Eine Nacht mit -10°C zauberte Eisfiguren an der Amper hervor

Die Tage um weihnachten sind eher Grau in Grau, mit etwas Sonnenschein. Es ist weder Kalt, noch gibt es Schnee – da ist es schwierig als Fotograf der Landschaft ein paar schöne Fotomotive zu entlocken.

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Etwas abseits von einer Wehranlage und einer Sohlschwelle spritzte genügend feines Wasser auf, um an den im Fluss stehenden Gräsern als Rauh-Eeis anzufrieren. Ein paar Grashalme wandeln sich so in ein winterliches Motiv.

 

Letzte Nacht sank das Thermometer auf -10°C

Grund genug an der Amper nachschauen zu gehen, ob dies ausreicht um auch große Eisfiguren zu zaubern.

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Ja. Zwar nicht so spektakulär wie schon oft gesehen und fotografiert, aber die Landschaft veränderte sich in eine ganz ungewohnte Sicht. Aus vielen Lichtsituation kann man spannende Fotos gestalten. Näher ran und den Bildausschnitt eng begrenzen und schon entstehen zur Jahreszeit passende Fotomotive im fahlen Licht der tief stehenden Wintersonne.

 

Die Amper an einem kalten Wintertag

Die kalte Luft der Nacht legt den eisernen Mantel auch über die Natur am Ufer. Die Luft ist durch das Hochdruckgebiet zu trocken, um große Vereisungen zu bilden. Im Uferbereich kommen jedoch die kalten Oberflächen und die Luftfeuchtigkeit über der Wasseroberfläche zusammen.

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Im Foto differenzieren sich nun augenblicklich die verschiedenen Linien, Oberflächen und Strukturen voreinander, alleine durch den aufgezogenen „Puderzucker“ auf den Oberflächen. Herrlich, so  erlebt man die Amper nur ganz – ganz selten im Jahreskreis.

 

Ist das die Amper bei Dachau …

… oder eine Motiv in einem fernen und exotischen Land. Ja, es ist die Amper, an diesen Motiven sind viele von Ihnen schon hunderte Mal vorbei gelaufen und haben das Motiv nicht gesehen – so geht es auch mir als Fotograf.

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Immer wieder ein  guter Grund, auch an vermeintlich bekannten Motiven und Orten immer wieder bei unterschiedlichen Jahreszeiten, Stimmungen und Lichtsituationen vorbeizugehen. Irgend wann steht da ein altbekanntes Motiv in wahrlich neuem Licht zur Verfügung.

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Um die spezielle Stimmung ganz besonders im Motiv umsetzen zu können, macht es sehr oft Sinn, den Himmel ganz aus dem Bild auszublenden und lediglich als Reflexion auf den Wasserflächen einzubinden.

 

In Oberitalien stand ein Hochdruck Gebiet …

… und in Oberbayern herrscht dann immer ein Föhnwind. Die trockene Luft verhinderte auch die Eisbildung, macht den Himmel wolkenlos und sorgt für die Auskühlung über Nacht mit den Temperaturen um -10 °C. Als Nebeneffekt ist die Sicht auf die 70-90 km entfernten Alpen durch die fehlende Luftfeuchtigkeit sehr gut.

Der Blick schweift vom Dachauer Moos weit über die Mooslandschaft und am Horizont stehen wie selbstverständlich die Alpen und der Blick geht zur Zugspitze. Alles nur eine Folge des Hochdrucks in Oberitalien – ebenso regelmäßig bringt diese Wettersituation Schneefall (im Winter) für Oberitalien, Südtirol und die Tiroler Berge. In Bayern angekommen hat die einst feuchte Meeresluft aus Italien die Feuchtigkeit am Alpensüdkamm abgeschneit.

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Im Dachauer Moos bringt dies einmalige Sichten aus dem Niedermoorgebiet bis zur Alpenkette, ohne störende Effekte dazwischen. Der Betrachter mag sich erinnern, das Dachauer Moos wird auch heute noch aus dem Wasser aus den Alpen gespeist. Ohne die Gletscher in den Eiszeiten im Alpenraum, währe das Dachauer Moos in dieser Form niemals entstanden.

