Die Gemeinde Oberschleißheim im Barockfieber: Oberschleißheim entdeckt seinen „Blauen König“ wieder neu zum 300. Todesjahr

Reproduzierte Originalunterschrift von Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

Wenn wir heute durch die Gemeinde Oberschleißheim im Norden von München spazieren, ist die Geschichte des Ortes und auch die Geschichte von Bayern allgegenwärtig. Das majestätische Neue Schloss Schleißheim, die weitläufige Parkanlage – all das verdanken wir der kühnen Vision eines Mannes: Kurfürsten im HRR, kühnen Feldherrn, ehrgeizigen Regenten, visionären Bauherrn, und weitgereisten Kunstliebhabers in der Epoche des Hochbarocks:

 

Kurfürst Max II. Emanuel von Bayern.

 

Im Jahr 2026/2027 blicken wir auf das 300. Todesjahr des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern (* 11. Juli 1662 in München; † 26. Februar 1726 ebenda) aus dem Hause Wittelsbach zurück.

Ein reines Pflichtprogramm für Historiker?
Ganz im Gegenteil,

Dieses Gedenk- und Festjahr ist für Oberschleißheim die Chance, die eigene Identität und die Geheimnisse hinter den Schlossmauern völlig neu und lebendig zu entdecken.

 

Die Schlossanlage Schleißheim zählt zu den größten und bedeutendsten Schlössern der Wittelsbacher in Bayern. Die Anlage besteht aus dem Neuen Schloss Schleißheim, dem Alten Schloss Schleißheim und dem Schloss Lustheim.

 

Die Idee: Geschichte, die man sehen und spüren kann

Wir wollen keine verstaubten Jahreszahlen herunterbeten. Die Motivation hinter dieser großen Veranstaltungsreihe ist es, die Brücke aus der glanzvollen Barockzeit, in einer Zeitepoche, in welcher Bayern an der Schwelle zu einer europäischen Großmacht stand, direkt in unser heutiges Oberschleißheim zu schlagen.

  • Warum sieht unser Ort Oberschleißheim heute so aus, wie er aussieht?
  • Wer war dieser Mann, der als „Blauer König“ Europa in Atem hielt und Schleißheim zu seinem persönlichen Versailles machen wollte?

 

Das Besondere: Der Oberschleißheimer Historiker ist im Schloss Lustheim selbst aufgewachsen

Buchautor, Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann

Der weit über die Grenzen Bayerns und Deutschlands hinaus bekannte Buchautor, Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Silvester Junkelmann führt durch die Festveranstaltung. Er wird für das Publikum das Leben und Wirken dieses siegreichen Türkenbezwingers und kunstsinnigen Herrschers und Bauherrn lebendig werden. In München wird Max Emanuel insbesondere mit den Schlössern Lustheim, Nymphenburg, Neues Schloss Schleißheim, Theatiner Kirche in Verbindung gebracht.

Dr. Junkelmann ist Jahrgang 1949, hat die ersten Jahre seines Lebens in Oberschleißheim im Schloss Lustheim gelebt und ist promovierter Historiker. Im besonderen Maße hat er sich einen international hervorragenden Ruf als Experimentalarchäologe erarbeitet, indem er historische Überlieferungen rekonstruiert und einem ausführlichen Praxistest unterzogen hat. Dem großen Publikum ist Dr. Junkelmann vor allem durch seine in vielen Ländern und Sprachen aufgelegten Buchveröffentlichungen bekannt geworden.

 

Erst wenn es auch praktisch erprobt worden war und bestanden hatte, 
kann es auch theoretisch so gewesen sein.

 

Die 64 Lebensjahre Max Emanuels waren von glänzenden Höhepunkten in der europäischen Geschichte gefüllt, erlebten aber ebenso auch die tiefsten Niederlagen in der Geschichte Bayerns.

Viel Glanz und Licht, 
aber ebenso viel Dunkelheit und Leid über der Bevölkerung Bayerns.

