Filmbeitrag über den Böhmerwald im Bayerischen Fernsehen (BR) zu sehen

Das Bayerische Fernsehen (BR) zeigt heute Abend im dritten Programm eine sehr interessante Dokumentation

"Böhmerwald - Eine Wildnis in mitten von Europa"

 

Böhmerwald – eine raue Landschaft und raue Menschen

Der Film zeigt anhand verschiedener Protagonisten viel Sehenswertes über den Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen, der Landschaft, der Natur und dem Leben der Menschen in dieser Region.

 

"Die zweiteilige Hochglanzreihe 
"Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" 
porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können, 
vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck 
Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen 
die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten."

Noch einige zeit in der Mediathek zu sehen.

 

Ein Protagonist ist Fotograf und fotografiert entlang des früheren Eisernen Vorhangs

Wir können den Film kaum besser betiteln. Als BAYERWALDTEAM haben wir ebenso über 30 Jahren die Region im bayerischen Wald und in Böhmerwald lieben und fotografieren gelernt.

 

weiter geht es um den jungen Luchs Lea und um die Glasmacher in Zwiesel. Wintersport in Horska Kvilda ist ebenso Thema, als auch viel Winter, viel Schnee und Eis im Grenzgebirge zu sehen.

Vom Oberfrauenwald zu den Alpen – 250 km und doch zum Greifen nah

Im Winter ist die Luft oft trocken und frei von Staub und Dunst. Eine Inversionswetterlage schafft die besten Voraussetzungen für den Blick auf die 250 km entfernten Alpenkette.

Vom nahen Oberfrauenwald schweift der Fernblick über 250km auf die Alpenkette.

Weiterlesen

Winter im Bayerischen Wald an den hundert kleinen Bachläufen

Zum Jahreswechsel steht die Sonne auch Mittags nicht höher als xx Grad über dem Horizont. Die tiefstehende Sonne bringt auch Mittags noch relativ warmes Licht und tiefe kühle Schatten in die Gebirgslandschaft des Bayerischen Waldes.

Weiterlesen

Wasserkraft im Bayerischen Wald – Idylle eines ‚Lost Places‘

Seit 30 Jahren als Fotograf im BAYERISCHEN WALD unterwegs, seit 30 Jahren in der Energiewirtscheft zuhause – wie lässt sich das kombinieren?

Weiterlesen

Wasserkraft im Bayerischen Wald – Idylle eines ‚Lost Places‘

Seit 30 Jahren als Fotograf im BAYERISCHEN WALD unterwegs, seit 30 Jahren in der Energiewirtschaft zuhause – wie lässt sich das kombinieren?

In einer winterlichen Wanderung am Saußbach, südlich von Freyung im Bayerischen Wald, verbinden sich die beiden Elemente aufs Vorzüglichste.

Eigentlich wollte wir nur den Saußbach fotografieren

Der Saußbach ist ein alter Bekannten bei unseren Fototouren. Vom Karbidwerk bei Ringelai stromaufwärts und die vielen schönen Motive des fließenden Wassers über den Granitsteinfelsen sind Motivbereiche für ganze Foto Tage.

Nicht so an diesem Tag. Wir steigen in die Saußbachklamm flußaufwärts ein und wandern flussabwärts. Nach kurzer ebener Wegstrecke steht es unerwartet da, ein mächtiges Stauwehr und Einlaufbauwerk zum Flusskraftwerk zur Energieversorgung des Karbidwerkes am Saußbach, um die Kraft des Wassers seit ca. 1903 für die Stromerzeugung nutzen zu können.

Wasserkraftwerk wie aus einer anderen Zeit und Ort

Ist es das Bauwerk – groß und dominant stellt sich die Wehranlage dem Saußbach in den Weg. Aber nicht so außergewöhnlich ansich.

Ist es das Licht – die mächtigen Wehranlagen und die künstlichen Bauwerke sind mit Moosen überzogen und durch der Raureif des Morgen in eine einheitliche Patina getaucht. Alles wirkt wie aus einem Guss und eher von einem Künstler gemalt, als von Ingenieuren gebaut und betrieben.

