Dr. Marcus Junkelmann auf dem Römischen Wochenende im belgischen Oudenburg als Stargast: 30./31.5.2026

Foto: Hilde Vanhove

Das Römisch Archäologische Museum (RAM) im belgischen Oudenburg veranstaltet am 30./31. Mai 2026 ein Römisches Wochenende und versetzt die vielen tausenden BesucherInnen in das Jahr 325 n. Chr. Dr. Marcus Junkelmann wird dabei einer der Programmhöhepunkte sein und einen spannenden Fachvortrag präsentieren und einen weiteren noch viel mehr spannenden Videofilm über seinen epochalen Alpenmarsch, vom oberitalienischen  Verone ins schwäbische Augsburg mit seiner Gruppe Gleichgesinnter in historisch rekonstruierten Ausrüstungen und den rekonstruierten und erprobten Marschweisen zum 2000-jährigen bestehen, im Jahr 1985 zeigen.

Marcus Junkelmann (1949) ist ein renommierter deutscher Historiker, Autor und experimenteller 
Archäologe. Er gilt weltweit als Pionier der experimentellen Archäologie und wird von vielen 
als „Godfather“ (Pate) der Living History angesehen.
Mit seinen wegweisenden Rekonstruktionen römischer Ausrüstung und seinen praxisorientierten 
Experimenten – darunter eine legendäre Alpenüberquerung in vollständiger Legionärsausrüstung
 – hat er unser Verständnis der römischen Armee und des täglichen Lebens in der Antike 
tiefgreifend bereichert.
Junkelmann veröffentlichte zahlreiche Standardwerke über römische Soldaten, Gladiatoren und 
Militärgeschichte. Seine Forschung und Publikationen inspirierten Generationen von Reenactors, 
Archäologen und Historikern auf der ganzen Welt. Es ist uns daher eine außerordentliche Ehre, 
diesen führenden Forscher und diese lebende Legende auf dem Römerwochenende begrüßen zu dürfen.

Historiker, Experimentalarchäologe und Buchautor Dr. Marcus Junkelmann

Programmheft zum Römischen Wochenende 2026

Das Programmheft des Veranstalters zum Ansehen, zum herunterladen verweisen wir auf die Webseite des Veranstalters https://ram.oudenburg.be.

Dr. Junkelmann Fachvorträge als Historiker und Experimentalarchäologe

Der Historiker und Experimentalarchäologe Dr. Marcus Junkelmann hat mit der Planung des römischen Wochenendes am 30./31. Mai 2026 drei Vorträge in Planung:

  • Samstag 14:30 Uhr für die Öffentlichkeit
  • Samstag 17:15 Uhr für eine geschlossene Gruppe
  • Sonntag 14:30 Uhr für die Öffentlichkeit

Vortrag Constantin und Maxentius
Schlacht an der Milvischen Brücke i. J. 312

Eine wichtige Episode hat sich wenige Jahre vor dem gewählten Inszenierungsdatum im Römischen Wochenende, dem  Jahr 325, im Jahr 312 vor den Toren der ewigen Stadt Rom zugetragen. Constantin der Große und Maxentius stoßen militärisch an der Milvischen Brücke aufeinander. Dr. Junkelmann stellt diese Episode, welche die weitere Geschichte Roms maßgeblich prägte, in seiner anschaulichen Art und Weise im Rahmen der hochkarätigen Fachvorträge auf dem Römischen Wochenende dem interessierten Publikum vor.

Vortrag: Dr. Marcus Junkelmann

Alpenmarsch von Verona nach Augsburg im Jahr 1985

Die Geschichte des historischen Reenactments, zur Erforschung der überlieferten Erzählungen durch ein handfestes Ausprobieren mit körperlichem Einsatz über viele Tage und hunderte von Kilometern wurde von Dr. Junkelmann nicht erfunden. Er hat diesen Zweig der wissenschaftlichen Forschung aber auf ein ganz anderes Niveau gehoben und damit seinen Ruhm damit gebründet, In dem Video zeigt er die wichtigen Begebenheiten dieses militärischen Gewaltmarsches aus dem Jahr 15 v. Chr.

Vortrag: Dr. Marcus Junkelmann

 

Wo ist den Oudenburg in Belgien?

 

3-mal Junkelmann fürs Armeemuseum sind da!

Lange haben wir gewartet, auf die Auslieferung der drei neuen Bücher von Dr. Marcus Junkelmann zum Dreißigjährigen Krieg. Auch die ersten BestellerInnen, waren schon etwas ungeduldig, aber es hat sich gelohnt.

 

Formen des Krieges im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt

Das Bayerische Armeemuseum widmet die neue Ausstellung den „Formen des Krieges“ in der bislang längsten Kriegsperiode in Europa – dem Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648). In dieser Zeitepoche bildeten sich die verschiedene Waffengattungen mit jeweils ganz spezifischen Funktionen und Aufgaben heraus. Jedem dieser spezialisierten Waffengattungen, hat das Bayerische Armeemuseum, ergänzend zur Ausstellung im Museum, einen eigenen Band der Buchreihe gewidmet.

 

Die Formen des Krieges

    • Die Pikeniere – die Fußsoldaten.
    • Die Musketiere – die Spezialisten mit den weitreichenden Feuerwaffen.
    • Die Kürassiere – die schweren Reiter mit Schwert und Pistolen bewaffnet zu Pferde und zu Fuß.

 

Die neuen Bücher sind nun da und lieferbar

Lieferbar sind die Bücher in SHOP.deltaimage.de, wenn ich die ersten Druckexemplare in den Händen halte – und im Studio mir ein fotografisches Bild davon machen kann.

Band 1

Band 2

Band 3

Pikeniere und Musketiere, mit Fotos von Paul Eschbach

Der Band 1 und Band 2 zieren Bilder von Paul Eschbach aus einem Fotoprojekt im Alten Schloss Schleißheim. Das Schloss ist in der Kunstepoche der Renaissance erbaut und der Dreißigjährige Krieg ist das Ende dieser Kunstepoche. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, erfährt die Kunstepoche des Barock seine Bedeutung und auch seine Blüte in der Kunst und vor allem auch in der Architektur. Die Bilderstrecke zieht sich dann durch den ganzen Band durch und erläutert jeweils die Ausrüstung und die Handhabung der spezifischen Waffen im Kriegsdienst.

Auf nach Weißenburg (Bay.) in die Zeit der Römer in Bayern

Gestern noch Mittelalter in Aichach, heute geht’s zu den Römern im Altertum in Bayern nach Weißenburg. Ein Videodreh mit Dr. Marcus Junkelmann steht auf dem Programm. Ich bin schon ganz gespannt wie der Tag so abläuft und wie die Ergebnisse sein werden.

Von Dachau nach Weißenburg in Bayern – da fahre ich doch sehr gerne (fast) direkt mit der Bahn und schreibe während der Reise diese letzten Beiträge. Das ist umweltschonend, das ist nachhaltig und das ist autonomes Fahren. Zumindest aus meiner Sicht.

Der Regionalexpress fährt direkt nach Treuchtlingen und dann in den Heckenflitzer und schon bin ich in Weißenburg und Mittens bei den Römern und dem Videodreh mit dem bekanntesten Experten zu den Römern und den Gladiatoren in Bayern.

Die Videoaufnahmen finden im rekonstruierten Römer-Castell in Weißenburg in Bayern, direkt am Römertor, statt. Wir sind direkt am Obergermanisch-Raetischen Limes. Auf dieser Seite war das Land der Germanen – der Barbaren. Auf der anderen Seite dieses rekonstruierten Tores war der Machtbereich der Römer.