Die Gemeinde Oberschleißheim im Norden der Landeshauptstadt lädt die BesucherInnen auf eine Reise in die Zeitepoche des Barocks ein, voller Prunk, Visionen und dramatischer Wendepunkte.

Dr. Junkelmann ist bekannt durch seine über 40 eigenen Buchveröffentlichungen, sowie aus Funk und Fernsehen. Seine Spezialthemen in der Geschichte und die von ihm als Vorreiter der wissenschaftlichen Experimentalarchäologie sind:

 

Bayern und die bayerische Geschichte

Dr. Marcus Junkelmann ist von vielen Zeitepochen der bayerischen Geschichte besonders hingezogen. Meist sind es die Epochen mit besonders großen Umwälzungen und Veränderungen, die ihn faszinieren.

  • Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
  • Die Zeit des Kurfürsten Max II. Emanuel.
  • Die napoleonische Zeit, mit den Befreiungskriegen.

In den Jahren 2010 und 2018 hat Dr. Marcus Junkelmann mit sehr viel Aufwand die höfische Zeit des Barocks im Neuen Schloss Schleißheim in dem Churbayerischen Freudenfest mit höfischem Tanz und Musik, höfischen Aufführungen, Militär, und zeitgenössischem Essen. Der Höhepunkt waren die nächtlichen Gondelfahrten unter Fackelschein und großem Feuerwerk an der großen Kaskade am Mittelkanal.

 

Römische Geschichte und römisches Militär

Der junge Dr. Marcus Junkelmann (36 Jahre alt) plante im Jahr 1985 ein ganz besonderes Vorhaben, welches ihn später als Erfinder der wissenschaftlichen Experimentalarchäologie weltweit bekannt machte. Zum 2000. Zum Stadtjubiläum von Augsburg machte es sich mit seinen getreuen Legionären auf den Spuren des römischen Alpenfeldzugs unter Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. in originaler Ausrüstung auf den Weg. Von dem oberitalienischen Verona ging die Legionärsgruppe von 9 Legionären in 21 Tagen 540 km zu Fuß mit der original rekonstruierten Ausrüstung von etwa 30 kg pro Legionär. Der Alpenmarsch von 1985 gilt als ein Meilenstein und Gründungsmythos der modernen Living History und experimentellen Archäologie im deutschsprachigen Raum.

Dr. Junkelmann überprüfte mit acht Mitstreitern die überlieferte historische Ausrüstung römischer Legionäre aus der Zeit des Kaisers Augustus, um die Bedingungen des geschichtsträchtigen Alpenfeldzugs nach Raetien 15 v. Chr. in eigener Anschauung nachzuprüfen.

Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

Gladiatoren

Ein weiterer Glanzpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Marcus Junkelmann ist die Erforschung der Ausrüstung und der Kampfweisen der römischen Gladiatoren. Diese Erkenntnisse hat Junkelmann mit seiner Gladiatorentruppe in der Kampfweise Mann gegen Mann auf die Probe gestellt und so erst das historisch gesicherte Bild der Gladiatoren in der heutigen Zeit ausgefüllt und geprägt. Erst kürzlich hat Dr. Junkelmann anlässlich der Sonderausstellung Gladiatoren in der Archäologischen Staatssammlung die Gladiatorenkämpfe live vor einem begeisterten Publikum gezeigt.

Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

Dreißigjähriger Krieg 1618–1648

Die Epoche des Dreißigjährigen Krieges und die Zeit danach waren gerade in Bayern sehr vielfältig und bewegend. Dr. Junkelmann erforschte viele Aspekte dieser Zeitepoche und arbeitete viel mit den renommierten Museen zu diesen Themen zusammen. Eine Buchreihe über die Soldaten im Dreißigjährigen Krieg (Pikeniere, Musketiere, Kürassiere) entstand für das Bayerische Armeemuseum in Ingolstadt. Einige Aufnahmen dazu hat Paul Eschbach mit Dr. Marcus Junkelmann im Alten Schloss Schleißheim (siehe Bild) für das Buch fotografiert.
Sehr viele Buchveröffentlichungen von Dr. Marcus Junkelmann sind daraus entstanden.

