Juli – Erntezeit für Weizen, Roggen und Hafer im Dachauer Land

Fotograf auf der Suche nach Bildern der Landwirtschaft im Dachauer Land

Kaum ein Ereignis ist so stark mit dem Jahreskreis in der Landwirtschaft im Dachauer Land und in vielen anderen Regionen verbunden, als der Beginn der Erntezeit für das golg gelbe Getreide auf den sanften Hügeln im tertiären Hügelland und in der Ebene des Dachauer Mooses.

In Mitterndorf war der Fotograf schon zu spät dran. Das Feld ist leer und leuchtet für ein paar Tage noch in der herrlichen gold-gelben Farbe, weithin sichtbar.

 

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Mainhattan an der Isar – Tilt-Shift am Highlight Tower in Schwabing

Metropolen bieten ein reiches Spektrum an fotografischen Motiven und Möglichkeiten.

"Einfach raus gehen und fotografieren!"

Ende Juli zieht es mich an einem Sommertag zu einem der bekanntesten Hochhäuser in München – dem Highlight Tower in Schwabing, am Ende der A9.

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Wasserspiele an der sommerlichen Amper

Ein sommerlicher Samstag steht an, es ist Ende Juli im Dachauer Moos. Wie kann man die Jahreszeit am besten fotografisch ausnutzen und spannende Motive suchen und finden.

 

Die Amper führt immer noch ungewöhnlich viel Wasser im Juli – Wasserspiele am Gündinger Wehr

An den meisten Tagen im Jahr fällt nur noch ein kläglicher Rest an Wasser über die Wehranlage und füllt das Flussbett der Amper. Das meiste Wasser geht auf dem Kanal zu einem der ältesten Wasserkraftwerke in Deutschland zu und wandelt das Wasser in elektrische Energie – ganz so wie der Ingenieur Oskar von Miller es für ganz Bayern erdacht hatte.

Die Amper ist hier am Wehr schon recht breit und dementsprechend niedrig ist die Fließgeschwindigkeit. Breit und gemächlich fließt der Altbayerische Fluss durch die Schotterebene und die Endmoränenlandschaft der Isar zu.

Wo soll hier ein spannendes Fotomotiv lauern?

 

Wasser und Fallhöhe bedeutet potenzielle und kinetische Energie

Die fotografische Aufgabenstellung „Wasser zu fotografieren“ bedeutet doch eigentlich den fotografischen Umgang mit der Energie des Wassers.

Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos.Wikipedia

Dann probieren wir es doch einfach mit dem fallenden Wasser an der Wehranlage und der Schönheit von bewegtem Wasser. Ohne ausreichend Wasser an der Wehranlage ist dies einer der eher unspektakulären Motive, jetzt bei viel Wasser in der Amper – immer einen fotografischen Abstecher wert.

 

Wasser, Zeit und Geschwindigkeit fotografisch im Bild umsetzen

Die Beschäftigung mit der Fotografie wäre sicherlich bei weitem nicht so spannend, wenn der Fotograf nicht mit einem kleinen Dreh an einem Einstellrad die fotografische Wirkung im Bild gezielt verändert werden kann.

Die Bildwirkung von Geschwindigkeit wird primär mit der Verschlußzeit beeinflusst.

  • Bewegung im Bild durch eine längere Verschlußzeit – z.B. 1/15 sek
  • Konturenschärfe im Bild bei schnell bewegenden Gegenständen durch eine kurze Verschlußzeit – z.B. 1/2000 sek

Am Gündinger Wehr mit viel Wasser über der Wehrkante ist die Bewegung im Bild ganz einfach umzusetzen.

Die Kraft und Dynamik des Wassers – 10 Meter flussaufwärts ein langsam dahinfließender Fluss im Endmoränengebiet – dann plötzlich kommt Bewegung ins Wasser und ins Bild.

