Naturlandschaft im Schwarzhölzl – Libellen und Schmetterlinge im Moos

Weiter geht es im Schwarzhölzl und Krenmoos bei unserem Frühaufflug um 06:30 Uhr im Hochsommer.

Eine Blaue Federlibelle beobachtet mich, während sie auf einem herrlich weißen Gewöhnlichen Wasserdost sitzt. Ihre Bewegungen sind durch die niedrigen Frühtemperaturen noch etwas zäh. So kann ich mich als Fotograf mit respektvollem Abstand ganz auf die charakteristischen, weit abstehenden Komplexaugen dieser Kleinlibelle konzentrieren.

Der Wasserdost bevorzugt feuchte Böden und gedeiht häufig im Umfeld von Gräben, Bächen und Teichen. Er ist ein klassischer Ansitz für ufernahe Insekten wie eben die Blaue Federlibelle.

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Drohnenshow über Dachau – Ersatzprogramm zum Dachauer Volksfest 2026

Dachau, 21:30 Uhr Ortszeit: Dunkle Nacht über der beleuchteten Altstadt von Dachau. Davor schwirren Tausende Lichter durch die Dunkelheit, das weithin bekannte Dachauer Volksfest ist im vollen Gange und die ersten Drohnen steigen in den Nachthimmel auf.

Mit einem Herzen für Dachau beginnt die Abfolge der Lichtbilder in der Drohnenshow über dem Volksfesthimmel an der Ludwig-Thoma-Wiese.

Ein historischer Moment für das Dachauer Volksfest: Anstelle des überaus beliebten und traditionellen Feuerwerks erstrahlte der Nachthimmel über dem Rathaushang ab 21:30 Uhr in völlig neuem Glanz. In diesem Jahrhundertsommer der Trockenheit ist es schlicht zu heiß, das Wasser knapp – die Brandgefahr eines klassischen Feuerwerks konnte schlichtweg nicht verantwortet werden.

Dann halt eine Drohnenshow, organisiert und bezahlt von den Schaustellern des Dachauer Volksfestes. Zwar nicht ganz eine Premiere – bereits beim Altstadtfest stiegen Drohnen in den Nachthimmel auf –, aber eine Premiere für das Volksfest.

Rund 200 synchronisierte Drohnen boten den Tausenden Besuchern ein atemberaubendes 
Lichtspektakel – und läuteten damit eine neue Ära der Festkultur in Dachau ein.

Die ersten der 200 Drohnen stiegen in den Nachthimmel über der Dachauer Altstadt auf – zur Freude der vielen Besucherinnen und Besucher auf dem Dachauer Volksfest.

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Hallo Frosch! – Ausdauer und Geduld in der Naturfotografie


Die letzten Wochen und Monate waren durch große Hitze und noch mehr Sonnenschein gezeichnet. Wasser und Feuchtigkeit waren Mangelware und alle Wasserflächen trockneten immer weiter aus. Gerade im Moos sind die Tümpel und alles mit Wasser weitgehend ausgetrocknet. Das Lebenselixier „Wasser“ wird für viele Tiere aller Gattungen entscheidend für ihre eigene Entwicklung. Dort, wo kein Wasser mehr ist, sind auch die wasserliebenden Tiere verschwunden.

Als Naturfotograf sind an den Lieblingsorten im Dachauer Moos inzwischen eine große Leere eingekehrt. Da suche ich die sonst so beliebten Bildmotive in der Natur- und Landschaftsfotografie oft umsonst. Um nun doch im Sommer zu den Bildmotiven zu kommen und schöne Erinnerungen in Bildform zu ermöglichen, gehe ich dort auf meine Fotojagd, wo noch ausreichend Wasser und Wasserflächen vorhanden sind.

Diese Seefrosch sieht mir direkt in die Augen und fühlt sich wohl sicher. Bei steigender Unsicherheit drehen die Frösche mir den Rücken zu, um jederzeit schnell in den Teich zurück springen zu können.

Bei meinem jüngsten Ausflug mit dem MTB in die Niedermoor-Landschaft um Dachau, steuerte ich ganz gezielt einen Tümpel im Moos an.

Werde ich dort auf Tiere zum Fotografieren stoßen?

Am Uferrand dieses Tümpels sitzen die wunderschönen Seefrösche in ihrem grün leuchtenden Farbkleid in großer Anzahl, also mache ich mich fertig zum Fotografieren.