 

Das Programm: Eine Trilogie des Erlebens

Die Veranstaltungsreihe ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt für den Ort und spannt einen Bogen vom feierlichen Auftakt bis hin zum eigenen Erleben vor Ort. Sie gliedert sich in drei große Teile:

Die festliche Eröffnungsveranstaltung (16.09.2026)

Den großen Startschuss zelebrieren wir im Bürgerzentrum Oberschleißheim. Dass dieses Gedenken einen hohen Stellenwert für die Gemeinde hat, zeigt die hochkarätige Unterstützung: Erster Bürgermeister Markus Böck hat persönlich die Schirmherrschaft übernommen. Gemeinsam mit dem Leiter der regionalen Schlösser- und Seenverwaltung wird dieser Abend ein würdiger, festlicher Auftakt, der zeigt, wie eng Rathaus, Schloss und Bürgerschaft hier verbunden sind.

 

Die Fachvorträge – Den Geheimnissen auf der Spur (bis Sommer 2027)

Nach dem großen Auftakt tauchen wir tiefer ein. In einer Reihe von thematischen Fachvorträgen beleuchtet Dr. Marcus Junkelmann bis in den Sommer 2027 hinein die verschiedenen Facetten von Max Emanuels Leben, seiner Politik, seiner Kunstbegeisterung und seinen Feldzügen. Es wird spannend, anschaulich und garantiert frei von akademischer Trockenheit.

 

Führungen und Exkursionen

Geschichte vor der Haustür

Vom Vortragssaal direkt an die Originalschauplätze! Im dritten Teil wechseln wir die Perspektive. Bei exklusiven Führungen durch die Schleißheimer Schlösser und Exkursionen zu historischen Stätten, die eng mit Max Emanuel verknüpft sind, wandeln wir direkt auf den Spuren des Kurfürsten.

 

Warum Sie das nicht verpassen sollten

Dieses Jubiläum ist von Oberschleißheimern für Oberschleißheimer (und alle Barock-Begeisterten). Es ist die Gelegenheit, die tägliche Kulisse unseres Heimatortes mit ganz neuen Augen zu sehen, beim Spaziergang durch den Schlosspark plötzlich die Visionen von vor 300 Jahren vor sich zu sehen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Seien Sie von Anfang an dabei, teilen Sie diesen Beitrag und lassen Sie uns gemeinsam das barocke Erbe Schleißheims zum Leben erwecken!

Alle Informationen, Termine und Updates finden Sie ab sofort unter den Veranstaltungshinweisen.

Kurfürst Max Emanuel von Bayern: Festveranstaltung in Oberschleißheim zum 300. Todestag mit Dr. Marcus Junkelmann

Kurfürst Max Emanuel: Festveranstaltung in Oberschleißheim

Festveranstaltung im Bürgerzentrum Oberschleißheim zum 300. Todestag von Kurfürst Max Emanuel von Bayern in Oberschleißheim von und mit dem bekannten Historiker und Experimentalarchäologen Dr. Marcus Junkelmann

Kurfürst Max Emanuel: Der „BLAUE KÖNIG“

Schleißheim; Bayern und Europa um 1700

 

Oberschleißheim und Max II. Emanuel

Wappen der Gemeinde Oberschleißheim

Das Wappen der Gemeinde Oberschleißheim zeigt über den weiß-blauen Rauten der Wittelsbacher die Buchstaben M und E, das Monogramm des  Kurfürsten Max Emanuel.

 

Wer war dieser Herrscher, dem Schleißheim seine weltweite Berühmtheit zu verdanken hat?

Max II. Emanuel von Bayern, der „Blaue König„, wie ihn seine türkischen Kriegsgegner respektvoll nannten, hat Bayern fast ein halbes Jahrhundert lang regiert, von 1680 bis 1726. Es war eine der dramatischsten Epochen in der Geschichte des Landes Bayern. Triumphe und Tragödien wechselten einander ab, das barocke Welttheater mit all seinem Glanz spielte sich ab vor dem Hintergrund ständiger Kriege, verbunden mit enormen Schulden und einer langen und bitteren Besatzungszeit, die in der »Sendlinger Mordweihnacht« gipfelte.

