mit Paul Eschbach: Naturfototage Fürstenfeldbruck bei München
Paul Eschbach, Jahrgang 1965, entdeckte parallel zum Ingenieurstudium die Leidenschaft für die Fotografie. Seit 40 Jahren ist die kreative Auseinandersetzung mit der Natur sein Ausgleich zur technischen Welt in der Industrie. Und bereits seit vielen Jahren leitet er erfolgreich Workshops, so auch auf den Fürstenfelder Naturfototagen.
Die Teilnehmer sammeln sich morgens im Seminarraum S6.
Die digitalen Medien erlauben so vielfältige Möglichkeiten, fotografische Ergebnisse anderen Menschen zu kommunizieren. Einzelfotos gibt es zu Hunderttausenden – interessante Foto-Geschichten sind dagegen selten – viel zu selten. Dabei ist es so einfach, fotografisch Bilder-Geschichten zu erzählen und zu vermitteln.In diesem Workshop nimmt er Fotografen jeder Fähigkeit und Ausrüstung an die Hand, um zukünftig mit Fotografie Bilder-Geschichten zu erzählen. Im Laufe des Workshops lernen Sie die einzelnen Schritte, um Ihre Geschichten lebendig werden zu lassen und damit andere Menschen zu erfreuen. In einem interessanten Wechselspiel zwischen dem Workshopraum und dem Fotografieren auf dem Gelände, das überreich an fotografischen Eindrücken ist, lernen Sie, Ihre ganz eigene Bilder-Geschichte zu entwickeln, zu fotografieren und zu präsentieren.
Sie tauschen sich in der Fotogruppe aus und werden Ihre Geschichte auch direkt vor Ort fotografieren.Dazu bekommen Sie vom Workshopleiter schrittweise viel Handwerkszeug vermittelt, das abseits der üblichen Fotografier-Techniken liegt. Sie bringen in den Workshop mit: Ihr Interesse an Bilder-Geschichten und Freude an Kreativität sowie eine Kamera, mit der Sie sich wohlfühlen – das kann auch ein Smartphone sein.
Sie bekommen ein Workshop-Buch mit allen Inhalten, einen Notizblock und einen Stift. Mehr wird nicht benötigt (außer dem Wetter entsprechende Kleidung). Am Workshopende haben Sie eine erste eigens entwickelte Bilder-Geschichte mit Ihren Fotos vom Gelände erzählt und der ganzen Workshopgruppe präsentiert. Kein Beamer, kein Notebook, keine Technik. Nur Sie, Ihre Kamera und Ihre Kreativität für Ihre Geschichte.
Der Fotokurs findet bei jedem Wetter statt. Für Dauerregen ist ein entsprechendes Programm mit Fotografie in Innenräumen organisiert. Die Teilnehmenden verpflegen sich selbst, vorzugsweise gemeinsam im Biergarten.
Wo findet der Workshop statt, wo ist der Treffpunkt?
Veranstaltungsforum Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München und im nahen Umfeld der Stadt Fürstenfeldbruck.
Auf den Naturfototagen Fürstenfeld bin ich seit dem ersten Jahr in Fürstenfeldbruck eigentlich in jedem einzelnen Jahr. Ab dem Jahr 2017 habe ich selbst Workshops im Programm der Naturfototage geleitet. So bin ich auch immer weiter in diese großartige Naturfotoveranstaltung integriert worden. Zu dem zweitägigen Drohnenworkshop für Einsteiger hatte mir der Veranstalter Udo Höcke als kleines Dankeschön auch eine Karte zum Galaabend und den anschließenden Galaabend beigelegt.
So saß ich 2018 auch erstmalig im Publikum der Glanzlichter Preisverleihung im Stadtsaal auf dem Forumsgelände. Ich erlebte beeindruckende Naturfotos in zehn Wettbewerbskategorien – einfach beeindruckend. Im Jahr zuvor wurde ich im Verband UAV DACH e. V. zum Referenten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Beides ergänzte sich hervorragend, war ich der Meinung.
Was kann ich selbst tun, damit ich mit Naturfotos mittels der Drohne/UAS da oben auf der Bühne stehen kann und das Logo des UAV DACH e. V. im Konzert der führenden Firmen der Foto- und Videobranche präsentieren kann?
Die Natur- und LandschaftsfotografInnen sind immerhin die erste Anwendung der Drohnen/UAS überhaupt.
Daraus entstand die Wettbewerbskategorie:
„Aerial Views of Nature“
Eines der ausgezeichneten Wettbewerbsbilder in der Kategorie Aerial Views of Nature wird vor großem Publikum bei der Siegerehrung der Glanzlichter der Naturfotografie präsentiert.
Die Internationalen Naturfototage Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck bei München sind die größte Fotoveranstaltung in Süddeutschland und werden zusammen mit dem bedeutendsten internationalen Naturfotowettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ in zehn unterschiedlichen Wettbewerbskategorien in Europa veranstaltet. Da kommt viel Natur- und Landschaftsfotografie zusammen und werden als Höhepunkt im Jahreskreis ausgezeichnet und prämiert. Die Siegerehrung und Preisverleihung der Siegerbilder findet immer am ersten Abend (Freitag) innerhalb der drei Tage der Naturfototage Fürstenfeld statt.
