Der Winter 2021 konnte kurzzeitig auch richtiger Winter sein

Die letzte Woche im Januar und die ersten Wochen im Februar bedeuten im Dachauer Moos immer die kältesten Tage im Jahr. Ein Hochdruckgebiet über England und ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeerraum bedingt eine kontinentale Luftströmung aus Osteuropa nach Süddeutschland mit trockener und extrem kalter Polarluft. Das bleibt über längere Zeit stabil und beschert der Landschaft Temperaturen um -10 bis -20 °C.

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Buch über barockes Kanalsystem in Dachau und Schleißheim in 2. Auflage lieferbar

Im neuen Jahr fand das neue Buch über das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem reißenden Absatz, Die erste Auflage des Buchdrucks ist schon komplett ausgeliefert und der Druck zur zweiten Auflage ist schon bei uns – die weitere Auslieferung kann beginnen.

Herzlichen Dank an die vielen Käufer über die Weihnachtstage und jetzt im neuen Jahr.
Der Zuspruch hat uns ganz positiv überrascht.

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2. Auflage des Buches lieferbar

Damit ist unser Lager wieder gut gefüllt und wir freuen uns auf jede weitere Bestellung in diesen Corona Zeiten. Wir liefern die Bücher unverändert aus.

Im Dachauer Moos – an der Amper – sitzt unerwartet ein Eisvogel

Die größten Überraschungen kommen meist, wenn man am wenigsten damit rechnet.

 

Einen Spaziergang an der winterlichen Amper sollte es sein

nach vielen Tagen im Hause verbracht durfte es an einem winterlichen Nachmittag mal wieder ein Spaziergang mit Kamera an der Amper bis zum Gündinger Wehr sein. Auf dem Rückweg sitzt ganz unverhofft ein Eisvogel geduldig an einem Altwasser und fixiert einen Fisch im Gewässer an.

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Den Eisvogel habe ich schon öfter in den Amperauen gesehen

aber meist nur im schnellen Tiefflug als blau schimmernder Pfeil, knapp über dem Wasser. Jetzt sitzt der Eisvogel geduldig auf einem Ast und versucht sich in der Jagd.

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Irgend etwas irritiert den Eisvogel und er fliegt auf einen in der Nähe befindlichen Ast. Es klappt sogar den Eisvogel im Flug zu fotografieren und das blaue Schimmern des Gefieders einzufangen.

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Natürlich nur die leichte Kamera Ausrüstung mit dabei

Ich war auf Landschaftsfotos bei Schnee und habe nur ein Standardzoom mit dabei – viel zu wenig für den kleinen Eisvogel in der natürlichen Fluchtdistanz.

Das kann ich jetzt nicht ändern!

So nutzen wir die Auflösung der Digitalkamera an die Grenzen aus und vergrößern aus einem keinen Motiv auf die Größe der Webseite.

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Wie würde das Motiv aussehen, wenn ich das Teleobjektiv mit dabeigehabt hätte.

Egal, dann gibt es immer wieder einen guten Grund mit offenen Augen 
in den Amper-Auwald zum Fotografieren zu gehen.

Danke kleiner Freund für diese unglaublich schöne Begegnung in deiner Welt – dem Amper-Auwald.
Bis zum nächsten Mal.

Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur: Buch über Kanalsystem von Paul Eschbach

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Die Dachauer Nachrichten / Münchener Merkur berichtet im Zeitungsteil über unser neues Buch über das Dachau-Schleißheimer-Kanalsystem aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

DN Beitrag Kanalsystem BuchBuch über Kanalsystem
Nach drei Büchern über die Luftfahrtgeschichte des Flugplatzes Schleißheim – dem ältesten Flugplatz in Bayern – hat der Autor Paul Eschbach nun das Buch „Dachau, Schleißheim und das barocke Kanalsystem der Münchener Schotterebene“ veröffentlicht. Das Dachau-Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert ist Eschbach zufolge bis heute noch weitgehend erhalten und bietet auf über 40 Kilometer Länge Erkundungen für Interessierte an. Das Buch kann über www.deltaimage.de zum Preis von 19,12 Euro erworben werden.

