Filmbeitrag über den Böhmerwald im Bayerischen Fernsehen (BR) zu sehen

Das Bayerische Fernsehen (BR) zeigt heute Abend im dritten Programm eine sehr interessante Dokumentation

 "Böhmerwald - Eine Wildnis in mitten von Europa"

Böhmerwald –  eine raue Landschaft und raue Menschen

Der Film zeigt anhand verschiedener Protagonisten viel Sehenswertes über den Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen, der Landschaft, der Natur und dem Leben der Menschen in dieser Region.

 "Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können, vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten."

Noch einige zeit in der Mediathek zu sehen.

Ein Protagonist ist Fotograf und fotografiert entlang des früheren Eisernen Vorhangs

Wir können den Film kaum besser betiteln. Als BAYERWALDTEAM haben wir ebenso über 30 Jahren die Region im bayerischen Wald und in Böhmerwald lieben und fotografieren gelernt.

weiter geht es um den jungen Luchs Lea und um die Glasmacher in Zwiesel. Wintersport in Horska Kvilda ist ebenso Thema, als auch viel Winter, viel Schnee und Eis im Grenzgebirge zu sehen.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1992, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Waldlandschaft des Bayerischen Waldes im Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

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Waldlandschaft des Bayerischen Waldes zum Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

Von der Ochsenstiege zum Großen Rachel und Lusen

Der Aussichtsturm Ochsenstiegl ist 25m hoch und ragt damit in die Gipfelregion der umliegenden Bäume und Wälder. Der Blick geht gegen Norden bis zum Grenzkamm des Großen Rachel und des Lusen, beide im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald.

Nördlich der Gipfel verläuft die Grüne Landesgrenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in Mitten des Nationalparks Bayerischer Wald und des Nationalparks Sumava auf tschechischer Seite.

Vor uns liegt das Waldgebirge zur Donau hinab

Der Fernblick ist nicht so gut als in den vergangenen Tagen. Die Sonne verschwindet theatralisch hinter einer Wand aus Dunst und Wolken – nicht minder fotogen.

Das warme Licht des Abends zeichnet die Landschaft des Bayerischen Waldes in einem Wechselspiel aus Licht und Schatten. Unten im Tal liegen die Dörfer und Höfe schon im Dunst, wir erfreuen uns noch dem letzten Licht des Tages vom Aussichtsturm.

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Vom Oberfrauenwald zu den Alpen – 250 km und doch zum Greifen nah

Im Winter ist die Luft oft trocken und frei von Staub und Dunst. Eine Inversionswetterlage schafft die besten Voraussetzungen für den Blick auf die 250 km entfernten Alpenkette.

Vom nahen Oberfrauenwald schweift der Fernblick über 250km auf die Alpenkette.

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Winter im Bayerischen Wald an den hundert kleinen Bachläufen

Zum Jahreswechsel steht die Sonne auch Mittags nicht höher als xx Grad über dem Horizont. Die tiefstehende Sonne bringt auch Mittags noch relativ warmes Licht und tiefe kühle Schatten in die Gebirgslandschaft des Bayerischen Waldes.

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Wasserkraft im Bayerischen Wald – Idylle eines ‚Lost Places‘

Seit 30 Jahren als Fotograf im BAYERISCHEN WALD unterwegs, seit 30 Jahren in der Energiewirtscheft zuhause – wie lässt sich das kombinieren?

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Wasserkraft im Bayerischen Wald – Idylle eines ‚Lost Places‘

Seit 30 Jahren als Fotograf im BAYERISCHEN WALD unterwegs, seit 30 Jahren in der Energiewirtschaft zuhause – wie lässt sich das kombinieren?

In einer winterlichen Wanderung am Saußbach, südlich von Freyung im Bayerischen Wald, verbinden sich die beiden Elemente aufs Vorzüglichste.

Eigentlich wollte wir nur den Saußbach fotografieren

Der Saußbach ist ein alter Bekannten bei unseren Fototouren. Vom Karbidwerk bei Ringelai stromaufwärts und die vielen schönen Motive des fließenden Wassers über den Granitsteinfelsen sind Motivbereiche für ganze Foto Tage.

Nicht so an diesem Tag. Wir steigen in die Saußbachklamm flußaufwärts ein und wandern flussabwärts. Nach kurzer ebener Wegstrecke steht es unerwartet da, ein mächtiges Stauwehr und Einlaufbauwerk zum Flusskraftwerk zur Energieversorgung des Karbidwerkes am Saußbach, um die Kraft des Wassers seit ca. 1903 für die Stromerzeugung nutzen zu können.

