Fjordlandschaft im Bayerischen Wald – Norwegen im Kleinstformat an der Erlau

Der Bayerische Wald ist WALD, LANDSCHAFT, NATUR, WALD, STEIN und WASSER. Der Mensch, der Woidler, hat sich mit den Elementer der Natur arrangiert und die Rohstoffe des Waldes immer genutzt.

Die Glasindustrie ist inzwischen zu teuer im Woid.
Die Holzindustrie ist technisiert und mechanisiert.

Die Granitindustrie nach den längsten Streiks der deutschen Industriegeschichte in den 90er Jahren weitgehend durch Granit aus Indien ersetzt.

Eiskristalle im Fjordland an der Erlau

Die Landschaft an der Flussschleife der Erlau liegt mit dem Raureif der Nacht überzogen in herrlichem Licht der tiefstehenden Sonne. Über Nacht sind an alles Strukturen lange einzelne Kristalle gewachsen, ein Eldorado für den Einsatz eines Makro-Objektivs.

Wasserkraft im ‚Woid‘ nutzt die Gegebenheiten der Landschaft aus

Sucht man im Bayerischen Wald nach den großen Flüssen, so fallen die Donau, der Inn, die Ilz und die Ohe auf. Alle Flüsse nutzen die geografischen Möglichkeiten aus zur Erzeugung von elektrischem Strom für die frühe Industrialisierung der Landschaft.

Zwischen Waldkirchen, Freyung und Obernzell bei Passau fließt der kleine Bach der Erlau aus den Höhenlagen um 650m nach Süden in Richtung der Donau ab. Klein, schmal und unbedeutend treibt die Erlau auf dem Weg kleine Mühlen an. Die Erlau entsteht aus dem Zusammenfluss des Saußbach und des Pfeffermühlbaches südlich von Waldkirchen.

Die Stadt Passau nutzen den Bach Erlau für eine groß dimensionierte Wasserkraft Staustufengruppe.

Flussschleife der Erlau formt einen Fjord

Die kleine Erlau sammelt die Wasser aus der fjordartigen Flussschleife auf und speichert die Kraft des Wassers für den jahreszeitlichen Bedarf der Energiewirtschaft.

Das Wasserkraftwerk an der Erlau

Die Wasserkraftwerke an der Erlau an der Kittlmühle sind seit dem Jahr 2012 im wirtschaftlichen Eigentum der Stadt Passau, bzw. der Stadtwerke Passau. Die Wasserkraftwerksgruppe ist auf eine Jahresproduktion von 1,4 – 1,8 GWh/a ausgelegt.

Oberes Kraftwerk

  • Stauhöhe: 15 m
  • nutzbarer Stauinhalt: 60.000 m³
  • Niederschlag Einzugsgebiet: 99 km²
  • Turbinenbauart: Kaplanturbine
  • Turbinenleistung: 500 kW

Unteres Kraftwerk

  • Stauhöhe: 5,18 m
  • nutzbarer Stauinhalt: 46.000 m³
  • Niederschlag Einzugsgebiet: ebenso 99 km²
  • Turbinenbauart: Kaplanturbine
  • Turbinenleistung: 100 kW
  • Seepegel ca. 12m unter oberem Stausee

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1840, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Fjordlandschaft im Bayerischen Wald – Norwegen im Kleinstformat an der Erlau

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100 Jahre Walchensee Kraftwerk – Perle beim Tag des offenen Denkmals in Altjoch

Oskar von Miller hat’s gemacht. Im Dezember 1918 begannen die Bauarbeiten in Altjoch mit der Errichtung des damals größten Wasserkraftwerkes in Bayern, in Deutschland und in der Welt. Oskar von Miller ist vielen als Vater des Deutschen Museum in München bekannt. Er war einer Pioniere der Elektrifizierung in Bayern und der Ingenieur der die Aufgabe bekam das Walchensee Kraftwerk und die Landeselektrizitätsnetze aufzubauen. Beides war später bekannt durch die BAYERNWERK AG in München.

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Da „Holz-Hubi“ bei der Arbeit für ein warmes Zuhause im Bayerischen Wald

Wärme und Geborgenheit in den kalten Wintertagen ist ein urmenschliches Bedürfnis und die Woidler kennen dies mit den langen und harten Wintern noch umso mehr. Dort wo viel Wald ist, dient das Holz auch ganz natürlich zum Heizen in den Wohnungen und so manch ein Woidler geht selber in den Wald und schlägt sich das eigene Holz mit harter Arbeit.

