Workshops war ich in den letzten beiden Tagen im Moos (bayerisch für Niedermoor) um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen. Alles blüht im Moos. Diese Woche ist im Kalendar die schönste Woche für Frühlingsfotos in der Natur im Allgeminen und im Moos im Speziellen. Die noch zarten Blätter kommen meist in der letzten Aprilwoche heraus und leuchten dann in einem frischen und hellen Grün und sind noch so zart, dass die Blicke auch noch durch die Äste und Bäume gehen. Gerade die Singvögel sind dann im Artwerk noch gut auszumachen. Auch die Frösche und Kröten in den Wasserstellen sind noch gut zu finden und auch zu fotografieren.

Der Grenzgraben ist die Landkreisgrenze zwischen Dachau und Fürstenfeldbruck.

Ich möchte Sie an diesem Location Scouting im Frühling gerne mit teilhaben lassen und Ihnen einen Teil meiner Eindrücke in der Niedermoor-Landschaft im April zeigen. Der Wetterbericht für den kommenden Freitag (24.4.2026) ist aus heutiger Sicht bestens und könnte besser kaum sein. 13 Stunden Sonnenschein und daher auch kein Regen. Die Mooslandschaft wird im Frühling erstrahlen.

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Demnächst: 28. Naturfototage Fürstenfeld bei München: 24. – 26. April 2026

Am kommenden Freitag beginnen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die äußerst beliebten und ebenso erfolgreichen Naturfototage Fürstenfeld, in Fürstenfeldbruck bei München. Die Gesamtveranstaltung findet im Forum Fürstenfeldbruck statt, dem zu einer Veranstaltungsfläche umgebauten ehemaligen Klosterareal mit einer der schönsten Barockkirchen in Süddeutschland.

Mehr Informationen: www.fuerstenfelder-naturfototage.com

 

28. Internationale Naturfototage Fürstenfeld

Freitag, 24. – Sonntag, 26.4.2026

 

Veranstaltungort:

  • Forum Fürstenfeld, Fürstenfeld 12
  • in Fürstenfeldbruck,
  • bei München,
  • in Bayern, Deutschland.
Forum Fürstenfeld, der Veramnstaltungsort währen der Naturfototage Fürstenfeld in den letzten 28 Jahren.

In früheren Jahren zeigten wir die UAV/Drohne auf der Flugwiese für interessierte Natur- und Landschaftsfotografen. Dabei habe ich von dem Veranstaltungsgelände (Freigelände) dieses Panorama während des Fluges fotografiert.

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Der Sound des Vorfrühlings in der Niedermoor-Landschaft im Bild eingefangen: Feldlerche

Im Vorfrühling macht die Feldlerche als einer der ersten Vögel, durch ihre wilden Gesänge über der offenen Niedermoor- und Heidelandschaft auf sich aufmerksam. So ist dieser kleine Vogel zum Inbegriff für das Frühlingserwachen geworden. Kaum ein anderer Kleinvogel ist so charakteristisch für die Ausläufer der Münchener Schotterebene, nördlich von München.

Nur zu Gesicht bekommt man den kleinen und ungemein flugaktiven Vogel kaum. Seinen Gesang kenne ich nur zu gut – aber wie sieht die Feldlerche denn aus?

An diesem Beobachtungstag – ich suche eigentlich die Kiebitze – im Krenmoos, da entdecke ich den kleinen braunen Vogel in der dünnen Grasnarbe sitzen. Zwischendurch ertönen wieder seine Gesänge, und da fällt die Kombination aus dem Gesehenen und dem Gehörten nicht schwer.

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Der Frühling kommt im Krenmoos: Die Präzision in der Flugmechanik des Turmfalken

Im Vorfrühling wandelt sich die Niedermoor-Landschaft und die Tierwelten

Über die vielen Jahre in meiner Natur- und Landschaftsfotografie ergeben sich die wichtigen Fotomotive im Jahreskreis. Der Kreislauf des Lebens beginnt im Vorfrühling wieder von Vorne:

  • Die Zugvögel kommen aus den Winterquartieren im Süden.
  • Die Suche nach dem Partner für das Jahr/das Leben beginnt von Neuem.
  • Die Vorbereitungen zum Nestbau beginnen – entsprechend viel Flugaufkommen ist zu beobachten.

