Hallo Frosch! – Ausdauer und Geduld in der Naturfotografie


Die letzten Wochen und Monate waren durch große Hitze und noch mehr Sonnenschein gezeichnet. Wasser und Feuchtigkeit waren Mangelware und alle Wasserflächen trockneten immer weiter aus. Gerade im Moos sind die Tümpel und alles mit Wasser weitgehend ausgetrocknet. Das Lebenselixier „Wasser“ wird für viele Tiere aller Gattungen entscheidend für ihre eigene Entwicklung. Dort, wo kein Wasser mehr ist, sind auch die wasserliebenden Tiere verschwunden.

Als Naturfotograf sind an den Lieblingsorten im Dachauer Moos inzwischen eine große Leere eingekehrt. Da suche ich die sonst so beliebten Bildmotive in der Natur- und Landschaftsfotografie oft umsonst. Um nun doch im Sommer zu den Bildmotiven zu kommen und schöne Erinnerungen in Bildform zu ermöglichen, gehe ich dort auf meine Fotojagd, wo noch ausreichend Wasser und Wasserflächen vorhanden sind.

Diese Seefrosch sieht mir direkt in die Augen und fühlt sich wohl sicher. Bei steigender Unsicherheit drehen die Frösche mir den Rücken zu, um jederzeit schnell in den Teich zurück springen zu können.

Bei meinem jüngsten Ausflug mit dem MTB in die Niedermoor-Landschaft um Dachau, steuerte ich ganz gezielt einen Tümpel im Moos an.

Werde ich dort auf Tiere zum Fotografieren stoßen?

Am Uferrand dieses Tümpels sitzen die wunderschönen Seefrösche in ihrem grün leuchtenden Farbkleid in großer Anzahl, also mache ich mich fertig zum Fotografieren.

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