Naturfototage: Workshop Architektur & Technik – Fototechniken und TeilnehmerInnen

Wir alle nutzen das Handy zum Fotografieren, täglich und das immer mehr. Die Fotos die dabei entstehen haben eine große Bandbreite – genauso wie früher der drei-Jahres-Film von Tante Berta:

Weihnachten, Ostern, Urlaub, Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Urlaub 
und nochmal Weihnachten
und das auf einem Negativfilm mit 12 Aufnahmen

Als FotografIn streben wir meist danach, Aufmerksamkeit aus dem alltäglichen Medienstrom für unsere Fotos zu bekommen. Die übliche Aufmerksamkeitsspanne ist nur sehr kurz – gefällt ein Bild, dann wird es 1 – 2 Sekunden betrachtet. Darauf können wir stolz sein.

Der Einsatz der richtigen – sprich dem Motiv gerechten – Fototechnik kann dies ganz massig unterstützen.

In diesem Workshop wende ich selbst nur drei ganz spezielle Objektive an, um gar nicht in die Versuchung zu kommen, eine Standardaufnahme selbst zu machen.

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Naturfototage: Workshop Architektur & Technik

Im Umfeld des Forum Fürstenfeld ist eine wunderbare Ansammlung an architektonischen und technischen Motivwelten angesiedelt und alle sind ganz einfach und bequem zu Fuß zu erreichen. So entstand 2019 die Idee daraus einen Workshop für das Veranstaltungsprogramm der Fürstenfelder Fototage zu schmieden.

Ende April waren die Fürstenfelder Naturfototage 2022 – erstmalig nach den vielen Einschränkungen durch Pandemie ohne wesentliche Auflagen. Welch eine Freude für alle Aussteller, die Organisatoren, die Teilnehmer, die Besucher, die Gewinner – eigentlich für alle.

In diesem Workshop geht es darum, sehr kompakt an die außergewöhnlichsten Fotomotive zu kommen und unter Führung von Paul Eschbach sich neu auszuprobieren, an Motiven die Spannung und neue Motive versprechen.

Ich selbst habe den TeilnehmerInnen die Hinführung auf neue Sichtweisen versprochen und daher eine sehr spezielle Ausrüstung zum Demonstrieren und Ausprobieren.

"Bei diesem Workshop bin ich als Moderator selbst nur mit drei außergewöhnlichen Objekten vor Ort. 
Das genügt für Bilder mit dem Aha!"

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Naturfototage: Workshop Architektur und Technik – Motivbereich Durcheinander

Im Veranstaltungsprogramm der Fürstenfeldbrucker Naturfototage waren wir mit einem ganz neuen Workshop „Architektur und Technik“ mit Paul Eschbach vertreten und führten den ausverkauften Workshop mit allen TeilnehmerInnen in unmittelbarer Nähe zum Forum Fürstenfeldbruck an die schönsten Fotoplätze für Architektur und Technik. Die Umgebung des Forums kann hier wahrlich mit einmaligen Fotomotiven aufwarten.

Den Workshop habe ich thematisch in vier Bereiche eingeteilt

 

Freitag 12:00 Uhr. Ich führe den Workshop über die Amper in ein Kleinod an Architektur als Ensemble

Das Kloster Fürstenfeld war auch Wegbereiter der Erschließung des sumpfigen Moosgeländes an der Amper und die Zisterzienser haben als Wasserbaumeister auch die Amper in allen möglichen Formen genutzt um den Wirtschaftsbetrieb im Kloster zu verbessern und eine Grundlage für den Klosterbetrieb schaffen zu können. Das sehen wir auch heute noch. Der Weg vom Forum Fürstenfeld führt über einige Brücken und Armen der Amper und es ist nicht einfach den Überblick zu behalten – egal – das ist ja die Aufgabe des Workshopleiters.

Klar haben wir auf dem Weg immer wieder Fotohalte und neue Aufgaben zur fotografischen Umsetzung kommen auf die FotografInnen zu. Ich ermuntere dazu, neue Sichtweise auszuprobieren, weg vom Standard und die TeilnehmerInnen lernen auch die ersten Schritte mit dem Tilt-Shift zu laufen.

Jede TeilnehmerIn hat eine andere Fototechnik parat und so macht es viel Spaß die Gruppe bei der Umsetzung zu beobachten.

 

Dort drüben, hinter dem großen See, steht eine verwunschene alte Burg …

… die wir gleich fotografieren werden.

Weniger Schärfe mit dem Tilt-Shift-Objektiv und schon beginnt die Entfremdung in der Welt der 45 Mega-Pixel und Bildstabilisatoren und Stative und der … .

Die Aumühle ist ein Wirtschaftsbetrieb als älteste Mühle seit 1331

Architektonisch ist hier fast alles vertreten und eigentlich ein Sammelsurium von unterschiedlichsten Baustilen, aber gerade das macht es fotografisch so spannend und interessant.

Gleich hinter dem großen Fluss, über'm Wasser ...

Wir wollen gleich mit der Workshop gruppe dort hinübergehen und uns fotografisch austoben dürfen.

Fotomotive auf dem weg zum Ziel sind für den Betrachter eines Bildbandes, einer Multimediashow mindestens genau so wichtig als das eigentliche Ziel. Hier heißt es rechtzeitig sich auf das Endprodukt zu konzentrieren und genügend tolle Motive mit einzufangen. Die Workshop-Gruppe brauchte nur die Anregung und schon ging das individuelle fotografieren wie auf Kommando los.

Die Freude an der Fotografie war den TeilnehmerInnen den ganzen Tag über anzumerken. So macht ein Workshop rundum Spaß.

 

Die Aumühle

Irgendwie Alles auf einem Platz vertreten. Wir suchen uns in den entlegenen Ecken die Fotomotive.

Der hohe Turm der Bücherei Fürstenfeldbruck ist nicht minder spannend, fordert aber die FotografInnen durch den geringen Abstand vom Motiv heraus. mein Tilt-Shift wird mir sprichwörtlich aus der Hand gerissen und erfreut sich bei allen Canon FotografInnen sehr großer fotografischer Beliebtheit.

 

So gelingt es mir, bei den TeilnehmerInnen viele neue Impulse im fotografischen Spektrum zu setzen und damit die Beschäftigung mit der Fotografie zu bereichern.

Mehr wünsche ich mir in dem Workshop auch nicht - Ziel erreicht!

An der Aumühle erfreut sich dann das Bibliothek – Cafe beim Workshop-Leiter und den TeilnehmerInnen maximaler Beliebtheit. Fotografieren an einem heißen Sommertag ist halt doch eine anstrengende Arbeit. So haben sich alle die kurze Pause auch mehr als verdient.

Bauwerke und Berge mit Tilt-Shift-Objektiven aufzurichten macht die Motive auch im Vergleich zum normalen Foto deutlich sichtbar höher und damit impossanter.

 

Impressionen des Fotoworkshops in dem Durcheinander auf der Aumühle

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