Oberstdorfer Fotogipfel 2020 – „SPORT“

Oberstdorfer Fotogipfel 2020 zum Thema „Sport“ / 1.7. – 5.7.2020

Fotografieren Sie gern? Dann sind Sie auf dem Oberstdorfer Fotogipfel genau richtig, denn hier lernen Sie von erfahrenen Profis Theorie und Praxis. Sie treffen auf Künstler und Ausstellungen, die Sie inspirieren werden. Der Oberstdorfer Fotogipfel ist ein Festival rund um das Thema Fotografie für Jedermann.
4 Tage lang kann man einzigartige großformatige Ausstellungen besuchen, sowohl im Außenareal des Fuggerparks, Kurparks als auch im Oberstdorf Haus / CEWE Haus der Fotografie, in der OLYMPUS Galerie, Leica Akademie und im LOFT, sowie in der Fußgängerzone. Zusätzlich werden täglich Highlights wie Workshops und Fotowanderungen geboten sowie eine Fotowerkstatt / Messe täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr im Oberstdorf Haus/CEWE Haus der Fotografie. Abgerundet wird das Programm durch ein begleitendes Rahmenprogramm – siehe Programmübersicht.

Wo findet der Oberstdorfer Fotogipfel statt?
Im Oberstdorf Haus sowie im Außenareal des Kurparks und dem Nebelhorn.

Kostet der Oberstdorfer Fotogipfel Eintritt?
Alle Ausstellungen sowie der Fotomarkt sind kostenfrei.
Beim abendlichen Rahmenprogramm sind lediglich die Multivisionsshows mit einem Eintrittsgeld kostenpflichtig. Die Seminare und Workshops kosten eine Teilnahmegebühr.

Wo kann ich mich für einzelne Seminare anmelden ?
Anmeldungen bitte entweder per Email an: info@fotogipfel-oberstdorf.de oder telefonisch unter: 08322/700-4005

Was ist eine LFP Ausstellung ?
LFP (Large Format Printing) heißt, dass alle Ausgestellten Bilder in übergroßen Formaten zu sehen sind. In unserem Fall in einer Größe von 3×2 Meter. So entsteht ein fantastischer Einblick in die Detailgenauigkeit.

Alles weitere auf www.oberstdorfer-fotogipfel.de.

Bilder vom Oberstdorfer Fotogipfel von 2015 bis 2018

 

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Graf Casimir von Gravenreuth – Rezension in der Süddeutschen Zeitung

Übernommen im Original aus https://www.sueddeutsche.de/bayern/geschichte-chronik-eines-desasters-1.4793287

 

 

Chronik eines Dasasters

Von Hans Kratzer

Die Tagebücher des (Grafen [sic]) Casimir von Gravenreuth schildern ungeschminkt die Grausamkeit des Napoleonischen Feldzugs mit besonderem Augenmerk auf die bayerischen Truppen. Eine neue Edition ist mehr als ein historisches Dokument, sie ist ein Appell an ein friedliches, vereintes Europa

Es gibt einen Haufen Augenzeugenberichte, Briefe und Tagebuchnotizen aus dem Russland-Feldzug Napoleons von 1812. Ausnahmslos alle zeichnen das Bild einer Tragödie, die jede Vorstellungskraft sprengt. Berührend sind aber auch die kleinen Dramen, die sich damals am Wegesrand abspielten, denn auch sie dokumentieren die Verlorenheit menschlicher Existenz in solch katastrophalen Ereignissen. So schilderte beispielsweise der Artilleriehauptmann (Graf [sic]) Casimir von Gravenreuth in seinem Tagebuch eine berührende Szene während des kläglichen Rückzugs der bayerischen Resttruppe aus Russland. An einem Lagerfeuer am Rande einer Straße hatten sich zwei Französinnen zu den Soldaten gesellt, um sich zu wärmen. Die eine fand bald darauf Platz in einem überfüllten französischen Wagen, die andere sollte warten, ihr Mann, ein französischer Offizier, werde gleich vorbeikommen und sie mitnehmen, hieß es. Er kam aber nicht, weshalb Gravenreuth ihr seinen Schlitten für den Weitermarsch anbot. Er würde ihn nach Warschau führen lassen, schlug er ihr vor, dort würde sie eine französische Gesandtschaft in Empfang nehmen. Sie aber weinte bitterlich, weil sie keine Franzosen mehr sah. Sie wollte deshalb partout auf die alte Straße zurückgeführt werden.