 

 

 

Eine Nacht mit -10°C zauberte Eisfiguren an der Amper hervor

Die Tage um weihnachten sind eher Grau in Grau, mit etwas Sonnenschein. Es ist weder Kalt, noch gibt es Schnee – da ist es schwierig als Fotograf der Landschaft ein paar schöne Fotomotive zu entlocken.

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Etwas abseits von einer Wehranlage und einer Sohlschwelle spritzte genügend feines Wasser auf, um an den im Fluss stehenden Gräsern als Rauh-Eeis anzufrieren. Ein paar Grashalme wandeln sich so in ein winterliches Motiv.

 

Letzte Nacht sank das Thermometer auf -10°C

Grund genug an der Amper nachschauen zu gehen, ob dies ausreicht um auch große Eisfiguren zu zaubern.

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Ja. Zwar nicht so spektakulär wie schon oft gesehen und fotografiert, aber die Landschaft veränderte sich in eine ganz ungewohnte Sicht. Aus vielen Lichtsituation kann man spannende Fotos gestalten. Näher ran und den Bildausschnitt eng begrenzen und schon entstehen zur Jahreszeit passende Fotomotive im fahlen Licht der tief stehenden Wintersonne.

 

Die Amper an einem kalten Wintertag

Die kalte Luft der Nacht legt den eisernen Mantel auch über die Natur am Ufer. Die Luft ist durch das Hochdruckgebiet zu trocken, um große Vereisungen zu bilden. Im Uferbereich kommen jedoch die kalten Oberflächen und die Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche zusammen.

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Im Foto differenzieren sich nun augenblicklich die verschiedenen Linien, Oberflächen und Strukturen voreinander, alleine durch den aufgezogenen „Puderzucker“ auf den Oberflächen. Herrlich, so  erlebt man die Amper nur ganz – ganz selten im Jahreskreis.

 

Ist das die Amper bei Dachau …

… oder eine Motiv in einem fernen und exotischen Land. Ja, es ist die Amper, an diesen Motiven sind viele von Ihnen schon hunderte Mal vorbei gelaufen und haben das Motiv nicht gesehen – so geht es auch mir als Fotograf.

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Immer wieder ein  guter Grund, auch an vermeintlich bekannten Motiven und Orten immer wieder bei unterschiedlichen Jahreszeiten, Stimmungen und Lichtsituationen vorbeizugehen. Irgend wann steht da ein altbekanntes Motiv in wahrlich neuem Licht zur Verfügung.

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Um die spezielle Stimmung ganz besonders im Motiv umsetzen zu können, macht es sehr oft Sinn, den Himmel ganz aus dem Bild auszublenden und lediglich als Reflexion auf den Wasserflächen einzubinden.

 

In Oberitalien stand ein Hochdruck Gebiet …

… und in Oberbayern herrscht dann immer ein Föhnwind. Die trockene Luft verhinderte auch die Eisbildung, macht den Himmel wolkenlos und sorgt für die Auskühlung über Nacht mit den Temperaturen um -10 °C. Als Nebeneffekt ist die Sicht auf die 70-90 km entfernten Alpen durch die fehlende Luftfeuchtigkeit sehr gut.

Der Blick schweift vom Dachauer Moos weit über die Mooslandschaft und am Horizont stehen wie selbstverständlich die Alpen und der Blick geht zur Zugspitze. Alles nur eine Folge des Hochdrucks in Oberitalien – ebenso regelmäßig bringt diese Wettersituation Schneefall (im Winter) für Oberitalien, Südtirol und die Tiroler Berge. In Bayern angekommen hat die einst feuchte Meeresluft aus Italien die Feuchtigkeit am Alpensüdkamm abgeschneit.

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Im Dachauer Moos bringt dies einmalige Sichten aus dem Niedermoorgebiet bis zur Alpenkette, ohne störende Effekte dazwischen. Der Betrachter mag sich erinnern, das Dachauer Moos wird auch heute noch aus dem Wasser aus den Alpen gespeist. Ohne die Gletscher in den Eiszeiten im Alpenraum, währe das Dachauer Moos in dieser Form niemals entstanden.

