BAYERWALDTEAM am Dreisessel – Konserve aus dem Jahr 2016

Momentan fällt es sehr schwierig, aktuelle Beiträge zum Themenbereich BAYERISCHER WALD und BÖHMERWALD zu schreiben. Wir dürfen einfach nicht in die Region und über die Fotografie berichten. Da bleibt dann nur noch der Griff in die Konserve und viele Bilder, die niemals veröffentlicht wurden bekommen eine zweite Chance.

Dreisessel im Winter im Jahr 2016

Das es auch noch Winter und Schnee in den letzten Jahren gab, mögen diese Bilder illustrieren.

Das BAYERWALDTEAM ist wie gewohnt, im unermüdlichen Einsatz, für Sie die Jahreszeiten im Grenzgebirge von Bayern und Böhmen zu finden und in faszinierenden Fotos mit nach Hause zu bringen.

 

1. Schritt – den Winter finden

Als erstes suche wir uns den Winter – passend zur Jahreszeit. Da hilft nur unermüdliches Umherstreifen in den Höhenlagen des bayerischen Waldes. Immer auf der Hut, um nicht den Winter zu verpassen. Nur der erfahrene Waldgeher kann den Winter auf anhieb auch finden.

Beim Suchen des Winters lassen wir uns nicht von Details ablenken – immer konzentriert den Horizont absuchen – irgendwo muss er doch sein.

Es scheint so, als ob Paul Eschbach etwas entdeckt hat. Ja – das könnte passen.

2. Schritt – das passende Fotomotiv ausmachen

Jetzt gilt es wachsam zu sein und das Licht und die Landschaft aufmerksam zu beobachten.

Im Winter suchen wir manchmal eine vom Schnee verzauberte weiße Winterlandschaft. Eigentlich ganz einfach.

Vor lauter Schnee kann man den Winter kaum sehen und noch schwerer finden.

Also noch einmal rum um den Berg, irgendwo muss der Schnee doch sein.

Die Tage sind kurz und so bleibt uns zur Suche nicht mehr viel Zeit. Schnell, Schnell – ein paar gute Fotos brauchen wir doch immerhin.

Wenig später wird sich das BAYERWALDTEAM wieder in die Schutzhütte des Waldvereins zurück ziehen und strategisch einen Kaffee mit Kuchen oder ein Bier mit Würstl und Sauerkraut zu sich nehmen – alles damit die Einsatzkraft des BAYERWALDTEAMS erhalten bleibt.

Die Wege sind schließlich lange und beschwerlich.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf https://bayerwaldteam.eu/2021/04/17/bayerwaldteam-am-dreisessel-konserve-aus-dem-jahr-2016/, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Der Winter 2021 konnte kurzzeitig auch richtiger Winter sein

Die letzte Woche im Januar und die ersten Wochen im Februar bedeuten im Dachauer Moos immer die kältesten Tage im Jahr. Ein Hochdruckgebiet über England und ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeerraum bedingt eine kontinentale Luftströmung aus Osteuropa nach Süddeutschland mit trockener und extrem kalter Polarluft. Das bleibt über längere Zeit stabil und beschert der Landschaft Temperaturen um -10 bis -20 °C.

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Der Winter lässt im Dachauer Moos wieder Flora und Fauna los

Schon fast regelmäßig streife ich durch bekannte Plätze im Dachauer Moos im Wechsel der Jahreszeiten – immer die Natur beobachtend. Das Dachauer Moos ist hier sehr weitläufig und die Sicht nahezu unbehindert über einen Kilometer über Äcker und Wiesen.

Hier fühlt sich auch das Wild wohl. Die flache Landschaft bietet sehr guten Schutz vor Menschen aller Professionen – den Wanderern, den Joggern, den Radfahrern, den Reiten, den Förstern und Bauern – ja und auch den Fotografen.

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Schneit es im Bayerischen Wald ?

Aus gut unterrichteter Quelle wurde uns vom Vor-Ort-Reporter passendes Bildmaterial zugespielt.

Sehen Sie selbst!

Es schneit im Bayerischen Wald!

Uns wird berichtet, dass zur Freimachen von Wegen schwerstes Material zum Einsatz kommt und die Manna bis spät in die Nacht auf’m Bulldog sitzen und den Schnee weg fahr’n.

Anschließend haben sich die Burschen scho a ordentliche Brotzeit verdient!

Und da Traktor freut sich auch auf a ruhig‘ s Platzl im Schupf‘ n.

Schneit es im Bayerischen Wald ?

Aus gut unterrichteter Quelle wurde uns vom Vor-Ort-Reporter passendes Bildmaterial zugespielt.

Sehen Sie selbst!

Es schneit im Bayerischen Wald!

Uns wird berichtet, dass zur Freimachen von Wegen schwerstes Material zum Einsatz kommt und die Manna bis spät in die Nacht auf’m Bulldog sitzen und den Schnee weg fahr’n.

