In Dachau kommt heute der Schneemann vorbei!

Heute ist der ❄️ Schneemann ❄️ mal wieder bei uns in Dachau vorbeigekommen. Das musste ich gleich nutzen, und einen kleinen Gesellen auf meinem Vogelhäuschen aufzurichten (und gleich zu fotografieren).
Das bringt mich auch gleich auf die Frage, die mich selbst rasend interessiert:

Wie haben sich die ❄️ Schneefälle ❄️ in Dachau in den letzten 60 Jahren verändert?

Da starte ich doch gleich eine Recherche über die bekannten Wetterportale. Über einen längeren Zeitraum können die Wetterdienste sehr einfach die täglich erfassten Neuschneemengen, als täglichen Zuwachs, über die Kalendermonate hinweg zu nahezu beliebigen Jahren ausgeben.
Die Hauptdatenquelle für diese kleine Untersuchung ist dabei der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Zu den durchschnittlichen Schneewerten in Dachau trifft der DWD folgende generelle Aussagen aus den Messwerten:
  • Schneehöhe: Die durchschnittliche Schneehöhe in den Wintermonaten liegt bei etwa 5 bis 6 cm.
  • Schneetage: Pro Jahr verzeichnet die Region im langjährigen Mittel etwa 30 bis 40 Tage mit einer Schneedecke, wobei der Januar der schneereichste Monat ist.
  • Niederschlag: Der gesamte winterliche Niederschlag (Regen und Schnee kombiniert) beträgt im Januar ca. 50–60 mm, wovon ein signifikanter Teil als Schnee fällt, wenn die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt liegen.

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Eises Kälte am Gündinger Wehr – die Eisprinzessin kam zu Besuch

Das Thermometer am Fenster kündet über Nacht von ordentlich tiefen Temperaturen unter null Grad. Für mache MitbürgerInnen ein weiterer Grund zur Sorge, für mich als Natur- und Landschaftsfotograf eine zarte Hoffnung auf ein jährlich immer wieder kehrendes Schauspiel im Dachauer Moos. Dort wo bewegtes Wasser ist, verzaubert die Kälte manchmal über Nacht die Umgebung in ein kleines Märchenschloss der Eisprinzessin. Das funktioniert nicht immer, in meinem Fall, die Amper, führt viel Wasser flussabwärts und das hat typischerweise +4° C und erwärmt die umgebende Luft.

Am Gündinger Wehr wird das bewegte Wasser an den Einbauten der Wehranlage umgelenkt und darf in die Tiefe stürzen. So ergeben sich genügend Stellen, für solche Eisskulpturen, an denen das Wasser an Eisskulpturen immer weiter wachsen kann. Meist sind es die Wassertropfen, die Gischt des schnell bewegten Wassers, oder schlicht der Nebel in der gesättigten kalten Luft, die sich an den Metalleinbauten oder Steinen langsam aufbauen.

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Aus einer Faschings-Szenerie in Freude, Spaß und schrillen Farben, eine zurückhaltende analoge Schwarz-Weiß-Reportage gestaltet

Kreativität in der Fotografie schafft oft neue fotografische Ausdrucksmöglichkeiten und damit auch immer wieder ganz neue visuelle Ausdrucksformen, auch bekannte Bildmotive in einer ganz neuen Ausdrucksform zu präsentieren. Es war Sonntagvormittag, Mitte Februar und das Wetter war für die Natur- und Landschaftsfotografie unspektakulär und eher trüb, mit einem gleichmäßig bedeckten Himmel in einem einheitlich milchig weißen Hintergrundmuster.

"Aber heute ist doch Faschingssonntag!"
"Da ist doch immer der große Faschingszug am Kloster Indersdorf im Dachauer Land!"

Die Fotoidee für heute Nachmittag entwickelt sich vor meinem fotografischen Auge langsam und immer konkreter. Der Faschingszug ist ein wildes Durcheinander aus tausenden Formen und Farben, meist etwas schrill und möglichst auffallend.

... und es scheint so, als ob es jeden Moment zum Schneien beginnen könnte!"

Ich hatte richtig Lust darauf, den Faschingszug einmal ganz anders zu fotografieren als in den letzten Jahrzehnten.

Ich nehme meine analoge Canon EOS 3 und zwei Rollen Ilford DELTA 100 Schwarzweiß-Film mit Empfindlichkeit 100 ASA. Den Rest macht der diffuse Himmel, die Landschaft und die tausenden Akteure, die sich zum längsten Faschingszug aufstellen, schon ganz von alleine.

Folgen wir den lustig gekleideten Burschen und Mädels aus Indersdorf und dem ganzen Dachauer Land zum Aufstellplatz bei dem einsetzenden Schneefall.

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Etwas für die Vögel im Winter tun – früher als normal

In diesem Winter wollte ich auch etwas Sinnvolles für Singvögel und „Überwinterer“ in Dachau tun. Das ganze Jahr über machen mir die Vögel in Dachau und vor allem im Dachauer Moos in der Beobachtung, als auch in der Fotografie, sehr viel Freude. Unser Garten war immer mit vielen Vögeln belebt, sie wurden zur Gewohnheit, so stark, dass wir sie gar nicht mehr richtig wahrgenommen haben. Erst als die Singvögel immer weniger wurden und es im Garten immer stiller wurde – dagegen möchte ich etwas unternehmen.

Für den Winter soll ein neues Vogel-Futterhaus her. Futter hilft den Vögeln bei der Überwinterung und macht gleichzeitig auch für uns viel Freude beim Beobachten des Vogelhauses.