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Haubentaucher im Dachauer Moos an der Schinderkreppe


Heute war ich wieder an der Schinderkreppe mit einer ungewöhnlichen fotografischen Aufgabenstellung und einem Experiment. Auf dem Vogelschutzweiher ist heute nur ein Haubentaucher mit einem Küken unterwegs – ein perfektes Motiv auf dem großen Weiher.

Ich möchte heute einmal ausprobieren, wie es fotografisch funktioniert, mit der Kamera so niedrig wie möglich über der Wasseroberfläche zu fotografieren.

  • Die Schärfenbereiche zeichnen sich deutlicher auf der Wasseroberfläche ab und isolieren bei offener Blende das Bildmotiv deutlich im fotografischen Bildraum.
  • Das gegenüberliegende Ufer kommt nun mit ins Bild, ob das für das Bild positiv ist, muss die FotografIn selbst beurteilen.

Für das Bildmotiv unseres Haubentauchers mit Küken ist das sicherlich eine sehr schöne Bildgestaltung, weil die Beleuchtung der Szenerie das Licht auf die beiden Tiere legt.

Auch in diesem Titelbildmotiv macht sich diese sehr niedrige Kameraposition sehr gut, das liegt auch vor allem an der sehr schönen Beleuchtung des eigentlichen Hauptmotivs mit einem im Dunkeln versinkenden Hintergrund mit dem gegenüberliegenden Uferbereich. Diese kontrastierende Beleuchtung auf dem Haubentaucher passt sehr gut zu den markanten und scharf gezeichneten Körperformen und Körperlinien dieses Tieres.

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Sommer-Ausflug zur Schinderkreppe im Dachauer Moos mit den Graugänsen


Im Tagesverlauf zeigt sich die Natur immer wieder in anderen Lichtstimmungen, das harte Licht und steile Licht des Tages um Mittag wandelt sich langsam in das weichere, wärmere und sehr viel schönere Licht des Abends. Mein fotografisches Lieblingsziel, gerade im Frühling und Sommer, ist die Schinderkreppe im Dachauer Moos – nur wenige Kilometer von mir Zuhause entfernt und ein schöner MTB-Radlausflug ins Dachauer Moos.

An manchen Abenden ist der Vogelschutzweiher fast leer, kaum Wasservögel sind auf der Wasserfläche – es ist aber meist trotzdem ein schöner Abend mit immer besonderen Lichtstimmungen.

Vor wenigen Tagen war wieder einmal die große gemeinschaft der Graugänse in einer lockeren Formation auf dem See versammelt. Davon will ich Ihnen an diesem Abend fotografisch erzählen.

An dem Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe ergeben sich immer wieder ganz wunderbare Momente in der Naturstimmung am Abend: Die Luft wird ruhiger, alle Geräusche der Stadt werden leiser, die Hektik des Tages legt sich, das Licht verwandelt die Landschaft in eine völlig andere Welt. Die Stimmer der Natur treten immer mehr in den Vordergrund und es ist schon ein Erlebnis – einfach nur zu hören und zu sehen.

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Hochsommer im Dachauer Moos in der Welt mit den großen Abbildungsmaßstäben


Der Sommer im Moos geht nun langsam, aber sicher, in den Hochsommer im Juli über. Auf den Feldern in der Landwirtschaft steht das Korn schon hoch und die Bauern werden in den nächsten  Wochen mit der Ernte beginnen. Das Bild der Landschaft wird sich dann wieder sehr stark verändern. In den Naturflächen und Biotopen kommen inzwischen die Schmetterlinge und Libellen mit einiger Verspätung gegenüber den letzten Jahren – aber sie kommen, und verändern auch im Kleinen das Bild der Landschaften.

So widme ich mich bei diesem Fotoausflug im Dachauer Moos mit meiner Naturfotografie den Insekten in den Makro-Details:

Schmetterlinge und Libellen

In der Makrofotografie-Draussen wird für den fotografischen Erfolg die neueste Digitalkamera vollkommen unbedeutend. In den Abbildungsgrößen größer als 1:2 (halbe natürliche Größe) kommt die Fototechnik gleich welcher Technologie eh an die Grenzbereiche der Automatiken, die neuesten Features spielen jedoch fast keine Rolle mehr.