Gotisch anmutende Burganlage mit Zinnen und Wehranlagen, wie ein ‚Lost Place‘

Die Wehranlage am Stausee mutet auf den Betrachter wie eine gothische Burganlage an. Die Flutkanäle sind über reich mit granitenen Blocksteinen gemauert und zeigen sich mit den Treppenstufen in der Gestalt einer Burgmauer.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1839, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Winter im Bayerischen Wald an den hundert kleinen Bachläufen

Zum Jahreswechsel steht die Sonne auch Mittags nicht höher als 18,3 Grad über dem Horizont. Die tiefstehende Sonne bringt auch Mittags noch relativ warmes Licht und tiefe kühle Schatten in die Gebirgslandschaft des Bayerischen Waldes.

Können wir dies als Fotomotiv nutzen und umsetzen?

Ja. Auch wenn dies nicht den normalen Tourenplan darstellt.

Wir möchten die schönsten Wintermotive in den kühlen Schluchten und der Klamm des Bayerischen Walses suchen und umsetzen.

Wintermotive am Saußbach bei Freyung

Der Saußbach bei Freyung ist dabei nur einer von hunderten kleiner Bächen und Bachläufen im Bayerischen Wald. Das Fotomotiv entsteht hier aus der Kombination aus der Natur, der Landschaft und der jahreszeit bedingten Lichtstimmung.

Eine kurze Anfahrt bedeutet viel Zeit zum Fotografieren und eine große Bandbreite an Lichtstimmung in der Saußbachklamm. Diese Planung sollte perfekt aufgehen und unveschreiblich tolle Bilder mit nach Hause bringen.

Gefrorene Zeit – Strom der Zeit

Die grandiose Möglichkeit der Fotografie ist das Spiel mit der Dimension „Zeit“ innerhalb des Bildes. Die Fotografie in sehr kurzen und in sehr langen Verschlusszeiten bringt Motive ins Bild, die der Betrachter so niemals selbst sehen kann. Die Erfahrung, die Technik und die Vusualisierung des Fotografen sind die Werkzeuge des sehenden Naturfotografen.

Das geringe Licht in der Klamm und die Bewegungen des Wassers ermöglichen dem Fotografen eine spezielle Umsetzung der Fotomotive. Dazu nutzen wir das Verwischen der Dimension „Zeit“ in Verbindung mit dem gefrorenen Wasser als visueller Ausdruck dieser Zeit Dimension.

Warmes Winterlicht in den Leiten der Klamm

Spiegelung und Licht sind spannende Elemente in der Bildgestaltung für den Fotografen. Gerade in der Naturlandschaft ist dies von besonderem Reiz, kann weder das Licht noch die Spiegelung selbst beeinflusst werden. Lediglich die passende Auswahl des Ausschnittes, der geeigneten Brennweite, dem richtigen Zeitpunkt und der Perfekte Standpunkt sind die gestalterischen Elemente. Das ist auch die Faszination in der Landschaftsfotografie. Der Fotograf muss sich der Situation unterordnen und die Möglichkeiten ganz gezielt ausnutzen.

Tiergestalten in Eis und Kälte

Fotografie besteht auch aus dem Warten, dem Beobachten und dem bewußten gestalterischen Sehen.

So tauchen in den wasserumspülten Einformationen plötzlich Tiergestalten auf. So sehen wir

  • einen Delphin
  • einen Seeadler
  • einen Braunbären.

Ganz so wie es sich für die Naturlandschaft gehört.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1838, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Buchberger Leite im Bayerischen Wald in Schwarz und Weiß

Winter im Bayerischen Wald war früher schneesicher und mit viel Schnee über eine lange Zeit verbunden. Der Klimawandel ist auch am Bayerischen Wald nicht spurlos vorüber gegangen. Der Bayerische Wald ist immer noch eine herrliche Gegend mit wildromantischen Plätzen auch und gerade im Winter.