Trotz seiner Einwendungen, ihre Sicherheit betreffend, beharrte sie auf der Rückfahrt, dankte ihm und drückte ihm zitternd die Hand. „Die Frau so allein, verlassen auf der unsicheren Straße fortgehen zu sehen, that mir unendlich weh, ich mußte aber die Treue und Großherzigkeit einer edlen Gattin darin bewundern„, notierte Gravenreuth in seinem Tagebuch.

Wie gut, dass diese faszinierende Quelle aus dem Feldzug von 1812 nun erstmals gedruckt und ungekürzt vorliegt. Das Tagebuch fand sich im Familienarchiv der Gravenreuths im Schloss Affing bei Aichach. Herausgegeben wurde die großformatig konzipierte Edition von Marian Freiherr von Gravenreuth, einem Nachfahren des Veteranen von 1812. Übertragen wurde der Text von der Architekturhistorikerin Suzane von Seckendorff, einer glänzenden Kennerin der bayerischen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Die gebürtige Brasilianerin hatte bereits für die Landesausstellung 2015 („Napoleon und Bayern„) Katalogbeiträge über wichtige Akteure der napoleonischen Zeit verfasst. Unter anderem publizierte sie auch das famose Reisejournal des Grafen Friedrich von Spreti, der 1829 die Prinzessin Amelie von Leuchtenberg bei ihrer abenteuerlichen Brautfahrt zu Kaiser Pedro I. nach Brasilien begleitet hatte. Napoleon hatte 1812 alle Klein- und Mittelstaaten, die mit ihm verbündet waren, gezwungen, mit ihm nach Russland zu ziehen. Mit 600 000 Soldaten war die Grande Armée im Sommer nach Osten aufgebrochen, mindestens 500 000 starben auf den Schlachtfeldern, erfroren auf weiter Flur, krepierten in den Lazaretten, wurden von Kosaken verschleppt und von russischen Bauern erschlagen. Auch die Bayern verloren mehr als 30 000 Soldaten. Eine ganze Generation junger Männer wurde aufgerieben, es dauerte lange, bis sich das Land von dieser Katastrophe wieder erholte.

Gravenreuths Tagebuch hebt sich von ähnlichen Schriften durch seine nüchternen, aber klar formulierten Einschätzungen und Wertungen ab. Er klagt darin ohne Umschweife ein System an, in dem die Soldaten den politischen Schachzügen der Mächtigen geopfert wurden. Große Aufmerksamkeit widmete er dem Schicksal der bayerischen Truppen. Dabei war er kein geborener Bayer, sondern Franzose. Die Familie floh aber kurz nach dem Ausbruch der Französischen Revolution nach Bayern, wo sich ihre Mitglieder in einer Welt des Umbruchs und vieler Kriege eine neue Existenz sicherten, nicht zuletzt beim Militär. Das Tagebuch des (Graf [sic]) Casimir von Gravenreuth spiegelt den gesamten Verlauf des Napoleonischen Feldzugs nach Russland wider, ungeschminkt schildert er die zermürbenden Zustände während des Marschs nach Osten, die Proklamation Napoleons an die Soldaten bei der Überquerung des Njemen sowie die desolate Lage nach dem Brand von Moskau. Ausführlich berichtet Gravenreuth über die Schlachten von Polozk im Oktober 1812, bei denen er als Artilleriekommandant beteiligt war. Diese Kämpfe sind als „Bayerngrab“ in die Geschichte eingegangen. Gravenreuths Schilderungen machen den Leser zu einem nahen Zeugen dieser Tragödie, die Gravenreuth zwingt, neben der allgemeinen Verzweiflung auch den Verlust von Freunden und Kameraden durch Erfrieren und durch Krankheiten zu beschreiben.

Suzane von Seckendorff (Autorin [sic]) …

… sagt, in Zeiten des aufblühenden Nationalismus sei es ihr wichtig gewesen, mehr als nur ein historisches Dokument vorzulegen. Mit der bebilderten und kommentierten Edition verknüpfe sie die Hoffnung, die Schilderungen des grausamen Kriegsalltags möchten dazu beitragen, jüngeren Generationen das hohe Gut eines friedlichen, vereinten Europas vor Augen zu führen. Erweitert wurde die Edition durch einen aufschlussreichen Beitrag von Andreas Nerlich über Krankheiten und Verletzungen in jenem Feldzug. Neue molekularbiologische Befunde aus Massengräbern enthüllen nun, woran die Soldaten, die nicht auf dem Schlachtfeld oder durch die Kälte getötet wurden, noch zugrunde gingen. Am Fleckfiebertyphus zum Beispiel oder am Wolhynischen Fieber, weshalb die wenigen, die es nach Hause schafften, fortan teilweise unter Quarantäne leben mussten.