 

Details und Geschwindigkeit im fließenden Wasser

Mit genügend Brennweite vor der Kamera gelingen auch ausreichend Detailaufnahmen vom Wasser und seiner Energie im fließenden Wasser.

 

 

Die Schönheit des bewegten Wasser

Dann halten wir mit der Kamera doch einfach einmal in das tosende Wasser am Fuß der Wehranlage.

So einfach kann Wasser im Bild umgesetzt werden. Zu besonderen Jahreszeiten ist es einfacher als zu anderen Jahreszeiten. einfach hinausgehen und die Natur und Umwelt aufmerksam beobachten und die schönsten Momente in die schönsten Fotos umsetzen.

 

Ein technisches Bauwerk, über 100 Jahre alt, in Mitten der Naturlandschaft

So kann sich die Sicht auf ein technisches Bauwerk aus Stahlprofilen und Beton verändern.

Sommer im Dachauer Moos – die Amper Auen in Günding bei Dachau

Das Dachauer Moos ist entgegen der landläufigen Meinung (auch bei mir selbst vorherrschend) keine öde und unstrukturierte Landschaft – einfach und eben. Ganz im Gegenteil – man muss nur sehen lernen und wollen.

Im Dachauer Moos treffen viele unterschiedliche Landschaftsformen zusammen und bedingen sich auch gegenseitig. Dieses Zusammentreffen bringt eine sehr große Abwechslung in den Landschaftsformen und der einhergehenden Naturlandschaft.

Sehen und beobachten – dann kommt die Natur auch wie ganz selbstverständlich zum Fotografen und lässt auch bereitwillig ein hübsches Foto von sich machen.

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Naturkundliche Exkursion im Dachauer Moos mit BUND Naturschutz

Die anhaltende Corona-Einschränkung macht das Reisen in die Ferne, oder auch nur in die Ausflugsregionen beschwerlich, umständlich, überfüllt und vielleicht auch gefährlich. Man fokussiert sich in seinem Erlebniskreis freiwillig oder auch gezwungenermaßen auf die nähere Umgebung. Anstelle mit dem Auto mal so schnell an den Bodensee, oder den Plansee zu fahren – besinnt man sich doch auch gerne wieder auf einen gemütlichen Radlausflug in die nähere Umgebung und genießt den Sommer in all seinen Schönheiten.

 

Am 12. Juli wäre eigentlich die Naturkundliche Flugplatzwanderung am Flugplatz Schleißheim gewesen

Die naturkundlichen Flugplatzwanderungen erfreuten sich bislang einer großen Beliebtheit und viele Teilnehmer erfreuten auch uns Veranstalter.

In 2020 finden die Flugplatzwanderungen nicht mehr statt.
Für das Jahr 2021 beginnen wir mit der Planung zum Jahreswechsel - 
mal sehen wie sich die Gesamtsituation entwickelt.

Die Flugplatzwanderungen sind kostenlos und bringen zwischen 50 und bis über 80 TeilnehmerInnen zusammen. Mit dem Umfeld der allgemeinen Corona-Einschränkungen können das auch noch mehr werden. Da ist eine Beschallung mit einer Gesichtsmaske im freien Feld unter Wahrung der Abstandsregeln nicht möglich.

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Sommer in der Stadt – Wellenreiten im Eisbach in München

Die Surfer im Eisbach sind los

Keim ein Motiv verbindet den Sommer in der Stadt mit München selbst – die Surfer an der großen Welle am Eisbach im Englischen Garten.

Action, Sport und das kühle Nass als Life-Style. Der Eisbach fließt durch das Lehel weitgehend unterirdisch und kommt neben dem Haus der Kunst als Eisbach wieder zu Tage – und gleich wie!