Max Emanuel war die schillerndste und internationalste Persönlichkeit unter Bayerns Herrschern. Die Schauplätze seiner politischen, militärischen und kulturellen Tätigkeiten umfassten weite Teile Europas – München, Wien, Budapest, Mohács, Belgrad, Venedig, Turin, Brüssel, Namur, Innsbruck, Höchstädt, Mons, Versailles, Luxemburg.  Mit allen Mitteln strebte er danach, den bayerischen Wittelsbachern zu einer Großmachtstellung zu verhelfen, was ihm mit dem Erbe des Spanischen Weltreiches beinahe gelungen wäre – beinahe.

Auf die Spuren der architektonischen und künstlerischen Repräsentation und Selbststilisierung Max Emanuels, des exemplarischen Barockherrschers, stoßen wir heute noch vielerorts. Theatinerkirche in München, die Schlösser Nymphenburg mit den Parkburgen, Lustheim, Dachau, Fürstenried, das Neue Schloss Schleißheim, der Marktplatz von Brüssel, die Gärten, das gewaltige Dachau-Schleißheimer Kanalsystem. Dazu kommen reiche Kunstsammlungen und ein großes musikalisches Erbe.

 

Festveranstaltung zu Max Emanuel

Buchautor, Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann

Durch den Abend der Festveranstaltung im Bürgerzentrum führt Dr. Marcus Junkelmann durch das illustre Leben des Kurfürsten Max Emanuel, dessen Todesjahr sich heuer zum 300. Male jährt.

Junkelmann ist selbst in Schloss Lustheim aufgewachsen ist, hat über Max Emanuel promoviert und zahlreiche weitere Publikationen zum Thema vorgelegt, darunter die aktuelle Biografie des Kurfürsten. Der Vortrag wird durch Inszenierungen von Darstellern in authentisch rekonstruierten Kostümen und Uniformen verlebendigt und von Musik begleitet.

 

Veranstaltungsreihe zu Max Emanuel von Dr. Marcus Junkelmann

Die Festveranstaltung stellt den Auftakt zu einer Reihe von Vorträgen, Führungen und Exkursionen dar:

  • Herbst 2026,
  •  Winter 2026,
  • Frühjahr und Sommer 2027

unter der Leitung von Dr. Marcus Junkelmann dar.

Die Termine, Örtlichkeiten und Preise werden über unsere Medienpartner kommuniziert:

und weitere Online-Portale in München, im Norden von München und Umgebung.

 

Publikationen von Dr. Marcus Junkelmann zum Thema


Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
ISBN/EAN: 9 783 791 729 35-0
Umfang: 192 Seiten
Einband: kartoniertes Buch (Softcover)
Erschienen am 18.09.2017
Kurfürst Maximilian I. (1573–1651) gilt als der bedeutendste bayerische Herrscher der Neuzeit. Er sanierte die maroden Staatsfinanzen, reorganisierte die Verwaltung und machte Bayern zum Musterbeispiel eines frühabsolutistischen Staates. Leidenschaftliche katholische Religiosität, hohes Pflichtgefühl und eiserne Disziplin gegen sich und andere bestimmten seinen Charakter. Bei aller Strenge und Sparsamkeit war Maximilian aber auch ein großer Bauherr und Förderer der Künste. Im Dreißigjährigen Krieg führte er als Haupt der Katholischen Liga und wichtigster Verbündeter des Kaisers Bayern zu einer europäischen Machtstellung, die dem Land freilich schwere Opfer abforderte. Maximilian ging als einer der wenigen Gewinner unter den deutschen Reichsfürsten aus dem Konflikt hervor, indem er den bayerischen Wittelsbachern die Kurwürde und die Oberpfalz gewann.
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg
2018
Umfang: 192 Seiten broschiert
ISBN 9 783 791 729 91-6
Von 1680 bis 1726 spielte Max Emanuel, der „Blaue König“, wie ihn seine türkischen Kriegsgegner respektvoll nannten, auf der europäischen Bühne eine bedeutsame und ehrgeizige Rolle. Bayern sollte Großmacht werden, doch militärische Niederlagen, Katastrophen und Verbannung zerstörten diesen Traum. Gleichwohl gilt Max Emanuel als der Barockherrscher schlechthin: als Genussmensch voll dynamischer Kreativität, mit Leidenschaft für Theater, Musik und Selbstverwirklichung. Geblieben sind die Sammlungen, die Werke der Künstler und die Schlossanlagen von Nymphenburg und Schleißheim. Dr. Marcus Junkelmann schildert packend und spannungsreich Licht und Schatten dieser Herrscherfigur.