Suzane von Seckendorff: Mit Napoleon im Russlandfeldzug 1812. Chronik eines Desasters. Nach dem Tagebuch des Grafen Casimir von Gravenreuth. Allitera Verlag, 24,90 Euro.

 

DELTA IMAGE hat in diesem Buchprojekt Repro-Fotografien im Familienarchiv in Schloss Affing beigetragen.

Filmbeitrag über den Böhmerwald im Bayerischen Fernsehen (BR) zu sehen

Das Bayerische Fernsehen (BR) zeigt heute Abend im dritten Programm eine sehr interessante Dokumentation

"Böhmerwald - Eine Wildnis in mitten von Europa"

 

Böhmerwald – eine raue Landschaft und raue Menschen

Der Film zeigt anhand verschiedener Protagonisten viel Sehenswertes über den Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen, der Landschaft, der Natur und dem Leben der Menschen in dieser Region.

 

"Die zweiteilige Hochglanzreihe 
"Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" 
porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können, 
vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck 
Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen 
die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten."

Noch einige zeit in der Mediathek zu sehen.

 

Ein Protagonist ist Fotograf und fotografiert entlang des früheren Eisernen Vorhangs

Wir können den Film kaum besser betiteln. Als BAYERWALDTEAM haben wir ebenso über 30 Jahren die Region im bayerischen Wald und in Böhmerwald lieben und fotografieren gelernt.

 

weiter geht es um den jungen Luchs Lea und um die Glasmacher in Zwiesel. Wintersport in Horska Kvilda ist ebenso Thema, als auch viel Winter, viel Schnee und Eis im Grenzgebirge zu sehen.

Filmbeitrag über den Böhmerwald im Bayerischen Fernsehen (BR) zu sehen

Das Bayerische Fernsehen (BR) zeigt heute Abend im dritten Programm eine sehr interessante Dokumentation

 "Böhmerwald - Eine Wildnis in mitten von Europa"

Böhmerwald –  eine raue Landschaft und raue Menschen

Der Film zeigt anhand verschiedener Protagonisten viel Sehenswertes über den Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen, der Landschaft, der Natur und dem Leben der Menschen in dieser Region.

 "Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können, vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten."

Noch einige zeit in der Mediathek zu sehen.

Ein Protagonist ist Fotograf und fotografiert entlang des früheren Eisernen Vorhangs

Wir können den Film kaum besser betiteln. Als BAYERWALDTEAM haben wir ebenso über 30 Jahren die Region im bayerischen Wald und in Böhmerwald lieben und fotografieren gelernt.

weiter geht es um den jungen Luchs Lea und um die Glasmacher in Zwiesel. Wintersport in Horska Kvilda ist ebenso Thema, als auch viel Winter, viel Schnee und Eis im Grenzgebirge zu sehen.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1992, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Mit Napoleon im Russlandfeldzug 1812. Chronik eines Desasters – Neuerscheinung im Alliatera Verlag

DELTA IMAGE ist mit der Reprofotografie aus dem Familienarchiv im Schloss Affing betraut worden

Als Unter

nehmer arbeitet man in den unterschiedlichsten Projekten unserer Kunden mit. Manche Projekte bilden den eigenen Markt mit der Kernkompetenz ab. Andere Projekte müssen einfach sein. Und dann kommen Projekte die einem aus dem Herzen sprechen. So auch neulich, ich wurde gebeten, die Reprofotografie für ein (und sogar zwei Bücher) Buch zur Familiengeschichte einer gräflichen Familie aus dem Landkreis Aichach im 19. Jahrhundert zu bebildern.

Das 19. Jahrhundert war ein Jahrhundert des Umbruchs, auch und gerade in Bayern. Derer von Gravenreuth hatten an dem Übergang vom bayerischen Churfürstentum zum Königreich Bayern und der Umsetzung der Aufklärung in Bayern auch einen bedeutenden Anteil.

