Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – auch mit dem Smartphone

Hereinspaziert, in die wunderbare Motiv-Welt in Wien aus den Epochen der imperialen Macht der Habsburger und Österreichs. Vom Wiener Hauptbahnhof, früher Südbahnhof, ist es nur ein Katzensprung in das Schloss Belvedere, dem barocken Stadtpalais von Prinz Eugen von Savoyen.

 

Licht und Stimmung sind in der Fotografie bedeutend

Wenn ich schon mal im oberen Belvedere bin, dann fotografiere ich doch einmal wie ein Tourist das obere Belvedere. Wir werden gleich sehen, das Licht und damit die Stimmung ist absolut bedeutend in der Fotografie. Wenn dies passt, ist der Fotoapparat nicht mehr so wichtig, auch (oder gerade) ein Smartphone kann dann ganz hervorragende Bilder machen, die auch als JPEG noch hinreichend gut für die Verwendung im Blog bearbeitet werden können.

Da sein oder nicht ist die Frage. Die Sonne steht im Rücken und macht den Bildschirm ziemlich schwierig zu bedienen.

Das fertige Bild ist sehr überzeugend geworden. Spiegelungen und Reflexionen sind sehr oft das fotografische Salz in der Suppe.

Bei diesen Motiven ist die vordringlichste Aufgabe der Fotografin auch zu dieser Zeit, mit diesem Licht und einer Kamera zu sein. Die Bildhelligkeit konnte ich durch unterschiedliche Bildanteile von Hell und Dunkel ohne weitere Einstellungen verändern, bis es augenrichtig zu passen scheint. Bildbearbeitungsrichtig war das eben nicht, konnte in Lightroom mit überschaubaren Anpassungen noch gut bearbeitet werden.

 

Das große Panorama der Haupt- und Residenzstadt Wien

Welch eine prächtige Aussicht auf Wien, diese Location ist wohl auch dem Erfolg des „Türkenbezwingers“ Prinz Eugen von Savoyen angemessen gewesen. Er war auch zusammen mit dem bayerischen Churfürsten Max II Emanuel von Bayern an den „Türkenkriegen“ beteiligt. der Blaue Churfürst aus Bayern befehligte die Churbayerischen Truppen und zeichnete sich ebenso in diesen Schlachten aus. Später sah Max Emanuel in der Schlacht von Höchstädt den Prinzen von Savoyen als Gegner und Bezwinger wieder.

 

Gegenlicht und was nun?

Das obere Belvedere steht doch vom Garten aus gesehen jetzt ziemlich doof – absolutes Gegenlicht mit relativ harter und schon jahreszeit-bedingt tiefstehender Sonne. Eine gute Gelegenheit das auch gleich einmal zu testen. Ich fotografiere bewusst im JPEG Format, was die fotografischen Möglichkeiten der Bildnachbearbeitung sehr einschränken wird.

Tiefe Schatten auf dem oberen Belvedere, was kann Lightroom aus den Schatten noch machen und wie empfinden Sie als BetrachterIn das fertige Bild.

Das Bildmotiv des Schloss Belvedere entsprechend nachbearbeitet, hat einen sehr technischen Eindruck, nur bedingt gefallend. Ein weiteres hineinzoomen ist praktisch nicht möglich, die Grenze der Verwendung ist schon dieser Blogbeitrag.

Und das bleibt aus einem Bild mit 12 MP übrig.

Also mit Beschneiden ist dann nicht mehr mehr viel drin. muss vielleicht auch nicht. Nicht in diesem Motiv.

 

Fotografieren im Gegenlicht – bitte nicht.

Es ist anders und nicht unbedingt besser, wie denn auch.

Das Fotografieren mit direkter Sonne von hinten auf den Monitor ist als fotografisches Erlebnis schon schrecklich. Das Fotografieren mit Gegenlicht, also der Sonne von Vorne ist … . Na ja, das hat mit fotografieren nicht mehr viel zu tun. Ich tue mich unendlich schwer, um überhaupt den weißen Ring zu treffen um das Bild auszulösen. keine Haptik, keine Sicht – reines Trail and Error. Jedes Motiv wird 5-10 mal geknipst, in der Hoffnung dass dann auch etwas mit dabei ist. Einfach nur schrecklich, und das kann nicht einmal an meinem Smartphone liegen, diese Probleme haben alle Smartphone aller Hersteller.

Das Schloss Belvedere in Wien hat sich von seiner schönsten Seite gezeigt, viel besser geht auch im Frühling oder Sommer nicht.