Im Dachauer Moos ist der Sommer angekommen und die Naturlandschaft verändert sich (endlich!). Ich meine nicht die Farben in der Natur, ich meine die vielen tausend kleinen BewohnerInnen in der Niedermoor-Landschaft, die sich endlich dem naturbegeisterten Wandernden, Entdeckenden, oder Fotografierenden zeigen.
Schmetterlinge – Libellen – Grashüpfer
Die Zeit im Juni und Juli sind die Höhepunkte der Sichtungen dieser kleinen BewohnerInnen im Niedermoor. Der Juni war weitgehend noch leer an Schmetterlingen und Libellen, aber jetzt zum Monatswechsel, um die Sonnenwende herum, zirpt, flattert und fliegt es wieder erfreulich auf den Heide-Landschaften und Moos-Landschaften. Grund genug, als Fotograf auch gerade jetzt mit dem Makroobjektiv auf die Fotopirsch nach diesen kleinen, aber umso feineren Insekten aller Arten zu gehen.

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos
Im Titelbild ist eine Heuschrecke im späten Abendlicht im Dachauer Moos zu sehen. Es handelt sich um eine Kurzfühlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae). Die Bestimmung der Heuschrecken ist nicht ganz einfach, wahrscheinlich handelt es sich um eine Gemeinen Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus).

Gemeiner Grashüpfer (Pseudochorthippus parallelus) im späten Abendlicht im Dachauer Moos



Auch in der schönsten Fotoreise in den Bayerischen Wald kann es einmal (Gott sei Dank) regnen und die Landschaftsfotografie ist deutlich eingeschränkt. So auch bei unserem Ausflug auf den Lusen, an einem Nachmittag beginnt es zu regnen – wir entscheiden uns trotzdem (oder genau deswegen) das Schutzhaus am Gipfel zu verlassen und das weiche und ungemein kräftige Licht für Makroaufnahmen in der umliegenden Natur zu nutzen.