Anschließend haben sich die Burschen scho a ordentliche Brotzeit verdient!

Und da Traktor freut sich auch auf a ruhig‘ s Platzl im Schupf‘ n.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf https://bayerwaldteam.eu/2021/01/20/schneit-es-im-bayerischen-wald/, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Im Dachauer Moos – an der Amper – sitzt unerwartet ein Eisvogel

Die größten Überraschungen kommen meist, wenn man am wenigsten damit rechnet.

 

Einen Spaziergang an der winterlichen Amper sollte es sein

nach vielen Tagen im Hause verbracht durfte es an einem winterlichen Nachmittag mal wieder ein Spaziergang mit Kamera an der Amper bis zum Gündinger Wehr sein. Auf dem Rückweg sitzt ganz unverhofft ein Eisvogel geduldig an einem Altwasser und fixiert einen Fisch im Gewässer an.

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Den Eisvogel habe ich schon öfter in den Amperauen gesehen

aber meist nur im schnellen Tiefflug als blau schimmernder Pfeil, knapp über dem Wasser. Jetzt sitzt der Eisvogel geduldig auf einem Ast und versucht sich in der Jagd.

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Irgend etwas irritiert den Eisvogel und er fliegt auf einen in der Nähe befindlichen Ast. Es klappt sogar den Eisvogel im Flug zu fotografieren und das blaue Schimmern des Gefieders einzufangen.

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Natürlich nur die leichte Kamera Ausrüstung mit dabei

Ich war auf Landschaftsfotos bei Schnee und habe nur ein Standardzoom mit dabei – viel zu wenig für den kleinen Eisvogel in der natürlichen Fluchtdistanz.

Das kann ich jetzt nicht ändern!

So nutzen wir die Auflösung der Digitalkamera an die Grenzen aus und vergrößern aus einem keinen Motiv auf die Größe der Webseite.

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Wie würde das Motiv aussehen, wenn ich das Teleobjektiv mit dabeigehabt hätte.

Egal, dann gibt es immer wieder einen guten Grund mit offenen Augen 
in den Amper-Auwald zum Fotografieren zu gehen.

Danke kleiner Freund für diese unglaublich schöne Begegnung in deiner Welt – dem Amper-Auwald.
Bis zum nächsten Mal.

Weihnachten im Dachauer Moos im Jahr 2020

Nach 6 Wochen zu Hause, sagte der Wetterbericht für die letzte Nacht (ganz) leichten Schneefall und den ganzen Tag Temperaturen unter 0°C voraus. Das versuchen wir doch gleich in stimmungsvolle Fotos im Dachauer Moos umzusetzen.

 

Dachauer Moos im Winter mit ein bisschen Schnee und Eis

Am zweiten Weihnachtsfeiertag lag früh morgens Schnee und die Temperaturen sollten auch tagsüber kaum über 0°C steigen – perfekt um fotografisch im Dachauer Moos mal nachschauen zu gehen. Tiefblauer Himmel, lange Schatten und etwas „Puderzucker“ auf der weiten Mooslandschaft bietet genügend Attribute für ein schönes Moosbild.

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Kontakte reduzieren ist das Gebot der Stunde. Im Dachauer Moos sehe ich am Horizont in der Weite des Mooses hier einen Menschen, und dort zwei Spaziergänger. Mehr nicht – also alles sicher und machbar.

 

Die Rehe im Moos kommen gleich zur Begrüßung

Mit dem ersten Foto-Halt im Dachauer Moos stellen sich auch gleich die Rehe auf die Lichtung ein und sind gar nicht schreckhaft. Es scheint fast so, als ob sich die Rehe schon wunderten, wo denn all die Menschen bleiben.

 

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Und natürlich muss ich auch das eine oder andere kürzlich dazu gekommene „Ausrüstungsteil“ auch gleich ausprobieren gehen.

 

Der leichte Winter differenziert die Landschaft im winterlichen Sonnenlicht

Der Zauber einer solchen Nacht, mit etwas Schneefall bei tiefen Temperaturen, ist die wunderschöne Differenzierung der weiten, ebenen Landschaft ohne auffälligen grafischen Unterscheidungsmöglichkeiten. Die Landschaft ist weit und flach, grau und trist im Winter. Der Schnee (-Staub) modelliert die Farben und Helligkeiten in die Landschaft und lässt Wege, Bäche und Bäume ganz deutlich aus der Landschaft hervortreten.

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An der winterlichen Maisach sind die Flächen und Linien ganz klar getrennt, zwischen den weißen Schneeflächen, dem dunklen Wasser des Baches und den herrlichen Farben im Sonnenlicht. Die einzelnen Bildelemente sind eindeutig voneinander getrennt und differenziert – so wünsche ich mir einen Fotostreifzug durch die unmittelbare Heimat.

