Naturfototage: Workshop Natur & Moor

Im Umfeld des Forum Fürstenfeld ist eine wunderbare Naturlandschaft und das passt hervorragend zu dem Thema der Naturfototage. So entstand 2019 die Idee daraus einen Workshop für das Veranstaltungsprogramm der Fürstenfelder Fototage zu schmieden und das Moor/Moos als Thema für den Fotoworkshop zu setzen.

In diesem Workshop möchten wir die immer vielen begeisterten FotografInnen in den Motivbereich Moor und Moos einzuführen. Einen Tag mit gleichgesinnten in herrlicher Natur zu verbringen, immer gespannt was uns die Natur zu bieten hat. Das können wir nicht bestimmen und auch nicht beeinflussen. Es hat dieses Jahr aber noch besser geklappt als im letzten Jahr im August, im April ist viel mehr Leben in der Natur und auch im Moos, so dass alle TeilnehmerInnen auf genügend Fotomotive und Eindrücke vom Motivraum Moor und Moos gekommen sind.

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Naturfototage: Workshop Natur im Moor

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Natur im Moor“ mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in die Umgebung von Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Naturfotografen.

Den Workshop habe ich thematisch in drei Bereiche eingeteilt

Hochmoor - Haspelmoor

Das Haspelmoor bei Hattenhofen ist das größte noch erhaltene Hochmoorgebiet in der Region und aus Fürstenfeldbruck schnell zu erreichen.

Niedermoor - das Moos

Das Ampermoos ist ein Niedermoor (Moos) - ein so ganz anderer Vertreter der geschützten Naturräume für Flora und Fauna. Die Workshop TeilnehmerInnen lernen die unterschiedlichen Naturräume zu unterscheiden.

Amper und Ampermoos

Die Amper und das Ampermoos bieten den FotografInnen schöne Möglichkeiten die Naturräume selbst kennen zu lernen und fotografisch zu entdecken. An Fotomotiven mangelt es uns nicht.

 

Das Haspelmoor bei Hattenhofen

Das Hochmoor (Moor) ist eine Landschaft seit der Eiszeit entstanden und durch intensiven Torfabbau meist der ursprünglichen Gestalt und der Lebensräume weitgehend beraubt, aber heute ein umso wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna.

Das Hochmoor bezieht das Wasser als Motor für die biologischen Kreisläufe ausschließlich aus den Niederschlägen. Entsprechend langsam findet das Wachstum darin statt. Moore sind äußerst wertvolle CO2 Speicher und werden mit staatlicher Unterstützung renaturiert und wieder vernässt.

Das Moor – eine ganz andere Motivwelt für die NaturfotografIn. Die Schönheit kommt mit der intensiven Auseinandersetzung mit der Flora und Fauna im Hochmoor.

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Das Ampermoos

Am Nordufer des Ammersees schließt sich unmittelbar das weitläufige Ampermoos als Verlandungszone und Überbleibsel aus der letzten Eiszeit sich an. Das Moos – so wird in Bayern das Niedermoor bezeichnet – hat im Gegensatz zum Hochmoor immer Grundwasserkontakt und erschließt sich daher viel mehr Wasser als Motor der Biologie. Moosflächen sind sehr oft auch im Übergang von Auwäldern zu finden, bilden also auch Überschwemmungsflächen und damit immer neuen Nährstoffeintrag und ein Verdrängen von Hartholz durch den regelmäßigen Zyklus.

Am Nordende des Ampermooses tritt die noch junge Amper als breiter Fluss aus dem Ampermoos in die Hügellandschaft mit Endmoränen heraus und ermöglicht einen herrlichen Einblick in den Amazonas an der Amper.

 

Vogelbeobachtungsturm bei Kottgeisering

Besondere Orte für besondere Workshop-TeilnehmerInnen – von hier ergibt sich ein herrlicher und ungestörter Blick mit dem Fernglas in die weite Mooslandschaft an der Amper. Wir bekommen auch zwei Graureiher zu sehen und eine Wiesenweihe, die wohl Beute geschlagen hat und nach dessen verzehr wieder mit vollem Bauch in die Lüfte startet.

Den ganzen Tag über sind wir begleitet von Robert Hoiss – einem ausgewiesenen Kenner des Haspelmoors als Fotograf und Naturkundler.

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