Naturparkwelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein

Der Grenzbahnhof überrascht die Besucher positiv. Hier an der Grenze zwischen Bayern und Böhmen würde doch niemand ein spannendes Museum, Infostelle, Lernort, Kinderabenteuer vermuten. Richtig – wohl genau darum.

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Mit der Bayerischen Waldbahn durch den Bayerischen Wald im „Auswärts“

Der „Auswärts“ ist der Übergang vom Winter in den Frühling. In dem schneereichen Waldgebirge des Bayerischen Waldes fällt der „Auswärts“ länger aus als im Flachland. Der Winter hält sich im Bayerischen Wald oft noch lange bis in den Mai hinein. Der Altschnee liegt noch großflächig über der Landschaft und die Sonne kämpft sich nur langsam voran.

Der Bayerische Wald hat viele Perspektiven. In 30 Jahren waren wir mit dem Mountainbike, zu Fuß, mit Ski unterwegs um die schönsten Seiten des größten Waldgebietes in Mitteleuropa zu fotografieren. Ein geschäftlicher Termin führt mich nach Bayerisch Eisenstein und die Reise von München aus treten wir natürlich standesgemäß mit der Eisenbahn und der Bayerischen Waldbahn an.

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Mit der Bayerischen Waldbahn durch den Bayerischen Wald im „Auswärts“

Der „Auswärts“ ist der Übergang vom Winter in den Frühling. In dem schneereichen Waldgebirge des Bayerischen Waldes  fällt der „Auswärts“ länger aus als im Flachland. Der Winter hält sich im Bayerischen Wald oft noch lange bis in den Mai hinein. Der Altschnee liegt noch großflächig über der Landschaft und die Sonne kämpft sich nur langsam voran.

Der Bayerische Wald hat viele Perspektiven. In 30 Jahren waren wir mit dem Mountainbike, zu Fuß, mit Ski unterwegs um die schönsten Seiten des größten Waldgebietes in Mitteleuropa zu fotografieren. Ein geschäftlicher Termin führt mich nach Bayerisch Eisenstein und die Reise von München aus treten wir natürlich standesgemäß mit der Eisenbahn und der Bayerischen Waldbahn an.

Eine Reise in eine tolle Landschaft mit sagenhaften Ausblicken auf die Landschaft, auf die Berge, Flüsse und die Natur- und Kulturlandschaft des Bayerischen Waldes.

Mit der Bayerischen Waldbahn von der Donauebene bis nach Bayerisch Eisenstein

Die Bayerische Waldbahn von Plattling nach Bayerisch Eisenstein überwindet in 71 km streckenlänge den Höhenunterschied von 323 m (Donaubrücke) bis auf 722 m (Bayerisch Eisenstein). Dem Bahnfahrer bieten sich tolle Ausblicke auf die Landschaft des Bayerischen Waldes. Im Jahr 1877 fertiggestellt, sollte die Bayerische Waldbahn die schnellste Verbindung von München nach Prag im Rahmen der europäischen Magistrale von Dresden an das Mittelmeer bilden.

Das Donautal ist der Startpunkt der Bayerischen Waldbahn

In Plattling kreuzen die Eisenbahnlinien von München, nach Passau und nach Regensburg. An dieser Magistrale ist die Hauptbahn nach Bayerisch Eisenstein angebunden und überquert zwischen Plattling und Deggendorf den größten europäischen Strom – die Donau. Der tiefste Punkt der Strecke und die Ausläufer des vorderen Bayerischen Waldes stehen stolz und mächtig am nördlichen Ufer der Donau.

Ab hier überwindet die Bayerische Waldbahn 400 Höhenmeter in Schleifen und künstlichen Bauwerken, wie Tunnel, Einschnitte, Aufschüttungen und Brücken.

Große Eisenbahnbrücken überspannen die Flüsse des Bayerischen Waldes

Die Bayerische Waldbahn hat einige der imposantesten Eisenbahnbrücken in Bayern in Betrieb. Die Ohebrücke überspannt als Eisen-Fachwerk-Konstruktion das Tal der Großen Ohe bei Regen mit einer Länge 308 m und einer Höhe von 48m.

Die Eisenbahnbrücken öffnen den Blick in die Naturlandschaft und das wildromantische Panorama zieht vor den fenstern des Waldbahn-Triebwagens vorbei.