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Auch in der unmittelbaren Umgebung des Wohnortes lassen sich über Weihnachten schöne Orte in der Natur erleben und in Fotomotive umsetzen.

Dachauer Moos und die Alpen zum Greifen nah

Es gibt Tage, die sind fotografisch schon ganz besonders. Der Wetterbericht sagt Regen zu 100% Wahrscheinlichkeit voraus und dann solch ein Kaiserwetter im Dachauer Moos.

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Die letzten Tage waren bei Dauerregen – die Luft war sauber und klar, ideale Bedingungen für absolute Fernsicht. Aus dem Dachauer Land zeigen sich die Alpen schneebedeckt und eine Sicht „von Pol zu Pol“.

 

Schneefall im Bayerischen Wald bis auf 1100 m hinunter

Viele Teile von Bayern wurden am Samstag mit Schnee überrascht. Im Dachauer Land haben wir den Nutzen davon. Die Berge in den Alpen sind wunderschön mit weißem Puderzucker garniert. Die Landschaft aber ist noch im saftigen Grün eines Spätsommertages/Frühherbsttages.

Welch schöner Kontrast für den Betrachter.

So steht an dem Sonntag die intensive Motivsuche nach herrlichen Motiven im Zusammenspiel aus den Alpen, der Fernsicht und dem gleichzeitigen Blick auf die nahe und heimische Landschaft im Mittelpunkt.

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Die Zugspitze und davor das Dachauer Moos. Seit 5 Jahren versuche ich solch ein Foto auch zu machen – heute ist der Tag dazu.

 

Von Palsweis, übers Dachauer Moos nach Fürstenfeldbruck und den Alpen

Die Luft ist herrlich klar und das Licht ist ohne nennenswerten Dunst. So lässt sich auch hervorragend im Gegenlicht die Landschaft im Herbst fotografieren, das Bild bleibt trotzdem klar und überstrahlt nicht. Der Blick geht von Palsweis am Rand des Dachauer Mooses nach Kloster Fürstenfeld in ca. 13 km Luftlinie. Glasklar steht die Klosterkirche dominante vor dem Endmoränenhügel der Eiszeit.

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Weiter geht der Blick auf die Alpenkette bei Füssen in ca. 90 km Luftlinie. Mit ein bisschen Glück kann man von dem Sendeturm aus das Schloss Neuschwanstein auch sehen. Welch ein herrlicher Tag am Übergang vom Sommer in den Herbst.

Waldlandschaft des Bayerischen Waldes im Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

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Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

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Waldlandschaft des Bayerischen Waldes zum Sonnenuntergang im Winter

Wieder so eine kleine Überraschung. Die Fototouren orientieren sich an nahe gelegenen Zielen. Sonst fahren wir daran viel zu oft vorbei, auf der Reise zu den bekannten Zielen am Grenzkamm.

Heute schauen wir uns den Grenzkamm im letzten Licht des Abends von einem Aussuchtsturm bei Thurmannsbang an.

Von der Ochsenstiege zum Großen Rachel und Lusen

Der Aussichtsturm Ochsenstiegl ist 25m hoch und ragt damit in die Gipfelregion der umliegenden Bäume und Wälder. Der Blick geht gegen Norden bis zum Grenzkamm des Großen Rachel und des Lusen, beide im Kerngebiet des Nationalparks Bayerischer Wald.

Nördlich der Gipfel verläuft die Grüne Landesgrenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik in Mitten des Nationalparks Bayerischer Wald und des Nationalparks Sumava auf tschechischer Seite.

Vor uns liegt das Waldgebirge zur Donau hinab

Der Fernblick ist nicht so gut als in den vergangenen Tagen. Die Sonne verschwindet theatralisch hinter einer Wand aus Dunst und Wolken – nicht minder fotogen.