Der feierliche Abend beginnt immer mit einem sehr hochkarätigem Multivisionsvortrag im Stadtsaal des Forumsgeländes und soll alle anwesenden Gäste, Partner, VIPs und Sponsoren auf die drei Tage passend einstimmen. Dieses Jahr wurde der Vortrag
„Dolomiten – Einzigartig“
der Fotografenvereinigung STRIX aus Süddtirol mit atemberaubenden Bildern und Ansichten der Landschaften und der Tierwelt in dieser hochalpinen Welt der Alpen gezeigt.
Das letzte Aprilwochenende 2026 stand in Fürstenfeldbruck auf dem Forumsgelände Fürstenfeld ganz im Zeichen der Landschafts- und Naturfotografie. Die 28. Auflage der Naturfototage war wieder einmal ein Treffpunkt und Austausch zwischen Fotografen-Amateuren und den bekannten Profis der Fotobranche vor der malerischen Kulisse des ehemaligen Klosters Fürstenfeld. Neben den atemberaubenden Bildern der „Glanzlichter“-Ausstellung war es vor allem der persönliche Austausch an den vielen Ausstellungsständen in der Tenne und auf dem Aktionsgelände, der diesen Besuch so wertvoll machte.
Dieses Jahr wurde viel von dem Wetterpech letzten – gefühlt 10 Jahre – wieder gut gemacht. Waren früher regelmäßig ein oder zwei Tage verregnet und auch extrem kalt, zeigte sich 2026 das Wetter von seiner allerbesten Seite. Drei Tage Sonnenschein bei angenehm sommerlichen Temperaturen.
Bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen kommt bei den Natur- und Landschafts-
fotografInnen und allen BesucherInnen gleich eine ganz andere und viel bessere Stimmung auf.
Blauer Himmel und strahlende Sonne werden von den FotografInnen draußen im Feld eher gemieden,
auf einem Festival und auf dem Messegelände ist das jedoch hoch willkommen.
Der Veranstaltungstermin hätte nicht besser fallen können: In dieser Kalenderwoche standen die Obstbäume in voller Blütenpracht und die Blätter der Laubbäume kamen gerade erst mit dem zarten Grün heraus – einfach fotografisch perfekt. Das spürt man auch bei einem Rundgang über das weitläufige Forumsgelände.
Am kommenden Freitag beginnen an drei aufeinanderfolgenden Tagen die äußerst beliebten und ebenso erfolgreichen Naturfototage Fürstenfeld, in Fürstenfeldbruck bei München. Die Gesamtveranstaltung findet im Forum Fürstenfeldbruck statt, dem zu einer Veranstaltungsfläche umgebauten ehemaligen Klosterareal mit einer der schönsten Barockkirchen in Süddeutschland.
In früheren Jahren zeigten wir die UAV/Drohne auf der Flugwiese für interessierte Natur- und Landschaftsfotografen. Dabei habe ich von dem Veranstaltungsgelände (Freigelände) dieses Panorama während des Fluges fotografiert.
Die Gemeinde Erdweg zeigt vom 8. Februar bis 8. Mai 2026 eine besondere Foto-Ausstellung über das Dachauer Moos. Der Dachauer Fotograf Paul Eschbach widmet sich seit über 30 Jahren dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft und dokumentiert ihren Wandel in eindrucksvollen Bildern. Unter dem Titel „Wo ist das Dachauer Moos heute noch zu sehen?“ zeigt Eschbach großformatige Fotografien welche die stille Schönheit, aber auch die Verletzlichkeit der Niedermoorlandschaft sichtbar machen. Seine Motive findet er im gesamten Dachauer Moos sowie entlang der Glonn und der Ilm – zu jeder Jahreszeit und aus unterschiedlichsten Perspektiven. Paul Eschbach, geboren und wohnhaft in Dachau, beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit dem Dachauer Moos, zu dem er auch 4 Bildbände veröffentlicht hat. Seine Fotografien zeigen die Landschaft, ihre Tier- und Pflanzenwelt sowie die besonderen Strukturen dieser einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft – vom Luftbild bis zum Makrodetail.
Wir laden alle Interessierten herzlich zur Vernissage am Sonntag, den 8. Februar 2026, von 11 bis 13 Uhr ins Erdweger Rathaus ein und freuen uns auf zahlreiche Besucher. Bis zum 8. Mai 2026 ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.