Am wichtigsten wird indessen das Auge des Naturbeobachtenden, um die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld zu entdecken und aus der Beobachtung die Grundlagen für den Bildaufbau zu finden. Alles andere wird sehr schnell ablaufen. Manchmal bleibt der/dem FotografIn eine ganze Bilderreihe mit leicht unterschiedlichen Einstellungen in Belichtung und Autofokus – wenn man Glück hat. In vielen Fotomotiven bleibt einem oft nur ein einziges Bild, und dann fliegt das Insekt auf und das Bildmotiv ist somit ein Teil der Vergangenheit.

Eine Blaue Federlibelle an einem Sommerabend im Dachauer Moos.

Ich vergaß, die FotografIn benötigt nun ganz andere Techniken in ihrer Fototasche:

Etwas Glück und eine jede Menge an Geduld und Ausdauer!

Kommen Sie doch mit mir mit, an diesem Sommerabend bei meinem fotografischen Ausflug in die kleine Welt der Makrofotografie mit den bezaubernden Bildmotiven der Insekten in der  Niedermoor-Landschaft.

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Eine Bachstelze im Dachauer Moos

Die Bachstelzen sind im Dachauer Moos recht häufig zu sehen, aber nur sehr schlecht zu fotografieren. Diese kleinen Vögel sind sehr aktiv und halten kaum still, so dass interessante Bilder umso schwieriger zu erreichen.

An einem herrlich heißen Abend zur Sonnwende, kam eine Bachstelze an den Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe und verhielt sich ganz anders, überraschend, was zu ganz anderen Bildern führte.

Ich nehme Sie mit, bei 40° C in die Szenerie an der Schinderkreppe.

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Der Sommer im Dachauer Moos ist am längsten Tag angekommen

Es gibt sie noch, die etwas abseits gelegenen Orte im Dachauer Moos, auf denen kaum Menschen unterwegs sind und die doch so viele Schönheiten in Flora und Fauna in der Niedermoor-Landschaft präsentieren können. Um die Sonnwende herum, dem längsten Tag im Jahreskreis, bin ich wieder einmal auf einer liebgewonnenen Biotopfläche mit der Kamera unterwegs.

Auf dieser Rekultivierungsfläche stehen im Frühling große Gruppen an violett blühenden und in der Niedermoor-Landschaft typischen Sibirischen Schwertlilien.

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Vögel beobachten und fotografieren im Dachauer Moos – Eichelhäher mit Kücken

Das Beobachten der Naturlandschaft ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Natur- und Landschaftsfotografie. Dabei sucht die FotografIn immer wieder die gleichen Orte in der Naturlandschaft auf, immer die Details beobachtend. Vieles ist dabei bekannt und unverändert.

Doch dann ist etwas anders und beim genaueren Hinsehen, eine neue Spezies ist überraschenderweise nun ein Bestandteil der Naturlandschaft, vielleicht nur einmal und nur an diesem Tag. Auf der Suche nach der Natur im Spätfrühling im Dachauer Moos sah ich den kleinen Eichelhäher (Garrulus glandarius) im lichten Buchenwald.

Der Eichelhäher ist einer der hübschesten Singvögel im Dachauer Moos. Die Handdecken und großen Armdecken haben eine besonders fotogene blau-schwarz gebänderte Außenfahne.

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Vögel beobachten und fotografieren im Dachauer Moos – Graureiher

Das Beobachten der Naturlandschaft ist ein ganz wesentlicher Bestandteil der Natur- und Landschaftsfotografie. Dabei sucht die FotografIn immer wieder die gleichen Orte in der Naturlandschaft auf, immer die Details beobachtend. Vieles ist dabei bekannt und unverändert.

Doch dann ist etwas anders und beim genaueren Hinsehen, eine neue Spezies ist überraschenderweise nun ein Bestandteil der Naturlandschaft, vielleicht nur einmal und nur an diesem Tag.

 

Ein Graureiher zieht majestätisch langsam über den See

Die Graugänse und die Flussseeschwalben bringen schon etwas Dynamik in das Fluggeschehen über dem See. Dann sehe im Augenwinkel gegen den hellen Abendhimmel etwas großes fliegen. Ganz langsam und elegant kommt etwas Dunkelgraues angeflogen – ein Graureiher ist es.

Die Gattung der Reiher sind im Flug sehr gut an der Art-typischen Halshaltung in der S-Form zu bestimmen und von anderen Vogelarten zu unterscheiden. Den langen und schlanken Hals halten die Reiher so, dass der Kopf scheinbar an der Flügelwurzel anliegt, das ist charakteristisch.

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