Herbert Utz Verlag, München
2000
Dissertation von Dr. Marcus Junkelmann
ISBN 3-89675-731-8

Obwohl einer der aktivsten Feldherrn seiner Zeit, blieb Kurfürst Max Emanuel doch der militärische Erfolg größtenteils versagt. Marcus Junkelmann geht in seinem Buch den Gründen für diese Erfolglosigkeit nach. Es gelingt ihm trotz schlechter Quellenlage ein präzises Bild des Landesherren in seiner militärischen Position zu zeichnen. Max Emanuel erscheint als »überdurchschnittlich begabter und unternehmender Kriegsherr«, der nur den Verhältnissen, in denen er sich schließlich befand, nicht gewachsen war.Damit widerlegt Junkelmann die These vom tollkühnen, aber strategisch ungeschickten Feldherrn und fördert so manches erstaunliche Detail zutage. Zugleich lädt er durch seinen anschaulichen Stil auch den interessierten Laien ein, sich einmal mit bayerischer Geschichte zu beschäftigen.

Eintritt:

  • Erwachsene 15 €
  • Jugendliche unter 18 Jahren zahlen die Hälfte.
  • Einlass ab 17.30 Uhr

Süddeutsche Zeitung: „Und es fiel kein einziger Schuss“ – Kriegsende 1945 in Schleißheim

Der deutsche Oberleutnant Peter Spoden übergab am 29. April 1945 der anrückenden US-Armee kampflos den Flugplatz Schleißheim.
Jahrzehnte später kehrt Peter Spoden für ein Reenactment nach Oberschleißheim zurück.

Von Bernhard Lohr: Originalbeitrag zum 29. April 202580 Jahre Kriegsende

Die Szene auf den Bernhard Lohr in seinem Artikel Bezug nimmt. Ich habe mir erlaubt, das Bild etwas anders zu beschneiden. Umfeld kann weg, aber nicht am linken Bildrand Günther Braun aus Oberschleißheim, der Initiator und Organisator der gesamten Veranstaltung. Auch das kleine weiße Schild im Hintergrund kann nicht angeschnitten werden – da geht es zum Friedhof.

Wir sehen hier im Jahr 2007 in einem Reenactment am 28./29. April 2007 am Bergl-Wald zwischen Oberschleißheim und Unterschleißheim:

  • ganz links Günther Braun dem Initiator und Organisator, damals 1. Vorstand der Bayerischen Flugzeug Historiker e. V.
  • dann links mit dem weißen Hemd Peter Spoden und
  • rechts Thorsten Blaschke als Master Seargent der U.S. Army in der 45. Infantry Division (Thunderbird-Division). Im Reenactment leitet und organisiert Thorsten die ganze Truppe und ich war sehr oft bei solchen Reenectments als Fotograf in seine zusammengewürfelte Truppe „embedded“. So haben wir schöne Zeiten gemeinsam verbracht.