Das warme Licht des Abends zeichnet die Landschaft des Bayerischen Waldes in einem Wechselspiel aus Licht und Schatten. Unten im Tal liegen die Dörfer und Höfe schon im Dunst, wir erfreuen uns noch dem letzten Licht des Tages vom Aussichtsturm.

DELTA IMAGE: Beitrag im Original auf http://bayerwaldteam.eu/?p=1842, mit freundlicher Genehmigung von BAYERWALDTEAM automatisch importiert.

Vom Oberfrauenwald zu den Alpen – 250 km und doch zum Greifen nah

Im Winter ist die Luft oft trocken und frei von Staub und Dunst. Eine Inversionswetterlage schafft die besten Voraussetzungen für den Blick auf die 250 km entfernten Alpenkette.

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Vom nahen Oberfrauenwald schweift der Fernblick über 250km auf die Alpenkette.

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Berge, Blumen und Gämsen verabschieden sich …

… hoffentlich bis zum nächsten Jahr beim Oberstdorfer Fotogipfel 2020.

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In 2.224m Höhe streicht der Blick auf über 400 Berggipfel im Oberallgäu und im nahen Österreich. Nach den heißesten Tagen in einem Juni überhaupt ist heute die Luft richtig angenehm und wir wollen uns auch die Natur in dieser Alpinregion genauer ansehen.

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Oberstdorfer Fotogipfel: Programmflyer liegt vor

Oberstdorf präsentiert die diesjährige 7. Ausgabe des Oberstdorfer Fotogipfel in der südlichsten und höchstgelegenen Gemeinde Deutschlands vom 26. – 30. Juni 2019 im Oberstdorf Haus im Herzen des Oberallgäus.

Fotogipfel WS Eschbach

Das Thema ist

„Mode“

Fotografieren Sie gern? Dann sind Sie auf dem Oberstdorfer Fotogipfel genau richtig, denn hier lernen Sie von erfahrenen Profis Theorie und Praxis. Sie treffen auf Künstler und Ausstellungen, die Sie inspirieren werden. Weiterlesen

Frühling im Vorderriss – Fotoausflug mit Andi Pirchmoser

Mit Andi Pirchmoser geht die Fototour schon früh Richtung Berge – ach welch glückliches Gefühl, den Morgen schon so intensiv erleben zu können.

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Die Fahrt der Fotografen soll eigentlich auf den Ahornboden gehen. Die Eng ist noch schneebedeckt und so ist die Strasse an Ostern noch geschlossen. Kein Grund, den Rissbach und die herrliche Vorderriss nicht auch an diesem Ostertag bei warmer Frühlingssonne schon fotografisch zu geniessen.

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Sonne + Wind + Ammersee + Alpen = Windsurfen in Oberbayern

In Oberbayern ist vieles einfach. Schönes Wetter, ein bisschen windig – was soll man an dem Samstag unternehmen. Eigentlich stehen viele Möglichkeiten offen, wir entscheiden uns als Fotografen einen Ausflug an den nahen Ammersee. Schon lange bekannt, verläuft der Fotoausflug doch so ganz anders als geplant – zum Glück.

PES

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Hoher Peissenberg und die schneebedeckten Gipfel der bayerischen Alpen

Der späte Winter geht langsam in den Vorfrühling über. Die Frühblüher sprießen schon unter den kältegeschützten Sträucher und Hecken und bereichern das Bild der Landschaft mit den zauberhaften Farben und Formen der Frühlingsblumen – um die Aufmerksamkeit der Bienen wetteifernd.

Auf den Gipfeln der Alpen liegt noch Schnee – viel Schnee.

So ergibt sich der ganz herrliche Kontrast zwischen der farbarmen Landschaft im Tal und den weiß leuchtenden Gipfeln und Flanken der bayerischen Alpen.

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Die Landschaft lässt sich an dem späten Sonntag Abend ganz besonders vom Hohen Peissenberg aus genießen – einem wunderbarer Aussichts- und Fotografierberg im Weilheimer Land.

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