Im November konnte es beim Vogelhaus-Bauer abholen und im Garten aufstellen. Jetzt, wenige Wochen später kommt der erste Einsatz in dem gewaltigen Schneefall Anfang Dezember in Dachau, in Bayern und weiten Teilen Deutschlands und der Alpenregion.

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Viel Neuschnee, Sonne und blauer Himmel in Dachau

Alles kommt heute zusammen. Wenn ich mir einen herrlichen Wintertag zum Fotografieren wünschen könnte, dann sähe er aus, wie der Wintertag heute in Dachau. In allen anderen Orten in Bayern sieht es wohl genauso aus.

Herrlich, einmalig und das fuß-läufig von Zuhause aus zu erreichen.

Maibaum und Schnee auf den Bäumen, der Schneefall schreibt das Drehbuch der heutigen Bildmotive. In spätestens fünf Monaten sieht dieses Bildmotiv auch wieder anders aus. Auch darum bin ich heute, bei Sonnenschein und angenehmen -4 °C auf der Suche nach Bildmotiven in Dachau mit viel, viel Schnee. An Autofahren ist heute nicht zu denken, gerade die Nebenstraßen sind spiegelglatt und Parkplätze sind praktisch nicht vorhanden. Umso besser, dann ist dieser Sonnentag im Winter eben einmal ganz anders zu Fuß zu erleben.

Mehr schauen, mehr erleben, mehr fotografieren

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Schneewanderung und meine Kamera

Die Witterung und die Niederschläge machen auch vor der Kamera-Ausrüstung nicht Halt und schlagen sich auf ihr nieder. Im Fall von Regen ist das wenig schön. Im Fall von Schnee und Eis entstehen zusammen mit den Niederschlägen auf der Kamera-Ausrüstung wieder selbst ein Bildmotiv, welches die Geschichte dieses Ausfluges oder Wanderung weiter erzählen kann.

Schon am Großen Arber im Bayerischen Wald auf 1.456 m waren unsere Kameras unser den harten Wetterbedingungen im Arberwinter ein Fotomotiv selbst.

So auch heute in meiner Schneewanderung an der Amper und Amperaue.

Die hochwertige und etwas in die Jahre gekommene Profikamera ist hochwertig gegen Wasser und Schnee abgehärtet. Das Objektiv der Canon L-Serie ebenso.

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Schneewanderung an der Amper bei Dachau

Von Oberaugustenfeld aus, die Amper aufwärts bis zum Gündinger Wehr – was ist daran etwas Besonderes?  8 km hin und wieder 8 km zurück ist eigentlich eine alltägliche Fotowanderung für mich, es gibt schließlich gefühlt 100 Beiträge von mir dazu.

Heute ist die Natur da draußen, ganz anders als sonst, anders als die letzten Jahrzehnte über.

Gerade deswegen musste ich gleich frühmorgens hinaus
in das Dachauer Moos.

 

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Er ist endlich da – da Schnee im Advent

Gefühlt hat es diesen Winter schon mehr geschneit als so manchen ganzen Winter lang. So soll es auch sein, Schnee, Kälte, Nässe und das Rutschen im Schneematsch gehört einfach mit dazu. Alles andere ist nicht normal. Ich freue mich auf jeden Fall jedes Jahr auf ein Neues, wenn der erste Schnee kommt.

So muss ich auch heute gleich mit der Kamera raus und den Dachauer Weihnachtsmarkt besuchen. Es hat sich wieder gelohnt.

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Winter und Schnee im Dachauer Moos sind da


In dieser Woche war ich noch zweimal im Dachauer Moos, um die letzten Impressionen der Herbstfarben im Dachauer Moos einzufangen – denn es könnte in diesem Jahr das letzte Mal sein, dass dies möglich sei. Es hat sich bestätigt. Vor zwei Tagen kam der Winter mit Schnee und etwas Eis über Bayern und so auch über das Dachauer Moos.

Nur ganz zart über Nacht blieben schon die ersten Schneereste liegen. Mit dem Herbst ist es nun vorbei, jetzt folgen die ersten Bildmotive des Winters. In einer Woche ist immerhin schon erster Advent – also auch nicht wirklich zu früh im Jahresverlauf.

Diesen ersten zarten Schnee möchte ich doch gleich in einem Bildmotiv festhalten. Ganz zart und eher wie feiner Puder fällt der Schnee über das Moos und so ist dieses Bildmotiv auch gestaltet. Der Hintergrund ist das Dachauer Moos mit den schon dunklen Waldteilen, davor zeichnen sich die kleinen Schneekristalle in der Luft als kleine Punkte und größere Unschärfe-Kreise ab.

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Winterlandschaft und Sternenhimmel im Bayerischen Wald

BAYERWALDTEAM neu
Mit dem Sonnenuntergang beginnt in den Bergen sehr oft die aufregende Zeitspanne der Nachtfotografie. Gerade im Winter sind die Nächte sehr oft sehr klar und Wolkenlos, die Luftfeuchtigkeit kann sich bei den tiefen Temperaturen nicht in der Luft halten. Die Landschaft ist mit einem weißen Kleid bedeckt und reflektiert auch das letzte Licht noch fotografisch wirksam und so erscheint sie nicht dunkel in dunkel als Bild.

Am Dreisessel war in diesen fünf Tagen auch eine sternenklare, aber kalte Nacht dafür ausgesucht. Über der bekannte Landschaft am Dreisessel wölbt sich der Sternenhimmel und offenbart von Stunde zu Stunde immer mehr Sterne am Firmament.

Der unmittelbare Eindruck ist schon begeisternd alleine, die fotografische Umsetzung noch umso mehr. Nach kurzer Zeit fällt es zunehmend schwerer, die Sternbilder zu erkennen. Es sind einfach zu viele Sterne am Himmel.

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