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Tag des offenen Denkmals – Walchensee Kraftwerk

Seit drei Jahren führe ich die Kinder und Mitarbeiter von „Plant-for-the-Planet“ beim Tag des offenen Denkmals ins Walchensee Kraftwerk – der Pioniertat des Oskar von Miller für die bayerische Energiewirtschaft in den 20er Jahren.

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In den Talniederungen im Böhmerwald ist schon herrlichster Frühling

Auch im Böhmerwald ist Schnee und Eis seltener als früher. Zu Jahresbeginn hatte ich das Glück an einem der schönsten Wintertage schon an gleicher Stelle sein zu können. Zu diesem Termin hatte ich mich eigentlich schon auf Frühling eingestellt – doch Winter, Schnee und Eis herrschte vor.

Die Schneegrenze ist messerscharf gezeichnet. Die Wiesen unterhalb der Ortschaft Hartmanice im Nationalpark Šumava (gleich hinter der Grenze zu Bayern) sind im herrlichen Frühlingskleid, die Wiesen sind saftig und Grün und die Bäume schlagen aus. Die Ortschaft selbst und höhere Lagen hat Schnee und Eis noch fest im Griff.

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Was zeigt das Titelbild „Foto und Video mit der fliegenden Kamera“

Das Titelbild des neuen Fachbuches „Foto und Video mit der fliegenden Kamera“ zeigt am Titelbild ein Natur- und Kulturlandschaft ganz in meiner Heimat bei Ismaning im Norden von München. Mit diesem Titelbild, das vom Verlag aus einer Vielzahl an Motiven gewählt wurde, verbinde ich

  • meine Leidenschaft der Luftbildfotografie, sowohl manntragend als auch mit dem Multicopter
  • meine erste berufliche Tätigkeit beim früher größten Energieversorger in Bayern – der BAYERNWERK AG.
Meine erste Tätigkeit in der BAYERNWERK AG führte mich direkt zu einem Arbeitskollegen, der als Kaufmann und Fischer für das Teichgut Birkenhof organisatorisch zuständig war. Ich freue mich sehr, dass der mitp-Verlag genau dieses Luftbild als Cover für das neue Fachbuch gewählt hat. Das Teichgut Birkenhof ist inzwischen still gelegt und die Energiewirtschaft ist über die E.ON Wasserkraft nun zur UNIPER übergegangen. Das Reservat für die Wasservögel ist geblieben.

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Universität Kassel – VDE Kassel – Multicopter im Netzbetrieb

Abendvorträge an Universitäten und Hochschulen ist für die Studenten das Salz in der Suppe und eine sehr schöne Möglichkeit die Theorie der Vorlesungen mit der betrieblichen Praxis von Industrievorträgen zu ergänzen.

 

VDE Regionalgruppe Kassel lädt zum Abendvortrag „Multicopter im Netzbetrieb“

Der Multicopter ist eine relativ neue Technik und ergänzt die klassischen Prozesse im Netzbetrieb mit neuen Möglichkeiten und steigert die Effizienz im Netzbetrieb.

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Zurück in einem Vorlesungssaal einer Universität – jetzt als Referent. Paul Eschbach ist Referent des Abends beim VDE und Tobias Raulf organisiert die Veranstaltung des Abends.

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Multicopter Einsatz im Netzbetrieb für Freileitungen und Umspannwerke – Vortrag beim VDE Kassel

Anwendungen – Einsatzmöglichkeiten – betrieblicher Nutzen

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Vortrag beim VDE Kassel am 17.11.2016 18.00 – 20.00 Uhr

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Energiewirtschaft hautnah erlebt – Plant-for-the-Planet im Walchensee Kraftwerk

Der Tag des offenen Denkmals bietet in Deutschland ganz tolle Möglichkeiten hinter die Kulissen von Bauwerken zu blicken, die normal verschlossen bleiben. Wir nutzten das offene Walchensee Kraftwerk und das einmalige Wasserschloss zu einer Führung durch die Energiewirtschaft für die Freunde von Plant-for-the-Planet (www.plant-for-the-planet.org) aus Tutzing. Fritjof Finkbeiner führt heute wieder eine Besuchergruppe mit vielen jungen Menschen an und zeigt Nachhaltigkeit und langfristige politische Entscheidungen an einem handfesten Beispiel auf.

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