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Buch-Neuvorstellung: Udet U12 „Flamingo“ – 100 Erstflug in Schleißheim 1925 – 2025

Buch-Neuvorstellung: Udet U12 „Flamingo“ – 100 Erstflug in Schleißheim 1925 – 2025

Die Buch-Neuvorstellung im DELTA IMAGE – Eigenverlag von Paul Eschbach stellt die Udet U12 „Flamingo“ in einen neuen FOTO-BILDBAND zur Luftfahrtgeschichte in Bayern vor. Dieses Jahr wird der Erstflug der Udet U12 „Flamingo“ in Schleißheim genau 100 Jahre alt. Das ist ein guter Anlass, einen Bildband zum „Flamingo“ mit vielen Bildern und Artefakten aus 100 Jahren Geschichte zu schreiben. Seit dem Dezember 2004 fliegt wieder eine Replika als originalgetreuer Nachbau einer BFW U12 „Flamingo“. Seit dem Jahr 2006 steht dieses weltweit einmalige Flugzeug, in der großen Ausstellungshalle der Flugwerft Schleißheim im Deutschen Museum in Oberschleißheim. Als Teil der fliegenden Ausstellung können die BesucherInnen dieses erfolgreiche Sport- und Schulflugzeug aus den 1920er und 1930er Jahren bestaunt werden.

Manchmal, wenn man ganz viel Glück hat, dann öffnen sich in Schleißheim die großen Hallentore der Flugwerft und das Flugzeug wird auf das Hallenvorfeld gerollt. Die Techniker der Bodenmannschaft machen das Flugzeug dann auch fertig für den Start und ab geht es in den Himmel über Schleißheim.

Zum neuen Buch in shop.deltaimage.de.

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Buch-Neuvorstellung – Dachauer Moos: Schwarzhölzl, Krenmoos & Regatta-Anlage von Paul Eschbach

Buch-Neuvorstellung: FOTO-BILDBAND zum Schwarzhölzl und Krenmoos

DELTA IMAGE – Eigenverlag stellt einen neuen FOTO-BILDBAND zum Dachauer Moos vor. Der Foto-Bildband zum Schwarzhölzl und Krenmoos vom Dachauer Fotografen Paul Eschbach sucht im zweiten Band der FOTO-BILDBAND-Reihe wieder nach den Schönheiten in der Natur- und Kulturlandschaft. Das größte Naturschutzgebiet (NSG) im Landkreis Dachau ist das Schwarzhölzl mit einer besonderen Geschichte.

 

 

Was ist heute aus der Mooslandschaft geworden und was ist noch zu erleben? 
Paul Eschbach, Fotograf und Buchautor aus Dachau

 

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„Mei schee – schoo wieda Weihnachtn“ mit Fritz Scheuermann und Bernhard Ulrich

Oh ja. Es wird gleich Advent und die Weihnachtsvorbereitungen laufen schoo wieda (!) auf Hochtouren. Auch wenn das Rennen in die Kaufhäuser in den vier Wochen vor Weihnachten nimmer so arg ist. Es gibt die großen Konsumtempel in der Münchener Innenstadt ja kaum noch und am End sitz’n ma doch wieder vorm Computer und bestellen leider wieder alles in dem Internet. Das Rennen und Drängeln ist damit weniger wor’n – dafür müssen wir das Homeoffice ausgiebig ausnützen weil ja doch irgendwann die vielen Packerl-Fahrer kommen – früher ging des alles auf einmal – und die großen Überraschungen gleich Paketweise bringt und da möcht‘ ma doch auch dahoam sein. Auch wenn es früher im Kaufhaus doch irgendwie schöner war.

Und schneller ging es auch.

Nur eins bleibt immer wieda vor Weihnachten – die besinnlichen und heiligen Lesungen in einem abgedunkelten Raum, mit vielen Kerzen und einem großen Weihnachtsbaum. Jetzt kann Weihnachten – bzw. das große Fest des Kaufens und des Umtauschens auch wieder kommen.

