Froschkonzert an einem Biotop-Weiher im Moos

Der Mai bringt viel Leben in die Natur zurück.

Letzte Woche war ich im Dachauer Moos mit dem MTB unterwegs. Von weitem höre ich schon an dem nahen Biotop-Weiher da vorne, an der Würm, das Froschkonzert der Seefrösche und aller ähnlichen Wasserfrösche. Die Frösche sind über den Teich verteilt und machen ein lautes und vielstimmiges Konzert der Frösche.

Die aufgeblasenen Schallblasen der männlichen Frösche dienen der Schallverstärkung der Paarungsrufe.

Die Laute der Frösche sind auf die Männchen und Weibchen gerichtet

Die Schallrufe der männlichen Frösche sind als Lockrufe und dem Imponieren gegenüber den (Frosch-)Weibchen gerichtet.
Gegenüber den gleichgeschlechtlichen (Frosch‑)Männchen sind die Rufe via Schall auf Dominanz und zum Einschüchtern ausgerichtet.

Die biologische Funktion der Schallblasen dient als akustischer Resonanzraum zur Schallverstärkung, um die Rufe (das „Quaken“) in der Paarungszeit lauter zu machen und Weibchen anzulocken, umso besser anzulocken.

Die Schallblasen sind vom Aussehen her hautartige Ausstülpungen der Mundbodenhaut. Frösche können diese mit Luft füllen.

Schallblasen können im Vergleich entweder paarig an den Mundwinkeln von vielen Fröschen angeordnet oder bei vielen Kröten einzeln unter der Kehle positioniert sein.

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