 

Anderes Licht bringt andere Motive

Die besondere Spannung an einem Fotostreifzug in bekanntem Gefilde, altbekannten Orten eine ganz neue Sichten und Motive zu entlocken. Und dann passt auch manchmal vieles zusammen, wie hier an diesem kleinen Stauwehr, mitten im Dachauer Moos. Das Licht passt, der Sonnenstand ist richtig, die Büsche am Bachlauf sind abgemäht und der Zugang ist problemlos – und dann ist auch noch sehr viel Wasser in der so gemächlich dahin fließenden Maisach, so dass das Wehr einen schönen Wasserlauf zeigt.

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Das Gebot der Stunde ist, Kontakte und reisen zu vermeiden, wo es nur geht. Die schönsten Motive liegen bei geeignetem Wetter sowieso vor der eigenen Tür.

IMG Pano

Die Maisach erscheint an diesem Wintertag als großer und breiter Strom, hier vor der Ortschaft Fußberg und ist eine wunderschöne Projektionsfläche für den tiefblauen Himmel über Oberbayern. So lassen sich auch dem an spektakulären Motiven doch armen Dachauer Moos immer neue Sichten und Motive entlocken.

Hat sich der Weihnachtsausflug auch schon wieder gelohnt.

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Das Palsweiser Moos im zarten Winterkleid

Im größten Niedermoorgebiet in der Region muss ich auch nicht lange nach den nächsten Fotomotiven suchen gehen. Die besondere Aufgabe ist es, die eigentlich belanglosen und selbstverständlichen Motive im Dachauer Moos zu finden. Damit lässt sich der Charakter der Mooslandschaft viel besser zeichnen, als mit opulenten Fotos einer Landschaft.

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Das Moos bieten an vielen Tagen, eine düstere und melancholische Stimmung mit dem Fehlen von echten spannenden Motiven. Das uniforme, das Belanglose ist dann das eigentliche Motiv für den Fotografen.

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An solch einem Tag stehen aber andere Motive auf dem Plan. Auch hier nutzt der zarte Schneefall über Nacht ganz wunderbar dem Fotografen. Die eintönige Landschaft ohne viel Differenzierung wandelt sich mit Licht und Farbe in ein herrliches Fotomotiv für den Fotografen, der gewillt ist die Motive auch zu sehen.

 

Die kleinen Motive am Wegesrand sind nicht minder spannend für den Betrachter

Es gilt bei dem Blick in die weite Landschaft auch die vermeintlich belanglosen Motive zu suchen und zu finden. Im richtigen Licht, am passenden Teil des Tages und bei der stimmigen Witterung kann daraus ein Motiv werden, dass noch lange nach dem eigenetlichen Ausflug nachschwingt.

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Frosttemperaturen lassen kleine Wasserpfützen gefrieren. Die Feiertage und die Corona Bedingungen sorgen dafür, dass diese Eismotive nicht wieder durch Fahrzeuge oder Fußgänger zerbrochen werden. Zeit für den Fotografen bei passendem Licht in der weiten Moos Landschaft.

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Die an den längsten Tagen immer schräg stehende Sonne wird durch die unzähligen Wasserperlen auf den feinen und zarten Gräsern gebrochen und reflektiert.

Eine Belohnung für einen Weihnachtsausflug bei zartem Schnee im Dachauer Moos.

Winterwochenende ohne Schnee – ich gehe Rehe beobachten im Dachauer Moos

Seit Wochen keinen Regen, auch kein Schnee – dafür + 6 °C. Sonne wechselt sich mit Föhn ab – und das schon seit Monaten. Da gehen einem Fotografen am Wochenende schon mal die Fotoideen aus.

Was gilt es fotografisch zu unternehmen am Wochenende?

Ich gehe auf die Foto-Pirsch nach den Rehen im weitläufigen Dachauer Moos bei Eschenried, Bergkirchen und Palsweis.

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Waldlandschaft des Bayerischen Waldes im Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

PES

Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

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Waldlandschaft des Bayerischen Waldes zum Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

Von der Ochsenstiege zum Großen Rachel und Lusen

Der Aussichtsturm Ochsenstiegl ist 25m hoch und ragt damit in die Gipfelregion der umliegenden Bäume und Wälder. Der Blick geht gegen Norden bis zum Grenzkamm des Großen Rachel und des Lusen, beide im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald.

Nördlich der Gipfel verläuft die Grüne Landesgrenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in Mitten des Nationalparks Bayerischer Wald und des Nationalparks Sumava auf tschechischer Seite.

Vor uns liegt das Waldgebirge zur Donau hinab

Der Fernblick ist nicht so gut als in den vergangenen Tagen. Die Sonne verschwindet theatralisch hinter einer Wand aus Dunst und Wolken – nicht minder fotogen.

Das warme Licht des Abends zeichnet die Landschaft des Bayerischen Waldes in einem Wechselspiel aus Licht und Schatten. Unten im Tal liegen die Dörfer und Höfe schon im Dunst, wir erfreuen uns noch dem letzten Licht des Tages vom Aussichtsturm.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1842, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.