Oberstdorfer Fotogipfel: Workshop – „Die fliegende Kamera“ – Tag 2

Fotogipfel Oberstdorf 2016

Zweiter Tag im Wokshop „Die fliegende Kamera“ für Einsteiger in die Multicoptertechnik. 10 erfahrende Fotografen ließen sich durch uns in die Grundlagen und die Technik des Multicopterfliegens einführen. Jeweils ein theoretischer Teil am Vormittag und ein praktischer Teil am Nachmittag sorgte für Spannung und Kurzweil für die Teilnehmer.

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Vom Oberstdorfer Fotogipfel wieder mit hervorragenden Workshopbedingungen ausgestattet, konnten wir uns ganz dem Thema widmen. Am Eingang zum Workshop stand sogar ein großes Roll-Up mit Namen und Foto des Workshopleiters – da war ich ganz schön stolz.

PE1S0064_900Am ersten Tag war noch viel Ungewissheit in den Augen der Workshop Teilnehmer zu sehen – traue ich mir das wirklich zu – werde ich den Multicopter wieder heil am Boden übergeben können. Am zweiten Tag stand gewonnenes Selbstvertrauen in den Gesichtern. Über Nacht hat sich das erlebte gesetzt und mit frischen Elan ging es in die Vertiefung des erlernten und die Erweiterung des Erfahrungshorizonts.

Am zweiten Tag steht der Einsatz als Foto- und Videokamera auf der Agenda und wir beginnen mit dem Sichten des Bildmaterials vom Vortag. Der Q500 in der geflogenen 4k Ausstattung liefert Fotos mit 12 MP Auflösung und Videos im 4k Format. Am Bildschirm und am Full-HD Beamer sind alle Workshop Teilnehmer von der Bildqualität sehr positiv begeistert. Auch als erfahrener Fotograf kann man an dem 4k Videomaterial nicht wirklich Ansatzpunkte für Verbesserungen finden:

  • keine Vignettierungen und Randabschattungen, trotz offener Blende von 2,8
  • keine störenden Verzeichnungen
  • keine Randunschärfen, wie ich es selbst im Ultraweitwinkelbereich von meinen Profi Objektiven kenne
  • keine Blendenflecken oder andere Erscheinungen bei Gegenlicht
  • keine Fehlbelichtungen, die Belichtung passt auch bei einem 360° Schwenk
  • Farbabstimmung braucht auch nicht unbedingt Nachbearbeitung
  • Die Kamera ist beim Schwenk um 360° absolut ruhig, kein Rucken, kein wandern der Horizontlinie

Von dieser Qualität war auch ich sehr angetan. Zur Anschauung haben wir einen Video mit dem Typhoon H am Freitag in 4k erstellt und ohne Nachbearbeitung auf einem 4k Monitor am Infostand präsentiert.

 

Unterstützung durch die Firma YUNEEC und Marko aus Rettenberg

YUNEEC Logo

Wir haben die Firma YUNEEC für die Zusammenarbeit bei diesem Workshop ausgewählt, weil die Vorstellungen und Möglichkeiten am besten zu unserer Idee des Workshops im Rahmen des Oberstdorfer Fotogipfels 2016 gepasst hat. Unsere Erwartungen haben sich in vollem Umfang bestätigt. Marko wohnt nur 20 km von Oberstdorf entfernt und konnte uns so perfekt unterstützen.

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Marko hat zum Workshop drei Multicopter Modelle mitgebracht.

Zwei Q500 4k – sind die Einstiegsmodelle von YUNEEC und lieferte die ersten eigenen Flugerfahrungen für die Kursteilnehmer. Am zweiten Tag konnten die Kurzteilnehmer auch das brand-neue Modell Typhoon H selbst fliegen – da war der Q500 schon für viele Teilnehmer uninteressant. Am zweiten Tag führte Marko auch noch den Tornado H 920 – das aktuell größte Modell aus dem Hause YUNEEC vor.

 

YUNEEC Typhoon H – brand neu – nicht ausgeliefert – aber schon in Oberstdorf

Marko präsentierte uns dem Thyphoon H und die Teilnehmer konnten dieses Modell auch selbst fliegen und waren begeistert – die beiden Q500 4k standen zeitweise unbeachtet auf der Flugwiese herum und niemand wollte damit fliegen gehen.

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Die Kamera ist fast identisch mit dem Q500, aber der Multicopter ist noch viel agiler und hat einen 3D Gimbal, um die Kamera bei stehendem Multicopter um 360° drehen zu können. Beeindruckend für unsere Workshop Teilnehmer. Auf die Frage welcher Multicopter es denn nun werden würde, wenn man sich einen zulegen würde – ganz klar – der H.

 

Der Tornado H 920 ist das aktuelle Spitzenmodell bei YUNEEC

Deutlich größer und mit einer ganz anderen Kameratechnik ausgestattet spielt der H 920 in einer deutlich höheren Liga – auch im Gewicht.

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Den H 920 durften wir nur ganz intensiv ansehen – der ist für Einsteiger noch nicht zu empfehlen.

 

Im Fahrerlager stapelten sich die Multicopter

Als Fahrerlager hatten wir den dachüberstand der Holzhütte, um bei den immer wieder einsetzenden Regenschauern das Material im Trockenen zu halten.

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Das Wetter meinte es gut mit uns – Sonne am Schattenberg

Der Schattenberg empfing uns am zweiten Tag mit Sonne auf der Flugwiese und in der Sprunganlage – also alles fliegende Material raus und fertig machen – wir nutzen jede Sonnenminute. Am Nachmittag kehrte sich das Wetter auch wieder um, und wir bauten bei einsetzendem Graupel und auffrischenden Starkwind ab um im Workshopraum den Workshop abschließen zu können. Trotz des ungewissen Wetters war der Workshop ein toller Erfolg. Die Teilnehmer waren begeistert und vollauf zufrieden mit dem erreichten.

So geht der 4. Oberstdorfer Fotogipfel zu Ende und auch wir blicken mit viel Freude auf die letzten 8 Tage in Oberstdorf zurück. Im Jahr 2017 kommen wir wieder und dieser Workshop wird auch wieder mit angeboten. Vielleicht kommen auch noch andere, neue Themen dazu.

Jetzt konzentriere ich mich voll auf die Veröffentlichung des Fachbuches „Fotos und Videos mit dem Multicopter“ – Ende Juli oder Anfang August soll das neue Multicopterbuch im Handel verfügbar sein.

 

Einen Blick in unseren Workshop in Oberstdorf

Ich möchte Sie einladen, uns bei unserem Workshop 2016 in Oberstdorf zu besuchen.