Die Berge des Grenzkammes ziehen am Fenster vorbei

Nach 50 km von Plattlings aus, erreicht die Waldbahn den Ort Regen. Hier öffnen sich die Blicke in die hügelige Landschaft auf 550 m Höhe und die Dominanten des Grenzkammes tauchen immer wieder am Horizont auf.

Der Große Arber ist der höchste Berg im Bayerischen Wald und markant durch die Radarkuppeln am Gipfel – der König des Bayerischen Waldes.

Der Rachel im Nationalpark Bayerischer Wald fällt durch den markanten Doppelgipfel auf.

Am Horizont zeigt sich auch der Lusen mit seinem blockfelsbewährtem Gipfel im Nationalpark.

Wenn man jetzt noch eine Kaffee mit im Zug hat, dann ist die Welt des Fotografen doch in Ordnung. Die Fahrt mit der Bayerischen Waldbahn durch den Bayerischen Wald bietet für den Kenner sehr schöne Aus- und Einblicke in die Naturlandschaft des wilden Waldgebirges.

Der Eisenbahnfahrer wird in Eisenstein vom Großen Arber begrüßt

Im Tal weicht der Schnee schon schnell der Kraft der Sonne und die Landschaft geht langsam vom Winter in den Frühling über.

Die Tagesurlauber erreichen das Ende der Bayerischen Waldbahn und viele fahren mit dem Bus zur Talstation des Arbersesselbahn.

Ein herrlicher Urlaubstag der Urlauber kann beginnen.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1652, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Großer Arber im Bayerischen Wald im Luftbild

Der König des Bayerischen Waldes ist der Große Arber. Mit 1456 m ist der Große Arber der höchste Berg der deutschen Mittelgebirge und der Dominante Berg im Grenzkamm des Bayerischen Waldes.

Großer Arber mit dem Gipfel des Kleinen Arber

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Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald – Luftbildfotografie

Seit 27 Jahren bin ich regelmäßig im Bayerischen Wald unterwegs zum Erleben, Genießen – ja und auch zum Fotografieren. Zusammen mit Hubert haben wir im BAYERWALDTEAM den Bayerischen Wald Vom Hohen Bogen im Nordwesten der Oberpfalz, bis in die neue Welt bei Obernzell im Südosten durchwandert.

Vom Grenzkamm bis zur Donau – es gibt eigentlich kaum ein Fleckerl, auf dem wir noch nicht gewesen sind.

An der Donau bei Straubing begleitet uns ein Schubkahn stromaufwärts

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Ein himmlischer Blick auf den sommerlichen Bayerischen Wald – Luftbildfotografie

Seit 27 Jahren bin ich regelmäßig im Bayerischen Wald unterwegs zum Erleben, Genießen – ja und auch zum Fotografieren. Zusammen mit Hubert haben wir im BAYERWALDTEAM den Bayerischen Wald Vom Hohen Bogen im Nordwesten der Oberpfalz, bis in die neue Welt bei Obernzell im Südosten durchwandert.

Vom Grenzkamm bis zur Donau – es gibt eigentlich kaum ein Fleckerl, auf dem wir noch nicht gewesen sind.

An der Donau bei Straubing begleitet uns ein Schubkahn stromaufwärts

Seit 2006 Luftbildfotografie mit meinem Piloten Josef

Am Flugplatz Schleißheim fing es an – der Pressesprecher (Josef) brauchte ein Foto von den Segelfliegern in der Flugplatz-Segelflug-Meisterschaft. Ob ich mitfliegen könnte und Luftaufnahmen eines Segelflugzeuges machen, welches in Loopings, Kubanische Acht, Fassrolle und sonstige Kunstflugmanöver vollbringt.

Daraus wurde eine veritable fotografische Beschäftigung in der Luftbildfotografie, denn beiden hat das Thema Spaß bereitet. Mir als Fotograf, hoch über den Wäldern, nahe den Wolken über die Landschaft zu ziehen und die allzu bekannte Gegend am Boden aus einer himmlischen Perspektive zu sehen – und zu fotografieren.

Der Weg ist auch das Ziel – Hohenkammern muss umflogen werden – ein wichtiger Navigationspunkt für die Kontrollzone München

Luftbildfotografie im Bayerischen Wald

Lang hat es gebraucht bis die zwei fotografischen Aktivitäten einmal zusammen gefallen sind – Luftbildfotografie im Bayerischen Wald. Aus der Luft lässt sich der Bayerische Wald in seiner Ursprünglichkeit und seiner Unzugänglichkeit noch besser und einfacher Erleben. Hoch über den Tälern, Hügeln, Gipfeln und Dörfern ziehen wir unsere Kreise und fotografieren die markanten Punkte im Bayerischen Wald.

