Die Lichter des Bayerischen Waldes am Großen Falkenstein

Das eindrucksvollste Erlebnis der Berge des Bayerischer Waldes gewinnt man mit einer oder besser noch, mehreren Übernachtungen auf den Schutzhütten am Grenzkamm des Bayerischer Waldes. Ende Mai quartierte sich das BAYERWALDTEAM für einige Tage in die Schutzhütte am Großer Falkenstein ein, das Wetter war von viel Wolken und Regen geprägt.

Umso wichtiger ist das unmittelbare fotografische Erlebnis am Berggipfel, wenn das Wetter sich ändert und aus einer grauen Nebelwand entspringt unmittelbar eine freie Sicht auf die Umgebung, auf andere Berge und vielleicht sogar ins Tal hinab.

Lange nach dem Sonnenuntergang ist auch die Blaue Stunde schon längst vergangen. Da öffnet sich ein letzter Blick nach Westen über das Massiv des Arber hinweg, ihn nur noch als Shiluette im halbdunkel abzeichnend. Die drei Lichter sich die einzigen Zeichen von Leben in der Kälte der tiefblauen Nacht.

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Rauschende Wasser am Großen Falkenstein im Bayerischen Wald

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist dieses Jahr 50 Jahre alt geworden und war der erste Nationalpark in Deutschland. Die unendlichen Wälder, das Mittelgebirge um den Großer Arber und den Grenzkamm entlang der alten Grenze zwischen Bayern und Böhmen ist ein Ort des Schutzes für die Natur im Hochwald. Im Nationalpark Bayerischer Wald dürfen sich die Wälder ganz natürlich entwickeln und im ewigen Kreislauf aus Wachstum, Blüte, Sterben, Vergehen und neuem Leben entwickelt sich der Wald, die Natur und die Landschaft.

Am Großer Falkenstein darf die Natur auch wieder Natur sein und sich von der ursprünglichen und wilden Seite zeigen. Die Wälder sind groß und oft nur mit Mühsal zu erwandern – ganz so wie unser Bild der ungestörten Natur so ist.

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Kleine Flora am Großen Falkenstein zwischen zwei Regengüssen

Wir sind oft unterwegs zu den Fotozielen im Bayerischer Wald. Der Weg dahin mutiert sehr oft zu einer reinen Transportstrecke um schnell das eigentliche Fotoziel zu erreichen und dort die fotografischen Möglichkeiten zu maximieren. Heute verführt uns das Regenwetter zu einer anderen Vorgehensweise.

Eine Windbruch-Lichtung am Großer Falkenstein gibt der früheren Hochwald-Fläche wieder Luft und Sonnenlicht. So kann sich neues Leben dort entwickeln wo vor 20-30 Jahren noch monotone Monokulturen kaum Widerstandskraft gegen die Stürme und den folgenden Borkenkäfer hatten. 

Die Regenlücke ist zeitlich absehbar kurz, so beschließen wir mit leichtem Fotogepäck nur den Motivbereich in der Gipfelzone des Großer Falkensteinns zu erkunden. Zu viele Motive warten hier auf uns.

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Höllbachgspreng am Großen Falkenstein im Bayerischen Wald

Der Große Falkenstein im Nationalpark Bayerischer Wald ist eine nasse Welt in einer steilen Klamm an der Südflanke und wird vom Großen Höllbach durchflossen. Die Geländemulde entstand in der letzten Eiszeit und führt einen Großteil der Niederschläge auf dem Große Falkenstein oberirdisch durch diese eingeschnittene Schlucht über haushohe Felsstufen ins Tal ab.

Dieses Urwaldareal steht bereits seit 1941 unter Naturschutz, die Forstnutzung ist seit 1860 ausgesetzt und mit der Eingliederung in den Nationalpark Bayerischer Wald ist das ganze Gebiet nun Schutzgebiet und es besteht ein strenges Wegegebot zum Schutz von Flora und Fauna.

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Großer Falkenstein im Bayerischen Wald – rau, nass und abweisend

Die Fotografie im Bayerischen Wald ist oft lieblich. Es ist so schön und so einfach zu Fotografieren, mit einem Überfluss an den schönsten Motiven im Tag und auf den Gipfeln des Grenzkamms. Das ist aber nicht alles, das sind nicht alle Seiten des Bayerischen Waldes. Wir wollen uns als BAYERWALDTEAM diesen anderen Seiten fotografisch annähern und nehmen uns 5 Tage auf dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes Zeit, auf den Schutzhütten die Landschaft und den Frühsommer im Hochwald erleben zu dürfen und die Erlebnisse in schönen aber ungewöhnlichen Bildern festzuhalten.

Das Wetter ist nicht immer in Übereinstimmung mit der eigenen Projektplanung und so muss sich der Wanderer und Fotograf sich den Gegebenheiten anpassen und das mögliche Umsetzen.