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Auch in der unmittelbaren Umgebung des Wohnortes lassen sich über Weihnachten schöne Orte in der Natur erleben und in Fotomotive umsetzen.

Süddeutsche Zeitung: Kanalsystem aus der Vogelperspektive von Paul Eschbach

 

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Süddeutsche Zeitung berichtet im Zeitungsteil ebenso über unser neues Buch über das Dachau-Schleißheimer-Kanalsystem aus dem 17. und 18. Jahrhundert.SZ Beitrag Kanalsystem Buch

Bis zum 19. Jahrhundert ernährte das Dachauer Moos die Menschen eher schlecht als recht. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel. Heute wird dieses Gebiet im Norden von München immer noch durch eine technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert: das Schleißheimer Kanalsystem, dessen Pracht man am hier abgebildeten Schleißheimer Schloss heute noch erahnen kann. Ein neues, im Eigenverlag „Delta Image“ erschienenes Buch zu 19,12 Euro von Paul Eschbach zeigt die Dimensionen dieses Projekts aus der Vogelperspektive mit unzähligen Luftaufnahmen. Eine Ansicht, die selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Fantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Das Büchlein umfasst 120 Seiten mit 117 Farbbildern und Grafiken sowie Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet. Anhand der vielen Beschreibungen und Karten werden 30 Objekte auf der Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert.

 

Logo SZLink zum Originalbeitrag auf www.sueddeutsche.de

 

 

Süddeutsche Zeitung: Kanalsystem aus der Vogelperspektive von Paul Eschbach

Logo SZDie Süddeutsche Zeitung berichtet in einer Ausgabe über das neue Buch über das Dachau – Schleißheimer Kanalsystem aus dem 17. Jahrhundert von Paul Eschbach.

Bis zum 19. Jahrhundert ernährte das Dachauer Moos die Menschen eher schlecht als recht. Nur eines hatte die Gegend genügend und im Überfluss – Wasser, Feuchtigkeit und Nebel. Heute wird dieses Gebiet im Norden von München immer noch durch eine technologische Meisterleistung aus dem ausgehenden 16. und 17. Jahrhundert geziert: das Schleißheimer Kanalsystem, dessen Pracht man am hier abgebildeten Schleißheimer Schloss heute noch erahnen kann. Ein neues, im Eigenverlag „Delta Image“ erschienenes Buch zu 19,12 Euro von Paul Eschbach zeigt die Dimensionen dieses Projekts aus der Vogelperspektive mit unzähligen Luftaufnahmen. Eine Ansicht, die selbst der Kurfürst oder König niemals genießen konnte – alles musste in der Fantasie dem göttlichen Plan gehorchen. Das Büchlein umfasst 120 Seiten mit 117 Farbbildern und Grafiken sowie Schilderungen zum Bau und zur Geschichte dieses Kanalsystems, was in Europa nichts vergleichbares wiederfindet. Anhand der vielen Beschreibungen und Karten werden 30 Objekte auf der Schotterebene ausführlich beschrieben, was zum selber Erkunden geradezu animiert.

SZ Kanalsystem

Link zum Originalbeitrag auf www.sueddeutsche.de

 

 

 

Wasserspiele an der sommerlichen Amper

Ein sommerlicher Samstag steht an, es ist Ende Juli im Dachauer Moos. Wie kann man die Jahreszeit am besten fotografisch ausnutzen und spannende Motive suchen und finden.

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Die Amper führt immer noch ungewöhnlich viel Wasser im Juli – Wasserspiele am Gündinger Wehr

An den meisten Tagen im Jahr fällt nur noch ein kläglicher Rest an Wasser über die Wehranlage und füllt das Flussbett der Amper. Das meiste Wasser geht auf dem Kanal zu einem der ältesten Wasserkraftwerke in Deutschland zu und wandelt das Wasser in elektrische Energie – ganz so wie der Ingenieur Oskar von Miller es für ganz Bayern erdacht hatte.

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Die Amper ist hier am Wehr schon recht breit und dementsprechend niedrig ist die Fließgeschwindigkeit. Breit und gemächlich fließt der Altbayerische Fluss durch die Schotterebene und die Endmoränenlandschaft der Isar zu.

