Wasserspiele an der sommerlichen Amper

Ein sommerlicher Samstag steht an, es ist Ende Juli im Dachauer Moos. Wie kann man die Jahreszeit am besten fotografisch ausnutzen und spannende Motive suchen und finden.

 

Die Amper führt immer noch ungewöhnlich viel Wasser im Juli – Wasserspiele am Gündinger Wehr

An den meisten Tagen im Jahr fällt nur noch ein kläglicher Rest an Wasser über die Wehranlage und füllt das Flussbett der Amper. Das meiste Wasser geht auf dem Kanal zu einem der ältesten Wasserkraftwerke in Deutschland zu und wandelt das Wasser in elektrische Energie – ganz so wie der Ingenieur Oskar von Miller es für ganz Bayern erdacht hatte.

Die Amper ist hier am Wehr schon recht breit und dementsprechend niedrig ist die Fließgeschwindigkeit. Breit und gemächlich fließt der Altbayerische Fluss durch die Schotterebene und die Endmoränenlandschaft der Isar zu.

Wo soll hier ein spannendes Fotomotiv lauern?

 

Wasser und Fallhöhe bedeutet potenzielle und kinetische Energie

Die fotografische Aufgabenstellung „Wasser zu fotografieren“ bedeutet doch eigentlich den fotografischen Umgang mit der Energie des Wassers.

Wasser ist als Flüssigkeit durchsichtig, weitgehend farb-, geruch- und geschmacklos.Wikipedia

Dann probieren wir es doch einfach mit dem fallenden Wasser an der Wehranlage und der Schönheit von bewegtem Wasser. Ohne ausreichend Wasser an der Wehranlage ist dies einer der eher unspektakulären Motive, jetzt bei viel Wasser in der Amper – immer einen fotografischen Abstecher wert.

 

Wasser, Zeit und Geschwindigkeit fotografisch im Bild umsetzen

Die Beschäftigung mit der Fotografie wäre sicherlich bei weitem nicht so spannend, wenn der Fotograf nicht mit einem kleinen Dreh an einem Einstellrad die fotografische Wirkung im Bild gezielt verändert werden kann.

Die Bildwirkung von Geschwindigkeit wird primär mit der Verschlußzeit beeinflusst.

  • Bewegung im Bild durch eine längere Verschlußzeit – z.B. 1/15 sek
  • Konturenschärfe im Bild bei schnell bewegenden Gegenständen durch eine kurze Verschlußzeit – z.B. 1/2000 sek

Am Gündinger Wehr mit viel Wasser über der Wehrkante ist die Bewegung im Bild ganz einfach umzusetzen.

Die Kraft und Dynamik des Wassers – 10 Meter flussaufwärts ein langsam dahinfließender Fluss im Endmoränengebiet – dann plötzlich kommt Bewegung ins Wasser und ins Bild.

 

Details und Geschwindigkeit im fließenden Wasser

Mit genügend Brennweite vor der Kamera gelingen auch ausreichend Detailaufnahmen vom Wasser und seiner Energie im fließenden Wasser.

 

 

Die Schönheit des bewegten Wasser

Dann halten wir mit der Kamera doch einfach einmal in das tosende Wasser am Fuß der Wehranlage.

So einfach kann Wasser im Bild umgesetzt werden. Zu besonderen Jahreszeiten ist es einfacher als zu anderen Jahreszeiten. einfach hinausgehen und die Natur und Umwelt aufmerksam beobachten und die schönsten Momente in die schönsten Fotos umsetzen.

 

Ein technisches Bauwerk, über 100 Jahre alt, in Mitten der Naturlandschaft

So kann sich die Sicht auf ein technisches Bauwerk aus Stahlprofilen und Beton verändern.

Sonne + Wind + Ammersee + Alpen = Windsurfen in Oberbayern

In Oberbayern ist vieles einfach. Schönes Wetter, ein bisschen windig – was soll man an dem Samstag unternehmen. Eigentlich stehen viele Möglichkeiten offen, wir entscheiden uns als Fotografen einen Ausflug an den nahen Ammersee. Schon lange bekannt, verläuft der Fotoausflug doch so ganz anders als geplant – zum Glück.

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Buchberger Leite im Bayerischen Wald in Schwarz und Weiß

Winter im Bayerischen Wald war früher schneesicher und mit viel Schnee über eine lange Zeit verbunden. Der Klimawandel ist auch am Bayerischen Wald nicht spurlos vorüber gegangen. Der Bayerische Wald ist immer noch eine herrliche Gegend mit wildromantischen Plätzen auch und gerade im Winter.

 

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Eiskristalle in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

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Eis in der staden Zeit – die kalte Seite des Bayerischen Waldes

Überall sprießen die kleinen Bächlein zu Tage und suchen sich den Weg über Steine und Felsen zu den großen Strömen im Bayerischen Wald – die Ilz und der Regen. Die Schönheit liegt sehr oft im Kleinen und unscheinbaren verborgen. Ein kleines Bächlein – dazu Temperaturen dauerhaft unter 0°C und schon bilden sich die schönsten kristallenen Kunstwerke des Waldes. Man muss die vielen Kleinode nur sehen (und suchen).

Eiszapfen sind gefrorene Zeit – viele Stunden hinweg, Tropfen für Tropfen – nichts schnelles und vergängliches. Ebenso muss der Betrachter die Zeit und die Muße mitbringen, um die gefrorene Zeit zu suchen, zu finden und zu genießen.