Der Luftbildfotograf muss ja auch Luftraumbeobachtung im Sichtflug machen – und findet immer wieder schöne Motive

Unser lieber Fligerkammerad Robert Dottl ist mit seiner DR400 in Oberschleißheim (EDNX) und in Arnbruck (EDNB) am Fuße des Kaitersberg zu Hause. Am letzten Wochenende war das seit vielen Jahren stattfindende Flugplatzfest in Arnbruck zum 55 jährigen Gründungsfest – da wollten/sollten wir aus Oberschleißheim als fliegende Gäste auch einmal vorbeikommen.

Ja wenn das so ist, dann …
… lässt sich der lange gehegte Wunsch ja auch wirklich werden lassen!

Vielen Dank an den Luftsportverein Zellertal e.V. für das Flugplatzfest und an dich lieber Robert Dottl für die herzliche Einladung und den netten Empfang in Arnbruck – sonst wäre ich nie so schnell fliegend in den „Woid“ gekommen.

Die Stadt Viechtach liegt im herzen des Bayerischen Waldes und auf der Fluglinie – jetzt ist Arnbruck (EDNB) gleich in Sicht.

Der Anflug auf der Piste 34 ist mit etwas Überraschungen verbunden – wir fliegen direkt auf den Kaitersberg zu. Später werden wir den Rückflug noch etwas ausdehnen und im weiten Bogen das dominante Massiv des Großen Arber umfliegen – viele bekannte Punkte im Grenzgebirge werden klar und schön zu erkennen und zu fotografieren sein. Ein Pilot ist ebenso wie ein Fotograf auch immer ein kleiner Meteorologe und muss die Wetterentwicklung genau einschätzen können.

Das Licht ist gut, die leichte Bewölkung sorgt für ein gleichmäßiges Licht, ohne große Lichter und Schatten – genau richtig um den dunklen Wald in dem größten zusammenhängenden Waldgebirge Mitteleuropas zu betrachten.

Da werden wir nicht das letzte Mal in der Luft im Bayerischen Wald
unterwegs sein.
Paul Eschbach Luftbildfotograf

Bis 1990 war die Gegend für den Flugsport gesperrt – ADIZ

Die beiden Radarkuppeln auf dem großen Arber stehen nicht ohne Grund da. Der Grenzstreifen zur früheren Tschecheslowakei (CSSR und CSFR) und zur DDR war eine Flugüberwachungszone für die Sicherung der Blockgrenze am Eisernen Vorhang.

Die ADIZ – Air Defence Information Zone war für praktisch allen Flugverkehr eine Flugverbotszone – jede Flugbewegung musste mindestens 60 Minuten vorher angemeldet werden.

Jetzt genießen wir die herrliche Landschaft des Bayerischen Waldes in unserem Ultraleicht Luftsportgerät.

Die Faszination in der Luftbildfotografie liegt in den kleinen und fokussieren Motive – nur aus der Luft bietet sich dieser Anblick

Eurofox unsere Basis für die Luftbildfotografie in Bayern (Oberschleißheim)

Eurofox von AERO Pro aus der Slowakei – unsere fliegende Plattform für Luftbilder

Seit 2010 fliegen wir mit dem EUROFox – einem Ultraleichtflugzeug (UL) mit überraschend hoher Flugleistung. Für den Einsatz in der Luftbildfotografie ist der EUROFox sehr gut geeignet:

  • Viel Sicht nach draußen durch viel Plexiglas in der Kanzel
  • Sehr gute Langsamflug Eigenschaften, dadurch habe ich als Fotograf mehr Zeit die Motive zu sehen und zu fotografieren
  • Alle UL Flugzeuge haben ein Gesamtrettungssystem an Bord, welches im Falle einer Störung sicher an einem Rettungsschirm das gesamte Flugzeug wieder sicher zu Boden bringt
  • Die Cockpit Türe kann entweder ausgebaut werden, oder bei längeren Anflügen im Flug geöffnet werden – ungestörte Sicht für den Fotografen nach draußen auf die Fotomotive
  • Sehr gute Flugleistungen, kurze Start- und Landestrecken
  • Sehr leise im betrieb, so dass die Luftbildfotografie zu keiner Lärmbelästigung am Boden führt
  • Sehr einfach am Boden mit einer Person zu Handhaben – die UL dürfen nur maximal 472,5 kg Gesamtgewicht haben. Das merkt man auch im erfreulich geringen Leergewicht
  • Ein geringer Verbrauch von 9-11 Liter Super Benzin in der Flugstunde

Stationiert ist der Eurofox in Oberschleißheim (EDNX), dem ältesten Flugplatz in Bayern.