So ergeben sich aus den fotografischen Erfahrungen der letzten Jahre heraus, die Fotopunkte, die viel Bewegung in der Natur versprechen.

Im Vorfrühling zieht es mich immer ganz besonders hinaus ins nahe Krenmoos, in die weite Niedermoor-Fläche. Das Karlsfelder Krenmoos erwacht im Dachauer Moos gerade aus seinem Winterschlaf, und wer genau hinsieht – oder den Blick gen Himmel richtet –, merkt schnell, dass sich die Dynamik im Moos verändert hat.

Die Kiebitze kommen an uns, suchen sich ihr neues Brutgebiet aus, die Rehe ziehen unvermindert über die freie Moosfläche. Über den Äckern schwirren und trillern die Feldlärchen ihre Lieder und die Singvögel geben auch ihre Ständchen zum Besten.

 

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FOTO-Ausstellung zum Dachauer Moos im Rathaus Erdweg bis zum 8. Mai 2026 eröffnet

Im großzügigen Treppenhaus im Rathaus Erdweg hängt die großformatige FOTO-Ausstellung zu den Schönheiten in der Niedermoor-Landschaft im Dachauer Moos vom Dachauer Fotografen Paul Eschbach.

„Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu finden?“

 

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Vernissage Foto-Ausstellung im Rathaus Erdweg mit Paul Eschbach

Alle Fotos: Andreas Pirchmoser

Im Rathaus Erdweg wird dreimal im Jahr eine Kunstausstellung durch den Kulturverein Erdweg e. V. (Gesa Blaas) organisiert und kuratiert. Am Sonntag, 8.2.2026 eröffnete der 1. Bürgermeister Christian Blatt die allererste Fotoausstellung in diesem Rahmen. Als Künstler stellt der Dachauer Fotograf Paul Eschbach seine großformatigen Natur- und Landschaftsbilder zum Dachauer Moos aus. Die Ausstellung steht unter dem Thema:

»Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu finden?«

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Goldener (Spät-) Herbst im Fußberg Moos – Dachauer Moos

Die Natur- und LandschaftsfotografInnen in allen Ländern und Regionen haben im Spätherbst einen vorrangigen Fluchtpunkt – hinaus aus dem Alltag, dem Trubel und der Mühsal des täglichen Lebens:

Die Verwandlung der Natur-Landschaften im Oktober und November 
(auf der nördlichen Erdhalbkugel) in den Farbenrausch des Goldenen Herbstes.

Eine Szenerie, fast wie in Otto Erhardts Fabelgeschichte „Das sterbende Moor“. Eine kleine Holzbrücke führt als Jägersteig im Fußbergmoos durch die sumpfige Niedermoor-Landschaft.

Da fallen einem vor allem die bekanntesten Zielpunkte ein:

  • „Indian Summer“ in den USA mit
    • Alaska
    • Kanada
    • Neuenglandstaaten (Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut)
  • „Goldener Herbst“ mit
    • Alpenraum, Oberbayern, Tirol, Südtirol
    • Mittelgebirge (Bayerischer Wald, Böhmerwald, Schwäbische Wald, Pfälzer Wald, Fichtelgebirge)

Dort treffen sich tausende BesucherInnen unterschiedlicher Interessen und so bleibt es nicht aus, dass dort die NaturbeobachterInnen sich gegenseitig am Parkplatz ausbremsen und zuparken. Überfüllung an den Zufahrtsstraßen, am Parkplatz und an den eigentlichen Attraktionen.

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Warum die intensive fotografische Beschäftigung mit dem Dachauer Moos?

