Vortrag Dr. Marcus Junkelmann: Gladiatorum Paria. Gattungen, Ausrüstung, Experiment

Dr. Marcus Junkelmann mit Vortrag in der Archäologische Staatssammlung in München

im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung: Gladiatoren – Helden des Kolosseums

 

»Gladiatorum Paria. Gattungen, Ausrüstung und Fechtweise der Gladiatoren. Forschung und Experiment«

 

Der in Europa weithin bekannte Historiker und Experimental-Archäologe Dr. Marcus Junkelmann hat vierzig Jahren die experimentale Archäologie als eine Spezialisierung der Geschichtswissenschaften ganz entscheidend mit geprägt und erstmalig vor großem Publikum in Aufsehen erregenden Veranstaltung gezeigt. Als Folge sind auch fast vierzig hochwertige Monografien von ihm erschienen. Viele davon sind auch heute noch das Standardwerk in der Archäologie.

Dr. Junkelmann verstand es dabei stets, die klassischen Quellenlagen der Archäologie und der Geschichtswissenschaften mit seinen praxisnahen Experimenten zu ergänzen und so hinter die vermeintlichen Überlieferungen blicken zu können. Die Ausrüstungen müssen sich im Kampf und auch im Alltag bewähren, nur dann kann sie als annähernd originalgetreu angesehen werden. Die Funktionalität spielt bei militärischen Ausrüstungen ebenso eine große Rolle, wie eben auch die Ausrüstung bei den Gladiatoren, wenn es im Kampf Gladiator gegen Gladiator geht.

So lud an dem Abend 22.1.2026, die Archäologische Staatssammlung in München im Rahmenprogramm zur Sonderausstellung der Gladiatoren – Helden des Kolosseums zu einem Abendvortrag mit eben diesem ausgezeichneten Experten und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann in den Vortragssaal ein.

 

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Dr. Marcus Junkelmann – mit brennender Lunte und gezücktem Schwert durch die Jahrhunderte der europäischen Geschichte

Ein durchschossener Brustpanzer und Kavallerieausrüstung liegt zu Boden – kein Schlachtfeld, sondern die Vorbereitung des Vortrags von Dr. Marcus Junkelmann.

Ein Beitrag von Henry Ertner

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Archäologische Staatssammlung – Vortrag: „Leben und Sterben im Amphitheater der Stadt Augusta Treverorum (Trier)“ 19.2.2026

Begleitprogramm Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“

Dr. Karl-Uwe Mahler, Leiter Stabsstelle Römerbauten / UNESCO-Welterbe Trier, Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier

Mit Amphitheater und Stadtmauer endet die große Ausbauphase des römischen Trier im 2. Jahrhundert n. Chr. Erst über 100 Jahre später, als die Stadt Residenz der römischen Kaiser wird, entstehen weitere Großbauten. Über Jahrhunderte bleibt dabei das Amphitheater durch seine Spiele wichtiger städtischer Anziehungspunkt, in dem so manch eine Bewohnerin oder ein Bewohner von Augusta Treverorum viel Zeit verbracht hat. Archäologische Funde und Befunde beleuchten verschiedene Aspekte der Nutzung.

Keine Anmeldung nötig, Plätze vor Ort begrenzt; Ort: Forum (EG).

Archäölogische Staatssammlung – Vortrag: „Fit für die Arena. Ausbildung, Ernährung und medizinische Versorgung der Gladiatoren“ 19.3.2026

Begleitprogramm Sonderausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums“

Dr. Marcus Silvester Junkelmann, Historiker und Experimentalarchäologe, Buchautor

Dr. Marcus Junkelmann, Militärhistoriker, Experimentalarchäologe und Schriftsteller

Der ludus gladiatorius war sowohl Kaserne als auch Trainingszentrum, in dem die werdenden Arenakämpfer unter Anleitung von Veteranen geschult wurden. Im Vortrag geht es um die Ausbildung und Ernährung sowie die medizinische Versorgung der Gladiatoren, aber auch um ihr Ethos, ihre Karrieren und schließlich um ihr Privatleben. Nicht wenige Gladiatoren hatten Frau und Kinder. Vor Ort werden Kostproben typischer Speisen für Gladiatoren dargeboten.

Keine Anmeldung nötig, Plätze vor Ort begrenzt; Ort: Forum (EG).

Mit der Gondel von der Residenz nach Schloss Schleißheim – Vortrag von Paul Eschbach

Über 30 Besucher folgten der Einladung des lokalen Agenda21 – NATUR zu einer virtuellen Wanderung am Dachau-Schleißheimer Kanalsystem ins Bürgerzentrum Oberschleißheim.

@Arnold Tallavania

Auf der Schotterebene nördlich von München ist aus dem 16./17. Jahrhundert eines der flächenmäßig größten Bauwerke der Barockzeit in Bayern erhalten geblieben und ist bis zum heutigen Tag in vielen Teilen noch in täglicher Funktion.

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Universität Kassel – VDE Kassel – Multicopter im Netzbetrieb

Abendvorträge an Universitäten und Hochschulen ist für die Studenten das Salz in der Suppe und eine sehr schöne Möglichkeit die Theorie der Vorlesungen mit der betrieblichen Praxis von Industrievorträgen zu ergänzen.

 

VDE Regionalgruppe Kassel lädt zum Abendvortrag „Multicopter im Netzbetrieb“

Der Multicopter ist eine relativ neue Technik und ergänzt die klassischen Prozesse im Netzbetrieb mit neuen Möglichkeiten und steigert die Effizienz im Netzbetrieb.

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Zurück in einem Vorlesungssaal einer Universität – jetzt als Referent. Paul Eschbach ist Referent des Abends beim VDE und Tobias Raulf organisiert die Veranstaltung des Abends.

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