Meine erste Einsendung eines Fotos bei einer Zeitung, und gleich in der Wochenendausgabe abgedruckt.
Die partielle Sonnenfinsternis am 12.8.2026 war um 20.15 Uhr MESZ schon ein tolles Ereignis und Erlebnis zugleich. Ach, wie froh! Die meisten Menschen waren wohl auf der Anhöhe hinter Steinkirchen, und viele waren dabei mit dem Auto bis ganz nach oben gefahren!
Dort war ich nicht. Ich bin ganz gemütlich mit dem MTB über die Würm zum Tiefen Graben geradelt und dort waren nur knapp 10 Menschen. Versprach doch dort die partielle Sonnenfinsternis den besten Ausblick auf die Silhouette der Stadt Dachau, hoch über der ebenen Mooslandschaft gelegen. Fotografisch eigentlich die besten Voraussetzungen, so dachte ich.

Veröffentlichung in der Wochenendausgabe der Dachauer Nachrichten zu Lesereinsendung der partiellen Sonnenfinsternis, mit dabei ein Foto von Paul Eschbach / DELTA IMAGE.
Am Mittwochabend zu Hause: Gleich das Foto an die Redaktionen geschickt
Jetzt in der Wochenendausgabe ist es sehr schön zu sehen, dass viele FotografInnen ihre Fotos an die Redaktion geschickt hatten. So war die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung um ein Vielfaches wahrscheinlicher.

Somit ist diese Veröffentlichung am Freitag, am Samstag und am Sonntag im Regionalteil der Dachauer Nachrichten zu finden.
Das eingesendete Foto von Paul Eschbach: DELTA IMAGE
Auf der großen Zeitungsseite ist das Foto nur entsprechend klein zu sehen, daher für die Interessierten, hier das Foto noch einmal in voller Blog-Größe zum Nachfreuen.

Meine Fotoidee:
An der Stelle am Tiefen Graben, war ich im Sommer schon sehr oft, um den Sonnenuntergang hinter der Großen Kreisstadt zu fotografieren. Die Sonne geht Mitte August ziemlich genau hinter dem Dachauer Wasserturm unter und nimmt die Silhouette des Renaissance-Schlosses Dachau gleich noch mit in das Bild hinein. Meine Fotoidee war eigentlich ganz einfach gestaltet. Ich musste nur lange genug warten, bis die Sichel der Sonne so weit auf die Horizontlinie herabgefallen war, dass die Silhouetten der Bauwerke und des Hofgartens zusammen mit der Sichel in das Bild passten. Der Rest ist fotografisch dann auch nicht mehr schwer.
Das Foto: Ohne Filter zur partiellen Sonnenfinsternis
Die ersten 2/3 der partiellen Sonnenfinsternis beobachte ich das Spektakel durch die historische Sonnenfinsternis-Brille von 1999. Erst als die Sichel so weit auf den Horizont gefallen war, dass das Licht der Sonne durch den langen Weg durch die Atmosphäre so weit gedämpft wurde, dass keinerlei Gefahr mehr für das Auge oder den Sensor bestand.

Schließlich fotografierte ich von dieser Stelle, in diesen Bildausschnitten die Sommersonne auch ohne die Abdeckung durch den Mond, also ohne die Reduzierung der Sonnenfläche um –90 %. Die Sonne strahlte in den anderen Jahren die 10-fache Energie zu mir, kleinem Fotografen, in das Dachauer Moos – ohne dass damals eine Gefahr für das Auge oder den Sensor bestand.
Wenn man weiß, was man tut, kann man auch die üblichen Wege verlassen.
So führte der bekannte Foto-Spot mit dem Wissen über das, was da passiert, immerhin zu einer Gemeinschaftsveröffentlichung in der Wochenendausgabe der Dachauer Nachrichten: Ein herzliches Dankeschön an die Redaktion!