Seit über 30 Jahren bin ich im Dachauer Moos fotografisch unterwegs und fotografiere die Schönheiten dieser Niedermoor-Landschaft vor meiner Haustüre.

 

Das Moos war eben, weit und relativ langweilig

Am Anfang meiner Fotografie, ab dem Jahr 1986, war für mich das Dachauer Moos bestimmt durch die Erinnerung an die Torfhütten in der weiten und ebenen Mooslandschaft. Eine zweite Erinnerung geht zurück an die Ausflüge sonntags nach der Kirche, bis zum Mittagessen. Die Mooslandschaft erschien mir ewig weit, brettleben, mit ebenso weiten Blicken in die Landschaft. Auf den Äckern und Feldern standen große Reh-Rudel in der Herbst- und Winterlandschaften. Ansonsten war die Mooslandschaft eben, weitläufig und wenig interessant, das änderte sich aber mit der Fotografie und dem fotografischen Blick in die Landschaft. Nach vielen Jahren Beschäftigung mit dieser Kulturlandschaft wurde die Landschaft zwischen Maisach und Freising immer spannender und schöner.

 

Viele Dienstreisen in Europa brachten mir vor allem die eigene Heimat näher

Beruflich kam ich viel in Europa herum. Das waren sehr schöne Zeiten – gerade in Osteuropa. In Tschechien, der Slowakei, dazu auch Ungarn und auch Rumänien in den Jahren nach der Öffnung zum Westen waren diese Länder voll im Umbruch, die Kulturlandschaften zeigten sich noch sehr ursprünglich. In den späten 90er-Jahren und den frühen 2000er-Jahre war die Zusammenführung in Europa zwischen dem Westen und dem früheren Osten eine der spannendsten Themen, mit denen man sich beschäftigen konnte. Ich durfte beruflich in diesen früheren Perlen des Ostens nicht nur Urlaub machen, sondern über viele Jahre dort arbeiten und so mich viel intensiver mit den KollegInnen und Partnern beschäftigen, gemeinsam arbeiten und auch gemeinsame Erfolge feiern.

So schön diese Zeit auch war, so gerne ich auch immer wieder nach Prag, Brünn, Budweis, Bratislava, Budapest … und die anderen Städte reiste, am Ende fand ich dadurch auch zur Freude an der eigenen Heimat. Dachau und Umgebung war für mich weitgehend nur am Wochenende zu sehen und zu erleben.

Das was man nicht täglich vor den Augen hat, 
erscheint spannend und interessant. 
Auch wenn es die eigene Heimat ist. 
Oder vielleicht gerade dann.

 

Die Luftbildfotografie öffnete auch die Augen für die Landschaften

Ab dem Jahr 2006 begann für mich, die Luftbildfotografie vom Flugplatz Schleißheim aus immer wichtiger zu werden. Mit meinem Piloten war ich oft über Ober- und Niederbayern in der Luft unterwegs. Mit dem Kleinflugzeug schwinden die Entfernungen zusammen. Ein Flug von Schleißheim nach Bayerisch Kanada an die Isar zwischen Krünn und Sylvensteinsee geht wie der Wind – kein Stau hindert einen.

Der Blick von Oben auf die Natur- und Kulturlandschaften herab, kann den fotografischen Blick schärfen. Beim fotografischen betrachten der schönsten Naturlandschaften in Oberbayern, sehe ich immer häufiger die Naturlandschaft in der Umgebung von Dachau im Sucher der Kamera. Auch hier ist es schön, alles ist kleiner und noch viel kleinräumiger.

 

Zu jeder Jahreszeit, zu jeder Tageszeit, wieder und immer wieder

Eine Kulturlandschaft in Südböhmen ist absolut fantastisch. Die wild-romantische Isar im Karwendel ist einzigartig und ein absolutes Highlight – als BesucherIn und als FotografIn. Für ganz herausragende Bildmotive muss dazu ebenso das Licht, die Jahreszeit, der Sonnenstand, die Witterung und vieles andere auch stimmen. Mit dem Kleinflugzeug zum Walchensee oder zur Isar zu fliegen ist ein Aufwand, der sich oft genug als ein nicht erfolgreicher Ausflug herausgestellt hatte. Die Bildergebnisse waren nicht das was ich mir vorgestellt hatte.