Fotoausstellung über das Palsweiser Moos und Fußbergmoos (Dachauer Moos) von Paul Eschbach
Der Dachauer Natur- und Landschaftsfotograf Paul Eschbach zeigt in seiner Bilderausstellung die oft verborgenen Schönheiten dieser übergreifenden Niedermoor-Landschaft aus allen vier Jahreszeiten, dem Moos, dem Wald, den Tieren und den Pflanzen. Die großformatigen Landschafts- und Naturbilder verdeutlichen die Schönheit und gleichzeitig auch die Verletzlichkeit dieser Reste der einst so weitläufigen Niedermoor-Landschaft im Westen des Dachauer Mooses. Zur Fotoausstellung ist auch ein großformatiger FOTO-Bildband von Paul Eschbach zum Dachauer Moos erschienen.
Die Ausstellung ist jeweils Dienstag / Mittwoch 9-13 Uhr und Donnerstag 14-18 Uhr; außerhalb der Schulferien geöffnet.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat auf seiner Webseite www.bundesgerichtshof.de am 23.10.2024 ein für DrohnenpilotInnen weitreichendes Urteil zur
„Urheberrechtliche Unzulässigkeit von Luftbildaufnahmen mittels einer Drohne“
bekannt gegeben. Ich sitze gerade in der Bücherei und blättere in einem Foto-Magazin und stoße auf einen Artikel zu diesem Urteil. In meinen eigenen Workshops und Schulungen für Drohnen/UAS-PilotInnen bin ich immer auf dieses Thema mit eingegangen.
Das Thema und Problemstellung: In den täglichen Medien, Bildern und Videos sind Flugaufnahmen mit einer Drohne über allem schon eine Alltäglichkeit und so scheint es, dass das Fotografieren und das Filmen aus der Luft auch demzufolge rechtens ist.
Fortan zitiere ich von der Webseite: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/2024204.html
Die Natur hält an jedem Tag für jeden von uns tausende Überraschungen und ebensoviele Rätsel bereit, wir machen uns nur oft nicht einmal die Mühe, sie sehen zu wollen. Jenseits der von uns wahrgenommenen Welt, die uns umgibt, steckt die Natur voller Überraschungen in den unzähligen Details. Wir betrachten die Welt meist nur aus einer normalen Entfernung und Perspektive heraus – ich nenne sie einmal:
Ist das schon ein volles Bildnis von unserer Welt und unserer Natur?
„Normale Entfernung Landschaftsfotografie.“
Die Medien überschwemmen uns dauernd mit tausenden und Millionen von Bildern mit dieser Perspektive eines Smartphones. Gehen wir doch einmal deutlich näher an die Natur heran, um auch Details erkennen zu können und um aus der Oberflächlichkeit abzutauchen. Auch mit der Kamera ist das meist möglich, nahezu alle Objektive ermöglichen eine Naheinstellung mit einem Abbildungsmaßstab von 1:10 (0.1x).
„Nahbereich"
Erste Details und Elemente der Natur können wir erkennen und auch fotografieren, das ist aber noch bei weitem nicht alles. Viel weiter drin stecken noch so viel mehr Details, die man auch erforschen und entdecken kann.
„Makro-Bereich“
Die ersten Strukturen lösen sich in immer mehr Details auf, die Farben und Strukturen werden erkennbar und können die BetrachterIn genauso faszinieren wie die FotografIn selbst.
„Micro-Bereich“
Auch da ist noch nicht Schluss. Ein jedes bislang erkannte Element besitzt wiederum eine Struktur und einen Aufbau als eine kleine Welt für sich. Gehen wir mit der richtigen Technik immer noch näher heran, sehen wir eine Welt hinter der gerade noch gesehenen Welt. Das ist der Bauplan der Natur – es geht immer weiter und weiter.
Ist das Titelbild eine normale Fotografie oder schon eine Nahaufnahme?
Oder ist das eine viel größere Makroaufnahme oder schon etwa eine extreme Makroaufnahme – eine Microfotografie?
Wir besprechen die unterschiedlichen Abbildungsgrößen in der Natur- und Landschaftsfotografie und dann können Sie die Frage sich selbst beantworten. Los geht’s.
Natur- und Landschaftsfotografie ist mein fotografischer Schwerpunkt
Fotografisch beschäftige ich mich mit vielen Genres der Fotografie, mit durchaus unterschiedlicher Intensität. Mein Hauptthema ist die Natur- und Landschaftsfotografie, das zeigte sich auch in den letzten Monaten mit den Veröffentlichungen der neuen FOTO-Bildbände zum Dachauer Moos. Die Natur und die Landschaften zeigen sich in immer anderen Gesichtern und Bildmotiven. Immer neu und immer anders kann die fotografische Sicht auf das sein, was um uns herum ist.
Ein-Mal in der Natur gewesen zu sein, ist so viel wie kein-Mal in der Natur zu sein.
Eine Mikrofotografie Aufnahme zeigt die kleinen Details in den Farben, den Mustern und den Strukturen des Flügels und die äußerst kleinen, farbigen Schuppen auf dem Flügel eines Tagpfauenauges im Abbildungsmaßstab von etwa 5:1 (5x) im heimischen Makro-Studio. Der Schmetterling ist über Nacht gestorben, so konnte ich ihn fotografieren ohne dem lebenden Tier etwas antun zu müssen.