Wappen von Gravenreuth und Wappen der Gemeinde Affing Quelle: Wikipedia

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Oberstdorf Einkaufsstraße – Einen Schritt zur Seite gehen und Sehen lernen …

… dann offenbart auch ein Touristenmagnet mit den allfälligen Einkaufsstraßen, Sonderangeboten, „Sales“, 50% Hier und „Alles Raus“ dort schöne und entschleunigte Motive für den Fotografen.

 

Hitze, Hektik, Hetze – da hilft nur die gezielte Entschleunigung

Das Rezept dazu haben wir Fotografen bereits in den Händen - unsere Kamera.

Dann nehmen wir uns einmal 30 Minuten Zeit und gehen in die kleinen Gässchen, nur ein Haus weiter und lernen wieder zu Sehen und zu Beobachten. Dem Aufmerksamen Betrachter öffnen sich sofort die Motive wie aus einer vergessenen Zeit. Wir hören noch die Hektik des Urlaubs, doch jetzt nehmen wir uns vor ganz laaangsaam in Schwarzweiß zu fotografieren und suchen uns Motive die auch aus der SW-Filmzeit stammen könnte.

Ein historischen Stadel mit einem Mühlrad davor und den Heumandl’n schön säuberlich aufgereiht. Wir achten auf die Kontraste, die Farben zeichnen sich als Grauwerte ab und lenken den Blick auf die hohen Allgäuer Berge im Hintergrund.

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Frühling im Vorderriss – Fotoausflug mit Andi Pirchmoser

Mit Andi Pirchmoser geht die Fototour schon früh Richtung Berge – ach welch glückliches Gefühl, den Morgen schon so intensiv erleben zu können.

Die Fahrt der Fotografen soll eigentlich auf den Ahornboden gehen. Die Eng ist noch schneebedeckt und so ist die Strasse an Ostern noch geschlossen. Kein Grund, den Rissbach und die herrliche Vorderriss nicht auch an diesem Ostertag bei warmer Frühlingssonne schon fotografisch zu geniessen.

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… ERDE an WELTALL. Hier spricht Raisting in Oberbayern …

Die erste Live Übertragung der XX. Olympischen Sommerspiele aus München in die ganze Welt. Seit 1964 besteht eine direkte Verbindung von Oberbayern aus in den Äther. Die Übertragung von Telefongesprächen, Radio und Fernsehen über größte Distanzen sind seit dieser Zeit zur Selbstverständlichkeit geworden und das alles deutlich vor dem Internet.

Die weltweit erste Erdfunkstelle steht in Raisting

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Naturparkwelten im Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein

Der Grenzbahnhof überrascht die Besucher positiv. Hier an der Grenze zwischen Bayern und Böhmen würde doch niemand ein spannendes Museum, Infostelle, Lernort, Kinderabenteuer vermuten. Richtig – wohl genau darum.

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Naturpark Bayerischer Wald e.V. im historischen Bahnhof in Bayerisch Eisenstein

Eigentlich müsste ich es ja besser wissen!
Schließlich bin ich seit 1994 Mitglied im Naturpark Bayerischer Wald e.V.
Paul Eschbach

Der Naturpark Bayerischer Wald erstreckt sich von der Bayerisch-Böhmischen Grenze bis ins Donautal hinab und grenzt an den Nationalpark Bayerischer Wald und den Nationalpark Böhmerwald auf Tschechischer Seite. Ein riesiger Naturraum und ein zusammenhängender Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Im Südosten der Bundesrepublik, zwischen der Donau und den Hochlagen, entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald und im Norden der Naturpark Oberer Bayerischer Wald an. Nachbarn auf tschechischer Seite sind das Landschaftsschutzgebiet und der Nationalpark Böhmerwald.

Der Naturpark Bayerischer Wald besteht bereits seit 1967 und ist damit einer der ältesten Naturparke Bayerns. Umfasste er zunächst nur den Altlandkreis Regen, erstreckt er sich heute auch über die nördlich der Donau gelegen Teile der Landkreise Deggendorf und Straubing-Bogen sowie über den Landkreis Freyung-Grafenau und umfasst eine Fläche von ungefähr 278.000 ha.
Quelle: Naturpark Bayerischer Wald e.V.

Bahnhof Bayerisch Eisenstein im ausgehenden Winter vor dem mächtigen Großen Arber

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