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Sommerliche Motorrad Ausfahrt – Kultur und Natur – Maria Birnbaum

Am anderen Ende des Landkreises Dachau liegt eine ganz eigenwillige Wallfahrtskirche. Maria Birnbaum bei Sielenbach liegt an der Sprachgrenze zwischen Oberbayern (Landkreis Dachau) und Schwaben (Landkreis Friedberg – Aichach). Das Wittelsbacher Land verbindet die beiden Regierungsbezirke mit der dominanten Geschichte der Adelsfamilie der Wittelsbacher, die sich nach dieser Region und dem nahen früheren Stammsitz in Unterwittelsbach (wir berichteten darüber).

Hier hat sich der Sage nach wundersame Heilungen in einer Marienstatue in einem Birnbaum zugetragen. Um diesen Birnbaum herum wurde die architektonisch besondere Wallfahrtskirche Maria Birnbaum errichtet.

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Einen Sommertag im Dachauer Moos im Juni genießen – Zuhause in der Natur

Sommertag + Samstag + Juni = Ausflug in die Berge oder an die Seen

Auch außerhalb der Corona Zeiten ein kleines Martyrium mit garantiertem Stau in die Berge und Stau auch wieder zurück. Zu viele Menschen wollen die selbe Art an Freizeit / Erholung / Abenteuer / Sport – was auch immer – erleben. Da hilft es nicht einer in der Masse zu sein, man muss aus dieser Masse einfach mal sich trauen und auszubrechen.

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Ein regnerischer Sommertag auf der Orchideenwiese im Dachauer Moos

Im letzten Herbst war ich mit dem BUND Naturschutz Schleißheim mit dabei, die Orchideen Wiese in Oberschleißheim in der Herbst-Maad zu mähen. Wir berichteten darüber.

Jetzt im Sommer, gehe ich nachsehen was auf der Orchideen - Wiese 
alles wieder neu blüht und wächst.

Über Monate hinweg, war der Frühling und der Sommer viel zu trocken und zu warm.

 

Sibirische Schwertlilien grüßen den Besucher von Weitem

Die Sibirischen Schwertlilien sind von Weitem her sichtbar und wachsen deutlich höher als das umliegende Gras und zeigen dem aufmerksamen Besucher deutlich an – hier liegt ein wertvolles Kleinbiotop im Dachauer Moos.

An dem Tag war Regenwetter angesagt und der Himmel brachte über den Tag verteilt, immer wieder vereinzelt das kostbare Nass auf die Wiesen und Felder. Eine hervorragende Lichtstimmung mit einem bedeckten Himmel und einer gleichmäßigen Beleuchtung der Landschaft, ohne harte Kontraste eines Sonnentages. Da gehen wir doch gerne einmal nachschauen.

Die Blütenblätter der Sibirischen Schwertlilie sind wohl auch Anziehungspunkt für grün-schimmernde Kleinkäfern auf den Blütenblättern.

 

 

Fleischfarbenes Knabenkraut im Dachauer Moos

Das Fleischfarbene Knabenkraut ist im Dachauer Moos genauso typisch, als auch inzwischen als Art selten und stark gefährdet. Daher steht die Art auf der roten Liste der gefährdeten Arten. Im Dachauer Moos braucht diese gefährdete Art Sumpfwiesen oder nasse und lichte Wälder mit zeitweise feuchten oder nassen Böden.

Ich freue mich jedes mal, wenn ich im Dachauer Moos wieder Exemplare dieser seltenen Orchideenart sehen darf.

 

Das Dachauer Moos im Frühsommer auf der Orchideen Wiese

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Pfingstausflug – mit dem MTB durch das Dachauer Land nach Kloster Indersdorf

An dem Pfingstwochenende zieht es die Menschen aus den Städten wieder in Autoschlangen nach Süden, zu den großen Seen und in die Berge.

Da mache ich mich doch extra mit dem Mountainbike (MTB) auf den Weg in das Dachauer Land. Der Wetterbericht sagt dicke Wolken voraus, aber keinen Regen. Die Fotos sind alle mit einer Canon RP fotografiert, zum Teil auch mit EF Objektiven mit EF zu RF Adapter.

