Paul Eschbach

„Die fliegende Kamera“ – DELTA IMAGE Workshop am Oberstdorfer Fotogipfel 2017

Seit 2015 ist der Oberstdorfer Fotogipfel auch ein Multicopter & Drohnen Thema. Damals klein angefangen und die ersten Videos für den Fotogipfel mit dem Multicopter gedreht.

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Nun schon im zweiten Jahr die beliebten Multicopter Workshops „Die fliegende Kamera“. Fotografen möchten die ersten Schritte mit dieser neuen Technik machen und dabei alles Wichtige über die sich verändernde rechtliche Situation erfahren und vor allem Praxiswissen wie ein Schwamm aufsaugen.

Paul Eschbach

Foto: Andreas Pirchmoser @ Foto Sessner GmbH Dachau

Alle Fotos auf dieser Seite: Andreas Pirchmoser @ Foto Sessner GmbH Dachau

 

Die ersten Schritte mit der fliegenden Kamera alleine machen

Spannende Geschichten erfährt man als Workshop Leiter – was haben die Teilnehmer mit dem Multicopter vor. Allen gemeinsam ist, der erste Schritt ist der schwerste, und das soll dieser Workshop leisten. Das erste mal unter Anleitung einen Multicopter selbst Steuern und Fliegen. Ist das etwas für mich, kann ich das?

Die verschärften Rechtsrahmen machen es für Einsteiger auch nicht leichter. Wir bringen Klarheit und Verständnis in die Thematik.

Paul Eschbach

Wie steuert man so einen Multicopter?

Die Fernsteuerung ist ungewohnt, mit zwei kleinen Sticks hat man das unbemannte Fluggerät unter Kontrolle und soll es da hinfliegen wohin man möchte. Soweit sind die Anfänger noch nicht – da geht es erst mal darum, dann man das Fluggerät innerhalb der Fluggrenzen nirgends anstößt. Mit der Übung kommt auch die Leichtigkeit in der Bedienung und man kann das Fluggerät auch aktiv Fliegen und nicht nur Kolissionswarner spielen.

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ICAO Karten und die Sprache der Fliegerei

Wozu muss man einen Workshop belegen, der zwei tage dauert, wenn man nach fünf Minuten Einweisung fliegen kann?

Das Steuern an der Steuerung ist noch das einfachste an der neuen Fortbewegung. Mit dem Anlaufen der Rotore ist man kein Fotograf mehr, sondern Teilnehmer in der allgemeinen Luftfahrt und muss auch das wissen, was ein Segelflieger oder Paraglider weiß. Da kommen in zwei Tagen sehr viel unbekannte Begriffe, Abkürzungen und eine vollkommen neue Sprache auf die Teilnehmer zu. Das könnten wir alles weglassen – nur dann wird sich kein Kursteilnehmer hinterher selbst mit der Materie weiter beschäftigen können.

Paul Eschbach

Die ersten Schritte in die Fliegerei passieren Schritt für Schritt.

  • Zuerst die Theorie anhand von Folien
  • später das Fliegen am Flugsimulator mit der echten Fernsteuerung
  • später das Fliegen vom Workshop Leiter auf der Flugwiese
  • und dann erst das eigene Fliegen mit Unterstützung durch den Instruktor.

So kann am wenigsten passieren und die anfängliche Angst vor dem Unbekannten wird abgebaut und alle Kursteilnehmer gehen dann mit Freude an die Steuerung. Keine Unfälle, kein Blechschaden am Fluggerät sind die Ergebnisse.