Während CORONA haben wir auf Ausflüge in den Bayerischen Wald bewusst verzichtet. Die Schreckensmeldungen in den Nachrichten des völligen Chaos am Dreisessel und Arber mit tumultartigen Szenen lässt uns vorerst Abstand halten. Zuviel ist eben Zuviel.

Im ausgehenden Mai habe wir bei Neumond einige Tage zur Verfügung

Eine Woche auf den Hütten des Bayerischen Waldes ist unser Ziel. Wenn das Wetter hält, sollten auch Fotos vom Nachthimmel über dem Grenzgebirge eine kurzweilige Zeit ermöglichen. Schon der Wetterbericht sagte Gewitter, Hochdruck- und Tiefdruck-Gebiete im schnellen Wechsel und viel Regen voraus und er sollte auch Recht behalten, bis auf die Gewitter, die kamen nicht.

Für einen kurzen Augenblick öffnet sich der Blick am Gipfel des Großen Falkenstein bis ins Tal und ebenso schnell zieht es wieder zu.

Wieder zu spät und die schönste Zeit einfach in dem Schutzhaus vergeudet!
So bekommt man keine erstklassigen Fotos in der rauen Natur des Bayerischen Waldes.
Oder doch noch ?

Der Großes Falkenstein zeigt uns sein anderes – sein raues Gesicht

Landschaftsfotografie ist sehr oft das Management des Möglichen und nicht des Geplanten. Fotografisch ist jetzt mit viel Regen vieles Anders, aber eben nicht schlechter. Feuchtigkeit ist der Motor in der Atmosphäre, Feuchtigkeit treibt die Thermik und die Wolken an.

Genauso schnell, wie sich die Szenerie zuzieht und der Gipfel des Große Falkenstein in Wolken keine Aussicht mehr bietet, ebenso schnell öffnet sich ein Blick in den Bayerischen Wald und zeigt uns bei dem dramatischen Geschehen im Himmel die schönsten Kompositionen aus Erde, Licht und Wolken.

Genau das wollten wir auch sehen und Fotografieren!
Geduld wird in der Landschaftsfotografie immer (oft) belohnt.

Ich freue mich auf diese vielleicht etwas unplanbare und vielmehr spontane Seite des Tagesablaufs. Wir nehmen die veränderten Möglichkeiten als positive Herausforderung in den Tätigkeiten des Fotografen an. Die Veränderungen in den Wolken ermöglichen immer wieder ganz besondere Situationen und damit die Chance auf einmalige Motive im Waldgebirge.

Zur richtigen am richtigen Ort sein und das auch noch mit dem notwendigen Vorlauf vorhersehen zu können braucht

  • etwas Glück
  • viel Erfahrung im Waldgebirge
  • die passende Ausrüstung und dabei meine ich keine Fotofilter, sondern Outdoor Ausrüstung für einen Regenguss
  • ein sehr harmonisches Team mit synchronisierten Vorstellungen und Zielen

Andere Welten am Falkenstein trotz oder wegen dem Regen

Die Motivbereiche sind jetzt nicht mehr nur die bekannten Postkartenmotive zum Abhaken und Abfotografieren. Das fördert uns und entwickelt immer wieder die fotografischen Möglichkeiten aufs Neue.

Wenn wir auf 30 Jahre Fotografie im Bayerischen Wald zurückblicken, dann bleiben die Wanderungen mit der Kamera im besonderen Maße im Gedächtnis, die in Verbindung stehen mit ebenso besonderen Lichtstimmungen. Die Fotos bei Sonnenschein und blauem Himmel sind weitläufig bekannt und abfotografiert.

Bilder mit besondere Licht und besonderen Fotomotiven erhalten umso mehr Aufmerksamkeit im immerwährenden Bilderstrom der Mediengesellschaft.

Es war wieder ein ganz besonderes Erlebnis – jederzeit wieder gerne

Unser Ziel waren landschaftliche und fotografische Erlebnisse im Waldgebirge am Grenzkamm des Bayerischen Waldes. Diese Vorstellung könnten wir wohl auch gerade wegen der nicht alltäglichen Wetterstimmung umsetzen. Die restliche Zeit saßen wir in der Wirtsstube am Großen Falkenstein und genossen die Zeit der Erholung.

Ein ganz kurzer Augenblick steht uns dieses Lichtband am Horizont gegen Sonnenuntergang offen. Im Wald des Bayerisch-Eisensteiner Tals liegen noch die Nebel und Wolken des Tages, nur die höchsten Berge des Grenzkammes schauen aus dieser aufgelockerten Wolkendecke heraus und öffnen den Blick auf das goldene Lichtband weit draußen im Donautal.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf https://bayerwaldteam.eu/2022/05/27/grosser-falkenstein-im-bayerischen-wald-rau-nass-und-abweisend/, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Hochwald im geheimnisvollen Nebel am Gipfel des Falkensteiner Waldes

Frühmorgens – draussen, vor dem Fenster des Schutzhauses am Großen Falkenstein, scheint keine Sonne und der Regen hat kurzzeitig aufgehört. Durch den Hochwald am Gipfel ziehen die Nebel und verwandeln die Bergfichten in einen mystischen Nebelwald. Die Bäume in der Nähe sind noch klar zu erkennen, doch je weiter sie weg sind, desto lichter und leichter werden die mächtigen Bergfichten im Bild werden. Genau diese Motive suchen wir im BAYERWALDTEAM bei diesem Aufenthalt am Großen Falkenstein im Übergang vom Frühling zum Sommer.