Um wieviel einfacher scheint es, in die Natur- oder Kulturlandschaft in der eigenen Umgebung zu gehen und fort die schönsten Bildmotive zu suchen. Meist geht der Ausflug zu Fuß, mit dem Fahrrad oder manchmal die kurze Strecke mit dem Auto. Anstelle ein oder zwei Mal im Jahr, bin ich dort zum Fotografieren zehn-, zwanzig- oder hunderte Mal. Immer eine andere Jahreszeit, mal das Licht am Morgen, mal am Abend. Die Wachstumsperioden in der Natur, den Tieren und Pflanzen kann ich folgen und diesen Kreislauf in der Natur als Bildmotive einfangen und für mich bewahren.

 

Mit dem Interesse kommt die Beschäftigung und es kommt immer mehr Wissen zusammen

Das, was am Anfang noch eher aus der Situation heraus, aus dem magischen Zufall als Bildmotiv zusammen kommt, wandelt sich. Anfangs konnte ich kaum einen Vogel bestimmen, die Schmetterlinge und Libellen sahen alle irgendwie gleich unterschiedlich aus. Die spezifische Natur im Niedermoor war mir weitgehend unbekannt und die einzelnen Moosgebiete im Landkreis Dachau kannte ich auch nicht.

Ich kannte die Landschaft um die Amper herum aus meinen Kindertagen und lernte sie damals schon zu schätzen. Der Rest des Dachauer Mooses war für mich doch eher unbekannt. Meine ersten Fotowanderungen im Dachauer Moos waren dann auch eher langweilig – das sieht ja aus wie in einem Stadtwald – eben nicht besonderes, was es zu fotografieren wert gewesen wär.

Das änderte sich erst, als ich mich intensiver mit der Mooslandschaft beschäftigte, mich in die verschiedenen Thematiken einlesen sollte. Mit jedem neuen Wissen steigt das Verständnis der Zusammenhänge in der Naturlandschaft und in der Kulturlandschaft und deren Geschichte.

 

Seit zehn Jahren fotografiere ich das Dachauer Moos sehr intensiv

Vor etwa zehn Jahren gründete ich DELTA IMAGE und startete, mit einer neuen Webseite meine fotografischen Aktivitäten zu professionalisieren und auf ein anderes Niveau zu heben. Immer mehr Themen und Aspekte hatten nun auch einen Bezug zu Dachau, dem Dachauer Land – ich erinnere mich noch an die Aktionen zur Ludwig Thoma Bahn. So kommt dann auch das Dachauer Moos mit seinen vielfältigen und abwechslungsreichen Landschaften und Habitaten immer mehr ins Zentrum der fotografischen Arbeiten und damit auch der Beiträge auf der neuen Webseite www.deltaimage.de.

Ob die Münchener Schotterebene, die Heideflächen auf dem Flugplatz Schleißheim und Umgebung, die Amper, das Niedermoor, die Kiefernwälder, die Lohwälder, … . So abwechslungsreich hatte ich früher diesen doch so bekannten Landschaftsraum noch nie gesehen. Das war einfach so, ohne größer und tiefer darüber nachzudenken. Aber gerade dieses Nachdenken über die Zusammenhänge mit dem Zusammenfügen der einzelnen Teile eines großen Wissenspuzzles war für mich faszinierend. Irgendwann schien das alles zusammenzugehören und einen tieferen Sinn zu haben.