Wo soll hier ein spannendes Fotomotiv lauern?

 

Wasser und Fallhöhe bedeutet potenzielle und kinetische Energie

Die fotografische Aufgabenstellung „Wasser zu fotografieren“ bedeutet doch eigentlich den fotografischen Umgang mit der Energie des Wassers.

Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos.Wikipedia

Dann probieren wir es doch einfach mit dem fallenden Wasser an der Wehranlage und der Schönheit von bewegtem Wasser. Ohne ausreichend Wasser an der Wehranlage ist dies einer der eher unspektakulären Motive, jetzt bei viel Wasser in der Amper – immer einen fotografischen Abstecher wert.

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Wasser, Zeit und Geschwindigkeit fotografisch im Bild umsetzen

Die Beschäftigung mit der Fotografie wäre sicherlich bei weitem nicht so spannend, wenn der Fotograf nicht mit einem kleinen Dreh an einem Einstellrad die fotografische Wirkung im Bild gezielt verändert werden kann.

Die Bildwirkung von Geschwindigkeit wird primär mit der Verschlußzeit beeinflusst.

  • Bewegung im Bild durch eine längere Verschlußzeit – z.B. 1/15 sek
  • Konturenschärfe im Bild bei schnell bewegenden Gegenständen durch eine kurze Verschlußzeit – z.B. 1/2000 sek

Am Gündinger Wehr mit viel Wasser über der Wehrkante ist die Bewegung im Bild ganz einfach umzusetzen.

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Die Kraft und Dynamik des Wassers – 10 Meter flussaufwärts ein langsam dahinfließender Fluss im Endmoränengebiet – dann plötzlich kommt Bewegung ins Wasser und ins Bild.

 

Details und Geschwindigkeit im fließenden Wasser

Mit genügend Brennweite vor der Kamera gelingen auch ausreichend Detailaufnahmen vom Wasser und seiner Energie im fließenden Wasser.

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Die Schönheit des bewegten Wasser

Dann halten wir mit der Kamera doch einfach einmal in das tosende Wasser am Fuß der Wehranlage.

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So einfach kann Wasser im Bild umgesetzt werden. Zu besonderen Jahreszeiten ist es einfacher als zu anderen Jahreszeiten. einfach hinausgehen und die Natur und Umwelt aufmerksam beobachten und die schönsten Momente in die schönsten Fotos umsetzen.

 

Ein technisches Bauwerk, über 100 Jahre alt, in Mitten der Naturlandschaft

So kann sich die Sicht auf ein technisches Bauwerk aus Stahlprofilen und Beton verändern.

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Sommer im Dachauer Moos – die Amper Auen in Günding bei Dachau

Das Dachauer Moos ist entgegen der landläufigen Meinung (auch bei mir selbst vorherrschend) keine öde und unstrukturierte Landschaft – einfach und eben. Ganz im Gegenteil – man muss nur sehen lernen und wollen.

Im Dachauer Moos treffen viele unterschiedliche Landschaftsformen zusammen und bedingen sich auch gegenseitig. Dieses Zusammentreffen bringt eine sehr große Abwechslung in den Landschaftsformen und der einhergehenden Naturlandschaft.

Sehen und beobachten – dann kommt die Natur auch wie ganz selbstverständlich zum Fotografen und lässt auch bereitwillig ein hübsches Foto von sich machen.

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Sommerliche Motorrad Ausfahrt – Kultur und Natur – Kloster Indersdorf und Steinkirchen

Kaum eine Reise durch das Dachauer Land, ohne auf dem Rückweg wieder im Kloster Indersdorf vorbei zu kommen, auf dem Weg nach Dachau. So kann man so ganz nebenbei die frühere Bedeutung der Augustiner Chorherrenstifts in den vergangen Jahrhunderten erfahren (sic!). Der Verlauf der heutigen Straßen orientiert sich auf ganz natürliche Weise auf den bedeutenden Handelsrouten zwischen den Hochburgen

  • der Macht
  • der Kultur
  • des Glaubens der Kirche.

 

Rast und Pause im Kloster Indersdorf auf der Rückfahrt nach Dachau

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