Aus der „Neuen Welt“ bis ins Dachstein und Karwendel

Die „Neue Welt“ im Bayerischen Wald ist der östlichste Zipfel von Bayern – dort wo es nimmer weiter nach Osten geht. Das Land um Wegscheid und Breitenberg liegt zwischen dem tiefen Donautal und dem Höhenzug des Dreisesselberges an der Grenze zu Böhmen und ins Mühlviertel. Dieser Landstrich war so abgelegen, und fiel erst im Zuge der europäischen Aufteilungen im Jahr 1805 im Rahmen des Friedens von Pressburg (Bratislava) an Bayern – daher der Name „Neue Welt„.

Die Höhenlage der Gemeinden eröffnet wunderbare Fernsichten in den Bayerischen Wald und bei Föhnlage bis auf den Alpenhauptkamm mit Dachstein, Berchtesgadener Alpen, Karwendel und Wetterstein.

Die Zugspitze im Werdenfelder Land ist dann auch typisch der westlichste Berg, den man  klar erkennen kann.

 

Das Dachstein Gebirge ist zum Greifen nah

Zwischen den Jahren herrschte eigentlich kein Winterwetter – es war zu warm und viel zu wenig Schnee. Der Föhn hat wieder fest über die Alpen geblasen und warme Luft nach ganz Bayern gebracht. Das Ergebnis waren herrliche Sichten auf den 170 km entfernten Alpenhauptkamm von den vielen schönen Aussichtspunkten im Bayerischen Wald.

 

Im Wegscheider Land ist fast schon Frühlingsstimmung

Das Wegscheider Land ist schon fast mehr grün als weiß – ein interessanter Kontrast zwischen dem erwarteten harten Winter in den Niederungen und dem warmen Föhnwind, der die Wiesen und Äcker schneefrei bläst.

170 km Fernsicht nach Süden in die zum Greifen nahen Alpen

Die Bewohner im Wegscheider Land waren schon immer verwöhnt mit einer herrlichen Sicht auf Bayern und die majestätischen Alpen. Wenn gleich die Bewohner in den vergangenen Jahrhunderten die hohen Berge der Alpen wohl niemals in Natura gesehen haben oder auch nicht die Möglichkeit hatten, dort hin zu reisen. Umso beeindruckender muss das regelmäßige Naturschauspiel auf sie gewirkt haben.