 

Besinnliches, Nachdenkliches und a bisserl Hinterfotzig

Zwei bekannte Stars aus der überaus beliebten Heimatsendung des BR – „Dahoam is Dahoam“ laden zu einem für die Adventszeit so typischen Abend mit abwechslungsreichen Lesungen in die Neuen Bürgerstuben nach Oberschleißheim ein. Kunst von der Bühne und dazu ein drei Gänge-Menü sorgen für Kurzweil an dem letzten Abend vor der Adventszeit.

Links: Bernhard Ulrich Rechts: Fritz Scheuermann

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Es ist 1618 in Schleißheim. Der Herzog Maximilian I. von Bayern lädt zum Fest …

Schleißheim zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges

Dr. Marcus Junkelmann feiert im Maximilianshof des Alten Schlosses Schleißheim im Maximilianshof ein Fest mit all seinen Freunden. Wir zeigen Ihnen hier aus der Veranstaltung am 12. Oktober 2024 die schönsten Eindrücke der BesucherInnen an diesem schönen Herbsttag.

 

Fotoimpressionen: Mönche, Musketiere und Marketenderinnen

Feldlager im Maximilianshof bei schönem und vor allem trockenem Wetter in Oberschleißheim. Die Gennshenker aus Schierling und die Feldwache Tilly haben mit ihren Zelten ein Lager leben im Dreißigjährigen Krieg den ZuschauerInnen dargeboten.

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Die Speisen-Karte im Schleißheim zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges

Unter der Leitung des Chef-Kochs der Schlosswirtschaft Schleißheim, Jens Bluhm, besteht die Speisenfolge während des Festes „Musketiere, Mönche und Marketenderinnen“ aus folgender Speisenfolge nach den historisch überlieferten Speisenplänen zu Schleißheim, Salzburg und Nürnberg unter der historischen Leistung von unserem Dr. Marcus Junkelmann.

Speisen am 12./13. Oktober 2024

 

Schleißheimer Zeitung: Herzlichen Glückwunsch, Marcus Junkelmann!

Originalbeitrag auf www.schleissheimer-zeitung.de

 

Wie einer, der in Oberschleißheim aufwuchs, Geschichte machte

Geschichte wird von den Leuten manchmal als ein trockener, irgendwie uninteressanter Stoff empfunden, den man in sich in Schulzeiten mehr oder weniger freiwillig aneignen muss. Das ist ein Missverständnis, denn je eher man die Vergangenheit versteht, desto besser kann man die Zukunft gestalten.

Wie aber kann man die Vergangenheit verstehen, abgesehen davon, dass man Jahreszahlen auswendig lernt? Indem man Geschichte lebendig werden lässt, indem man sie anschaulich und erlebbar macht, indem man es möglich macht, die Erfahrungen der Menschen in der Vergangenheit mit- und nachzuerleben,

Dr. Marcus Junkelmann, Historiker, Autor zahlreicher hochgelobter historischer Werke, Universitätsdozent, Vortragsredner und vor allem “Experimental-Archäologe”, hat sich für diesen besseren Zugang zu Geschichte unsterbliche Verdienste erworben. Er hat dafür keine persönlichen Mühen und Strapazen gescheut, zum Beispiel, als er extra Reiten lernte, um dann am Limes entlangzureiten, oder die Kochkünste der Antike persönlich wiederbelebte.

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Schleißheimer Zeitung: Neuer Lesestoff für die Herbsttage und ein ideales Geschenk

Neuer Lesestoff für die Herbsttage und ein ideales Geschenk

Foto: Andi Pirchmoser

Paul Eschbach zeigt die Schönheit der Natur im Dachauer und Maisacher Moos

Im Dachauer Moos wandelt sich die Niedermoorlandschaft über die letzten Jahre durch viele vernetzenden Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz zu einer immer wertvolleren Naturlandschaft. Die Wiedervernässung im Moos nimmt durch die Zuarbeit des Bibers als Wasserbaumeister immer konkretere Formen an. Es ist wieder nass im Moos.

…“  -> Mehr Inhalt im Beitrag selbst und im PDF Druck nachfolgend.

 

 

Quelle: Schleißheimer Zeitung von Paul Eschbach DELTA IMAGE vom 21.9.2024