 

Weiterlesen

Eiskristalle in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

Weiterlesen

Eis in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

Eiszapfen sind gefrorene Zeit – viele Stunden hinweg, Tropfen für Tropfen – nichts schnelles und vergängliches. Ebenso muss der Betrachter die Zeit und die Muße mitbringen, um die gefrorene Zeit zu suchen, zu finden und zu genießen.

Beim Fotografieren im Bayerischen Wald gibt es immer wieder Tage, bei denen klar ist, dass von den Gipfeln und Dominanten des Grenzkammes an diesem Tag keine lohnenswerten Motive zu erwarten sind. An solchen Tagen zieht es uns – das BAYERWALDTEAM – immer sehr gerne in die kleinen und versteckten Plätze im Bayerischen Wald. Die wildromantischen Klamm und Leiten der jungen Flüsse im Bayerischen Wald sind dann ein herzlich willkommenes Alternativprogramm.

Der Bayerische Wald und der Böhmerwald sind 
voll mit kleinen Bächlein
die irgendwo im tiefen Wald entspringen 
und sich den Weg über Felsen 
und Steine zu den Flüssen des Waldes bahnen.

Keines hat sie gezählt, keiner hat sie alle verfolgt und sie sind doch da. Gerade im Winter zeigen die vielen Bächlein sich mit wunderschönen Eisgebilden dem Wanderer und Fotografen.

Eine Fotowanderung durch die Klamm – am Beispiel der Buchberger Leite – braucht keine körperlichen Höchstleistungen. Der Weg geht ohne große Steigungen immer am Fluss entlang. Trotzdem wird man als aufmerksamer Naturgeher nicht viel Wegstrecke machen können und machen wollen. Zu verlockend sind alle paar Meter die nächsten schönen Ausblicke und Einblicke.

"Bringen sie genügend Muße und Geduld mit,
Sie werden beides brauchen
und reich belohnt werden".

An den Wänden der Klamm wachsen die Eiszapfen in Augenhöhe des Wanderers und formen herrliche kristallene Gebilde.

Es genügt ein abgebrochener Ast am Bachlauf und eine kleine Schwelle über die das eisige Wasser sich den Weg zu Tale sucht. Die Luft ist kalt und so auch die umgebende Natur. Alles Flüssige findet umgehend den Weg zu Eis und umhüllt die zartesten Strukturen mit einem eisigen Panzer aus Kristall.

So entstehen die wunderbarsten Gebilde aus Eiskristall. Solange der Winter sich mit den tiefen Temperaturen im Bayerischen Wald hält, bleiben die Gebilde auch bestehen. Mit den nächsten Sonnenstrahlen und der nachlassenden Kälte vergehen die Eiskristalle, als ob niemals etwas gewesen wäre. Mit dem darauf folgendem Kälteeinbruch kommen die kristallenen Skulpturen wieder zurück.

Die Eiskristalle brauchen eigentlich keine besondere Fototechnik und -Ausrüstung. Viel wichtiger ist die Freude an deren Gestalt und Anblick und die Überwindung auch bei nicht so tollem Wetter hinaus zu gehen und die Schönheiten der Natur erleben und entdecken zu wollen. Gerade in den kleinen und versteckten Details offenbart sich die Schönheit der Natur dem Betrachter.

Nicht bei jedem Streifzug wird man mit perfekten Ergebnissen belohnt – es schärft sich aber die Sichtweise und der Naturgeher lernt auf die Zeichen der Natur viel sensibler zu reagieren und dann mit den gewünschten Ergebnissen auch belohnt zu werden.

Der Bayerische Wald zeigt sich mit
den Naturelementen Stein - Glas - 
Holz und Eis dem Betrachter. 
Die Kultur- und Naturlandschaft 
könnt sich kaum ursprünglicher 
dem Naturgeher präsentieren.

Die natürlichen Rohstoffe und Handwerkserzeugnisse haben Jahrhinderte lange das Leben im Woid geprägt.

Das winterliche Kristall passt so hervorragend zu der früher hier weit verbreiteten Glasindustrie im Bayerischen Wald. Bald möchte man meinen, dass bei aller handwerklichen Kunstfertigkeit der Glasmacher, die Natur immer noch einen Schritt vorne dran ist.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1550, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.