Sommer an der Schinderkrepp: Eine Entenfamilie erkundet das neue Umfeld

Die Natur im Dachauer Moos bietet das ganze Jahr über immer wieder überraschende Motivsituationen in der Natur, auch und gerade dann, wenn man an diesen Stellen schon unzählige Male zum Beobachten und zum Fotografieren war.

Auch an diesem Sommertag war ich eigentlich nur zum Beobachten, was sich am Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe bei den Wasservögeln tut. Im weichen Abendlicht ist es weitgehend ruhig auf dem Weiher. Von links nähert sich eine kleine Entenfamilie, mit Enten-Mama und ihren fünf kleinen Enten-Küken.

 

Eine Stockenten-Familie schwimmt mit der Enten-Mama und fünf Küken an dem Sommerabend auf dem Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe.

 

Die Enten-Mama lässt sich durch den Fotografen nicht beeindrucken

Ganz ruhig zieht die Entenfamilie (Stockente) ihre Bahn auf dem Weiher an der Schinderkreppe, hinter der Mama ein wildes Gewusel zwischen den fünf kleinen Enten-Küken. Die Reihenfolge ändert sich ständig – es gibt ja so viel Neues zu sehen und zu erleben. Hinter der Enten-Mama ist es aber immer am schönsten.

Auf dem ebenen Wasser fliegen und schwimmen allerlei Insekten, und das ist für die Küken auch schon interessant zum Schnappen.

 

Die Enten-Mama wacht über ihre noch unbeholfenen Enten-Küken

Es gibt immer einen vürsorglichen Blick der Enten-Mama auf die wilde Horde.

 

Ein kleines Küken ist oft etwas abseits dieser kleinen Gruppe

Ein kleines Enten-Küken (so auch bei vielen anderen Wasservögeln) ist immer etwas abseits der homogenen Gruppe. Entweder etwas zurück oder etwas forsch voran.

Das Beobachten dieser Entenfamilie in diesen wenigen Minuten des Zusammentreffens war den Ausflug per Rad an die Schinderkreppe auf jeden Fall wert. Die gesammelten Bildmotive waren der fotografische Höhepunkt an diesem Tag.

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