Die Bachstelzen sind im Dachauer Moos recht häufig zu sehen, aber nur sehr schlecht zu fotografieren. Diese kleinen Vögel sind sehr aktiv und halten kaum still, so dass interessante Bilder umso schwieriger zu erreichen.
An einem herrlich heißen Abend zur Sonnwende, kam eine Bachstelze an den Vogelschutzweiher an der Schinderkreppe und verhielt sich ganz anders, überraschend, was zu ganz anderen Bildern führte.
Ich nehme Sie mit, bei 40° C in die Szenerie an der Schinderkreppe.

Die Bachstelze kam mit einem großen Insekt im Schnabel
Die Bachstelze erkennt man auch schon von weitem an dem Schwanz wippeln, auch während der kleine Vogel mit Tippelschritten am Ufer entlang läuft auf der Suche nach Insekten. An diesem Abend sitzt die Bachstelze ganz ruhig und still auf einem der Brutfloße auf dem Vogelschutzweiher. Der Sitzplatz auf dem Brutfloß ist die Bachstelze für mich überraschend nahe.

Die kleine schwarz-weiße Bachstelze können wir in der Natur in verschiedenen Habitaten seh oft und sehr regelmäßig beobachten. Der kleine Vogel mit dem typischen wippenden Schwanz ist vor allem dort zu finden, wo ein Gewässer in der Nähe ist. Dort ist die Bachstelze nicht weit. Die Bachstelze benötigt für die Brut noch ein ausreichend dichtes Gebüsch oder andere versteckte Orte für das Nest.