Wasserkraftwerk wie aus einer anderen Zeit und Ort

Ist es das Bauwerk – groß und dominant stellt sich die Wehranlage dem Saußbach in den Weg. Aber nicht so außergewöhnlich ansich.

Ist es das Licht – die mächtigen Wehranlagen und die künstlichen Bauwerke sind mit Moosen überzogen und durch der Raureif des Morgen in eine einheitliche Patina getaucht. Alles wirkt wie aus einem Guss und eher von einem Künstler gemalt, als von Ingenieuren gebaut und betrieben.

Gotisch anmutende Burganlage mit Zinnen und Wehranlagen, wie ein ‚Lost Place‘

Die Wehranlage am Stausee mutet auf den Betrachter wie eine gothische Burganlage an. Die Flutkanäle sind über reich mit granitenen Blocksteinen gemauert und zeigen sich mit den Treppenstufen in der Gestalt einer Burgmauer.

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Winter im Bayerischen Wald an den hundert kleinen Bachläufen

Zum Jahreswechsel steht die Sonne auch Mittags nicht höher als 18,3 Grad über dem Horizont. Die tiefstehende Sonne bringt auch Mittags noch relativ warmes Licht und tiefe kühle Schatten in die Gebirgslandschaft des Bayerischen Waldes.

Können wir dies als Fotomotiv nutzen und umsetzen?

Ja. Auch wenn dies nicht den normalen Tourenplan darstellt.

Wir möchten die schönsten Wintermotive in den kühlen Schluchten und der Klamm des Bayerischen Walses suchen und umsetzen.

Wintermotive am Saußbach bei Freyung

Der Saußbach bei Freyung ist dabei nur einer von hunderten kleiner Bächen und Bachläufen im Bayerischen Wald. Das Fotomotiv entsteht hier aus der Kombination aus der Natur, der Landschaft und der jahreszeit bedingten Lichtstimmung.

Eine kurze Anfahrt bedeutet viel Zeit zum Fotografieren und eine große Bandbreite an Lichtstimmung in der Saußbachklamm. Diese Planung sollte perfekt aufgehen und unveschreiblich tolle Bilder mit nach Hause bringen.

Gefrorene Zeit – Strom der Zeit

Die grandiose Möglichkeit der Fotografie ist das Spiel mit der Dimension „Zeit“ innerhalb des Bildes. Die Fotografie in sehr kurzen und in sehr langen Verschlusszeiten bringt Motive ins Bild, die der Betrachter so niemals selbst sehen kann. Die Erfahrung, die Technik und die Vusualisierung des Fotografen sind die Werkzeuge des sehenden Naturfotografen.

Das geringe Licht in der Klamm und die Bewegungen des Wassers ermöglichen dem Fotografen eine spezielle Umsetzung der Fotomotive. Dazu nutzen wir das Verwischen der Dimension „Zeit“ in Verbindung mit dem gefrorenen Wasser als visueller Ausdruck dieser Zeit Dimension.

Warmes Winterlicht in den Leiten der Klamm

Spiegelung und Licht sind spannende Elemente in der Bildgestaltung für den Fotografen. Gerade in der Naturlandschaft ist dies von besonderem Reiz, kann weder das Licht noch die Spiegelung selbst beeinflusst werden. Lediglich die passende Auswahl des Ausschnittes, der geeigneten Brennweite, dem richtigen Zeitpunkt und der Perfekte Standpunkt sind die gestalterischen Elemente. Das ist auch die Faszination in der Landschaftsfotografie. Der Fotograf muss sich der Situation unterordnen und die Möglichkeiten ganz gezielt ausnutzen.

Tiergestalten in Eis und Kälte

Fotografie besteht auch aus dem Warten, dem Beobachten und dem bewußten gestalterischen Sehen.

So tauchen in den wasserumspülten Einformationen plötzlich Tiergestalten auf. So sehen wir

  • einen Delphin
  • einen Seeadler
  • einen Braunbären.

Ganz so wie es sich für die Naturlandschaft gehört.

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Sylvester in Hauzenberg im Bayerischen Wald

Der Jahreswechsel mit Feuerwerk ist ein Fotomotiv, welches nur einmal im Jahr fotografiert werden kann. Dieses Jahr eben im Bayerischen Wald in Hauzenberg.

23.58 Uhr -der Himmel des alten Jahres 2019 und des neuen Jahres 2020 über der Stadt Hauzenberg. Bevor die Knallerei beginnt ist die Luft noch relativ klar und man sieht neben den Lichtern der Stadt auch die schwachen Lichter am Firmament leuchten. Mit den Raketen und Böllern kommt auch der Staub und Dreck in der Luft und macht dieses Motiv unmöglich.