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Großer Falkenstein im Bayerischen Wald – rau, nass und abweisend

Die Fotografie im Bayerischen Wald ist oft lieblich. Es ist so schön und so einfach zu Fotografieren, mit einem Überfluss an den schönsten Motiven im Tag und auf den Gipfeln des Grenzkamms. Das ist aber nicht alles, das sind nicht alle Seiten des Bayerischen Waldes. Wir wollen uns als BAYERWALDTEAM diesen anderen Seiten fotografisch annähern und nehmen uns 5 Tage auf dem Grenzkamm des Bayerischen Waldes Zeit, auf den Schutzhütten die Landschaft und den Frühsommer im Hochwald erleben zu dürfen und die Erlebnisse in schönen aber ungewöhnlichen Bildern festzuhalten.


Das Wetter ist nicht immer in Übereinstimmung mit der eigenen Projektplanung und so muss sich der Wanderer und Fotograf sich den Gegebenheiten anpassen und das mögliche Umsetzen.

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Hochwald im geheimnisvollen Nebel am Gipfel des Falkensteiner Waldes

Frühmorgens – draussen, vor dem Fenster des Schutzhauses am Großen Falkenstein, scheint keine Sonne und der Regen hat kurzzeitig aufgehört. Durch den Hochwald am Gipfel ziehen die Nebel und verwandeln die Bergfichten in einen mystischen Nebelwald. Die Bäume in der Nähe sind noch klar zu erkennen, doch je weiter sie weg sind, desto lichter und leichter werden die mächtigen Bergfichten im Bild werden. Genau diese Motive suchen wir im BAYERWALDTEAM bei diesem Aufenthalt am Großen Falkenstein im Übergang vom Frühling zum Sommer.

Wir haben Westwind und der bringt ausreichend Feuchtigkeit mit in den Woid. Es ist auch Kalt bei mittlerem bis starkem Wind. Eigentlich eine Domäne des „Böhmwind“ – als kalter, aber trockener Ostwind. Die Tage sind noch nicht so Warm als im Sommer und so kann genügend Feuchtigkeit in den Luftmassen herantransportiert werden und mit dem Aufsteigen auf 1300 m zum Kondensieren gebracht werden – die Luft ist mit nahezu 100% Feuchtigkeit nass. Das ist perfekt für diese Bilder vom Hochwald.

Der Nebel dringt tief in den Hochwald hinein und lässt die Farben und die Formen in zunehmender Entfernung in ein einheitliches Grau erscheinen. Nur die Formen und Konturen in unmittelbarer Nähe zeichnen sich dunkel und konturreich gegen den ausgrauenden Hintergrund ab.

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Neues Schutzhaus am Großen Falkenstein vom Bayerischen Wald Verein bietet Erlebnisse und Komfort in 1315m

Das neue Schutzhaus am Großen Falkenstein im Bayerischen Wald ist nun 3 Jahre alt (2019) und die Basis des BAYERWALDTEAMS für die kommenden Tage zu Fotografieren und zum Wohlfühlen. Wir haben uns ganz bewusst die zeit unter der Woche ausgesucht, um auch Ruhe ohne die Hektik des bevorstehenden langen Wochenendes spüren zu dürfen. Konzentration auf den Berg, die Natur und unser eigenes Erlebnis in der Landschaft und der Natur.

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Wolken, Nebel, Sonnenlicht am Arber im Bayerischen Wald – beeindruckende Motivwelt in der Regenfront

Eine ganz besondere Herausforderung ist die Motivsuche fernab von Sonnenschein und blauem Himmel. Der Wechsel zwischen Nebel und Regen eröffnet jeweils kurze Zeitfenster für ganz außergewöhnliche fotografische Stimmungen. Am richtigen Ort zu sein und bereit für diesen Wechsel in der himmlischen Diashow zu sein, ist einer der Wege zu ebenso außergewöhnlichen Bilder dieser Natur und Landschaft in Ostbayern an der Grenze zu Böhmen.

Wie gut dass die Schutzhütte am Großen Falkenstein nur wenige Meter unterhalb dem Gipfel des Großen Falkensteins liegt und für uns eine sichere und eine wohlig warme Gastfreundschaft ausstrahlt. Beim nächsten Regenguss geht’s gerade noch schnell ins Trockene und wir beobachten durch die übergroße Panoramascheibe im Schutzhütte das Wettergeschehen mit der Aufmerksamkeit des Fotografen.

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