Klar, dass die Münchener Schotterebene und das Dachauer Moos ein und dieselben Ursprünge haben und dazu auch die Kalk-Magerrasen-Gebiete genauso gehören als die Heideflächen. Es war mir möglich, all das auf meinen geführten Flugplatzwanderungen auch den Teilnehmenden zu erklären und Zusammenhänge herzustellen. Dazu müssen diese Zusammenhänge erst einmal bei mir selbst da sein.

 

Mit der Pandemie änderte sich vieles und auch bei mir einiges

Als aktiver Fotograf strebt man in Oberbayern bei schönem Wetter wie selbstverständlich nach Süden zu den großen Seen und in die Alpen. Das schien auch uns in Dachau so angeboren zu sein.

"Wann immer es geht - ab in den Süden."

Der Sehnsuchtsort Alpen und Seen war schon in den Jahren davor mit viel Mühsal, langen Autofahrten, Stau und Überfüllung bezeichnet. Das Verhältnis von Aufwand, Erwartung und dann dem Erlebnis und der Einzigartigkeit des Landschaftsraumes und dem gefühlten Erholungswert war sehr stark angeschlagen. Mit der Pandemie ging das nicht mehr und ich orientierte mich genauso um wie viele andere Menschen in meiner Umgebung.

"Muss das Sein?" "Will ich das wirklich so?"

Die Antwort lautete immer mehr – Nein! Meine Freude an der Beschäftigung in der Niedermoorlandschaft wuchs von Woche zu Woche. Einen schönen Sommertag im Moos konnte ich nun urplötzlich ohne die Mühsal der endlos scheinenden Autofahrt in den Kolonnen am Tag und Abends genießen. Zwei Stunden intensiven Fotografierens in der einen Mooslandschaft und dem Wandern von vielleicht fünf bis acht Kilometern brachte neben ganz tollen Bildeindrücken auch genügend schwere beine für einen Kaffee und a bisserl Kuchen mit sich.

 

Was ist das Erlebnis in der Naturlandschaft?

Auch darüber dachte ich während der Pandemie nach. Das Naturerlebnis ist mehr als mit vielen anderen Automobilisti dieselben Strecken mit maximaler Anstrengung hinter sich zu bringen. An solch einem Sommertag, nach einem Kaffee und einer kleinen Stärkung war noch genügend zeit, Spaß, Energie und Neugierde und noch einen oder zwei weitere Gebiete im Niedermoor anzusteuern und sei es nur um dort zu beobachten und an einem anderen Termin zu fotografieren.

 

Mit der Zeit sehe ich diese Veränderungen im eigenen Bildarchiv

Während dieser Zeit hat sich das eigene Bildarchiv zum Dachauer Moos wohl stärker zum Positiven verändert als zu allen anderen Zeitperioden. Das fiel auch mir selbst auf – der Schritt zu einem eigenen Foto-Buchprojekt über das Dachauer Moos war dann auch nicht mehr weit und eigentlich auch nur konsequent.

Naturfototage Fürstenfeldbruck: Wieder Workshop im Niedermoor mit Paul Eschbach

Die 27. internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München beginnen in wenigen Wochen. Die Veranstaltungsprogramme für die spannenden Vorträge und die beliebten Workshops am verlängerten 1. Mai-Wochende (1.-4. Mai 2025) gehen nun fast vollständig online und sind auch schon buchbar.

 

Praxisworkshop mit Paul Eschbach im nahe gelegenen Niedermoor

Seit vielen Jahren bietet der Dachauer Fotograf Paul Eschbach Workshops in der Moos- und Moorlandschaft rund um Dachau und Fürstenfeldbruck an. Die Workshops waren in vielen Jahren die allerersten Workshops, die ausverkauft waren. Am Freitag, dem 2.5.2025 geht die Workshop-Gruppe in ein nahe gelegenen Niedermoor und fotografiert den ganzen Tag diese ganz besondere Natur- und Kulturlandschaft.

Der Workshop beginnt im Workshopraum im Forum Fürstenfeld mit einem Impulsvortrag (mit vielen tollen Bildern) als Anregung für die eigene Fotografie in dem Motivraum.