Luftbildfotografie ist die Kunst bei 100 km/h Fluggeschwindigkeit die Motive so einfach und so aufgeräumt wie möglich zu fotografieren

Luftbilder im Bayerischen Wald

Sie sind sicher schon ganz gespannt auf die Bilder vom Bayerischen Wald – wir auch. Die Fotos werden in einem kommenden Beitrag gezeigt – sie brauchen noch in der Bildbearbeitung etwas Mühe.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1379, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Almdudler am Großen Arber Gipfel

Manchmal muss man den Extraschritt gehen, einen Weg auch einmal für einen Kameraden gehen um ihm es leichter zu machen und hat dann doch blos einen Almdudler in der Hand.

 

Bei sommerlichen Temperaturen den ganzen Tag am Gipfel des Großen Arbers herumstreifen und einen Abstieg zum Mittagsplatzl über der Seewand zum Großen Arbersee fordert auch genügend Flüssigkeitsaufnahme, damit der Fotograf auch tagsüber leistungsfähig bleibt.

Ich hab ja genügend zum Trinken dabei gehabt

Hubert legte den Schwerpunkt eindeutig auf die Anzahl der mitzunehmenden Objektive – da hatte wohl etwas zum Trinken nicht mehr die Priorität. Beim Wiederaufstieg auf den Gipfel des Großen Arbers zum Übernachten in der Schutzhütte übermannte ihn der Durscht. Entledigt von der Last des Fotogepäcks stürmte Hubert über den Gipfel und auf der anderen Seite hinab zur Schutzhütte.

Gerade noch rechtzeitig, eine Maß bayerisches Traditionsgetränk als Hopfenkaltschale löschte den dringenden Durscht.

Aber er brauch noch etwas zum Trinken für den armen Fotopartner, der oben am Gipfel daweil auf die Ausrüstung aufpasst (und mit genügend Getränk versorgt ist). Das breite Angebot der Schutzhütte hatte nur noch zwei Flaschen Almdudler im Angebot und so stürmte Hubert nach verrichteter Dinge wieder den Gipfel des Großen Arbers empor und überbrachte mit frohlocken die gute Botschaft:

Da Almdudler ist da!
Mehr hob I ned!

Solche kleine Geschichten verändern nicht den Lauf der Welt, noch hat sie irgend eine wichtige Bedeutung. Nur für uns – und die kann uns keiner mehr nehmen. Sowas kann man nur erleben, wenn man raus geht und etwas unternimmt.

Geschichten gibt’s genug zum Erzählen

Über viele Jahren waren wir nicht mehr gemeinsam im Bayerischen Wald unterwegs, aber die gemeinsam erlebten Geschichten über 10 Jahre gemeinsame Wege im Bayerischen Wald sind heute immer noch präsent. Mit etwas fortgeschrittenen Alters erzählt man sich immer noch gerne, das was man gemeinsam erlebt hat, das was einen selbst und vielleicht auch die Freundschaft und Kameradschaft auf den oft einsamen Wegen in schroffer Natur geprägt hat.

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Sehr schön und immer gerne und der Almdudler gehört ab heute mit dazu. Sollten Sie uns einmal auf unseren Wegen im Woid begegnen oder wir einen Abend gemeinsam auf einer Hütte des Bayerischen Waldes verbringen – dann kennen Sie ja jetzt schon diese Geschichte. Die vielen anderen haben wir Ihnen ja noch gar nicht erzählt …

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1021, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

„Deine Spuren im Sand – die ich gestern noch fand …“

Schon etwas Schnulzig, aber nach 5 Stunden Foto-Walk am stürmischen Gipfel des Großen Arber in 1456 m Höhe, bei -18°C stapften wir durch den tiefen Pulverschnee zur Bergstation der Arber Bergbahn. Tief zufrieden, etwas kalt und müde vom stundenlangen wandern im Tiefschnee.

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Winter wie er früher einmal war – Großer Arber im Bayerischen Wald

Mit weißen Weihnachten wird es wohl dieses Jahr auch wieder nichts – so wie in allen Jahren zuvor. An einen schönen Winter werden sich die Kinder schon bald nicht mehr erinnern können.

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