Sternenhimmel über der Stadt

Ein bisschen außerhalb der Stand, dort wo die Lichtverschmutzung in der Nacht nicht mehr so groß ist sehen wir über uns die Sterne der Sylvesternacht leuchten, am Boden reicht die Sicht immerhin bis zu den nahegelegenen Nachbarorten.

Auf dem Nachthimmel kann man mit bloßem Auge ORION, den mythischen Himmelsjäger mit seiner charakteristischen Gürtellinie erkennen. Weiter rechts ist das Siebengestirn – die Plejaden zu erkennen. KASSIOPAIA ist ebenso mit bloßem Auge zu sehen – das Sternbild mit einem klar zu erkennenden „W“ am Nachthimmel. Und natürlich der Große Bär mit dem Sternbild es Großen Wagen ist wohl das bekannteste Sternbild aus sieben hellen Sternen am Nordhimmel. Aus diesem Sternbild lässt sich auch der Polarstern einfach finden – und damit auch der kleine Bär sehr einfach auffinden.

Böller und Raketer als Ausdruck von Freude und Spaß

Auch dieses Jahr wieder lassen es sich die ‚Woidler‘ nicht nehmen, das neue Jahr mit viel Krach und Lichtspuren im Nachthimmel zu begrüßen.

Es kracht und schießt in der Stadt an allen Plätzen und Straßen, wohl ein Spektakel für Jung und Alt und auch für die Fotografen.

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Fjordlandschaft im Bayerischen Wald – Norwegen im Kleinstformat an der Erlau

Der Bayerische Wald ist WALD, LANDSCHAFT, NATUR, WALD, STEIN und WASSER. Der Mensch, der Woidler, hat sich mit den Elementer der Natur arrangiert und die Rohstoffe des Waldes immer genutzt.

Die Glasindustrie ist inzwischen zu teuer im Woid.
Die Holzindustrie ist technisiert und mechanisiert.

Die Granitindustrie nach den längsten Streiks der deutschen Industriegeschichte in den 90er Jahren weitgehend durch Granit aus Indien ersetzt.

Eiskristalle im Fjordland an der Erlau

Die Landschaft an der Flussschleife der Erlau liegt mit dem Raureif der Nacht überzogen in herrlichem Licht der tiefstehenden Sonne. Über Nacht sind an alles Strukturen lange einzelne Kristalle gewachsen, ein Eldorado für den Einsatz eines Makro-Objektivs.

Wasserkraft im ‚Woid‘ nutzt die Gegebenheiten der Landschaft aus

Sucht man im Bayerischen Wald nach den großen Flüssen, so fallen die Donau, der Inn, die Ilz und die Ohe auf. Alle Flüsse nutzen die geografischen Möglichkeiten aus zur Erzeugung von elektrischem Strom für die frühe Industrialisierung der Landschaft.

Zwischen Waldkirchen, Freyung und Obernzell bei Passau fließt der kleine Bach der Erlau aus den Höhenlagen um 650m nach Süden in Richtung der Donau ab. Klein, schmal und unbedeutend treibt die Erlau auf dem Weg kleine Mühlen an. Die Erlau entsteht aus dem Zusammenfluss des Saußbach und des Pfeffermühlbaches südlich von Waldkirchen.

Die Stadt Passau nutzen den Bach Erlau für eine groß dimensionierte Wasserkraft Staustufengruppe.

Flussschleife der Erlau formt einen Fjord

Die kleine Erlau sammelt die Wasser aus der fjordartigen Flussschleife auf und speichert die Kraft des Wassers für den jahreszeitlichen Bedarf der Energiewirtschaft.

Das Wasserkraftwerk an der Erlau

Die Wasserkraftwerke an der Erlau an der Kittlmühle sind seit dem Jahr 2012 im wirtschaftlichen Eigentum der Stadt Passau, bzw. der Stadtwerke Passau. Die Wasserkraftwerksgruppe ist auf eine Jahresproduktion von 1,4 – 1,8 GWh/a ausgelegt.

Oberes Kraftwerk

  • Stauhöhe: 15 m
  • nutzbarer Stauinhalt: 60.000 m³
  • Niederschlag Einzugsgebiet: 99 km²
  • Turbinenbauart: Kaplanturbine
  • Turbinenleistung: 500 kW

Unteres Kraftwerk

  • Stauhöhe: 5,18 m
  • nutzbarer Stauinhalt: 46.000 m³
  • Niederschlag Einzugsgebiet: ebenso 99 km²
  • Turbinenbauart: Kaplanturbine
  • Turbinenleistung: 100 kW
  • Seepegel ca. 12m unter oberem Stausee

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