Heute war ich wieder an der Schinderkreppe mit einer ungewöhnlichen fotografischen Aufgabenstellung und einem Experiment. Auf dem Vogelschutzweiher ist heute nur ein Haubentaucher mit einem Küken unterwegs – ein perfektes Motiv auf dem großen Weiher.

Ich möchte heute einmal ausprobieren, wie es fotografisch funktioniert, mit der Kamera so niedrig wie möglich über der Wasseroberfläche zu fotografieren.
- Die Schärfenbereiche zeichnen sich deutlicher auf der Wasseroberfläche ab und isolieren bei offener Blende das Bildmotiv deutlich im fotografischen Bildraum.
- Das gegenüberliegende Ufer kommt nun mit ins Bild, ob das für das Bild positiv ist, muss die FotografIn selbst beurteilen.
Für das Bildmotiv unseres Haubentauchers mit Küken ist das sicherlich eine sehr schöne Bildgestaltung, weil die Beleuchtung der Szenerie das Licht auf die beiden Tiere legt.

Auch in diesem Titelbildmotiv macht sich diese sehr niedrige Kameraposition sehr gut, das liegt auch vor allem an der sehr schönen Beleuchtung des eigentlichen Hauptmotivs mit einem im Dunkeln versinkenden Hintergrund mit dem gegenüberliegenden Uferbereich. Diese kontrastierende Beleuchtung auf dem Haubentaucher passt sehr gut zu den markanten und scharf gezeichneten Körperformen und Körperlinien dieses Tieres.









