Frühblüher im Schwarzhölzl – der Frühling ist schon voll im Kommen!

Der Winter endet am 20. März, dann beginnt der Frühling auf dem Kalender. In der Natur zeigt sich der Frühling mit den ersten Blüten in Wald und Flur. Die Frühblüher zeigen sich als Erste und bringen in das Grau-Braun der Landschaft die ersten leuchtenden Farbtupfer. Die Frühblüher heißen so, weil sie als Erste blühen und den Wald und die Waldränder nutzen, solange noch kein Blattwerk die noch spärliche Sonne abschatten kann.

Die Anemonen (Windröschen) blühen bereits im Naturschutzgebiet Schwarzhölzl.

 

Die Frühblüher nutzen die Energie aus dem letzten Herbst

Die Frühblüher haben eine ganz andere Vegetationsabfolge. Alle Pflanzen setzen die Sonnenenergie mit Hilfe des Chlorophylls in den Blättern in Pflanzenenergie in Form von Zucker und Stärke um. Aber im Frühling haben die Pflanzen noch fast keine grünen Blätter und die Sonne strahlt noch flach und relativ kurz.

Wie machen die Frühblüher das trotzdem?

Die Frühblüher speichern einen Teil der Energie noch im Herbst im Wurzelwerk über den ganzen Winter hinweg. So können Sie ihr Wachstum bereits starten, auch wenn die Sonne noch nicht ausreicht, um die Energie in diesem Jahr zum Wachstum bereitzustellen. Das Wachstum der Frühblüher beruht auf der gespeicherten Energie aus dem letzten Herbst.

 

Warum haben die Frühblüher diese andere Wachstumsmechanik?

Die Frühblüher haben vor allem Plätze an Waldrändern und in Wäldern erobert. Die ersten Wochen im Frühling schenkt ihnen noch ungehindert das Sonnenlicht durch das sparsame Blattwerk und lässt das Wachstum anlaufen. Somit sind die Frühblüher die ersten Blüten im Wald und damit auch die ersten Nektarspender weit und breit.

Die ersten fliegenden Insekten sind auf die Nahrung durch die Nektarspender angewiesen und werden nahezu exklusiv von den Frühblühern bedient. So sichern sich diese Blüten auch die ersten Bestäubungen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit – es gibt ja kaum eine Konkurrenz. Von dem wenigen Sonnenlicht bekommen die Frühblüher eben das meiste ab. Später schatteten die Büsche und Bäume das wertvolle Sonnenlicht in viel höheren Schichten bereits ab – nutzen dies für ihr eigenes Wachstum. Für die Bodendecker bleibt dann keine Energie aus der Sonne für das Wachstum übrig. Muss auch nicht mehr, die Bestäubung und damit die Fortentwicklung in die nächste Generation sind bereits erfolgt.

 

Windröschen (Anemonen) sind die ersten Blüten im Schwarzhölzl

In diesem Jahr bin ich neben den Weidenkätzchen als Erstes über die Anemonen gestolpert und habe diese hier als größere Gruppen vorkommenden Frühblüher fotografisch in einer ganz anderen Technik festgehalten. Die Fotos sind mit einem Fisheye-Objektiv aufgenommen; der Fokus liegt auf einigen wenigen Anemonen, die Umgebung verwischt ästhetisch in Unschärfe.

Die Anemonen (Windröschen) blühen in größeren Gruppen auf dem lichten Waldboden im Naturschutzgebiet Schwarzhölzl.

 

Das Schwarzhölzl über den Moment hinaus entdecken

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Das Schwarzhölzl ist für mich ein Ort der Ruhe und der ständigen Entdeckung. Viele der Momente, die ich bei meinen Streifzügen mit der Kamera festhalten durfte, habe ich in meinem aktuellen Bildband zusammengestellt. So bleibt die Faszination dieses Naturschutzgebiets auch dann lebendig, wenn Sie gerade nicht selbst vor Ort sein können.

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Viel Spaß mit Ihren Frühlingsausflügen in den kommenden Osterwochen.

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