Naturkundliche Exkursion im Dachauer Moos mit BUND Naturschutz

Die anhaltende Corona-Einschränkung macht das Reisen in die Ferne, oder auch nur in die Ausflugsregionen beschwerlich, umständlich, überfüllt und vielleicht auch gefährlich. Man fokussiert sich in seinem Erlebniskreis freiwillig oder auch gezwungenermaßen auf die nähere Umgebung. Anstelle mit dem Auto mal so schnell an den Bodensee, oder den Plansee zu fahren – besinnt man sich doch auch gerne wieder auf einen gemütlichen Radlausflug in die nähere Umgebung und genießt den Sommer in all seinen Schönheiten.

 

Am 12. Juli wäre eigentlich die Naturkundliche Flugplatzwanderung am Flugplatz Schleißheim gewesen

Die naturkundlichen Flugplatzwanderungen erfreuten sich bislang einer großen Beliebtheit und viele Teilnehmer erfreuten auch uns Veranstalter.

In 2020 finden die Flugplatzwanderungen nicht mehr statt.
Für das Jahr 2021 beginnen wir mit der Planung zum Jahreswechsel - 
mal sehen wie sich die Gesamtsituation entwickelt.

Die Flugplatzwanderungen sind kostenlos und bringen zwischen 50 und bis über 80 TeilnehmerInnen zusammen. Mit dem Umfeld der allgemeinen Corona-Einschränkungen können das auch noch mehr werden. Da ist eine Beschallung mit einer Gesichtsmaske im freien Feld unter Wahrung der Abstandsregeln nicht möglich.

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Tarnung in der Natur funktioniert – ganz erstaunlich gut

Die Tarnung der Frösche und Kröten funktioniert erstaunlich gut.

Ich setze mich an das Biotop und beginne zu beobachten. Der Teich des Biotops ist leer, nichts bewegt sich, nichts ist da, nur ein paar Libellen fliegen umher.

Trotzdem, ich beginne zu beobachten - das heißt man muss zu inneren Ruhe finden

Nach 2-3 Minuten sehe ich unvermittelt einen Frosch auf einem Blatt der Seerose sitzen. der hat sich sicher nicht bewegt. Daneben noch einer. Weiter vorne ein ganz großes Exemplar – klar und deutlich, ohne dass irgendwelche Pflanzen die Sicht versperren.

Klick.

Nach 5 Minuten ist der Teich voll mit Fröschen und Kröten unterschiedlicher Größen und Gattungen. Das Auge muss sich erst an die Farben und die Kontraste in den Strukturen einsehen, dann fallen einem die Amphibien auch gleich ins Auge – aber erst dann.

Einen Sommertag im Dachauer Moos im Juni genießen – Zuhause in der Natur

Sommertag + Samstag + Juni = Ausflug in die Berge oder an die Seen

Auch außerhalb der Corona Zeiten ein kleines Martyrium mit garantiertem Stau in die Berge und Stau auch wieder zurück. Zu viele Menschen wollen die selbe Art an Freizeit / Erholung / Abenteuer / Sport – was auch immer – erleben. Da hilft es nicht einer in der Masse zu sein, man muss aus dieser Masse einfach mal sich trauen und auszubrechen.

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Die Wechselkröte sitzt ganz alleine da und warten auf die Flugplatzwanderer

Die Flugplatzwanderung heute zum Thema „Wechselkröte“ hatte sich letztes Jahr einer überwältigender Beliebtheit bei Jung und Alt ausgezeichnet. Sehr viele Besucher folgten uns auf den Spuren der Wechselkröte als das Beispiel des Zusammenwirkens von Natur und Technik am historischen Flugplatz Schleißheim.

Dieses Jahr ist der Termin durch die allgemeine Kontaktsperre ausgefallen.

 

Trotzdem war ich bei der Wechselkröte, und beim Laubfrosch …

… zwar nicht in Oberschleißheim, aber immerhin bei mir zu Hause im Dachauer Moos. Nur wenige Gehminuten von Zuhause entfernt.

Auch die Frösche und Kröten merken es wohl – es ist einfach ruhiger und weniger hektisch.

"Ein ganz wunderschönes Exemplar beobachtet die Szenerie."

In der allgemeinen Kontaktsperre hat man plötzlich Zeit und viel Muße. Sobald ich in die Nähe des Tümpels kam – „schwupps“ – wie auf Kommando sind alle mit einem großen Sprung im Tümpel und weg sind sie.

 

Etwas Geduld und sich ganz ruhig verhalten – dann …

… tauchen nach einigen Minuten die ersten Frösche und Kröten wieder ganz vorsichtig aus dem Tümpel auf. Zu Beginn sieht man nur die Augenpaare über Wasser – alles genau beobachtend. Jede Bewegung verharrt wieder in 10 Minuten Starre – keine Bewegung ist zu erkennen. Dann wieder der nächste Schritt. Inzwischen bin ich länger am Ufer als die Frösche über Wasser und bemerken mich als ruhig da sitzender Fotograf wohl nicht mehr als Gefahr und trauen sich immer weiter aus dem schützenden Nass heraus.

Ein erdbraune Kröte sitzt schon am Ufer und saugt die Sonnenstrahlen in den kleinen nassen Körper auf. Nur einen Sprung entfernt vom rettenden Nass, wartet die Kröte auf viel Sonne. Eine etwas kleinere Kröte im grünen Farbkleid sitz am Ufer und beobachtet die Umgebung.

 

Im April ist bei normalem Klimaverlauf ist im April die Laichzeit – also am Besten alle Männchen und Weibchen immer im Auge behalten, um nichts zu verpassen.

 

Flugplatzwanderungen zum Thema Wechselkröte

Die Flugplatzwanderung heute wird in Abhängigkeit der allgemeinen Situation zu einem späteren Termin nachgeholt. Wir sind dabei natürlich auch von den Aktivitäten und dem Leben der Kröten und der Frösche abhängig. Alle Neuerungen werden wir über den neuen >Newsletter< entsprechend kommunizieren.

Alles Gute und bleiben Sie uns gewogen.

Naturerlebnisse am Wegesrand im Bayerischen Wald

Viele Fotografen sind auf der Suche nach dem großen – dem ganz großen – Bild. Die Fotoexpeditionen werden immer gewaltiger, denn dort wartet das gesuchte großartige Fotomotiv. Island, Namibia, Asien, Neuseeland – die Lieblingsorte der modernen Fotografen.

Wir vom BAYERWALDTEAM ticken da ganz anders. Der Bayerische Wald und Böhmerwald bietet uns als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Mitteleuropas eine unendlich schöne Natur- und Kulturlandschaft. Fotografie im ältesten Nationalpark in Deutschland ist Exotik genug.

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