 

Gleich hinter Dachau steigen die tertiären Hügelketten an …

… und lassen die Große Kreisstadt gleich hinter sich. Der Blick geht nun nicht mehr ständig nach Süden – auf die Berge und die Münchener Stadt. Hier auf dem Hügel zwischen Steinkirchen und Prittlbach geht der Blick ein letztes Mal nach Süden – dann immer voran nach Norden – auf Kloster Indersdorf zu.

Auf Feldwegen geht der Weg mit dem MTB, immer nur kurz eine Straße überquerend, immer in der Natur und der Landschaft voran.

 

Sigmertshausen – ein wunderbares Dorf im Dachauer Land

Eine wunderbare Barockkirche von J.M. Fischer in der Dorfmitte. Darum ein großer Fischteich und schöne Bauernhöfe. Ein Grund genug, da beim Radlausflug gleich einmal vorbei zu schauen.

In keinem anderen Dorf im Dachauer Land, steht die Dorfkirche so gut sichtbar in der Landschaft – ein Muss für den Fotografen. Johann Michael Fischer hat in Süddeutschland und Österreich viele barocke Kirchen von Weltruf gebaut – und eben auch die Filialkirche hier in Sigmertshausen.

Der große Fischteich vor der Kirche bringt Ruhe in das Ortsbild und lässt der Kirche im Ortsbild den ihr zustehenden Raum. Die Frösche und Kröten machen sich lauthals bemerkbar – dazu kräht immer wieder ein Hahn – genau deswegen fährt man als Fotograf auch auf’s Land – auf’s Dachauer Land.

 

Die Verbindung aus bäuerlicher Landwirtschaft und der gestrengen Kirche zeigt sich im Ortsbild

In keinem anderen Ort sind noch so viele stille Ecken und ländlichen Motive zu erleben, als in Sigmertshausen. Hier ein alter Bauernhof, der Gott sei Dank noch nicht einem uniformen Zweckbau oder einem 4-Parteien Wohnhaus für die Pendler nach München gewichen ist. Als Fotograf schleiche ich durch die Gassen und Plätze und suche meine Fotomotive.

Die Kirche und der Bauernhof – ein großer und stattlicher Bauernhof muss das einmal gewesen sein. Heute ein wunderbares ländliches Fotomotiv zum Pfingstfeiertag. So schön kann das Dachauer Land sein.

 

Der Rothbach zieht durch das weite Urstromtal und formte die Landschaft

Die kleine Brücke, dazu ein paar Bäume um den Fuhrwerken und den Feldarbeitern im Sommer Schatten zu spenden ist immer noch geblieben.

Hier mache ich eine Pause auf der Rückfahrt und genieße den idyllischen Platz. Im Osten ziehen dicke, schwere Regenwolken über den Landkreis und werden doch auch heute wieder nicht von der sehnsüchtig erwarteten nassen Last abregnen.

 

Die kleinen Motive am Wegesrand für den Fotografen

Mit dem Fahrrad kann man sich noch Zeit nehmen und den kleinen Fotomotiven am Wegesrand nachjagen und Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Eine Mohnblume im Getreidefeld unter schweren Regenwolken.

 

Der Sommer kommt ins Land und auf den Feldern wächst das Getreide heran, da muss der Fotograf hinaus und die Motive suchen und umsetzen.

 

40 km ist eigentlich nicht Weit als Strecke …

… es war mir genügend weit als Ausflug und als Reise. Ich hab mir genügend viele Eindrücke und Motive gesehen und einige davon auch mit genommen. Ganz anders als in den Autokolonnen in die Berge und die Seen.

Wie schön haben wir es doch im Dachauer Land. gerade jetzt in den Zeiten der reduzierten Kontaktmöglichkeiten kann man dieses wertvolle Gut immer besser zu schätzen lernen. Das Erlebnis eines Tages definiert sich nicht in den zurückgelegten Kilometern, sondern eher an dem Erlebten, an dem, Gesehen und dem was man im Herzen mit nach Hause nimmt und bringt.