Beim Fotografieren im Bayerischen Wald gibt es immer wieder Tage, bei denen klar ist, dass von den Gipfeln und Dominanten des Grenzkammes an diesem Tag keine lohnenswerten Motive zu erwarten sind. An solchen Tagen zieht es uns – das BAYERWALDTEAM – immer sehr gerne in die kleinen und versteckten Plätze im Bayerischen Wald. Die wildromantischen Klamm und Leiten der jungen Flüsse im Bayerischen Wald sind dann ein herzlich willkommenes Alternativprogramm.

Der Bayerische Wald und der Böhmerwald sind 
voll mit kleinen Bächlein
die irgendwo im tiefen Wald entspringen 
und sich den Weg über Felsen 
und Steine zu den Flüssen des Waldes bahnen.

Keines hat sie gezählt, keiner hat sie alle verfolgt und sie sind doch da. Gerade im Winter zeigen die vielen Bächlein sich mit wunderschönen Eisgebilden dem Wanderer und Fotografen.

Eine Fotowanderung durch die Klamm – am Beispiel der Buchberger Leite – braucht keine körperlichen Höchstleistungen. Der Weg geht ohne große Steigungen immer am Fluss entlang. Trotzdem wird man als aufmerksamer Naturgeher nicht viel Wegstrecke machen können und machen wollen. Zu verlockend sind alle paar Meter die nächsten schönen Ausblicke und Einblicke.

"Bringen sie genügend Muße und Geduld mit,
Sie werden beides brauchen
und reich belohnt werden".

An den Wänden der Klamm wachsen die Eiszapfen in Augenhöhe des Wanderers und formen herrliche kristallene Gebilde.

Es genügt ein abgebrochener Ast am Bachlauf und eine kleine Schwelle über die das eisige Wasser sich den Weg zu Tale sucht. Die Luft ist kalt und so auch die umgebende Natur. Alles Flüssige findet umgehend den Weg zu Eis und umhüllt die zartesten Strukturen mit einem eisigen Panzer aus Kristall.

So entstehen die wunderbarsten Gebilde aus Eiskristall. Solange der Winter sich mit den tiefen Temperaturen im Bayerischen Wald hält, bleiben die Gebilde auch bestehen. Mit den nächsten Sonnenstrahlen und der nachlassenden Kälte vergehen die Eiskristalle, als ob niemals etwas gewesen wäre. Mit dem darauf folgendem Kälteeinbruch kommen die kristallenen Skulpturen wieder zurück.

Die Eiskristalle brauchen eigentlich keine besondere Fototechnik und -Ausrüstung. Viel wichtiger ist die Freude an deren Gestalt und Anblick und die Überwindung auch bei nicht so tollem Wetter hinaus zu gehen und die Schönheiten der Natur erleben und entdecken zu wollen. Gerade in den kleinen und versteckten Details offenbart sich die Schönheit der Natur dem Betrachter.

Nicht bei jedem Streifzug wird man mit perfekten Ergebnissen belohnt – es schärft sich aber die Sichtweise und der Naturgeher lernt auf die Zeichen der Natur viel sensibler zu reagieren und dann mit den gewünschten Ergebnissen auch belohnt zu werden.

Der Bayerische Wald zeigt sich mit
den Naturelementen Stein - Glas - 
Holz und Eis dem Betrachter. 
Die Kultur- und Naturlandschaft 
könnt sich kaum ursprünglicher 
dem Naturgeher präsentieren.

Die natürlichen Rohstoffe und Handwerkserzeugnisse haben Jahrhinderte lange das Leben im Woid geprägt.

Das winterliche Kristall passt so hervorragend zu der früher hier weit verbreiteten Glasindustrie im Bayerischen Wald. Bald möchte man meinen, dass bei aller handwerklichen Kunstfertigkeit der Glasmacher, die Natur immer noch einen Schritt vorne dran ist.

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DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1550, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Sommer in der Stadt – Analoger Schwarzweiß Film

Der Sommer liegt in der Stadt – ich packe mir einen DELTA 100 Professional und nehme mir eine CONTAX RTS III mit einem CARL ZEISS 50mm f/1.4 und ziehe los. Ich möchte ein paar schwarzweiß Fotos zum Thema „Sommer in der Stadt“.

Viele Wochen früher ist das Getreide schon reif für die Ernte. Ist der August bei uns immer der Monat der Erntemaschinen auf den Felden, ist dies schon Ende Juni und im Juli soweit. Also schnell ein paar Bilder mit noch stehendem Korn in der Landschaft heimholen.

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Tag des offenen Denkmals – Walchensee Kraftwerk

Seit drei Jahren führe ich die Kinder und Mitarbeiter von „Plant-for-the-Planet“ beim Tag des offenen Denkmals ins Walchensee Kraftwerk – der Pioniertat des Oskar von Miller für die bayerische Energiewirtschaft in den 20er Jahren.

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Foto Walk in den Leiten (Klamm) des Bayerischen Waldes – Landschaftsfotografie der langsamen Art

Bei schönem Wetter gibt es fast nichts schöneres als auf den Gipfeln des Bayerischen Waldes zu stehen und die grenzenlose Weite der Wälder im bayerisch – böhmischen Grenzgebirge zu sehen und zu fotografieren. Von den Gipfeln ohne Bergbahn, wie dem Falkenstein oder dem Osser kann man in den Tälern nur vereinzelt die Spuren der Zivilisation erkennen.

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In der Landschaftsfotografie kann man sich als Fotograf wieder ganz klein und unbedeutend gegenüber der Mächtigkeit und Schönheit der Natur fühlen. Weiterlesen