Neue Bücher mit Dr. Marcus Junkelmann entstehen

... und dieses mal wird gleich richtig geschossen.

Buchprojekte mit dem Historiker, Experiment-Archäologen und Buchautor Dr. Marcus Junkelmann sind immer etwas ganz besonderes – in jeglicher Hinsicht. Als Fotograf für die Bucheinbände und die Darstellung der wichtigen Szenen bin ich wieder mit dabei. Als Ort der Handlung haben wir uns das Alte Schloss Schleißheim in Oberschleißheim ausgesucht, denn die Szenerie spielt im 16. und 17. Jahrhundert, ganz passend für dieses Renaissance Schloss als Hintergrund.

Die drei neuen Bücher handeln über die Soldaten und das Militärwesen im Dreissigjährigen Krieg (1616 – 1648) und erläutern viel tiefgehender die neue Dauerausstellung im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt, als dies der schon sehr umfangreiche Ausstellungskatalog (in dem Link als kostenloser Download als PDF-Dokument) vermag.

Dr. Marcus Junkelmann erläutert einem der Darsteller der Bilder die auszuführenden Handlungen mit der Waffe im Detail – so lange bis alles passt und sitzt. Da kennt Dr. Junkelmann keine Nachlässigkeit.

Die Gliederung der großen Armeen im Felde

© Bayerisches Armeemuseum

Das Leben und das Kämpfen der Soldaten war zu keiner Zeitepoche schön und angenehm. Dies thematisiert die neue Dauerausstellung im Bayerischen Armeemuseum in Ingolstadt mit dem Titel

Formen des Krieges 1600-1815 – Ausstellung im Neuen Schloss

Die Ausstellung gliedert sich in die Themenbereiche

  • Die Schlacht,
  • Belagerungen und
  • Der Kleine Krieg

Die Ausstellung spannt dabei den zeitlichen Bogen vom ausgehenden Mittelalter zur Zeit der Renaissance im beginnenden 17. Jahrhundert bis zum Ende der Napoleonischen Kriege 1815. In dieser Zeitepoche hat sich gerade auch in Bayern sehr verändert. Im beginnenden 17. Jahrhundert war Bayern klein und zersplittert, ein Herzogtum der Wittelsbacher, als beginnende Mittelmacht zwischen den mächtigen Österreichern im Osten und den aufstrebenden Franzosen im Westen gelegen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Bayern mehrfach geplündert und der Bayerische Herzog bekam die pfälzische Kurwürde und wurde zum Churfürstentum. Im beginnenden 19. Jahrhundert stieg Bayern zum Königreich auf, fest an der Seite der Franzosen ab 1805, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war Vergangenheit. Bayern wurde zu seiner heutigen Größe und musste mit Napoleon nach Moskau ziehen und verlor dabei 30.000 Soldaten.

 

Öffnungszeiten Bayerisches Armeemuseum Ingolstadt

Montag geschlossen
Dienstag 9.00 – 17.30 Uhr
Mittwoch 9.00 – 17.30 Uhr
Donnerstag 9.00 – 17.30 Uhr
Freitag 9.00 – 17.30 Uhr
Samstag 10.00 – 17.30 Uhr
Sonntag 10.00 – 17.30 Uhr
Feiertag 10.00 – 17.30 Uhr
„Formen des Krieges 1600-1815“ ist der Titel der 2019 neu eröffneten Räume des Bayerischen Armeemuseums im Neuen Schloss Ingolstadt. Mit Stücken der Sammlung und einigen bedeutenden Leihgaben zeigen sie die Formen kriegerischer Gewalt in der Frühen Neuzeit. Schwerpunkte sind die Kämpfe auf freiem Feld in den großen Schlachten, die Belagerung und Verteidigung der Festungen und der so genannte Kleine Krieg, der im Umkreis der großen Auseinandersetzungen Land und Leute schwer belastete.Bayerisches Armeemuseum Ingolstadt, Ausstellungskatalog Umschlagsrückseite

1815 endeten die Napoleonische Koalitionskriege mit der Schlacht bei Waterloo und die Verbannung Napoleons auf die Insel St. Helena. Europa war nicht wiederzuerkennen. Das Land, die Machtverhältnisse und das Militär haben sich grundlegend verändert.

Pikeniere, Musketiere und Kürassiere

Die neuen Büchen von Dr. Marcus Junkelmann stellen die Ausrüstung, die Taktik im Felde und die Geschichte dieser typischen Gliederung der Armeen, über die Jahrhunderte in allen interessanten Details dar. Dazu dienten unsere Fotoaufnahmen mit Dr. Marcus Junkelmann im Alten Schloss Schleißheim. Die Kürassiere wurden von einem anderen Team fotografiert.

Halt! Zurück!

Ja, die Wirkung der Pekiniere war schon sehr überzeugend. Als Waffe, den Langspieß zur Nahverteidigung speziell gegen gegnerische Kavallerie ersonnen, macht dies auch auf das Fußvolk einen bleibenden Eindruck. Diese Details in der Ausrüstung und in der Handhabung der Waffen in überlieferter Art und Weise ist die Hauptaufgabe von Dr. Junkelmann.

Zur Verteidigung und dem Angriff aus der von den Pekinieren gedeckten Stellung in die Distanz war die Aufgabe der Musketiere mit der Muskete als Feuerwaffe. Das Abfeuern der Waffe sollte und musste natürlich auf ein Bild mit drauf. Bei Dauerregen hat es ein einziges mal funktioniert und das hat im Foto perfekt funktioniert. Der gelbe Schein der Verbrennung der Lunte reflektiert sich im Gesicht des Musketiers, von hinten wehr der starke Wind die Funken von der Pfanne – auch das ist schön im Bild festgehalten.

In einem weiteren Beitrag werden wir diese drei neuen Bücher von Dr. Marcus Junkelmann auch präsentieren. Die drei neuen Bücher vom Bayerischen Armeemuseum im oberbayerischen Ingolstadt, sind dann u.a. bei uns im shop.deltaimage.de zu bestellen.

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